"gut informiert" steht allerdings im Gegensatz zu der Tatsache, dass Du die von mir angesprochenen Informationen nicht eingeholt hast. Zumindest mal den Facharztstatus des Operateur zu kennen und demnach zu wissen, ob man gerade von einem Gyni, einem allg. Chirurg oder einem Plastiker operiert wird, ist mMn essentiell.

    Tumorentfernung ist das eine und plastische/rekonstruktive/ästhetische Arbeit das andere. Komplett andere Zielsetzung. Hast Du jetzt leider auf diese Art und Weise "gelernt".


    Gerade wenn etwas schnell gehen muss ist das auch keine Rechtfertigung für Dein eigenes Versäumnis. Man hätte ja auch beides nacheinander in Ruhe angehen können. So hast Du nun auch ne zweite Vollnarkose.

    Also Sorry, aber hier schreiben glaub ein paar Leute, die echt keine Ahnung haben. Das Zitat hier sollte doch wohl alles erklären.

    Zitat

    Die haben es mir von Anfang an angeboten, dass man beides auf einmal machen kann, um mir eine Narkose zu ersparen und es immer einfacher für die Haut wäre, weil man sonst gestrafft hätte und ich danach vergrößert hatte.. Dann wäre die Haut sehr sehr straff gewesen

    Es ist tatsächlich in so einem Fall besser, alles in einem zu machen. Der Patientin wurde ja auch erklärt, warum. Und das die Tumorentfernung halt Vorrang vor der Ästhetik hat, sollte auch jedem einleuchten.


    Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass es hier um eine Tumorentfernung geht und die Leute schreien nach einem Schönheitschirurg, der gar keine Ahnung davon hat!


    Liebe TE, dass es jetzt so furchtbar aussieht, tut mir echt leid. Ich würde mich auch nochmal operieren lassen. Ich würde auch beim Arzt und der Krankrnkasse nachhaken, welche Kosten jetzt übernommen werden, denn es ist ein Folgeeingriff.


    Aber trotzdem sollte dir deine Gesundheit wichtiger als die Ästhetik sein. So hart es klingt: du hattest verdammtes Glück und das Vorgehen des Brustzentrums war definitiv in diesem Fall richtig.

    Zitat

    Es ist tatsächlich in so einem Fall besser, alles in einem zu machen.

    Bist Du ihr Arzt und kannst das beurteilen? "In so einem Fall" gibt es in der Medizin fast nie, da jeder Fall ein individueller ist.


    Alles übrige ist gesagt. Keiner hat hier nach einem Plastiker geschrien, der den Tumor entfernt. Dafür ist er nicht da. Aber wenn man dann schon alles in einem machen will, sollte man beide Spezialisten vor Ort haben oder einen mit einer doppelten Qualifikation. Im Idealfall eben interdisziplinäre Zusammenarbeit.

    ist es nicht so, dass ganz individuell und fallbezogen entschieden wird, ob alles in einem gemacht werden kann? zumindest für die tumor-betroffene Brust war das sicher besser, im gleichen Eingeiff auch ein Implantat zu setzen. Ich vergleiche es mal mit Zahn-Implataten: manchmal klappt es sogar, den Zahn ziehen zu lassen und in der gleichen Sitzung auch den Stift Rein. Soviel ich weiß, ist das die erstrebenswerte Vorgehensweise, weil die Wundheilung dann nur einmal durchgemacht werden muss und weniger Komplikationen zu erwarten sind.


    Ich hätte mir bei dieser Situation auch null Sorgen im Vorfeld gemacht! Auch ein Arzt mit perfekten Bewertungen und viel Erfahrung kann auch mal einen Fehler machen.


    Die Brust nachher verkleinern ist natürlich wirklich an Deinem Wunsch vorbei.


    Müssen sie nicht "Nachbessern", wenn trotz Vereinbarung die Straffung nicht gemacht wurde? Ist zwar doof, weil du doch wieder in die Narkose musst. Doch zumindest hättest Du keine Kosten zu tragen.


