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    Gleiches ist doch der Fall wenn ein Lehrer mit Schülerinnen Nackt duschen geht. Da geht es ja nicht um was sexuelles sondern auch um die Hygiene.


    Aber es ist unpassend wegen dem jeweiligen Schamgefühl. Ist also nicht zumutbar


    Verstehe da die Logik nicht ..

    Hä, Du schreibst absichtlich "Lehrer mit Schülerinnen", was jedem einleuchten müsste, das es darum nicht geht, und auch keiner behauptet hat, und trotzdem verstehst Du die Logik nicht?

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    Scheinbar kannst du meinen Beitrag nicht interpretieren .. Wenn du ihn nicht verstehst dann lass es, passt schon

    Jetzt erzähl mir nicht, man könne "dem besseren Verständniss zuliebe" nicht Lehrerin schreiben, obwohl man die meint. !?


    Was hat das mit Interpretation zutun.


    Warum schreibst Du nicht Lehrerin??

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    In unserer Schule gab es sowas nicht, genauso wenig wie Lehrer sich gemeinsam mit den Schülern umgezogen haben.

    War bei uns auch so. Für Lehrer gab es alles separat. Die hat man nie weder unter Duschen noch auf Toiletten gesehen. Bis auf eine ältere Lehrerin, die ging aufs Schülerklo. Das war allerdings weiter kein Problem. ;-)

    Ich bin nicht verklemmt.


    Und ich finde auch, dass "heutzutage" in vielen Dingen übertrieben wird was Kinder/Jugendliche angeht.


    Aber hier geht es wie von Einigen schon angesprochen um eine besondere Konstellation. Es handelt sich um einen Menschen mit dem man "privat" an sich nichts zu tun hat. Dazu noch eine Autoritätsperson.


    Und ob man diese nun so intim sehen möchte sollte einem selbst überlassen werden. In diesem Fall auch gerade als Heranwachsender. Es wird eine bestimmte Schwelle überschritten, die vor allem in diesem Alter sowieso schwierig ist, man sich noch in der eigenen Orientierungsphase befindet.


    Das kann man doch nicht mit FKK oder dem häuslichen Umgang mit Nacktheit mit den Eltern vergleichen!? Oder mit dem Chef, den man als Erwachsener mal zufällig in der Sauna trifft!? ":/ Vor allem Letzteres wäre für mich soweit ok - andererseits würde ich meinen Chef nicht wirklich geplant so treffen wollen. Nicht weil ich verklemmt bin oder ihn nicht mag, sondern einfach weil ich es nicht passend für unsere Art der Beziehung finde. (Ich gehe auch zum Beispiel mit meinem Chef keinen Trinken oder feiere mit ihm Weihnachten)


    Ich sage damit nicht, dass ich es verwerflich finde was der Lehrer da macht. Er denkt sich nichts dabei. Und genau deswegen sollte er es wiederum wissen.


    Also rede mit ihm direkt. Du sagst er ist nett, dann geht das auch. Wie schon gesagt, er wird sich nichts dabei gedacht haben.

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    Ob die Leute es immernoch so legitim finden würden wenn der Lehrer bei den Mädels mit duschen geht?

    Das ist doch albern. Du weißt doch genau, dass die Situation nicht äquivalent ist.


    Vertrauenslehrer, Rektor... ich weiß nicht. Ich würde wahrscheinlich auch nicht mit meinen Schülerinnen duschen und ja, mit 15 hätte ich die Situation evtl. auch etwas unangenehm gefunden. Etwas wirklich Schlimmes sehe ich darin auch nicht und man kann durchaus auch mal eine Situation aushalten, die mich an sich etwas anders wünschen würde, solange diese sich innerhalb eines bestimmten Rahmens bewegt.


    Ich bin ja auch eher darüber gestolpert, dass sich der Lehrer zusammen mit den Schülern im Wasser befindet ;-) .

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    Das ist doch albern. Du weißt doch genau, dass die Situation nicht äquivalent ist.

    Weil?


    Weil eine geschlechter Trennung angebracht ist aufgrund des Schamgefühl?


