So, jetzt bin ich mir endlich sicher: med1 ist eine Schnittstelle zwischen zwei oder mehr Paralleluniversen. Auch die angeblichen Realfaker, die man dann nie im richtigen Leben trifft ... das sind keine Faker, sie leben nur einfach nicht im gleichen Universum, und dadurch wird ein Treffen unmöglich. In Paules Universum sind die Dinge ganz bestimmt so, wie er sie beschreibt. Paul, es tut mir sehr leid, dass du dort leben musst!

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    Also glaubst du, dass Konkurrenzsport rein zufällig so beliebt ist? Mit dem Basketball dribbeln oder mit dem Fußball auf Tore schießen könnte man auch alleine.

    Recherche würde dir helfen. Die Sportart die in Deutschland von den meisten Menschen ausgeübt wird ist Fitnesstraining, dann erst kommt Fußball und danach Turnen. Wieviele Leute fahren im Winter immer in die Berge um Ski zu fahren? Machen die das aus Konkurrenzdenken oder weil Skifahren Spaß macht? Wieviele Menschen gehen Joggen, laufen die gegen die Uhr um schneller zu sein, als der Nachbar oder weil sie sich dadurch einfach nur besser fühlen?

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    Die Haut betrifft Männer ebenso, viele Männer haben Komplexe wegen schwindendem Haar und so weiter.

    Du bist tatsächlich der Meinung, dass es bei der eigenen Wahrnehmung der "Schwächen" keine Unterschiede zwischen Frauen und Männer gibt? Schau dir mal die Statistiken zu Schönheitsoperationen an oder wieviel Schönheitsprodukte es nur für Frauen gibt, bzw. wieviel Geld mit dieser Wirtschaft umgesetzt wird. Das sind Welt. Alleine die erste Zahl die ich zu Schönheits-OPs finde, sagt 86% aller Operationen werden an Frauen durchgeführt.

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    Nachfragen ist also heutzutage schon Kritik? Ich sehe nicht was das mit Kritik zu tun hat. Frau entscheidet sich für Job oder Kind, weil es zeitlich nicht anders möglich ist. Nicht weil sie von irgendwem kritisiert wird.


    Ganz genauso könnte man sagen, dass Männer ständig dem Druck der Gesellschaft ausgesetzt sind. Sie können ja Kinder zeugen und müssen sich entscheiden, ob sie nun wollen oder nicht.

    Stell dir vor du bist Jungmann oder arbeitslos und du wirst jedesmal wenn du deine Eltern besuchst gefragt ob du endlich eine Freundin gefunden hast oder ob du endlich eine Job hast. Findest du nicht, dass das einen gewissen Druck aufbaut, weil es Menschen gibt die eine Erwartungshaltung dir gegenüber haben?

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    Einfach mal die Augen auf machen?

    Oder einfach mal krude Theorien durch eindeutige Beispiele belegen.

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    Oder einfach mal krude Theorien durch eindeutige Beispiele belegen.

    Du musst Dir aber klarmachen, dass Du da sehr viel auf einmal verlangst - sozusagen die ganze Evolution der Logik in einem Schritt, vom Urschlamm des Findichaber im Riesensatz zum Argument ... das liegt bestimmt daran, dass Du Dich aus lauter Geltungsdrang gegen den Konkurrenten Paul durchsetzen und ihn doof dastehen sehen willst, oder? Damit Du als erster in der Quackschen Reihe stehst, richtig? Kannsu aber nix für, sind Deine Gene. Deine Männergene. :)_

    Ganze zwei Tage rausgehalten, immerhin ... ":/

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    Recherche würde dir helfen. Die Sportart die in Deutschland von den meisten Menschen ausgeübt wird ist Fitnesstraining, dann erst kommt Fußball und danach Turnen. Wieviele Leute fahren im Winter immer in die Berge um Ski zu fahren? Machen die das aus Konkurrenzdenken oder weil Skifahren Spaß macht? Wieviele Menschen gehen Joggen, laufen die gegen die Uhr um schneller zu sein, als der Nachbar oder weil sie sich dadurch einfach nur besser fühlen?

    Die Sportarten die von den meisten privat ausgeführt werden, klar (natürlich könnte man an der Stelle schon wieder darüber sinnieren, warum das denn so ist und ob da nicht auch ein gewisses Konkurrenzdenken dahintersteckt, aber das ist Spekulation). Andererseits ... wie viele Sendungen gibt es darüber, wie Leute ziel- und planlos im Wald umherlaufen ? Wer verleiht sich selbst einen Preis dafür, einen Abhang runtergerauscht zu sein ? Natürlich macht das Konkurrenzdenken einen wichtigen Teil des Sports aus - passiv wie aktiv.

