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    Wenn ich mir deine Postst zu durchlese, wirst du schon bei der ein oder anderen Frau verbrannte Erde hinterlassen haben.

    Sie aber auch bei mir. Was ist los mit deinem Gerechtigkeitsempfinden? Kann das sein, das das für dich nicht sein DARF (inkl. Auswirkungen)? Wenn die verbrannte Erde bei Frauen zählt, darf sie doch auch bei mir zählen, oder etwa nicht?

    nach wie vor strömt aus deinen beiträgen die wut, die verletzung, der wunsch nach rache. welcher mensch, der noch ganz bei trost ist, würde sich freiwillig als blitzableiter für deinen frust hergeben?

    Eigentlich finde ich es ziemlich aussagekräftig, wie mir hier immer wieder rote Benutzernamen schreiben. Solidarität ist euch kein Fremdwort, aber selbst schuld habt ihr Frauen niemals. Ihr macht auch keine Fehler. Immer nur die Männer. Man nennt es "Opfer-Abo". :=o

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    Wenn ich mir deine Postst zu durchlese, wirst du schon bei der ein oder anderen Frau verbrannte Erde hinterlassen haben.

    Du weißt, dass ich gerne Frauenverhalten "kopiere". Darunter verstehe ich: wenn mir eine Frau etwas tut, das ich nicht gut finde, dann teste ich es meistens an anderen Frauen (das gleiche Verhalten). Es ist schon sehr verwunderlich, denn dort führt das zu Ärger und besagter verbrannter Erde. Nun frage ich dich (Benuzterin005) konkret: wenn ich doch so unrecht habe, warum ärgern sich dann diese Frauen? Warum darf ich mich nicht genauso verhalten wie die Frauen, die sich mir ggü falsch verhalten haben? Sag es mir! ;-D

    Ein Beispiel (für Benutzerin005, denn du erscheinst mir besonders kritisch):


    Wie du weißt, habe ich in frühen Jahren oft gesehen, was Frauen zu Männern sagen, die Interesse gezeigt haben und auf kein Interesse gestoßen sind. Von Ignoranz hin zu beleidigenden Äußerungen. Nun haben Frauen an mir Interesse gezeigt und ich habe ganz genau das gleiche Verhalten an den Tag gelegt. Manche haben mir daraufhin sogar ziemlich beleidigende Worte nachgerufen. Meine Frage an dich: warum darf ich das nicht auch so machen? Warum zählt das bei mir (hier im Forum) als extra bösartig, während ich nicht behaupten darf, dass es bei mir doch genauso nicht gut angekommen ist, als ich in der umgedrehten Position war? ":/

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    Vielleicht bin ich nicht die einzige Person in dieser Welt, die einen Dachschaden hat? Könnte doch auch sein.

    Ach was glaubst Du wieviele bekloppte draußen rumlaufen... ey wenn die alle normal sind, dann bin ich froh, dass ich bekloppt bin.

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    Ich will nicht mit solchen dummen Menschen zusammen leben.

    Kannst Du Dir aber auch nur bis zu nem gewissen Punkt aussuchen. Man hat halt nicht auf alles Einfluss, vieles muss man leider als gegeben hinnehmen. Manchmal denk ich mir auch, dass ich noch kein Schleudertrauma vom Kopfschütteln habe, ist ein Wunder.

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    Naja, andererseits kann ich es nicht jedem Recht machen und warum sollte ich etwas an mir ändern, damit die armen, armen Frauen keine Angst vor mir haben?

    Nö, Du sollst es ja auch nicht jedem recht machen. Aber vielleicht deswegen:

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    Weil es mir auch nicht so gut geht, wenn die Frauen Angst haben.

    ?? Du erinnerst mich grad voll an meinen Kater. Das ist ein Schmusetiger mit einer Stinkwut??

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    Ich trage bevorzugt die Farbe schwarz und das macht einigen Leuten in Verbindung mit meiner Ausstrahlung nun einmal Angst, denke ich.

