Kryolipolyse - sinnvoll?

    Hallo ich spiele mit dem Gedanken mir eine Kryolipolyse am Hüftgold machen zu lassen. Nachdem ich jetzt 15 kg abgenommen habe, habe ich noch immer diese Hüften. Habe mir hier einen Arzt ausgesucht, der das mit einem mefizinischem Gerät macht. Also kein "Laiengerät".


    Hat jemand Erfahrung damit und hat es wirklich einen Effekt?

  • 10 Antworten

    Also ich habe Rheuma und schon in Kältekammern bis minus 180 Grad gestanden. Zu Beginn max. 30 Sek, und nach mehrmaligen Behandlungen höchstens 3 Minuten. Ansonsten kommt es zu Verbrennungen. Und Gewicht hat niemand dabei verloren.


    Deshalb ist mir schleierhaft, wie hier Fett über wegfrieren funktionieren soll.


    Na ja, es gibt ja immer mal was neues und vllt. kennen sich hier andere UserInnen besser aus und antworten dir noch oder Du beschreibst hier mal deine Erfahrungen, wenn Du dich hast behandeln lassen.


    Ist das denn eine Kassenleistung? Und wieviel Behandlungen sind denn vorgesehen?


    Meine Meinung dazu ist: Problemzonen haben fast alle, manche bleiben. Manche bekommt man auch weg durch eine vernünftige Ernährung oder Sport. Mehr kann ich dazu leider nicht beitragen.

    Kryolipolyse ist, wie Alenas schon sagte, eine Methode bei der Fettzellen weggefroren werden (sollen). Natürlich ist das Verfahren *keine* Kassenleistung, letztendlich ist es eine Schönheitsbehandlung.


    Zu dem Ablauf:


    Die zu behandelnde Stelle, also eine Problemzone, wird begutachtet: passend oder zu groß, zu klein? Im Zweifelsfalle wird die Stelle noch mit einem Caliper gemessen, denn der "Fettwulst" muss eine passende Größe für die Saugglocke des Gerätes haben.


    Stimmt die "Fettdicke", wird mit einem Maßband der Umfang gemessen (für eine Vorher-Nachher-Bilanz) und der Patient legt sich auf eine Liege. Die zu behandelnde Stelle wird mit einem Gel eingeschmiert, darauf wird eine Art Vlies gelegt und zusätzlich mit weiterem Gel eingepinselt, damit der Stoff auf der Haut gut hält. Dieses Spezial-Vlies dient dazu, "Gefrierbrand" auf der Haut zu vermeiden.


    Die ca. 8 x 13 cm große Sauggocke wird aufgebracht, das Ding funktioniert wie ein Vakuum und saugt den Fettwulst an.


    Für ca. 5 Minuten wird die Partie auf 42 Grad Celsius erhitzt und anschießend für ca. 45 Minuten auf -8 Grad Celsius heruntergekühlt. Nach diesen 45 Minuten wird das Gewebe von -8 Grad erneut für etwa 5 Minuten auf 42 Grad erhitzt. Danach ist die Behandung abgeschlossen und die Saugglocken werden wieder gelöst.


    Das Gewebe wird noch kurz massiert.


    Durch diese Temperaturunterschiede von 50 Grad sollen die Fettzellen unter der Haut aufplatzen und das Fett quasi "lose" im Gewebe schwimmen, was den Körper dazu veranlassen soll, diese "Fremdkörper" abzubauen. Laut der Theorie soll somit die Fettzelle auf ewig weggeschmolzen sein.


    Der Abbau dauert ca. 2-3 Monate, gegebenenfalls werden noch 1-2 weitere Sitzungen (à 100 Euro Minimum) nötig um Erfolge erzielen zu können. Dennoch fallen die Ergebnisse bei den Patienten sehr unterschiedlich aus und eine Erfolgsprognose, geschweige denn eine Erfolgsgarantie, kann vorher nicht gestellt werden.


    Weiterhin ist die Methode kein Futterfreibrief, denn um die behandelte Stelle herum liegen noch genug aktive Fettzellen.

    Ich schließe mich mal der Frage an. Ich habe vor, im Februar meinen Bauch damit "weg frieren" zu lassen.


    Bin schon ziemlich gespannt, ob es hält was es verspricht.


    Das Endergebnis sieht man ja eh erst nach ca. 3 Monaten. Aber da ich an sich schlank bin und nur mein Bauch zu dick ist, habe ich laut Arzt die besten Voraussetzungen für diese Methode.

    Hi,


    ich hatte gestern meine Kryolipolyse am Bauch. Die Behandlung war Anfangs etwas unangenehm, aber nach einigen Minuten ging das. Die Kälte spürt man eigentlich gar nicht.


    Hinterher wurde der Fettwulst massiert. Das tat schon etwas weh. Heute habe ich ein etwas unangenehmes Gefühl am Bauch, wie Muskelkater und der Bauch ist etwas druckempfindlich. Aber alles gut auszuhalten.


    Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass es was bringt.


    Ich werde dann mal berichten, ob es was bringt.