Haha, achso, du meinst die Körpergröße ;-D


    Nach deinem Titel zu urteilen, hatte ich gedacht, du meinst was anderes ;-D ;-D


    Denn da finde ich, ist die Größe schon nicht unwichtig.


    Körper Größe dagegen finde ich jetzt nicht soooooo wichtig, da sind wie gesagt andere Dinge maßschlagebener hihi.


    Natürlich ist es aber auch nicht schön wenn man jetzt ein kopf größer ist als der eigene Freund/Mann.


    Aber ich finde du brauchst dir da keine Sorgen machen, wirklich nicht. :-)


    LG

    enigmatic


    Na ja, aber wenn man 1,74 cm groß ist, dann ist man so nah am Durchschnitt dran das man sich da wirklich an Kinkerlitzchen aufhängt. Wenn man wirklich klein ist, kann ich es voll verstehen. Wirklich. Also das ein Typ mit 1,55 cm unzufrieden ist versteh ich das, aber bei 1,74 cm finde ich es echt schräg.


    Paul


    Du bist so fixiert auf ein bestimmtes Bild, das ist faszinierend. Erinnert mich ein wenig an Menschen mit einer Körperbildstörung, alles wird an diesem einen Thema aufgehängt. Wenn du damit zufrieden bist passt es ja, aber allen anderen zu unterstellen deinem Ideal anzuhängen ist einfach so daneben... DAS ist wirklich disqualifizierend übergriffig.


    Ich steh auf drahtig, so wie Läufer oder Radler. Ausdauersportler sind voll mein Ding.

    Zitat

    Na ja, aber wenn man 1,74 cm groß ist, dann ist man so nah am Durchschnitt dran das man sich da wirklich an Kinkerlitzchen aufhängt. Wenn man wirklich klein ist, kann ich es voll verstehen. Wirklich. Also das ein Typ mit 1,55 cm unzufrieden ist versteh ich das, aber bei 1,74 cm finde ich es echt schräg.

    Naja, das Ding ist halt ... wenn man sich zu klein findet, ist es ganz egal, wie weit man vom Durchschnitt tatsächlich weg ist. Zu klein ist dann halt einfach zu klein.

    Zitat

    Ich steh auf drahtig, so wie Läufer oder Radler. Ausdauersportler sind voll mein Ding.

    Ich finde das rein körperlich auch eher anziehend, wobei meine Spannbreite da grundsätzlich groß ist, was die körperliche Erscheinung betrifft. Bei mir fallen geschniegelte Typen schnell ruckartig hinten über die Tischkante, so duftige, wohlfrisierte mit ausdefinierten Muskeln unter Designerklamotten, die punktgenau lächeln und ihr Gegenüber ungefragt mit glattem Charme einpudern, ebenso wie Alltags-Fanatiker, die vor lauter Ideen übers Menschsein keine Menschen in Fleisch und Blut mehr wahrnehmen können, oder Leute, deren Verstand auf einem Klischee-Esel durch eine Einöde reitet, ab und zu laut i-aht, dem Echo lauscht und damit vollkommen zufrieden ist.
    Man vögelt nun mal keine Körper, sondern Menschen. Und Beziehungen hat man erst recht nicht mit Körpern, sondern mit Menschen. Insofern ist der Körper ein Aspekt von vielen und höchstens eine notwendige, nie eine hinreichende Bedingung. Ungefähr wie eine Hausfassade.

    Zitat

    Naja, das Ding ist halt ... wenn man sich zu klein findet, ist es ganz egal, wie weit man vom Durchschnitt tatsächlich weg ist. Zu klein ist dann halt einfach zu klein.

    Ja, und dann kann man halt heulen und heulen und heulen, oder man ruckelt sich mal selbst ein bisschen den dummen Kopf zurecht und hört mit dem Blödsinn auf. Man ist ja nicht mehr zweieinhalb.

    Zitat

    Naja, das Ding ist halt ... wenn man sich zu klein findet, ist es ganz egal, wie weit man vom Durchschnitt tatsächlich weg ist. Zu klein ist dann halt einfach zu klein.

    Der Punkt ist, genau diese Denkweise trifft auch auf Magersüchtige zu! die fühlen sich auch immer zu dick, egal wie nahe sie dem Hundertod schon sind. Die können auch weiter hungern und hungern und krepieren oder sich Hilfe suchen. Wenn man so wahnsinnig fixiert auf einen einzigen Aspekt ist, egal welchen, dass es zum Problem wird, sollte man sein Hirn zurechtrücken. Egal ob alleine oder mit einem Profi. Manchmal verrennt man sich und noch ein wenig seltener kommt man da alleine nicht mehr raus. Das ist in Ordnung, nur sollte man dann da ansetzen wo man sich vergaloppiert hat statt zu hoffen das der Rest sich dem eigenen Irrtum umfassend anschließt.