    Die müssen ja hauptsächlich in einer Regenbogenwelt leben, wenn ihnen ein grimmiger schwarz angezogener Mann soviel Angst macht, dass sie weglaufen müssen.


    ich würde an Deiner Stelle das nicht immer nur auf mich beziehen. Ich neige da auch manchmal zu, alles auf mich zu beziehen. Aber ich kann nix für die krummen Launen meiner Mitmenschen. Ich glaube eher dass Du ziemlich empfindsam bist und die "Schwingungen" deiner Mitmenschen wahrnimmst und auf Dich beziehst. Das was Du hier vordergründig zur Schau stellst ist ein Panzer, der es Dir einfacher macht damit umzugehen. Denk ich mir so. Einigen Deiner Beiträge merke ich Deine Empfindsamkeit an.

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    Du musst nicht außer atmen, essen, schlafen und sterben

    und Steuern zahlen ]:D

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    Warum zählt das bei mir (hier im Forum) als extra bösartig

    wir finden dieses verhalten nicht extra bösartig, nur weil du es tust, wir halten solch ein verhalten grundsätzlich für bösartig.


    immerhin reden wir hier von verhaltensweisen, die du selbst als mies und verletztend empfunden hast. wir stimmen dieser einschätzung, denke ich, alle zu. so. jetzt gehst du aber her und willst dich gegenüber unschuldigen dritten genauso mies und verletzend verhalten. warum? und wieso verwundert es dich, dass wir es bösartig fänden, wenn du diese dinge anderen antust, obwohl du laut eigenen schilderungen diese dinge ebenfalls als bösartig wahrgenommen hast, als du es warst, der sie abbekam?


    mal angenommen jemand wurde in seiner kindheit von seinem gewalttätigen vater regelmässig mit einem ledergürtel grün und blau geprügelt - würdest du es allen ernstes für eine vernünftige argumentation halten, wenn dieser jemand als nun erwachsener fragt "wieso sollte ich nicht das recht haben, meine kinder genau zu verprügeln wie es mein vater mit mir getan hat?"


    erkennst du wirklich nicht, was für ein irrsinn und was für eine sackgasse deine argumentation ist?

    Black Gun, das ist nicht nur ein blinder Fleck beim User S., nicht nur eine ausgeprägte Blindheit für die eigenen Reaktionen und eine fortwährende Rechtfertigung von eigenem miesen Verhalten.


    Sondern der User S. tut sich selbst damit fortlaufend etwas an. Was dann wiederum seine Wut erneut anfacht.


    Beispielsweise erwähnt er seinen "bestimmten Blick". Statt ihn nun bewusst freundlicher zu gestalten durch eine bewusste innere Freundlichkeit liest es sich, als sei er klammheimlich stolz darauf, einen dämonischen Blick zu haben. Kann sein, dass ich mich irre, und es in den Bereich der überspielten Verzweiflung gehört, aber man könnte den Eindruck gewinnen.


    Ich glaube, S. identifiziert sich inzwischen längst mit der gehorteten Enttäuschung und Wut. "Was wäre ich, wenn ich nicht mein Schmerz wäre?" ließe sich das überschreiben. Wenn das Ich personifiziertes Unglück geworden ist - KANN man es dann überhaupt "abgeben", das Unglück? Was bliebe dann noch übrig von S.?

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    Was wäre ich, wenn ich nicht mein Schmerz wäre?" ließe sich das überschreiben. Wenn das Ich personifiziertes Unglück geworden ist - KANN man es dann überhaupt "abgeben", das Unglück? Was bliebe dann noch übrig von S.?

    ich denke es geht bei ihm weniger um wut und schmerz als identitätsstiftende persönlichkeitsmerkmale, als schutz eines hohlen inneren. nein, ich glaube, die wut und der schmerz schützen ihn vor der eigenen verletzlichkeit, schirmen ihn gegenüber der bedrohlichen welt ab.

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    Beispielsweise erwähnt er seinen "bestimmten Blick". Statt ihn nun bewusst freundlicher zu gestalten durch eine bewusste innere Freundlichkeit liest es sich, als sei er klammheimlich stolz darauf, einen dämonischen Blick zu haben. Kann sein, dass ich mich irre, und es in den Bereich der überspielten Verzweiflung gehört, aber man könnte den Eindruck gewinnen.

    ... den er behauptet zu haben. Ich mein, jetzt mal im Ernst - diese ganze Geschichte mit der Frau und dem kleinen Kind, die am hellichten Tag an einem öffentlichen Platz bei seinem bloßen Anblick so eine Panik bekommt, dass sie wegläuft und dabei noch slapstickmäßig hinfällt ... bin ich echt der Einzige, der diese Geschichte so in der Form irgendwie für extrem unwahrscheinlich hält ?