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    Du bist tatsächlich der Meinung, dass es bei der eigenen Wahrnehmung der "Schwächen" keine Unterschiede zwischen Frauen und Männer gibt? Schau dir mal die Statistiken zu Schönheitsoperationen an oder wieviel Schönheitsprodukte es nur für Frauen gibt, bzw. wieviel Geld mit dieser Wirtschaft umgesetzt wird. Das sind Welt. Alleine die erste Zahl die ich zu Schönheits-OPs finde, sagt 86% aller Operationen werden an Frauen durchgeführt.

    Da ist was dran. Andererseits ... wer weiß, wie diese Statsitik aussehen würde, wenn sich bei Männern übliche "Mängel" wie der Wunsch nach größeren Muskeln oder ein paar Zentimeter mehr in der Höhe (oder in der Hose ]:D ) ähnlich leicht beheben ließen wie der weibliche Wunsch nach größeren Brüsten oder strafferer Haut. Klar, wieder Spekulation, aber den Gedanken sollte man mMn durchaus berücksichtigen.

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    Stell dir vor du bist Jungmann oder arbeitslos und du wirst jedesmal wenn du deine Eltern besuchst gefragt ob du endlich eine Freundin gefunden hast oder ob du endlich eine Job hast. Findest du nicht, dass das einen gewissen Druck aufbaut, weil es Menschen gibt die eine Erwartungshaltung dir gegenüber haben?

    Natürlich baut das Druck auf (ausnahmsweise mal etwas, worüber ich aus Erfahrung sprechen kann). Aber der Punkt ist doch eben der, dass dieser Druck eben nicht nur auf Frauen lastet. Männer sehen sich dem genauso ausgesetzt.

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    das liegt bestimmt daran, dass Du Dich aus lauter Geltungsdrang gegen den Konkurrenten Paul durchsetzen und ihn doof dastehen sehen willst, oder? Damit Du als erster in der Quackschen Reihe stehst, richtig?

    Hahahahahahapffffft! ;-D ;-D ;-D Jetzt hab ich mir vor Lachen in die Hose gepinkelt. Macht nix. Ich nehme und bekomme trotzdem jeden, nichtbrunzende Geschlechtsgenossinnen sind keine Konkurrenz. Komm her Paul, mach mir die Pampers!

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    Mit dem Basketball dribbeln oder mit dem Fußball auf Tore schießen könnte man auch alleine.

    Ja, macht man auch, wenn man leidenschaftlich dabei ist. Ist ein richtig, richtig geiles Gefühl, wenn der Ball beim Dribbeln vom Boden zurückprallt und dann mit dem im exakt richtigen Radius gekrümmten Handteller in Berührung kommt, der Ball von der Hand richtiggehend angesaugt und mit einer abbremsenden Bewegung mit zum höchsten Punkt mitgenommen und dann wieder mit zunehmendem Schwung Richtung Boden geprellt wird. Sagenhaft! Da wird mir schon beim Gedanken daran ganz warm und es zaubert mir ein entrücktes Lächeln ins Gesicht. :-D
    (Okay, die spielerische Konkurrenz mit anderen hat auch ihren Reiz, ist aber nicht das Entscheidende.)

    Shojo...naja...Problem mit uns Männer ist, dass die Diskussion mitunter schwierig wird, weil wir nicht die tolle Angewohnheit haben uns in jedem zweiten Satz zu widersprechen. :-p

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    Die Sportarten die von den meisten privat ausgeführt werden, klar (natürlich könnte man an der Stelle schon wieder darüber sinnieren, warum das denn so ist und ob da nicht auch ein gewisses Konkurrenzdenken dahintersteckt, aber das ist Spekulation). Andererseits ... wie viele Sendungen gibt es darüber, wie Leute ziel- und planlos im Wald umherlaufen ? Wer verleiht sich selbst einen Preis dafür, einen Abhang runtergerauscht zu sein ? Natürlich macht das Konkurrenzdenken einen wichtigen Teil des Sports aus - passiv wie aktiv.

