• Kein BH mehr - Was würdet ihr euch denken, eine Frau ohne BH zu sehen draußen?

    Hallo liebe Forenmitglieder, und zwar möchte ich keine BHs mehr tragen, da ich sie unbequem und in meinem Fall zumindest unnötig finde, habe ein A-Cup. Also klar, auf der Arbeit schon, aber im Privaten nicht. Bisher habe ich öfters mal keinen BH draußen getragen, aber immer etwas Schwarzes als Oberteil angehabt, weil ich mich nicht so getraut habe,…
  • 265 Antworten

    h finde solche Urteile über weibliche Ästhetik, die dann auch noch Widersprüche dieser Art enthalten echt grauenhaft, antiemanzipatorisch und unsolidarisch allen Frauen gegenüber


    Das ist mir total egal, wie du meine Meinung und mein Urteil findest, ehrlich.

    Was ich ästhetisch finde und was nicht, entscheide immer noch ich . Und wenn mir große hängebrüste ohne bh nicht gefallen, sichtbare Brustwarzen hingegen egal sind, dann ist das eben so und da brauchst du auch nicht mit dem moralischen Zeigefinger kommen.

    Ich darf meine Meinung genauso haben und kundtun wie du, auch wenn sie dir nicht passt und du darin einen Widerspruch erkennst.

    Ds besteht ein Unterschied zwischen „entscheiden, was einem gefällt“ und sagen, Hängebrüste ohne BH („DAS“) „müssten nun wirklich nicht sein“.

    Ich spreche niemandem sein Recht auf den eigenen Geschmack ab. Aber du äußerst nicht ein Geschmacksurteil, sondern setzt eine Norm. Zumindest hast du dich so geäußert.

    Und dass eine Frau sich damit zum Gespött anderer mache, ist auch so eine Aussage. Nicht die Frau macht sich zum Gespött, sondern die anderen spotten, weil sie meinen, Frauen müssten irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen, um sich frei zu bewegen.

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    ja, ich setze meine ganz persönliche Norm. Ich finde noch ganz andere Dinge für meine ganz persönliche Norm unpassend oder geschmacklos. Das ist so und daran wirst Du nichts ändern.

    filosofia schrieb:

    Ds besteht ein Unterschied zwischen „entscheiden, was einem gefällt“ und sagen, Hängebrüste ohne BH („DAS“) „müssten nun wirklich nicht sein“.

    Ich spreche niemandem sein Recht auf den eigenen Geschmack ab. Aber du äußerst nicht ein Geschmacksurteil, sondern setzt eine Norm. Zumindest hast du dich so geäußert.

    :)z

    Pfefferminzbonbon schrieb:

    ja, ich setze meine ganz persönliche Norm. Ich finde noch ganz andere Dinge für meine ganz persönliche Norm unpassend oder geschmacklos.

    Ja aber deine "ganz persönliche Norm" ist in diesem Fall voll auf der Mainstream-Seite, und ist damit ein Teilchen dieser herrschenden Norm. Diese Norm gibt es nicht ohne breite Zustimmung. Deine ganz persönliche Norm trägt damit zur "geselschaftlichen Norm" bei. Ausser du würdest sie für dich behalten.

    Möpi16 schrieb:
    Pfefferminzbonbon schrieb:

    ja, ich setze meine ganz persönliche Norm. Ich finde noch ganz andere Dinge für meine ganz persönliche Norm unpassend oder geschmacklos.

    Ja aber deine "ganz persönliche Norm" ist in diesem Fall voll auf der Mainstream-Seite, und ist damit ein Teilchen dieser herrschenden Norm. Diese Norm gibt es nicht ohne breite Zustimmung. Deine ganz persönliche Norm trägt damit zur "geselschaftlichen Norm" bei. Ausser du würdest sie für dich behalten.