    Nein. Du bist nicht der einzige. Ich halte diese Geschichte auch für seltsam und in der vorgebrachten Form für nicht glaubhaft. Ich halte aber S. zugute, dass er sie vermutlich nicht frei erfunden, sondern einen Eindruck widergegeben hat, der etwas andere spiegelt: Er schildert einen Eindruck -seinen eigenen, den er vielleicht um ihn glaubhafter zu machen, ausgeschmückt hat- nicht eine Tatsache.

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    es geht bei ihm weniger um wut und schmerz als identitätsstiftende persönlichkeitsmerkmale, als schutz eines hohlen inneren. nein, ich glaube, die wut und der schmerz schützen ihn vor der eigenen verletzlichkeit, schirmen ihn gegenüber der bedrohlichen welt ab.

    Das ist das, was ich meine, nur anders ausgedrückt.

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    wenn ich doch so unrecht habe, warum ärgern sich dann diese Frauen?

    Weil DIE Frauen denen du weh tust NICHT die selben Frauen sind, die dir das angetan haben!


    Da wäre ich auch mehr als sauer. Denn wenn ich dir nichts getan habe kannst du deinen Frust da lassen, wo er hin gehört: bei den Frauen, die dich gekränkt haben.


    Mein jetziger Freund kann auch nichts dafür, dass ich von etlichen Typen belogen und betrogen worde. Also WARUM sollte ich ihn dafür leiden lassen?


    Das wäre unsinnig, weil ich damit den besten Mann der Welt (zumindest ist er das für mich!) von mir treiben würde. Damit schneide ich mir nur ins eigene Fleisch. Und ich werde mich hüten, mir selbst so weh zu tun.

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    Vielleicht bin ich nicht die einzige Person in dieser Welt, die einen Dachschaden hat? Könnte doch auch sein.

    Ich gebs Dir mit Brief und Siegel, dass es nicht so ist. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen: Es gibt auf der ganzen Welt keinen einzigen erwachsenen Menschen ohne Dachschaden. Ein bisschen individuell beschädigt und bekloppt sind wir alle. Die Schäden sind unterschiedlich, ebenso der Umgang damit, aber ohne zerschlagenes Porzellan und Narben übersteht kein Mensch seine Kindheit, nicht einmal eine schöne.

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    Du weißt, dass ich gerne Frauenverhalten "kopiere". Darunter verstehe ich: wenn mir eine Frau etwas tut, das ich nicht gut finde, dann teste ich es meistens an anderen Frauen (das gleiche Verhalten). Es ist schon sehr verwunderlich, denn dort führt das zu Ärger und besagter verbrannter Erde.

    Na, Du testest es ja sicher nicht an denselben Frauen, sondern an anderen? Damit bist Du ein Multiplikator für Gemeinheiten, und die Frauen, die Du stellvertretend für eine andere schlecht behandelst, haben entweder einen anderen Umgang damit als Du, oder sie geben es ihrerseits auch wieder weiter an irgendwelche Männer, die dann unter Umständen wieder gemein zu mehreren anderen Frauen sind ... das ist eine ziemlich virale Angelegenheit. Dasselbe funktioniert auch mit Freundlichkeit, Menschen neigen zum Weitergeben von Erfahrungen, aber Du musst Dir schon ehrlich eingestehen, dass Du mit dieser Handhabung schlechter Erfahrung selbst sehr aktiv daran mitwirkst, dass die Welt ganz konkret und real ein bisschen hässlicher wird. Und dann ist die Frage, wie berechtigt es ist, dass Du Dich über diese Hässlichkeit, für die Du Dich sozusagen als ansteckender Wirtskörper so bereitwillig hergibst, beschwerst. Jeder von denen, die Dir wehtun, kann mit Sicherheit ganz leicht die Rechtfertigung in Anspruch nehmen, er gäbe ja nur weiter, dass andere Leute zu ihnen mal ätzend waren. Ist das in Deinem Universum eine gültige Rechtfertigung oder nicht? Möchtest Du, dass Menschen so miteinander umgehen, und möchtest Du Teil dieses Umgangs miteinander sein?