    Warum wird Sport im Fernsehen übertragen? Doch nicht aus Konkurrenzdenken, sondern weil es spannend anzuschauen ist. Man ist ja selber nicht aktiver Teilnehmer, wo ist da die Konkurrenz? Was Konkurrenzdenken angeht, klar...wenn es einen Wettkampf gibt, dann will man auch gewinnen. Aber wer fängt mit Sport an, weil er sagt...hey...ich will mich jetzt mit anderen messen und brauche jetzt Konkurrenz? Vielmehr geht es doch um den Spaß und dann bleibt man bei der ein oder anderen Sportart hängen, manche haben einen stärkeren Wettkampfcharakter und andere wiederum nicht.

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    Da ist was dran. Andererseits ... wer weiß, wie diese Statsitik aussehen würde, wenn sich bei Männern übliche "Mängel" wie der Wunsch nach größeren Muskeln oder ein paar Zentimeter mehr in der Höhe (oder in der Hose ]:D ) ähnlich leicht beheben ließen wie der weibliche Wunsch nach größeren Brüsten oder strafferer Haut. Klar, wieder Spekulation, aber den Gedanken sollte man mMn durchaus berücksichtigen

    Warum gibt es Brustimplantate in Hülle und Fülle, aber keine Markt für Muskelimplantate (wobei das tatsächlich auf dem Vormarsch ist)? Weil man damit kein Geld verdienen kann, weil eben die Nachfrage fehlt. Andererseits nervt mich tatsächlich die Flut an Spam-Mails die ich zum Thema Penisvergrößerung bekomme...

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    Natürlich baut das Druck auf (ausnahmsweise mal etwas, worüber ich aus Erfahrung sprechen kann). Aber der Punkt ist doch eben der, dass dieser Druck eben nicht nur auf Frauen lastet. Männer sehen sich dem genauso ausgesetzt.

    Wenn ich deinen Standpunkt zusammenfasse, dann siehst du Männer gegenüber Frauen nicht unbedingt bevorteilt, sondern eher gleichwertigen Problemen ausgesetzt. Hervorragend, dann widersprichst du klar Paul, denn er sieht Männer gegenüber Frauen klar im Nachteil.

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    Shojo...naja...Problem mit uns Männer ist, dass die Diskussion mitunter schwierig wird, weil wir nicht die tolle Angewohnheit haben uns in jedem zweiten Satz zu widersprechen. :-p

    Ich kann das gerade nicht ganz klar einordnen, bin aber geneigt, es für eine Frechheit zu halten. Mach Dir bitte vorsichtshalber schon mal klar, dass ich keinesfalls davor zurückscheue, Männer zu schlagen! ;-D

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    Warum wird Sport im Fernsehen übertragen? Doch nicht aus Konkurrenzdenken, sondern weil es spannend anzuschauen ist. Man ist ja selber nicht aktiver Teilnehmer, wo ist da die Konkurrenz? Was Konkurrenzdenken angeht, klar...wenn es einen Wettkampf gibt, dann will man auch gewinnen. Aber wer fängt mit Sport an, weil er sagt...hey...ich will mich jetzt mit anderen messen und brauche jetzt Konkurrenz? Vielmehr geht es doch um den Spaß und dann bleibt man bei der ein oder anderen Sportart hängen, manche haben einen stärkeren Wettkampfcharakter und andere wiederum nicht.

    Dann nimm dem Sport mal den Konkurrenzteil. Lass in Zukunft in der Bundesliga nur noch Kerle in uniformen Trikots spielen, lös die Vereine aus und los die Mannschaften jedes Mal anderes aus, Punkte werden nicht mehr gezählt und am Ende der Saison bekommt jeder eine Teilnahmemedaille ... weil hey, die sportliche Bestätigung selbst ist ja das tollste am Sport, nicht wahr ? Und wenn du tatsächlich denkst, dass beim begeisterten Mitfiebern für die eigene Mannschaft kein Konkurrenzdenken mitspielt, dann machst du dir einfach nur was vor.


    Und ja, klar, viele fangen mit dem Sport rein aus Spaß an, keine Frage. Ich glaube nicht, dass ein Fünfjähriger anfängt, auf den Ball einzudreschen, weil er besser sein will als die anderen. Aber je mehr Ehrgeiz dazukommt, umso größer wird auch der Anteil des Konkurrenzdenkens.