    Zitat

    Man vögelt nun mal keine Körper, sondern Menschen. Und Beziehungen hat man erst recht nicht mit Körpern, sondern mit Menschen. Insofern ist der Körper ein Aspekt von vielen und höchstens eine notwendige, nie eine hinreichende Bedingung. Ungefähr wie eine Hausfassade.

    Volle Zustimmung.

    Zitat

    Ja, und dann kann man halt heulen und heulen und heulen, oder man ruckelt sich mal selbst ein bisschen den dummen Kopf zurecht und hört mit dem Blödsinn auf. Man ist ja nicht mehr zweieinhalb.

    Die Frage ist halt dann immer noch, inwiefern sich das Problem im eigenen Alltag tatsächlich zeigt oder ob es eher eingebildet ist und auf theoretischen Überlegungen fernab von jeglicher Realität basiert.


    Lösungen gibt es so oder so wahrscheinlich einige, je nachdem. Aber ein bloßes Den-Kopf-zurechtrücken reicht halt im Einzelfall vielleicht nicht aus.

    Zitat

    Insofern ist der Körper ein Aspekt von vielen und höchstens eine notwendige, nie eine hinreichende Bedingung. Ungefähr wie eine Hausfassade.

    Aber eine notwendige Bedingung ist es halt doch.

    Du beispielsweise, Enigmatic, wärst bei mir komplett raus. Ich habe aus anderen Themenbereichen durchaus größere Sympathien für Dich mitgenommen, aber das, was Du hier schreibst, würde - Singlesein und so weiter mal vorausgesetzt, klar, also wenns denn ein Thema wäre - bei mir alles an Neugier auf Dich killen, was Beziehungen betrifft, und auch beim reinen Vögeln würde ich denken: Nee, das Affentheater bind ich mir nicht ans Bein. Auch wenn Deine Haltung dazu aus blöden Erfahrungen geboren sein mag und und und, sie offenbart ein Menschenbild und eine Bereitschaft, reglos im Schmodder zu hocken und sich selbst leidzutun, dass sich mir am ganzen Leib die Haare sträuben vor lauter Fluchtimpuls. Da könntest Du drei Meter groß sein und gebaut wie [hier beliebige Großartigkeit einsetzen], das ist belanglos, höchstens würde ich denken: Schade, was für eine Verschwendung. Ebenso bei Paul - in seinem Fall nicht mal mit der Kneifzange, ehrlich nicht. Viel zu anstrengend, zu eingefahren, zu unverspielt, zu freudlos, und wenn ich ehrlich bin, auch einfach zu dümmlich (auf den Aspekt der Beziehung zwischen den Geschlechtern bezogen, darüber hinausgehend habe ich mir da keine Meinung gebildet). Und ja, das ist ein höchst relevanter Punkt, wie jemand mit zwischenmenschlichen Beziehungen umgeht, wenn ich mit ihm eine eingehe, denn es würde mich ja ab dem Zeitpunkt höchst unmittelbar betreffen, da mache ich wenig Kompromisse.


    Beim Körper hingegen bin ich ausgesprochen kompromissbereit. Ja, ich finds ganz schön, wenn ein Typ groß ist, aber ich habe mit meinem Ex (um die einsneunzig) Schluss gemacht, weil ich mich in jemanden verliebt habe, der deutlich kleiner ist (wie klein genau, weiß ich nicht, ich schätze mal, irgendwas um die 1,75?), also ist Größe für mich offenbar ein Aspekt, den ich bemerke, aber kein Kriterium, und schon gar kein entscheidendes. Ja, ich finde Sportlichkeit schön, zumal Sport für mich selbst bis auf eine längere Pause nach der Geburt des Kleinen immer wichtig war. Mein Kerl findet Sport saublöd und hat in den letzten Jahren zugenommen, aus dem drahtigen Typen ist jemand, äh, nicht so arg Drahtiges geworden. Das ändert nichts daran, dass ich mich schnurrend um seine Füße wickeln will, wenn er mir eine spöttische Bemerkung um die Ohren knallt. Man bewohnt seinen Körper. Man formt seinen Körper auch durch seine Lebensweise. Man IST aber nicht sein Körper, vor allem nicht die äußere Erscheinung seines Körpers. Der Körper ist das Vehikel. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das ist manchen Menschen sehr wichtig, anderen nicht so sehr. Und ich glaube inzwischen, dass viele der Leute, die so fürchterlich rumjammern, eben Personen sind, denen es wahnsinnig wichtig ist, die aber eben Körper bewohnen, die sie als unattraktiv empfinden.