    Männer untereinander können doch auch Schamgefühl haben oder nicht? Aber da ist es dann egal und es heißt leb damit?


    In diesem Fall liegt ein Szenario vor welches für den Schüler unausweichlich ist, er möchte seinen Lehrer nicht Nackt sehen. Er kann aber nicht 5-10 Minuten warten da er Zeitlich gebunden ist (Durch den Stundenplan oder den Bus).


    Wir mussten uns z.b beim Schwimmen beeilen mit dem Duschen und dem Umziehen weil unser Bus der uns zur Schule gefahren hat strikt auf den Zeitplan geachtet hat.


    Und ich finde einem Kind sollte die Nacktheit seiner Authoritätsperson nicht aufgezwungen werden. Da zählt auch das Argument "Er brauch ja nicht hingucken" nicht.


    Soll der Schüler etwa vorher auskundtschaften wo sich der nackte Lehrer wohl befindet um bloß nicht dahin zu gucken oder mit geschlossenen Augen durch die Dusche stampfen?


    Das hat nichts mit verklemmtheit zutun, bin auch ein offener Mensch aber man sollte Kindern keine Situation aufzwingen.


    Bei manchen Schulen ist das Duschen nach dem Schwimmen / Sport Pflicht. Das heißt die Schüler können sich aus der Situation nicht entziehen und das find ich eben verkehrt denn ein Mensch sollte selber entscheiden können ob er mit der Nacktheit eines Menschen konfrontiert werden will welchen er nahezu täglich sieht oder nicht.


    Auf FKK Bereiche wird auch nicht hingewiesen weil das "FKK" als Schrift so schön auf den Schildern wirkt sondern um den Leuten klarzumachen "Hey, hier turnen mehr oder weniger attraktive nackte Menschen rum .. Wenn du keine hängende Bälle oder Melonen sehen willst kehr lieber um"

    @ mariposa

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    Schon etwas OT, aber Du hast es ja gerne genau ;-) :

    Manchmal ;-) Danke! ??War übrigens kein Widerspruch auf deinen Beitrag, ich wollte es ehrlich wissen??



    @ kanga

    Doch, genauso legitim würde ich das auch da finden.


    Wieso sollte auch Lehrerin bei Schülerinnen schlimmer sein, als Lehrer bei Schülern?


    Dass das alle anders sehen würden und es nur bei Jungs egal wäre, entspringt jetzt deiner Phantasie.


    Schamgefühl: Wer Lehrer sieht alle in Badehose. Wo ist der Unterschied, ob sie nun noch in Badehose unter der Dusche von ihm gesehen werden?

    Ich meine wie es da steht. Lehrer mit Schülerinnen .. Nicht Lehrerinnen mit Schülerinnen.


    Langsam zweifel ich daran, ob ich Deutsch so gut beherrsche. Bin zwar Jahrzehnte damit durchs Leben gekommen aber die aktuelle Diskussion lässt mich tatsächlich zweifeln ;-D

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    Weil ich Lehrer meinte und keine Lehrerinnen?

    Siehst Du, das hab ich auch zuerst gedacht.


    Erst als Du mir unterstellt hast, ich könne Deine Beiträge nicht richtig interpretieren, kam ich auf die Idee, das Du eine "Lehrerin" meinen könntest. Viel schreiben wegen nichts. Und jetzt müsste ich Dir das gleiche schreiben wie @RogerRabbit

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    Das ist doch albern. Du weißt doch genau, dass die Situation nicht äquivalent ist.

    Du bist hier der einzige, der versucht dieses als Vergleich zu nehmen. Warum eine Geschlechtertrennung hier erst gar nicht in Frage gestellt wird, müsstest Du wissen.

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    Dann klärt mich mal bitte Jemand auf warum der Vergleich schlecht ist. Bin da mal gespannt :)D

    Du kannst ja gewisse Regeln in einer Gesellschaft blöd und sinnlos finden, gut. Aber damit änderst du sie nicht mal eben. Toiletten und Duschen sind üblicherweise nach Geschlechtern getrennt und somit verbietet sich das grundlose Rüberhuschen zum jeweils anderen Geschlecht. Deal with it.