    Das gute ist aber, dass sie ihre Meinung höchstwahrscheinlich nur im Internet kundtut (wie so viele Menschen) oder im näheren Umfeld, sollte dieses Thema überhaupt mal zur Sprache kommen. Insofern werden Menschen, die sich beispielsweise gern BH-los kleiden, nicht von dieser Norm belästigt, da die meisten sich höchstens mal trauen, einen Blick zu wagen und weder starren, noch Versuche zur Umerziehung starten bei anderen (schon gar nicht bei Fremden). Von daher eigentlich keine große Gefahr, es sei denn, zugleich werden noch konservative Parteien gewähltX-\

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    Möpi16 schrieb:
    filosofia schrieb:

    Ds besteht ein Unterschied zwischen „entscheiden, was einem gefällt“ und sagen, Hängebrüste ohne BH („DAS“) „müssten nun wirklich nicht sein“.

    Ich spreche niemandem sein Recht auf den eigenen Geschmack ab. Aber du äußerst nicht ein Geschmacksurteil, sondern setzt eine Norm. Zumindest hast du dich so geäußert.

    :)z

    Pfefferminzbonbon schrieb:

    ja, ich setze meine ganz persönliche Norm. Ich finde noch ganz andere Dinge für meine ganz persönliche Norm unpassend oder geschmacklos.

    Ja aber deine "ganz persönliche Norm" ist in diesem Fall voll auf der Mainstream-Seite, und ist damit ein Teilchen dieser herrschenden Norm. Diese Norm gibt es nicht ohne breite Zustimmung. Deine ganz persönliche Norm trägt damit zur "geselschaftlichen Norm" bei. Ausser du würdest sie für dich behalten.

    Zum Thema (Hänge-)Brüste habe ich keine Meinung, ich wollte hier nur was zu den Achselhaaren schreiben. Aber diese Unterdiskussion schießt irgendwie weit übers Ziel hinaus.


    „müssten nun wirklich nicht sein“ ist gleichzusetzen mit "finde ich nicht gut" und nicht mit "das sollte gesetzlich verboten werden".


    Es ist doch völlig ok, wenn jemand etwas schön oder nicht schön findet und man darf das doch auch sagen. Die Personen die nun hier alle angegriffen werden wollten doch in keinster Weise anderen etwas vorschreiben sondern nur kundtun, was sie selbst davon halten. Dafür ist ein Forum übrigens da, zur Diskussion.


    Die beiden (oder waren es noch mehr?) die Ihr angreift schreiben doch niemandem etwas vor, zumindest lese ich das da nicht heraus. Bei euch klingt das dagegen schon deutlich "erzieherischer". Als wolltet Ihr vorschreiben, was man gut oder zumindest was man nicht schlecht finden darf.

    Zitat

    „müssten nun wirklich nicht sein“ ist gleichzusetzen mit "finde ich nicht gut" und nicht mit "das sollte gesetzlich verboten werden".

    Kann ich nur unterschreiben.:)z

    Jeder hat doch seine persönliche Schmerzgrenze in Punkto Äußerlichkeiten.


    Ich habe z.B. nichts gegen Frauen ohne BH, das interessiert mich überhaupt nicht, solange das Oberteil einer Frau nicht total durchsichtig ist.

    Ich selber trage öfters mal im Sommer einen BH, vor allem wenn ich nur ein Oberteil anhabe. Bei mehreren Teilen übereinander eher nicht. Und im Winter sehr selten.


    Was ich aber wirklich geschmacklos finde, das sind so enge Leggins, wo sich die Schamlippen abzeichnen.

    Oder so kurz abgeschnittene Jeans, daß der halbe Popo frei ist.

    Da muß ich halt innerlich den Kopf schütteln, ja und?

    Oder, wenn eine Frau, die ich kenne so rumläuft und sie mich fragt, dann würde ich ihr auch ehrlich sagen, daß mir das nicht gefällt und ich das ziemlich „drüber“ finde.


    Was die Frau dann draus macht, ist natürlich immer noch ihre Sache...

    filosofia schrieb:

    Ds besteht ein Unterschied zwischen „entscheiden, was einem gefällt“ und sagen, Hängebrüste ohne BH („DAS“) „müssten nun wirklich nicht sein“.

    Ich spreche niemandem sein Recht auf den eigenen Geschmack ab. Aber du äußerst nicht ein Geschmacksurteil, sondern setzt eine Norm. Zumindest hast du dich so geäußert.