    Ich kann mit Leuten, denen das sehr wichtig ist und die es richtig und wichtig finden und quasi selbstverständlich, dass das ganz dolle wichtig ist, meist nicht viel anfangen. Ganz unabhängig von der Fassade.

    Ich muss das noch ergänzen. Eine Freundin, die ich sehr liebe, schaut bei ihrer Partnerwahl durchaus sehr aufs Äußere, bei ihr ist das ein sehr viel wichtigeres Kriterium als bei mir. Das ist nichts, was ich gut nachvollziehen kann, und auch nichts, was ich besonders bejuble, jedoch: Bei ihr finde ich es nicht dramatisch, nur ein bisschen verblüffend. Aber, und das ist ein elementar wichtiges Aber: Sie unterstellt nicht, dass alle es so handhaben und empfinden. Ihr ist bewusst, dass es bei ihr so ist und bei anderen durchaus auch anders, je nach Typ. Das ist für mich etwas völlig anderes als diese bizarre Unterstellung, es wäre natürlich allen ganz irre wichtig. Mich stößt also offenbar weniger die "Oberflächlichkeit" ab als die damit manchmal einhergehende Blindheit und Determiniertheit.

    Zitat

    Naja, das Ding ist halt ... wenn man sich zu klein findet, ist es ganz egal, wie weit man vom Durchschnitt tatsächlich weg ist. Zu klein ist dann halt einfach zu klein.

    Falsch. Es ist lediglich zu klein empfunden. Da hilft Gehirn einschalten.


    Ansonsten eben weiterheulen. Mimimi...

    Zitat

    [...]

    Weil ich nicht glaube, dass es Menschen gibt denen es zu 100% scheißegal ist, wie ihr potentieller Partner für was auch immer aussieht ? Meinetwegen, steht dir frei. Ändert nichts daran, dass ich noch nicht einen Menschen getroffen habe, bei dem es nicht so ist.

    Zitat

    Du beispielsweise, Enigmatic, wärst bei mir komplett raus. Ich habe aus anderen Themenbereichen durchaus größere Sympathien für Dich mitgenommen, aber das, was Du hier schreibst, würde - Singlesein und so weiter mal vorausgesetzt, klar, also wenns denn ein Thema wäre - bei mir alles an Neugier auf Dich killen, was Beziehungen betrifft, und auch beim reinen Vögeln würde ich denken: Nee, das Affentheater bind ich mir nicht ans Bein. Auch wenn Deine Haltung dazu aus blöden Erfahrungen geboren sein mag und und und, sie offenbart ein Menschenbild und eine Bereitschaft, reglos im Schmodder zu hocken und sich selbst leidzutun, dass sich mir am ganzen Leib die Haare sträuben vor lauter Fluchtimpuls. Da könntest Du drei Meter groß sein und gebaut wie [hier beliebige Großartigkeit einsetzen], das ist belanglos, höchstens würde ich denken: Schade, was für eine Verschwendung. Ebenso bei Paul - in seinem Fall nicht mal mit der Kneifzange, ehrlich nicht. Viel zu anstrengend, zu eingefahren, zu unverspielt, zu freudlos, und wenn ich ehrlich bin, auch einfach zu dümmlich (auf den Aspekt der Beziehung zwischen den Geschlechtern bezogen, darüber hinausgehend habe ich mir da keine Meinung gebildet). Und ja, das ist ein höchst relevanter Punkt, wie jemand mit zwischenmenschlichen Beziehungen umgeht, wenn ich mit ihm eine eingehe, denn es würde mich ja ab dem Zeitpunkt höchst unmittelbar betreffen, da mache ich wenig Kompromisse.

    Überraschung ! Jemand mag mich nicht ... Erinnerst du dich daran, was ich mal an anderer Stelle hier im Forum (unter anderem an dich gerichtet) zum Thema Sympathie im Internet geschrieben habe ? Solange sie auf vereinzelten Momentaufnahmen basiert, ist sie vollkommen wertlos. Das ist jetzt weder weiter verwunderlich noch ein großer Verlust, aber neugierig bin ich dann doch. Was für ein Menschenbild hab ich denn ? Was genau ist denn so abstoßend an mir ?


    Meinetwegen auch gern per PN. Ich werd auch nicht widersprechen oder es in Frage stellen, versprochen.