    Und für reinen "Einzelsport" wie das von dir aufgehführte Beispiel Fitnessstudio kann eben durchaus Konkurrenzdenken auch eine Rolle spielen, wenn Frau wx endlich auch so einen straffen Hintern haben will wie Frau yz oder Kerl A sich nicht mehr von den Kerlen B und C rumschubsen lassen will, weil er ein Spargeltarzan ist. Das mag nicht die Regel sein, aber diese Gedanken als Motivation sind ganz sicher auch nicht nicht-existent.

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    Warum gibt es Brustimplantate in Hülle und Fülle, aber keine Markt für Muskelimplantate (wobei das tatsächlich auf dem Vormarsch ist)? Weil man damit kein Geld verdienen kann, weil eben die Nachfrage fehlt. Andererseits nervt mich tatsächlich die Flut an Spam-Mails die ich zum Thema Penisvergrößerung bekomme...

    ... aber warum fehlt die Nachfrage denn ? Tatsächlich nur deßhalb, weil Männer keinen Bedarf danach haben ? Oder weil ein implantiertes Kissen zwar den optischen Zweck erfüllt, darüber hinaus aber nichts an der eigenen Körperkraft verändert ? Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Männer mehr solche Dinge für sich in Anspruch nehmen würden, wenn die Muskelimplantate nicht nur optische Vorteile bringen würden. Oder wenn ich man sich für ein paar Zentimeter mehr Körpergröße keinen monatelangen Torturen aussetzen müsste, sondern einer kurzen OP mit Nachbehandlung ein paar Wochen später ...

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    Wenn ich deinen Standpunkt zusammenfasse, dann siehst du Männer gegenüber Frauen nicht unbedingt bevorteilt, sondern eher gleichwertigen Problemen ausgesetzt. Hervorragend, dann widersprichst du klar Paul, denn er sieht Männer gegenüber Frauen klar im Nachteil.

    Ich könnte mich da auch verlesen haben (ich hab die letzten paar Seiten dank hämmernden Kopfschmerzen nur mit halber Hirnkapazität mitverfolgt), aber war die "Ausgangsthese" nicht dass Frauen in dem Punkt schlicht benachteiligt sind ? Weil die Gesellschaft von ihnen erwartet, nicht nur Karriere zu machen sondern auch eine Familie zu gründen ? Diesen Nachteil sehe ich eben nicht. da Männer denselbem Druck ausgesetzt sind.


    Mittlerweile hab ich eher das Gefühl (rein subjektiv, das muss nicht repräsentativ sein), dass man tendentiell als Frau in der Hinsicht nur noch gewinnen kann: Frau setzt die Karriere an erste Stelle ? Dann ist sie tough und opferbereit ! Frau managt Familie und Haushalt ? Dann weiß sie was sie will, arbeitet hart dafür und dafür zu bestaunen, dass sie die doppelte Belastung trägt ! Frau entscheidet sich dafür, Hausfrau und Mutter zu sein ? Dann besinnt sie sich auf traditionelle Werte und dafür sollte man sie achten und unterstützen !


    Frag mal rum, was die Öffentlichkeit über Männer denkt, die daheim bleiben und sich um Haushalt und Kind kümmern ...

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    Und mach Dir vor allem klar, dass Shojo nicht im nächsten Satz schreiben wird, dass sie niemals einen Mann schlagen würde! ;-D

    Höchst korrekt! Es gibt Dinge, da bin ich wankelmütig, und andere, die sind, wie sie sind. ;-D

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    Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Männer mehr solche Dinge für sich in Anspruch nehmen würden, wenn die Muskelimplantate nicht nur optische Vorteile bringen würden. Oder wenn ich man sich für ein paar Zentimeter mehr Körpergröße keinen monatelangen Torturen aussetzen müsste, sondern einer kurzen OP mit Nachbehandlung ein paar Wochen später ...


    (enigmatic1606)

    Das wären dann die, die danach enttäuscht feststellen, dass die Frauen ihnen immer noch nicht in Scharen nachlaufen, weil sie nicht bloß Muskeln und Körperlänge, sondern Hirn wollen. Oder denen Frauen zwar plötzlich nachlaufen - aber leider nur die Hohlbratzen. Ziel verfehlt.

    Zitat

    Und mach Dir vor allem klar, dass Shojo nicht im nächsten Satz schreiben wird, dass sie niemals einen Mann schlagen würde!