    Ich glaube sofort, dass Du schon furchtbar was abbekommen hast und dass das nicht gerecht war und Dir sehr wehgetan hat. Die Frage ist, wie Du damit umgehen kannst, ohne es derart gegen Dich selbst zu richten und massiv zu verstärken. Du hast ein inneres Konzept von Dir selbst (das ist noch ein bisschen komplexer als nur ein "Selbstbild"), das zwingend dazu führt, dass sich alles immer nur weiter verschlimmert. Im Rahmen dieses Selbstkonzepts würdest Du selbst jemanden, der freundlich auf Dich zugeht, aber eben auch nur ein Mensch ist und irgendwann mal irritiert oder wütend, also abweisend reagiert (nicht mal unbedingt generell, sondern temporär, weil er einfach gerade sauer ist und Dich im Moment ablehnt, aber nicht in Deiner Gesamtheit), als Bestätigung dafür benutzen, dass Menschen bösartig sind, einem immer wehtun und man sich besser von ihnen fernhält. So ein Selbstkonzept, darauf aufbauend das Weltkonzept, ist eine ungeheuer mächtige dynamische Struktur, färbt alle Erlebnisse einer Person entsprechend ein und bestimmt den Rahmen der eigenen Handlungsmöglichkeiten. Dein Selbstkonzept sperrt Dich komplett ein, aber es schützt Dich auch vor der Enttäuschung von hoffnungsvollen Erwartungen, die Dich offenbar unfassbar hart treffen. Dich davon zu verabschieden wird nicht leicht, selbst wenn Du es wolltest. Wer bist Du, wenn Du den Helm ablegst und nicht mehr Darth Vader bist, mächtig und gefürchtet in seinem die Welt sprengenden Zorn? Und für was oder wen solltest Du es versuchen, wenn Du nicht einmal weißt, ob es sich überhaupt lohnt? Du bist Dir ziemlich egal, andere sind Dir ziemlich egal - für wen oder was also? Momentan hast Du, so wie es sich für mich liest, nichts, wofür Du kämpfen willst, nur tausend Dinge, gegen die Du kämpfst. Du kämpfst nicht für inneren Frieden, sondern gegen innere Zerrissenheit, Du kämpfst nicht für Dich, sondern gegen Dich, und auch andere Menschen sind keine Verbündeten, sondern in erster Linie mindestens potenzielle Gegner. Ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, dass Du in einer furchtbaren Situation bist. Ich wünsche Dir sehr, dass da eine Dynamik reinkommt, die es Dir ermöglicht, etwas zu bewegen und Dich selbst und die Welt wenigstens ein bisschen gern zu haben, aber die Situation gerade kommt mir wirklich sehr verfahren vor, weil Du wirklich viel Kraft und einen starken Willen brauchst, die Du FÜR Dich selbst einsetzt und nicht gegen die Welt. Und dann kostet jeder kleine Schritt, den zunächst niemand bemerkt außer Dir selbst, sehr viel Kraft, ohne dass es auch zwingend gleich eine Bestätigung dafür gibt, dass Du es gut machst, dass auch nur irgendwer es bemerkt hat. Das ist einfach, und ich finde, das kann man nicht beschönigen, ein schrecklich einsamer und dunkler Ausgangspunkt.

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    Ein Beispiel (für Benutzerin005, denn du erscheinst mir besonders kritisch)

    Ihr seid euch, glaube ich nach dem Lesen ihrer Fäden, nicht ganz unähnlich, was die mehr oder weniger unfreundlichen Reaktionen der Umwelt und eure Ratlosigkeit angeht, was die Gründe betrifft.

    Das wollte ich auch schon schreiben:

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    Ihr seid euch, glaube ich nach dem Lesen ihrer Fäden, nicht ganz unähnlich, was die mehr oder weniger unfreundlichen Reaktionen der Umwelt und eure Ratlosigkeit angeht, was die Gründe betrifft.

    Gerade in Anbetracht meinen Bohrer - Fadens ;-)

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    ey wenn die alle normal sind, dann bin ich froh, dass ich bekloppt bin.

    Meine Rede, meine Rede ...

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    Kannst Du Dir aber auch nur bis zu nem gewissen Punkt aussuchen.

    Ich wünsche mir tatsächlich seit meinem 15. Lebensjahr so viel Geld zu haben, um der Gesellschaft den Rücken zu kehren.

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    Das ist ein Schmusetiger mit einer Stinkwut??

    Ich liebe ja Katzen - ja, vielleicht bin ich so. Damit identifiziere ich mich gerne.

