Ich hab nur Erfahrungen mit ebay und einem örtlichen, großen gut besuchten Secounhandshop in der City.


    Ebay:


    Es kommt wirklich stark darauf an, was das für Klamotten sind die Du da verkaufen willst. Ist es etwas was grade mega angesagt und teuer ist, dann kannst du davon ausgehen, noch einen recht guten Preis zu bekommen. Und was mir aufgefallen ist, kleine und große Größen erzielen höhere Preise als Gr. 38-42 wahrscheinlich weil irgendwie alle diese Größe tragen und da dann der Markt gesättigt ist. Was ganz gut ist wenn man selber was kaufen möchte in der Größe. Tolle Auswahl und es geht in der Auktion für kleines Geld weg. Was natürlich auf Verkäuferseite schade ist. Also da muss man auch damit leben könne, wenn was für 1-3 Euro weggeht. Ich habe zb letztens eine Levis Jeans versteigert, die war noch fast neu. Die war aber Größe 38 und ging für ein Euro weg. Tja. Ebay ist halt ein Spiel.


    Secondhandshop:


    Wie gesagt ein großer Laden in der City einer Großstadt, mit viel Publikum und angebotener Kleidung von ganz günstig bis hin zu Marken, teilweise Boss und Co und für junge bis alte Leute.


    Bei denen ist das so, du kannst da alles hinbringen was du loswerden willst, muss aber zur Jahreszeit passen. Und dann nehmen die das in Kommission. Du bekommst die Hälfte des Verkaufspreises. Aber nur wenn das innerhalb von 6 Wochen verkauft wird. Nach den 6 Wochen suchst du dir deine Sachen entweder aus dem Wust von Kleidung (über drei! Etagen) raus und nimmst die wieder mit, oder aber die Sachen bleiben hängen weil du kein Bock hast die rauszusuchen. und wenn die dazu die Zeit haben, suchen die die Sachen die schon lange da hängen raus und spenden die, oder sie werden doch noch verkauft, du bekommst aber nichts mehr dafür. Das ist meiner Meinung nach auch ein Spiel. Entweder will jemand die Sachen haben oder eben nicht. Wenn ja, bekommst du ein paar Euro und wenn nein, dann eben nicht. Wenn man aber mal bedenkt dass Jeans da ungefähr für 10 Euro verkauft werden und Oberteile und Röcke für 8 und Kleider für 10 usw. dann siehst du dass man dabei auch keine Reichtümer erwarten kann.


    Du kannst es halt mal bei ebay versuchen.... Aber dann nur über Auktion oder einen niedrigen Preis als Sofortkauft. Setzt du den Preis zu hoch an, kauft das auch keiner.

    Bei Kleiderkreisel gibt es kein kostenpflichtiges Bezahlsystem mehr. Das gabs nur sehr kurz und wurde schnell wieder eingestellt, weil es wahrscheinlich sowieso dann von niemandem genutzt wurde.


    Was sie nun machen ist eine Durchlotsung durch den (Ver-) Kauf, damit dieser geregelter abläuft: Man schickt eines Artikels betreffend eine Anfrage, diese landet als PN beim Verkäufer. Wenn man sich auf einen Preis, Versand, Zahlungsart geeinigt hat, kann der Verkäufer mittels eines Buttons die Bankdaten übermitteln oder der Käufer mittels eines Buttons die Bankdaten anfordern. Dann wartet der Verkäufer bis der Käufer angibt gezahlt zu haben und bestätigt darauf den Eingang der Zahlung. Dann erhält er die Adresse und schickt es los. Der Käufer gibt dann an, wenn es angekommen ist. Somit soll Kleiderkreisel bei Problemen wohl besser eingreifen können.


    Ich habe noch nie was über KK gekauft, weil ich oft die Preise noch zu hoch empfinde. Ich zahle für ein 30€ Oberteil nunmal keine 25€, auch wenn es neuwertig ist. Irgendwie finde ich ist man für so Fehlkäufe auch selbst Schuld. Zudem habe ich das Gefühl, das einige Leute wirklich versuchen Gewinn mit der Sache zu machen, indem sie Kleidung im Sale erwerben und dann für mehr Geld weiter verkaufen.


    Habe schon ein paar Sachen verkauft. Man muss mit seinen Preisen halt realistisch sein. Mir geht's eher darum den Schrank zu leeren und die Sachen nicht wegschmeißen zu müssen. Man braucht auch teilweise etwas Geduld. Oft werden Artikel nur geherzt, Anfragen verlaufen im Sand oder Leute wollen den Preis noch weiter drücken. Aber manchmal wird dann ein Artikel, den man vor Wochen reingestellt hat plötzlich doch verkauft =)

    Ich nutze beides. Ebay schon einige Jahre und Kleiderkreisel seit einem Jahr etwa.


    Der Vorteil bei Ebay, man ist das Teil meistens nach der Auktion los. Bei Kleiderkreisel kann es schon mal Wochen daueren bis etwas verkauft wird. Dafür ist bei Kleiderkreisel oft der Roherlös höher. Klar kann man bei Ebay auch die Festpreisfunktion nutzen, aber die läuft bei Klamotten eher weniger gut.


    Wichtig ist das Präsentieren der Kleidung. Hatte mir mal ne Puppe in Gr. 34-36 gekauft, die ich dann demenstprechend anziehe.


    Die kam so 20 Euro. Die Erträge waren nach der Puppe schon etwas höher.


    Bei Kleiderkreisel bin ich in Relation öfter auf die Nase gefallen als bei Ebay.


    Ich habe bei Kleiderkreisel 2 Schuhe gekauft und die kamen in der falschen Größe. Auch hab ich mal nen Pulli mit Loch bekommen.


    Bei Ebay gabs mal Käufer die was bemängelt hatten, obwohl es in der Beschreibung stand.


    Im Endeffekt sollte man IMMER versichert versenden und/oder die Käufer darauf hinweisen, dass man nicht haftet bei unversichertem Versand. Als Verkäufer kann man"eigentlich" kaum auf die Nase fallen. Man versendet ja erst nach Zahlungseingang.

    Ich hab mit Kleiderkreisel auch super gute Erfahrungen gemacht. Wenn du ansprechende Fotos von deinen Kleidern machst und sie noch in guter Verfassung sind, bekommst du leicht und schnell etwas Geld :-)