    Bei mir ist wegen einer OP im Baby-Alter eine Brust von Natur aus 2 Körbchengrössen kleiner. Ich trage dann immer so ein Gelkissen im BH. An ein Brust-Implant habe ich mich nicht gewagt, die andere Brust verkleinern wäre ganz doof. So Laufe ich durch mein ganzes Leben so durch. Im Schwimmbad kann ich natürlich kein Gelkissen tragen, so what? Ehrlich gesagt, hat mich das nie sonderlich gestört, weil ich mich nicht anders kenne. Natürlich wäre es schöner... Doch so ganz genau gleich wie die andere Brust würde doch kein Chirurg das hinkriegen, denke ich. Wer weiß, vielleicht brauche ich irgendwann Straffung, dann überlege ich es mir vielleicht.

    Entweder Schönheit oder Gesundheit, Du wolltest zu viel und hast genau das bekommen was Du nicht wolltest so spielt das Leben eben.


    Sei froh, dass Du noch lebst!


    Lasse erstmal ales verheilej und dann sehe weiter.


    Übrigens eine brustvergrößerung kann stets schief gehen.


    Ich rede nicht von der Wiederherstellung, sondern von der Vergrößerung der gesunden Brust.


    da hätte ich im leben nie dran schnibbeln lassen.


    Für Deine linke Brust alle gute und gute besserung :)*

    @ MelC77

    Man hätte so oder so dran schnippeln müssen, denn es hätte mindestens gestrafft werden müssen und genau darum ging es ja, dass ich das dann direkt mitmachen konnte...


    Wenn die Ärzte mir sagen, es ist möglich, dann gehe ich auch davon aus...


    Verheilen lassen muss ich es nun so oder so min 6mon. Aber danach werde ich definitiv nochmal was machen lassen müssen :(

    @ Sunflower73

    Richtig, die haben mir bereits eine Korrektur angeboten, aber das Vertrauen ist mehr als weg.. eine Sache hätte ich noch durchgehen lassen, aber keine 3....

    @ Dreams2015

    Wie ich schon schrieb, es wurde mir angeboten... Es wurde ja sogar eine Straffung gemacht, aber eben viel zu wenig. Dadurch sehen meine Brustwarzen auch so Katastrophal aus, ohne Straffung wären die da ja gar nicht ran gegangen...


    Dass jeder Arzt Fehler machen kann, da gebe ich die ebenfalls Recht, allerdings ist hier ja alles schief gegangen, was schief gehen kann... Größe, Brustwarzen und noch die Straffung

    @ KleineHexe21

    Auf die Idee mit der Krankenkasse kam ich ja auch schon, da es ja notwendig war... Allerdings werden die mir wahrscheinlich sagen, dass ich denen erstmal eine Chance zum Korrigieren geben soll...

    Zitat

    Größe, Brustwarzen und noch die Straffung

    Was halt immer das Risiko ist wenn man das jemanden machen lässt der im Hauptberuf eben nicht für die Ästhetik zuständig ist, und der das vermulich auch nicht so oft im Jahr macht.


    Daher sollte man halt immer überlegen was man wen machen lässt und sich vor allem vorher erkundigen wie oft die ärzte auch plastische Eingriffe machen. Denn sind wir ehrlich, jemand der so ein Ergebnis wie bei dir fabriziert, der hat das nicht allzuoft im Leben gemacht.


    Sicher war primär der Tumor wichtig, aber wenn die hinterher noch groß Implanatate einsetzten wollen und angleichen wollen etc, sollte man halt schauen wie da die Referenzen sind und sind die nicht überzeugend, dann Finger weg von kombinierten Eingriffen in denem einem sonst was versprochen wird. Dann lieber aisheilen lassen und danach den Fachmann dran lassen. Denn wenn du Pech hast, reicht jetzt eine OP nicht aus um das alles zu korrigieren ....


    Und jetzt würde ich an deiner Stelle auch nur zu einem platischen Chirurge gehen, der den lieben langen Tag nichts anderes macht als hauptsächlich Brüste zu verschönern. Denn der weiß was er tut ...