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    Die müssen ja hauptsächlich in einer Regenbogenwelt leben, wenn ihnen ein grimmiger schwarz angezogener Mann soviel Angst macht, dass sie weglaufen müssen.

    Danke! Manchmal denke ich mir auch, dass das voll übertrieben ist, aber es gibt auch etwas, das ich euch hier noch nicht erzählt habe. Ich erzähle es: wer sagt mir, dass ich nicht schon in gewissen Gegenden bekannt bin? Meine Stadt, sagt man immer, wäre ein Dorf, weil man jeden irgendwann wieder einmal sieht. Wer sagt mir, dass das nicht eine Art Retourkutsche für MEIN ablehnendes Verhalten ist?

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    Einigen Deiner Beiträge merke ich Deine Empfindsamkeit an.

    Ich bin ein Emo, durch und durch.

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    wir halten solch ein verhalten grundsätzlich für bösartig.

    Danke! Mehr wollte ich nicht lesen. Ich könnte das beste Beispiel anführen, welches verdeutlichen könnte, wie das mit der Solidarität unter Frauen ist. Ich kann es umschreiben: da gibt es einen Mann, der ganz offensichtlich nicht nett zu Frauen ist. Eine Welle weiblicher Empörung hat sich über ihn ergossen. Gleichzeitig kennen diese Frauen auch eine Frau, welche sich mindestens genauso mies verhalten hat, doch die sah sich nicht dieser Welle der Empörung gegenüber gestellt - ich fragte mich, wie das kommt und habe darauf hingewiesen. Plötzlich waren alle still. Meine Schlußfolgerung: Frauen identifizieren sich leichter mit anderen Frauen, als mit Männern. Es ist das eigene Empfinden, ggü. der Männerwelt im Nachteil zu sein - da wird bei jeder Ungerechtigkeit vorgegangen. Bei Männern fehlt ihnen jedoch diese Empathie.

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    jetzt gehst du aber her und willst dich gegenüber unschuldigen dritten genauso mies und verletzend verhalten. warum? und wieso verwundert es dich, dass wir es bösartig fänden, wenn du diese dinge anderen antust, obwohl du laut eigenen schilderungen diese dinge ebenfalls als bösartig wahrgenommen hast, als du es warst, der sie abbekam?

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Weißt du warum? Weil sie zu mir gesagt haben, quasi (wie es hier im Forum auch passiert) sorry meine Ausdrucksweise: "scheiß dich nicht an!" "Gut, dann mache ich das nicht (mich anscheißen) und verhalte mich genauso - dann schauen wir mal." In der guten Zeit hat es mich tatsächlich mehr als einmal einen sarkastischen Grinser gekostet.

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    "wieso sollte ich nicht das recht haben, meine kinder genau zu verprügeln wie es mein vater mit mir getan hat?"

    Wenn dieser Jemand von seinen Mitmenschen zu hören bekommt, dass das ja nicht so schlimm ist, würde ich es verstehen, dass er sich denkt:"Naja, wenn das nicht so schlimm ist, kann ich es ja auch machen"

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    erkennst du wirklich nicht, was für ein irrsinn und was für eine sackgasse deine argumentation ist?

    Ich will, dass ihr es auch erkennt.

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    Statt ihn nun bewusst freundlicher zu gestalten

    Hier DEIN blinder Fleck, liebe Lauren B. :


    ... und entsprechend der Erfahrungen, die ihr mir hier geschrieben habt, versuche ich freundlicher zu wirken. Erfolg! ...


    Lies noch einmal!

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    als sei er klammheimlich stolz darauf, einen dämonischen Blick zu haben.

    Naja, sogar mein Bruder sagt, dass er mir als Kasten von einem Mann nicht im Dunkeln begegnen wollen würde. Sicher ist das irgendwo erfrischend dämlich. Andere gehen extra ins Gym um eine solche Wirkung zu erzielen.

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    Kann sein, dass ich mich irre

    Du irrst dich nicht. Es ist ambivalent - es hat Vor- und Nachteile.

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    Wenn das Ich personifiziertes Unglück geworden ist - KANN man es dann überhaupt "abgeben", das Unglück? Was bliebe dann noch übrig von S.?

    Keine blöde These. Ich sehe mich selbst tatsächlich so, dass ich das Produkt meiner Mitmenschen bin bzw. deren Fehlverhaltens, aber der Selbstegerechtigkeit der Gesellschaft zuliebe, darf das nicht sein.