    Ähmm...da dies evolutionär nicht vorgesehen ist, kann ich das nur so verstehen, dass Shojo eine Königin ist und mich zum Ritter schlagen möchte. Kommt zwar ein wenig überraschend, aber ich nehme diese Ehre dankbar an. Falls ich aber auf dem Schlauch stehen sollte, möchte ich nur mal in den Raum werfen, dass ich fast alle Jackie Chan-Filme gesehen habe, also für...hmmm...andersartige Eventualitäten durchaus gerüstet bin. ;-D

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    Dann nimm dem Sport mal den Konkurrenzteil. Lass in Zukunft in der Bundesliga nur noch Kerle in uniformen Trikots spielen, lös die Vereine aus und los die Mannschaften jedes Mal anderes aus, Punkte werden nicht mehr gezählt und am Ende der Saison bekommt jeder eine Teilnahmemedaille ... weil hey, die sportliche Bestätigung selbst ist ja das tollste am Sport, nicht wahr ? Und wenn du tatsächlich denkst, dass beim begeisterten Mitfiebern für die eigene Mannschaft kein Konkurrenzdenken mitspielt, dann machst du dir einfach nur was vor.

    Das ist doch völlig am Thema vorbei. Es geht um Spannung, aber nicht unbedingt um Konkurrenz. Fußball ist so beliebt weil es so spannend ist, wohingegen andere Sportarten genauso Konkurrenzelemente enthalten, aber einfach keine Spannung aufbauen können. Deswegen ist die beliebteste Sportart nicht automatisch jene mit den meisten Konkurrenzelementen. Soll nicht bedeutet, dass es nicht doch eine Rolle spielt, aber auch Frauen machen Sport zuweilen sogar die gleichen Sportarten wie Männer und was kann man dann daraus ableiten, ausser das Frauen auch Konkurrenzdenken haben?

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    aber warum fehlt die Nachfrage denn ? Tatsächlich nur deßhalb, weil Männer keinen Bedarf danach haben ? Oder weil ein implantiertes Kissen zwar den optischen Zweck erfüllt, darüber hinaus aber nichts an der eigenen Körperkraft verändert ? Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Männer mehr solche Dinge für sich in Anspruch nehmen würden, wenn die Muskelimplantate nicht nur optische Vorteile bringen würden. Oder wenn ich man sich für ein paar Zentimeter mehr Körpergröße keinen monatelangen Torturen aussetzen müsste, sondern einer kurzen OP mit Nachbehandlung ein paar Wochen später

    Merkst du etwas? Die Schönheit von Frauen wird quasi über völlig sinnlose Attribute definiert, welche austauschbar und ersetzbar sind. Oder wie du sagst einen optischen Zweck erfüllen. Hingegen spielt die Optik bei Männer scheinbar überhaupt keine Rolle, weil sonst könnten sie ja "optische" Implantate nutzen. Ich habe heute ein Video von einem Mann gesehen der ein Weltrekord im Kreuzheben aufgestellt hat. Dieser Mann sah alles andere als sportlich aus, sondern bullig/stabil ohne Definition. Das ist aber nicht das was "wir" Männer haben wollen, sondern es geht tatsächlich um die Optik.

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    Ich könnte mich da auch verlesen haben (ich hab die letzten paar Seiten dank hämmernden Kopfschmerzen nur mit halber Hirnkapazität mitverfolgt), aber war die "Ausgangsthese" nicht dass Frauen in dem Punkt schlicht benachteiligt sind ? Weil die Gesellschaft von ihnen erwartet, nicht nur Karriere zu machen sondern auch eine Familie zu gründen ? Diesen Nachteil sehe ich eben nicht. da Männer denselbem Druck ausgesetzt sind.

    Soweit ich mich erinnere hängt die Diskussion an der Aussage von Paul, dass Frauen nur dafür kritisiert werden können, dass sie zu viel Gewicht haben, wohingegen Männer für alles andere kritisiert werden können + ihr Gewicht natürlich. Ich bin kein Freund davon die Probleme von Männern kleinzureden, weil ich denke, dass unsere Gesellschaft dort nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit hinschaut und einige Probleme so garnicht als real wahrgenommen werden. Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es bei den Frauen keine Probleme gibt oder die Dinge nicht so schlimm erscheinen. Letztendlich ist das auch kein Wettkampf und es steht weder einem Mann noch einer Frau sich als größtes Opfer darzustellen.