    Da das Gewebe nach einer Brust-OP (Krebs/-vorstufe) sich noch verändert oder verändern kann durch evtl. weitere Behandlung oder durch die Annahme des Implantats hatte ich dir ja in deinem anderen Faden geraten dir eine Zweitmeinung einzuholen und erst in einem halben oder 1 jahr die Anpassung vorzunehmen. Nun wirst du entweder mit dem Ergebnis leben müssen oder wenn die Kasse die Korrektur nicht bezahlt das selber bezahlen müssen. Erhälst du denn nach deiner Krebsvorstufe noch Bestrahlung?


    Es ist Schade das du dir da nicht eine Zweitmeinung geholt hast. Auf der anderen Seite Freu dich das du keinen Krebs hast!!!! und man das ganze schon so zeitig erkannt hat. Ja und dann ist halt die Brust etwas kleiner auch kein Problem was sollen die Frauen sagen die keine Brust auf grund der Krebserkrankung haben oder denen dann nach einer Kapselfibrose anschließend doch das Implantat entfernt werden mußte und auch kein neuaufbau durch die Bestrahlung mehr möglich ist, ist dein Schimpfen wirklich fast wie ein Schlag ins Gesicht zumal diese Frauen teilweise harte Kräfteraubende Behandlungen dazu haben über sich ergehen lassen zu müssen. Diese Frauen nehmen ihr Schicksal so an wie es ist ob mit oder ohne und freuen sich über jeden Tag der ihnen geschenkt ist.

    Zitat

    Diese Frauen nehmen ihr Schicksal so an wie es ist ob mit oder ohne und freuen sich über jeden Tag der ihnen geschenkt ist.

    Das so zu verallgemeinern, entwürdigt in meinen Augen die enorme Anstrengung und Leistung, die dahinter steht. Natürlich ist man nach einer Krebserkrankung glücklich und erleichtert am Leben zu sein, von der Angst, dass er wiederkommt, mal abgesehen.


    Aber die Veränderungen des Körpers hinterher anzunehmen, das kommt trotzdem nicht automatisch und braucht viel Zeit. Einige Frauen kämpfen nach einer Mastektomie ihr ganzes Leben lang mit ihrer Selbstakzeptanz, andere finden Wege und Strategien zu einem positiven Körperbild. Da kann auch eine OP dazugehören, muss aber nicht. Allein dadurch, dass ein anderer ein "objektiv" noch schwereres Schicksal hat, bringt einen auf diesem höchst individuellen Pfad vielleicht ein Stückchen weiter, aber es beendet den Prozess nicht.


    Sonst müssten ja alle Menschen in Mitteleuropa den ganzen Tag nur dankbar und glücklich umherlaufen, schließlich herrscht in anderen Ländern Armut und Krieg.

    Auch das Überstehen einer Krebserkrankung macht einen ja nicht zu einem dankbaren, erfüllten Supermenschen. Es gibt trotzdem noch gute Tage und es gibt miese Tage und egal, was man durchgemacht hat, irgendwann kehrt der Alltag wieder ein. Und dann zieht es einen vielleicht richtig runter, dass man einen Kratzer ins Auto gefahren hat, obwohl das ja im Vergleich zur Tatsache, am Leben zu sein, total banal ist.


    Jeder hat ein Recht sich auch mal mies und unzufrieden zu fühlen, erst recht, wenn man etwas schweres durchgemacht hat. Es gehört zum Leben dazu.

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    Das so zu verallgemeinern, entwürdigt in meinen Augen die enorme Anstrengung und Leistung, die dahinter steht. Natürlich ist man nach einer Krebserkrankung glücklich und erleichtert am Leben zu sein, von der Angst, dass er wiederkommt, mal abgesehen.

    Das ist keine Mißachtung dessen was die Frauen hinter sich gebracht haben, da ich das auch aus beruflicher Hinsicht weiß. Aber da ich das auch aus eigener Erfahrung sehr gut einschätzen kann (16 Chemos und 34 Bestrahlungen und derzeitig AHB) und auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und den Erfahrungen mit den Mitpatienten. Somit empfinde ich deine Äußerung als blanke Unterstellung. Ich habe auch nie behauptet das jeder Tag eitel Sonnenschein ist, sicherlich gibt es tage wo man einen Tiefpunkt hat, aber das hat auch jeder normale Mensch ohne diese Erkrankung. Aber man freut sich über die geshenkte Zeit mit der Familie, den Kindern und Enkeln und diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht.