Lipom operieren - ja oder nein?

    Hallo!


    Seit einiger Zeit stelle ich mir obige Frage und bin unschlüssig - und nun in der Hoffnung hier, eine Antwort zu bekommen :-)


    Ich bin seit meiner Geburt mit einem Lipom (einem gutartigen Geschwülst im Fettgewebe) von etwa 2cm Durchmesser mitten auf der Stirn gesegnet - sieht aus wie eine kleine Beule. Früher hat mich das nie wirklich gestört, da man es nur im richtigen Licht und aus dem richtigen Winkel sieht und ich es immer als relativ normal empfunden habe. In letzter Zeit haben mich aber immer wieder Leute darauf angesprochen, was das ist, bzw. einige Verwandte drängen mich auch schon länger, warum ich es nicht wegoperieren lasse, wo es doch mitten im Gesicht prankt ... Tja, und jetzt beginnt es mich natürlich auch zu stören. Irgendwie sieht es ja auch total dämlich aus: Als ob ich gegen eine Wand gelaufen wäre im besten und als ob mir irgendein Tumor oder krankhafter Auswuchs im Gesicht sprießt im schlimmsten Fall :-/ Dadurch, dass ich nun so oft daran denke, nimmt es natürlich auch ein wenig Einfluss auf mein Selbstbewusstsein und ich fühle mich einfach nicht mehr so wohl wie früher ...


    Deshalb hab ich mich nun schon über entsprechende OP-Techniken informiert und im Grunde scheint das ja keine große Sache zu sein - das große Aber ist allerdings, dass ich wohl höchstwahrscheinlich eine Narbe davontragen werde. Und ob das auf der Stirn nun so viel besser ist? ":/ Von einem Bekannten, der sich ein Lipom am Rücken hat operieren lassen, weiß ich, dass das alles andere als hübsch aussieht ... Es scheint also, ich hätte nur die Wahl zwischen Pest und Cholera - und weiß im Moment wirklich nicht, was besser ist? Nun meine Frage: Gibt es hier jemanden, der schon eine solche OP an einer "präsenten" Stelle hat durchführen lassen? Wenn ja, habt ihr es bereut? Und gibt es vllt Techniken, die weniger starke Narben hinterlassen?


    Lg, Aya