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    Ich könnte mich da auch verlesen haben (ich hab die letzten paar Seiten dank hämmernden Kopfschmerzen nur mit halber Hirnkapazität mitverfolgt), aber war die "Ausgangsthese" nicht dass Frauen in dem Punkt schlicht benachteiligt sind ? Weil die Gesellschaft von ihnen erwartet, nicht nur Karriere zu machen sondern auch eine Familie zu gründen ? Diesen Nachteil sehe ich eben nicht. da Männer denselbem Druck ausgesetzt sind.

    Der eine oder andere schreibt schon höchst explizit, finde ich, dass Männer rundum ordentlich unter Druck stehen, Frauen es hingegen ganz leicht hätten.
    Dass ein gewisses Wettbewerbsdenken unter Menschen herrscht, ist nicht zu leugnen, aber wenn man beispielsweise Sport ganz darauf reduziert, wird man der Sache nicht gerecht.

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    Ähmm...da dies evolutionär nicht vorgesehen ist, kann ich das nur so verstehen, dass Shojo eine Königin ist und mich zum Ritter schlagen möchte. Kommt zwar ein wenig überraschend, aber ich nehme diese Ehre dankbar an. Falls ich aber auf dem Schlauch stehen sollte, möchte ich nur mal in den Raum werfen, dass ich fast alle Jackie Chan-Filme gesehen habe, also für...hmmm...andersartige Eventualitäten durchaus gerüstet bin. ;-D

    Ich empfinde die Bezeichnung "andersartige Eventualität" zwar als reichlich unritterliche Unverschämtheit, vielleicht sogar als Majestätsbeleidigung, nehme aber Deine Bereitschaft, es durch ein wenig moderate Gegenwehr ein wenig spannender zu machen, wohlwollend zur Kenntnis.

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    Shojo...naja...Problem mit uns Männer ist, dass die Diskussion mitunter schwierig wird, weil wir nicht die tolle Angewohnheit haben uns in jedem zweiten Satz zu widersprechen. :-p

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    Hingegen spielt die Optik bei Männer scheinbar überhaupt keine Rolle, weil sonst könnten sie ja "optische" Implantate nutzen. Ich habe heute ein Video von einem Mann gesehen der ein Weltrekord im Kreuzheben aufgestellt hat. Dieser Mann sah alles andere als sportlich aus, sondern bullig/stabil ohne Definition. Das ist aber nicht das was "wir" Männer haben wollen, sondern es geht tatsächlich um die Optik.

    Hm! Interessant, würde Spock jetzt sagen.

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    Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es bei den Frauen keine Probleme gibt oder die Dinge nicht so schlimm erscheinen. Letztendlich ist das auch kein Wettkampf und es steht weder einem Mann noch einer Frau sich als größtes Opfer darzustellen.

    Und genau das ist der Punkt, wo es immer wieder so schwierig wird - manche Leute, Männer wie Frauen, also ganz allgemeinhin Menschen, erheben das Geschlecht zum Hauptunterschied zwischen Menschen, und zwar in einem Maße, als wäre Verständigung und Verstehen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Geschlechter nicht ansatzweise möglich, und machen eine Art Schattenboxen draus, einen Kampf, den niemand gewinnen kann - wer hat es schwerer, wer hat mehr Vorteile, wer ist gemeiner, wer am ärmsten dran? Da gehen alle Nuancen verloren, und man kann sich nur noch auf einem ganz allgemeinen (und oft stark verzerrten) statistischen Level unterhalten, bei dem jeder zweite Satz mit "Evolutiv gesehen" beginnt und eine Aussage von erstaunlicher Belanglosigkeit einläutet, was die Alltagsrelevanz betrifft. Jedes poplige persönliche Empfinden wird massiv generalisiert, und aus Tendenzen werden Zwänge abgeleitet, die in dieser massiven Form nicht existieren. Das ist wie eine dicke Mauer zwischen Menschen, die so denken, und der Welt. Es wundert mich nicht, dass es hinter dieser Mauer einsam ist.

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    Das ist doch völlig am Thema vorbei. Es geht um Spannung, aber nicht unbedingt um Konkurrenz. Fußball ist so beliebt weil es so spannend ist, wohingegen andere Sportarten genauso Konkurrenzelemente enthalten, aber einfach keine Spannung aufbauen können. Deswegen ist die beliebteste Sportart nicht automatisch jene mit den meisten Konkurrenzelementen. Soll nicht bedeutet, dass es nicht doch eine Rolle spielt, aber auch Frauen machen Sport zuweilen sogar die gleichen Sportarten wie Männer und was kann man dann daraus ableiten, ausser das Frauen auch Konkurrenzdenken haben?