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    nein, ich glaube, die wut und der schmerz schützen ihn vor der eigenen verletzlichkeit, schirmen ihn gegenüber der bedrohlichen welt ab.

    Ja, aber dann müsste ich doch meine Verletzlichkeit leugnen. Ich aber sage, dass ich überaus verletzlich bin (sensibel) und ja, diese Welt empfinde ich als bedrohlich. Es wurde hier bereits erwähnt: mein Ich verbrigt sich hinter einer meterhohen Mauer. Das sagten mir auch schon dutzende Male Therapeuten und sie sagten auch, ich solle mal jemanden dahinter blicken lassen. Keine gute Idee bzw. gibt es spezielle Leute, die mich besser kennen. Erst gestern war ich bei so einem Freund. Er weiß wie ich bin - wir kennen uns aus der Psychiatrie.

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    ... bin ich echt der Einzige, der diese Geschichte so in der Form irgendwie für extrem unwahrscheinlich hält ?

    Ich schwöre es bei Gott ! Und deswegen wundert mich die Dämlichkeit dieser Frau (oder auch der Frauen, die ich im Thema "Wovor haben Frauen Angst im öffentlichen Raum") umso mehr. Ich habe diese Geschichte auch meinen Verwandten erzählt. Anfangs glaubten sie mir nicht, bis ich gesagt habe:"Stellt euch dort hin und tut so, als wenn ihr mich nicht kennen würdet". Und wie sie gesehen haben, dass ich nicht gelogen habe. Und als ich fragte:"Und? Und? Und?" wurden sie plötzlich aggressiv (weil sie gesehen haben, dass ich Recht habe) und haben zu mir gesagt:"Ja, das ist, weil du immer so böse schaust". Ich habe sehr wohl mit Menschen zu kämpfen, die mir nicht glauben, aber ich kann es beweisen. Everybody sucks and I can prove it.

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    Weil DIE Frauen denen du weh tust NICHT die selben Frauen sind, die dir das angetan haben!

    Das weiß ich und ich gebe auch zu, dass das ungerecht ist. Problem: wer sagt mir, dass die sich nicht genauso verhalten haben (irgendwann in ihrem Leben)? Immerhin reagierten viele, viele Frauen auf die gleiche Weise auf mich, ohne sich zu kennen. Die Annahme liegt nahe, dass es ein allgemeines Fehlverhalten ist. Ich weiß nicht mehr, wer mir das in welchem Kontext geschrieben hat, aber eine Goth hat mir Recht gegeben: sie hat mir geschrieben, dass die Leute teilweise die Straßenseite wechseln, wenn sie sie sehen. Wer ist der Idiot? Die Goth oder die vielen Leute, welche die Straßenseite wechseln?

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    Also WARUM sollte ich ihn dafür leiden lassen?

    Um zu testen, wie sich wohl Männer fühlen würden. Angenommen ich würde zu dir sagen:"Scheiß dich nicht an, dann bist du eben betrogen worden" könntest du dir denken:"na dann betrüge ich mal Männer und schauen wir mal: wenn sie sagen, dass ich ihnen weh getan habe, dann antworte ich:"Scheiß dich nicht so an!"


    Das ist der springende Punkt.

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    Damit schneide ich mir nur ins eigene Fleisch. Und ich werde mich hüten, mir selbst so weh zu tun.

    Das ist aber auch ein schwerer Charakterfehler meinerseits. Ich habe mieses Verhalten, welches ich selbst von Frauen kenne an Frauen getestet, welche für mich keine Relevanz haben (ältere Frauen, die ich sowieso nicht gemocht hätte). Ich habe nichts verloren, außer das bereits erwähnte: "wer weiß, wieviele Frauen mich in dieser Stadt bereits vom gesicht her kennen und eine Retourkutsche im Sinn haben?" (siehe Beispiel mit der Tabakwarenverkäuferin, die mich selbst nach zehn Jahren noch erkannt hat).

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    Es gibt auf der ganzen Welt keinen einzigen erwachsenen Menschen ohne Dachschaden.

    Ja, ich weiß. Im neurotischen Bereich ist man schnell mal angesiedelt, aber du hast keine Ahnung, wie die Leute mit mir in jungen Jahren gesprochen haben, wie: schließe von dir selbst nicht auf andere. Mache ich nicht, aber dann wundert es mich, wenn sie genauso reagieren, wenn ihnen mal soetwas passiert.