    :)^


    Es ist einfach ein riesengroßer Unterschied zu erklären, etwas "dürfe nicht so getragen werden=müsste so wirklich nicht sein" und "ich mag es nicht"


    Ich frage mich gerade ob der Unterschied so schwer zu verstehen ist.


    Beim ersten verhängt man wie eine Art Richter (und Maßstab über andere) ein "Urteil" - "das darf man nicht" und beim zweiten sagt man "ich mag es nicht"


    Unterschied immer noch nicht klar?!?

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    filosofia schrieb:

    Und dass eine Frau sich damit zum Gespött anderer mache, ist auch so eine Aussage. Nicht die Frau macht sich zum Gespött, sondern die anderen spotten, weil sie meinen, Frauen müssten irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen, um sich frei zu bewegen.

    :)^:)z:)=

    Nein, es ist eben nicht gleichzusetzen mit "das mag ich nicht".


    Es ist gleichzusetzen mit "so darf man nicht herumlaufen sonst verletzt man eine Norm und darf deshalb verurteilt und verspottet werden. (" machen sich zum Gespött")


    Wenn jemand den Unterschied zwischen Verurteilung und Geschmacksäußerung nicht erkennt, verspüre ich tatsächlich den Drang das zu erklären. Wenn sich das erzieherisch anhört, mag es daran liegen, dass auch Erzieher und Lehrer manchmal Unterschiede zwischen Dingen erklären müssen, die offensichtlich nicht verstanden wurden.


    Niemand hier sagt "du musst alles gut finden". Ich zumindest finde nur den Unterschied zwischen Urteil und Geschmacksaussage wichtig.

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    Ach ja: ich mag übrigens Flipflops nicht. Und generell finde ich es irgendwie unschön nackte Füße zu sehen (war schon in meiner Kindheit so) ich finde Füße hässlich)


    Wäre ich von der Fraktion, die gerne Normen festschreibt, würde ich wohl jetzt schreiben:


    "Ich finde ohne BH und mit Achselhaaren ja ok, aber Flupflops oder gar ganz nackte Füße, das muss doch nun wirklich nicht sein, das sollte doch jeder wissen!"

    Layla101 schrieb:
    Möpi16 schrieb:
    Pfefferminzbonbon schrieb:

    ja, ich setze meine ganz persönliche Norm. Ich finde noch ganz andere Dinge für meine ganz persönliche Norm unpassend oder geschmacklos.

    Ja aber deine "ganz persönliche Norm" ist in diesem Fall voll auf der Mainstream-Seite, und ist damit ein Teilchen dieser herrschenden Norm. Diese Norm gibt es nicht ohne breite Zustimmung. Deine ganz persönliche Norm trägt damit zur "geselschaftlichen Norm" bei. Ausser du würdest sie für dich behalten.

    Das gute ist aber, dass sie ihre Meinung höchstwahrscheinlich nur im Internet kundtut (wie so viele Menschen) oder im näheren Umfeld, sollte dieses Thema überhaupt mal zur Sprache kommen. Insofern werden Menschen, die sich beispielsweise gern BH-los kleiden, nicht von dieser Norm belästigt, da die meisten sich höchstens mal trauen, einen Blick zu wagen und weder starren, noch Versuche zur Umerziehung starten bei anderen (schon gar nicht bei Fremden). Von daher eigentlich keine große Gefahr, es sei denn, zugleich werden noch konservative Parteien gewähltX-\

    Das Internet ist aber nun einmal alles andere als ein privater Ort.

    Erstaunlich, was die Frage, ob mit oder ohne BH, hier so auslöst :-D.

    Ich z.B. kann mir gar nicht vorstellen, ohne BH rumzulaufen, weil ich es für mich unangehm finde, wenn die Brust keinen Halt hat. So, wie ich auch nicht ungeschminkt oder ohne vernünftige Frisur aus dem Haus gehe, gehe ich auch nicht ohne BH unter die Leute.

    Ich frage mich jetzt auch, was es der TE gebracht hat, hier die Frage, ob mit oder ohne, zu stellen? Sie möchte es gerne, also soll sie es tun. Wenn andere ohne BH unterwegs sind, ist mir egal und es sollte ihnen egal sein, wie ich darüber denke.

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