    Ja, aber woher kommt denn die Spannung ? Weil man wissen will, wer gewinnt (und die meisten hoffen, dass "ihre" Mannschaft den Sieg davonträgt. Das Konkurrenzdenken ist der Dreh- und Angelpunkt aller öffentlich gefeierten Sportarten und -ereignisse.


    Und ja, klar, Frauen die Sport mit Ehrgeiz betreiben oder interessiert mitfiebern haben dieses Konkurrenzdenken ebenso, aber das bezweifelt doch auch niemand, oder ? Wie gesagt, ich hab grad keine Ahnung, wo das überhaupt seinen Anfang genommen hat hier im Faden ... vielleicht sollte ich nochmal konzentriert nachlesen.

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    Merkst du etwas? Die Schönheit von Frauen wird quasi über völlig sinnlose Attribute definiert, welche austauschbar und ersetzbar sind. Oder wie du sagst einen optischen Zweck erfüllen. Hingegen spielt die Optik bei Männer scheinbar überhaupt keine Rolle, weil sonst könnten sie ja "optische" Implantate nutzen. Ich habe heute ein Video von einem Mann gesehen der ein Weltrekord im Kreuzheben aufgestellt hat. Dieser Mann sah alles andere als sportlich aus, sondern bullig/stabil ohne Definition. Das ist aber nicht das was "wir" Männer haben wollen, sondern es geht tatsächlich um die Optik.

    Klar geht es um die Optik. Aber diese optischen Ansprüche dürfen beim Mann eben nicht gefaked werden. Es soll nicht nur nach Muskeln aussehen, es sollen Muskeln sein. Eine Frau lässt sich Silikonkissen in die Brüste setzen, die Dinger sind danach größer, alles gut. Aber ein Kerl, der sich ein Muskelimplantat einsetzen lässt und dabei immer noch keuchend zusammenbricht, wenn er zwei Kisten Wasser die Treppe hochschleppen soll ist nach wie vor Lachnummer.

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    Soweit ich mich erinnere hängt die Diskussion an der Aussage von Paul, dass Frauen nur dafür kritisiert werden können, dass sie zu viel Gewicht haben, wohingegen Männer für alles andere kritisiert werden können + ihr Gewicht natürlich. Ich bin kein Freund davon die Probleme von Männern kleinzureden, weil ich denke, dass unsere Gesellschaft dort nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit hinschaut und einige Probleme so garnicht als real wahrgenommen werden. Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es bei den Frauen keine Probleme gibt oder die Dinge nicht so schlimm erscheinen. Letztendlich ist das auch kein Wettkampf und es steht weder einem Mann noch einer Frau sich als größtes Opfer darzustellen.

    Natürlich ist das ein Wettkampf, weil Konkurrenzdenken und so ]:D :-p Nein, es stimmt natürlich, was du schreibst, keine Frage. Wobei ich gerade in Hinsicht auf die Kritik am Aussehen mittlerweile das Gefühl habe, dass bei Frauen wenigstens so getan wird als würde man dagegen ankämpfen.

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    Eine Frau lässt sich Silikonkissen in die Brüste setzen, die Dinger sind danach größer, alles gut.

    Uff, nee. Puh. Nee, wirklich nicht. Weder unter Frauen noch in der Wahrnehmung vieler Männer. Allein was es alles für verächtliche Bezeichnungen dafür gibt.

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    Uff, nee. Puh. Nee, wirklich nicht. Weder unter Frauen noch in der Wahrnehmung vieler Männer. Allein was es alles für verächtliche Bezeichnungen dafür gibt.

    Aber der Zweck der Dinger ist erfüllt. Es wird keine weitere Erwartung daran gestellt. What you see is what you get. Wenn man Muskeln sieht, will man auch Muskeln haben. Zweck und Optik.

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    So, jetzt bin ich mir endlich sicher: med1 ist eine Schnittstelle zwischen zwei oder mehr Paralleluniversen. Auch die angeblichen Realfaker, die man dann nie im richtigen Leben trifft ... das sind keine Faker, sie leben nur einfach nicht im gleichen Universum, und dadurch wird ein Treffen unmöglich. In Paules Universum sind die Dinge ganz bestimmt so, wie er sie beschreibt. Paul, es tut mir sehr leid, dass du dort leben musst!

    Ist ganz normale selektive Wahrnehmung. Einige der Probleme von denen du nicht betroffen bist ignorierst du einfach. Für dich existieren sie nicht. Und dann glaubst du, dass sie für niemanden sonst existieren.