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    oder sie geben es ihrerseits auch wieder weiter an irgendwelche Männer, die dann unter Umständen wieder gemein zu mehreren anderen Frauen sind

    Diesen Gedanken hatte ich bereits. Alles obliegt der Frechheit, wie man mit mir in jungen Jahren umgegangen ist. Das ist wie, wenn ich einer sexuell missbrauchten Frau sagen würde: "das hast du dir alles nur eingebildet." Es ist eine bodenlose Frechheit.

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    Menschen neigen zum Weitergeben von Erfahrungen

    Eben! Und ich soll es nicht dürfen! Das "sagte" man mir immer und immer wieder.

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    selbst sehr aktiv daran mitwirkst, dass die Welt ganz konkret und real ein bisschen hässlicher wird.

    Ich weiß es, A B E R dazu zählt für mich auch dieses Ding, wofür ich keine Bezeichnung finde: während man von mir verlangt, es dürfe keine Auswirkungen auf meine Psyche haben, darf es Auswirkungen auf die Psyche anderer haben. Also das ist doch ungerecht.

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    er gäbe ja nur weiter, dass andere Leute zu ihnen mal ätzend waren.

    Womit wir irgendwie bei meiner Mutter wären. Diese Frau hat nie jemand "gesehen" - das Leid hat nie irgendjemand benannt und ihr gesagt: es ist ungerecht, was dir passiert ist. Mit der Folge eines generationsübergreifenden Dramas in meiner Familie. Meine Mutter wurde geschlagen, sie hat mich geschlagen, (wäre ich so dumm) würde ich mein Kind schlagen usw....

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    Ist das in Deinem Universum eine gültige Rechtfertigung oder nicht?

    NEIN, aber dann muss man mir das auch so mitteilen und nicht so tun, als wenn ich für diesen Rucksack, den ich Frauen z uverdanken habe, auch noch selbst schuld wäre.

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    Möchtest Du, dass Menschen so miteinander umgehen

    NEIN, aber ich erkenne, dass ich wohl der Idiot sein soll, der das schlucken soll.

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    als Bestätigung dafür benutzen, dass Menschen bösartig sind, einem immer wehtun und man sich besser von ihnen fernhält.

    Ja, das ist gut möglich. Leider bin ich bis jetzt noch nicht positiv enttäuscht worden. Meine Mitmenschen sind selbstgerechte Arschlöcher (bitte nicht auf dich beziehen). Es ist eine Verallgemeinerung, welche auf meinen Erfahrungen beruht.

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    Wer bist Du, wenn Du den Helm ablegst und nicht mehr Darth Vader bist, mächtig und gefürchtet in seinem die Welt sprengenden Zorn?

    Dann bin ich wohl der, von dem sie glauben, sie könnten auf mir herumtrampeln.

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    und auch andere Menschen sind keine Verbündeten, sondern in erster Linie mindestens potenzielle Gegner.

    Das ist leider so. Als es mir gut ging, erfuhr ich z.B. Neid - warum? Darf es mir um Gottes Willen nicht gut gehen? Als es mir besser ging, als so manchen Mann (ja, richtig gelesen, nicht "Frau") haben die sich Sorgen darum gemacht, ich könnte ihnen die Frauen streitig machen. Es is teine wunderbar vertrottelte Gesellschaft, in der ich hier lebe.

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    Das ist einfach, und ich finde, das kann man nicht beschönigen, ein schrecklich einsamer und dunkler Ausgangspunkt.

    Ich weiß, aber bei mir muss man eben wissen, dass ich mir die Dunkelheit nicht ausgesucht habe. Jeder soll wissen, dass es andere Menschn waren, die mich da rein gestoßen haben - mit entsprechenden Konsequenzen - für mich sowieso, aber weil ich nicht recht haben darf - dann eben auch für andere.

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    Ihr seid euch, glaube ich nach dem Lesen ihrer Fäden, nicht ganz unähnlich

    Bekämpft sie ihre eigenen Anteile an mir?

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    Du hast auf JEDEN Fall auch mindestens ein Darth-Vader-Kostüm im Schrank

    Kein Kommentar. (Er erinnert mich voll an mich selbst)