    Du darfst natürlich Transparente bemalen und dich vor den Schwimmbädern der Republik aufstellen, um dort für gemischte Duschen und Toiletten für jedermann zu protesieren :)^

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    Ich gehe auch zum Beispiel mit meinem Chef keinen Trinken oder feiere mit ihm Weihnachten

    Warum eigentlich nicht?


    Manchmal halte ich es für angebracht, menschliche Denk- und Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen, anstatt zu sagen: "Das ist so, weil so ist".


    Wozu? Es ließe sich freier bewegen- je weniger Regeln, umso einfacher ist es, sich zu bewegen.


    Menschliche Scham in Verbindung mit Nacktheit hat auch viel mit Denken an Sexualität zu tun. Ich hielte es schon für einen Vorteil, wenn Menschen ihr Denken und ihren Willen dazu benutzten, Zeiten und Orte zu trennen, zu denen sexuelle Gedanken angebracht sind und zu denen es im zwischenmenschlichen störend ist (keine Sympatie untereinander, andere Aufgabenerfüllung, ...). Dann könnte man sich auch nackt freier bewegen, was ja auch mitunter Vorteile aufweist (baden, waschen, sonnen, ...)- nicht nur, wenn es um das Sexuelle geht. Das würde vieles ungezwungener machen und schließt Nacktheit im Sinne der Sexualität nicht aus.


    Menschen halte ich für durchaus in der Lage, zu Entscheiden, wann sexuelle Gedanken angebracht sind und wann nicht (unabhängig von Kleiderordnungen)- das kann man auch trainieren- wenigstens näherungsweise... Sexismus, im Sinne unerwünschter sexueller Anmache, könnte und sollte zurückgedrängt werden.

    Ich will das ganze ja nicht ändern und ich kann dich beruhigen. Hab mir weder Brust noch meinen Lurch mit Kampfsprüche wie "Mehr Titten in Herren Kabinen" bemalt.


    Wirst also auch künftig keine Männer in deiner Umkleide finden.


    Es geht einfach darum dass die Geschlechtertrennung aufgrund des Schamgefühl's entwickelt wurde und jenes halt auch beim gleichen Geschlecht berücksichtigt werden sollte (was im o.g Fall nicht so ist).


    Da der Schüler sich aus der Situation aber durch Zeitliche Verpflichtungen nicht entziehen kann ist die Situation unumgänglich und inakzeptabel.


    Es geht darum dass der Schüler seinen nackten Lehrer nicht sehen will, das ist völlig legitim.


    Wenn du das ganze unproblematisch siehst ist es ja Ok, vielleicht gibt es in deinem Altenheim später Ausflüge ins Schwimmbad und dann kannst du dich vor deiner Altenpflegerin nackig zeigen und ihren Körper beim Duschen erforschen wie du lustig bist.


    Das bleibt euch überlassen wenn ihr daran Freude habt ..


    Der TE hat keinen gefallen daran gefunden seinen Lehrer Nackt in der Dusche vorzufinden und wenn ihm das unangenehm ist stehen ihn auch die Möglichkeiten frei sich darüber zu beschweren, da die Rektorin für solche Dinge zuständig ist, ist es völlig in Ordnung sie als Ansprechpartnerin zu wählen.


    Ob es Legitim ist dass der Herr Lehrer weiter sein nacktes Unwesen in der Dusche treibt obliegt dann in ihrer Entscheidungsgewalt.


    Und wenn man mal den Vergleich mit den Lehrer und Schülerinnen näher betrachtet erkennt man die Logik. Es wird nicht so ausgeübt um das Schamgefühl der jeweiligen Geschlechter zu wahren. Dabei geht es nicht zwangsläufig um die sexuelle Komponente das der Lehrer sich daran erregen könnte.


    Ich hinterfrage dass das gleichgeschlechtliche Schamgefühl weniger zu wahren gilt als das andersgeschlechtliche obwohl es in beiden Fällen um das Schamgefühl geht.