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    Recherche würde dir helfen. Die Sportart die in Deutschland von den meisten Menschen ausgeübt wird ist Fitnesstraining, dann erst kommt Fußball und danach Turnen. Wieviele Leute fahren im Winter immer in die Berge um Ski zu fahren? Machen die das aus Konkurrenzdenken oder weil Skifahren Spaß macht? Wieviele Menschen gehen Joggen, laufen die gegen die Uhr um schneller zu sein, als der Nachbar oder weil sie sich dadurch einfach nur besser fühlen?

    Tja und rein zufällig meint fast jeder (junge) Mann, der tatsächlich erfolgreich im Fitnessstudio ist mit seinen Erfolgen hausieren gehen zu müssen. Von allen Typen, die ich persönlich kenne und die im Studio besonders muskulös geworden sind haben die meisten offenbar den Drang verspürt ihre Erfolge in Bildform bei Facebook posten zu müssen.


    Die meisten geben ebenfalls ehrlich zu es für die Damenwelt zu machen -> Die Konkurrenz ausstechen.


    Ist wahrscheinlich nur wieder mein Umfeld nicht wahr? %-|


    Ski-Fahren würde ich eher als Erlebnissportart einordnen. Macht man ja nicht so häufig. Ist ein Adrenalinkick, den man aber (in der Regel?!) nur für verhältnismäßig kurze Zeiträume verfolgt.


    Beim Joggen gebe ich dir Recht. Das ist nicht unbedingt eine Vergleichssportart.

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    Du bist tatsächlich der Meinung, dass es bei der eigenen Wahrnehmung der "Schwächen" keine Unterschiede zwischen Frauen und Männer gibt? Schau dir mal die Statistiken zu Schönheitsoperationen an oder wieviel Schönheitsprodukte es nur für Frauen gibt, bzw. wieviel Geld mit dieser Wirtschaft umgesetzt wird. Das sind Welt. Alleine die erste Zahl die ich zu Schönheits-OPs finde, sagt 86% aller Operationen werden an Frauen durchgeführt.

    Das liegt ganz einfach daran, dass die Problemzonen der Frauen operierbar sind. Die der Männer kaum.


    Verhältnismäßig unkomplizierte und günstige Körpergrößen- und Muskel-OPs wären immens beliebt.


    Sagen wir es so: Frauen beschäftigen sich aktiv mit mehr verschiedenen Problemzonen als Männer. Einfach weil die Möglichkeit diese zu beseitigen eher besteht. Männer investieren allerdings ebenso Zeit und Geld in die wenigen Problemzonen, die sie beeinflussen können.

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    Stell dir vor du bist Jungmann oder arbeitslos und du wirst jedesmal wenn du deine Eltern besuchst gefragt ob du endlich eine Freundin gefunden hast oder ob du endlich eine Job hast. Findest du nicht, dass das einen gewissen Druck aufbaut, weil es Menschen gibt die eine Erwartungshaltung dir gegenüber haben?

    Sind halt nur zwei verschiedene Paar Schuhe.


    Die Sache mit dem Kind ist geregelt, indem man sagt "Ich möchte jetzt/in den nächsten X Jahren kein Kind bekommen".


    Bei der fortlaufenden Job- und Partnersuche sind Rückfragen logisch, ob es denn endlich geklappt hat.

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    Oder einfach mal krude Theorien durch eindeutige Beispiele belegen.

    http://www.promiflash.de/news/2015/04/30/von-schlank-zu-kugelrund-jonah-hill-wiegt-jetzt-123-kilo.html

    Zitat

    Hm! Interessant, würde Spock jetzt sagen.

    Ich kann nichts dafür...Schuld ist mein X-Chromosom, das hat manchmal solche Anwandlungen. :=o


    Nein, tatsächlich ist es so, dass die Optik entscheidend ist und nicht die Kraft, habe mich da ungünstig ausgedrückt. Implantate werden nicht angenommen, weil es dann doch nicht so wichtig für das Selbstbewusstsein ist oder für die kleine Gruppe von Menschen, für die es tatsächlich interessant wäre, andere/bessere Möglichkeiten existieren, wie z.B. anabole Steroide, die im Gegensatz zu einem Implantat alle Muskelgruppen ansprechen, die Optik maßgeblich verbessern, aber nicht wirklich die Kraft.