    Zitat

    Und ich glaube inzwischen, dass viele der Leute, die so fürchterlich rumjammern, eben Personen sind, denen es wahnsinnig wichtig ist, die aber eben Körper bewohnen, die sie als unattraktiv empfinden.

    Das ist jetzt zB etwas, was bei mir ziemlich schnell jegliche Sympathie killen würde. Das ist doch reine Küchenpsychologie, ich bitte dich ...

    Zitat

    es wäre natürlich allen ganz irre wichtig.

    Davon dass es jedem irre wichtig ist hab ich auch nichts geschrieben. Natürlich misst jeder dem eine andere Bedeutung bei. Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass es mMn niemandem komplett unwichtig und egal ist.

    Zitat

    Falsch. Es ist lediglich zu klein empfunden. Da hilft Gehirn einschalten.

    Ja ... und das unterscheidet sich jetzt inwiefern von meiner Aussage ?

    Zitat

    Überraschung ! Jemand mag mich nicht ...

    Ich habe nicht geschrieben, dass ich Dich nicht mag, das wäre übrigens auch gelogen. Aber ich würde mich nicht auf eine Beziehung mit Dir einlassen, aus Selbstschutz, und nur Vögeln wäre mir auch zu heikel. Du steckst so voller negativer Bilder, was zwischenmenschliche Beziehungen betrifft, dass man Dich im Grunde nur enttäuschen kann. Diesbezüglich war das Wort "Menschenbild" ungut gewählt, es sind eher "Erwartungen an Menschen", die mir bei Dir sehr überhöht vorkommen und zugleich in einer sehr destruktiven Allianz ungeheuer niedrig. Du gehst durch die Welt und suchst nach Erfahrungen, die Dir bestätigen, dass es mit Dir und anderen nichts werden kann. Ich bin nicht selbstzerstörerisch veranlagt und würde mich deshalb auf dieses Spiel nicht freiwillig einlassen - als misstrauisch beobachtete Ausnahme auf einem Sockel, die eines Tages fallen muss, oder von vornherein mit dem unauslöschlichen Stempel versehen: "Wird mich eines Tages eh enttäuschen".

    Zitat

    Erinnerst du dich daran, was ich mal an anderer Stelle hier im Forum (unter anderem an dich gerichtet) zum Thema Sympathie im Internet geschrieben habe ? Solange sie auf vereinzelten Momentaufnahmen basiert, ist sie vollkommen wertlos.

    Es sind immer nur Momentaufnahmen, im Forum oder anderswo, aus denen man sich das Gesamtbild zusammensetzt. Und manchmal rütteln neue Momentaufnahmen, die sehr prägnanter Natur sind, alles erheblich durcheinander, und man muss neu sortieren. Das ist vollkommen normal und ein Kennzeichen aller menschlichen Beziehungen, keinesfalls ein Spezifikum des Internets. Es passiert ständig, dass man neue Aspekte an Menschen entdeckt, die einen überraschen, freudig oder auch weniger, je nachdem, wie gründlich man sich eben kennt und auch abhängig davon, ob sich jemand verändert hat, was jederzeit passieren kann. Man überrascht sich doch manchmal sogar selbst?

    Zitat

    Nicht wenn sich der zweite Satz auf den ersten und damit das "sich zu klein finden" bezieht ...

    Die Frage ist doch immer: Zu klein für was? "Ich bin zu klein" ist im Grunde überhaupt keine verwertbare Aussage. "Ich finde mich zu klein" ist genauer, lässt aber noch immer die Frage offen: Zu klein wofür und warum? Sich zu klein finden, um ohne Hilfsmittel an eine drei Meter hohe Decke zu fassen, ist obsolet, das muss man nicht finden, das ist so oder eben nicht. Sich generell zu klein zu finden ist hingegen eine Frage der Perspektive.

    @ Shojo

    :)=


    Wow, für meine Begriffe mal wieder brillant auf den Punkt gebracht!


    ??Speziell bei engimatic erging es mir genauso, dass er mir sehr oft schon durch tiefgehende Beiträge positiv aufgefallen ist, ich mich sogar gefragt habe, warum so jemand Single ist... hier aber der Eindrück: hääää, nanu...? Schade??


    Da basteln sich meinem Eindruck nach manche wunderbar sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Vielleicht eine Art Lebensvermeidung und Schutz vor etwaigen Enttäuschungen, ohne die Verantwortung dafür übernehmen zu wollen? Gut, kann man so stehen lassen, ist menschlich und eine eigene Entscheidung.


    Aber es erschließt sich mir dann nicht der Sinn von derlei sich immer und immer wieder im Kreis drehenden Diskussionen. Wozu das alles?