Matratzenauflagen

    Wer hat Erfahrungen mit Matratzenauflagen aus Gummi oder PVC. Diese gelten je eher als "Inkontinenz"-Auflagen. Im Krankenhaus wurden je nach Haus und Fachabteilung verschiedene Auflagen benutzt. Ich habe diese bei meinen Aufenthalten nicht negativ bemerkt.


    Stimmt es, dass man man auf PVC oder Gummi (nicht die häßlichen "Roten" wie früher) eher schwitzt?


    Obwohl keine Inkontinez vorliegt, soll doch die kostbare Matratze geschützt werden. Für den Notfall wäre natürlich ein gewisser Schutz notwendig.


    Welch Art würdet ihr empfehlen. Was spricht für oder gegen PVC/Gummi? Verrutschen diese leicht unter einem Spannbettuch?

  • 13 Antworten

    Ich hatte mal eine aus so PVC, das war ätzend. Es hat gerschaschelt und man hat geschwitzt.

    Ich hab die gekauft weil mir ab und zu bei der Periode nachts eben mal ein Missgeschick passiert und ich Nachts sowieso schwitz wie blöd und ich das nicht alles in der Matratze haben wollte.

    Schlussendlich hab ich mir jetzt eine stinknormale Matratzenauflage gekauft die man eben waschen kann. Die ist ca einen Zentimeter hoch, fällt also nicht auf und passt in die Waschmaschine.

    Wenn es wirklich nicht direkt um Inkontinenz geht ist doch sowas ausreichend.

    Mir geht es eigentlich um die Möglichkeit des Abwaschens. Weis jemand ob Gummi ebenso wie PVC "raschelt" oder kinistert?


    Ansonsten blieb dann eben noch die aus Molton, die man aber waschen muss.

    Wenn's nur um "Alltagsbenutzung" geht, ganz einfacher Matratzenschoner. Solange man nicht ewig wartet hält der auch ein umgekipptes Glas Cola auf bis man ein Handtuch bei der Hand hat. Fragt mich aber nicht, warum ich das weiß gg

    Vielen Dank für die Antworten. Diese normal Auflage kenne ich.


    Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand Erfahrungen mit Gummi- oder PVC-Auflagen hat, die halt abwaschbar sind. Von den PVC-Auflagen wurde schon geschrieben, dass sie rascheln und man schwitzt.


    Von den Gummi-Auflagen hatte man früher die hässlichen "Roten", aber die neueren sind weiß und vermutlich in besserem Material. Sie sind übrigens recht preiswert.

    Und aufpassen ob deine Matraze das "verträgt", wir hatten ein paar Jahre Latexmatratzen, als wir neue (Taschenfederkern) gekauft haben war der Berater absolut entsetzt das wir Matrazenschoner drunter hatten, dan stellt man die letzt "Lüftung" ab...

    Wir haben auch die genz normalen Matratzenschoner unter dem Spannbettuch... so dicht sind wir und bei den Mengen anderer Körperflüssigkeiten die wir im Bett evtl. produzieren reicht das immer aus. o:);-D:=o

    Die werden dann eben regelmäßig gewaschen

    Ich hätte gerne eine wirkliche Erklärung, warum es nun was Abwaschbares sein muß.


    PVC - nun, man kann ja auch schon mal mit Küchenfolie ausprobieren. Einfach mehrere Rollen um die Matratze drapieren, hält auch einen körperlichen Tsunami aus dem Körper stand, ist abwaschbar, kostet nur 69 Cent....


    Hinterher aufschneiden, entsorgen....


    Ironie wieder aus.

    Schlabbermaul schrieb:

    Mir geht es eigentlich um die Möglichkeit des Abwaschens. Weis jemand ob Gummi ebenso wie PVC "raschelt" oder kinistert?


    Ansonsten blieb dann eben noch die aus Molton, die man aber waschen muss.

    Verstehe nicht ganz wie das gemeint ist. Du willst ein Plastikdings, das man abwischen kann, aber nichts was in die Waschmaschine kann? Ich würde sagen, Waschmaschine ist doch viel praktischer.


    Wenn keine Inkontinenz vorliegt ist eine normale Auflage doch absolut ausreichend und viel angenehmer als Plastik. Im Babybett (wo ab und zu mal Windeln überlaufen) habe ich auch nur eine Moltonauflage + ein paar zusätzliche Tücher. Wenn ein Malheur passiert, ab in die Waschmaschine. Der Überzug der Matratze ist auch meist abnehmbar und waschbar.

    BenitaB,

    dann kann er besser ein Inkontinenz Spannbettlaken benutzen.

    Vielleicht wäre es aber generell besser die Aktivitäten aus dem Bett in die Badewanne zu verlegen? ;-D

    Ist vielleicht nicht ganz so bequem, aber da läuft alles durch den Abfluss.

    Plüschbiest schrieb:

    Vielleicht wäre es aber generell besser die Aktivitäten aus dem Bett in die Badewanne zu verlegen?

    Jetzt wird die Diskussion aber grotesk. Wenn niemand die PVC oder Gummi-Auflagen (sind die überhaupt aus Gummi?) kennt, gehe ich davon aus, dass sie nicht (mehr) gebräuchlich sind. Wir kaufen jetzt wieder die Unterlagen aus dem Dänischen Bettenlager. Richtig saugfähige Unterlagen sind natürlich bei regelrechter Inkontinenz erforderlich. Für ein Abführen vor einer Darmspigelung (abends und frühmorgens die Spüllösung trinken) würde ich dann ein Badetuch ins Bett legen.


    Der Gedanke bei der Abwaschbarkeit war eben der, dass man man beim Wäschewechsel die Unterlage einfach abreiben und ggf. desinfizieren kann und nicht zwei Teile vorhalten muss.



    In meinem Krankenpflegepraktikum, ist schon einige Jahrzenhte her, da wurden rote Gummi(?)-Stecklaken über das Bettuch gelegt, und darüber kam noch ein Laken das in der Höhe des Gesäßes des Patienten zu liegen kam, beide ca. 1 m breit.


    Legt man ein solches Gummi(?)-Laken unter das Bettuch, wird bei einer Inkontinenz nichts aufgesaugt. Eine richtige Inkontinezauflage, wie man sie in Sanitätshäusern bekommt, saugt, und die Unterseite ist zusätzlich "gummiert."


    Generell sollte man aber nie die Matratze nur mit einem Bettuch allein benutzen. Man weiß ja nie, und die Matratze ist das wertvollste im Bett. Wenn teilweise bis zu 1000 Euro und mehr für eine Matratze ausgegebn werden, sollte man für einen Matratzenschutz doch einen recht geringen Betrag investieren.


    Ich würde eine Frottee-Auflage mit PVC-Beschichtung (z.B. von Suprima) besorgen, gibts auch online. 1 m x1,50 m kostet knapp 20 Euro, die lange Seite wird quer gelegt und die Enden werden unter die Matratze geklemmt. Die Frottee-Seite geht nach oben, die PVC Seite nach unten und darüber kommt das Bettuch, am besten ein Spannbettuch. Auch wenn sie "Inkontinenz-Auflage" heißen, dürfen diese natürlich auch nicht-inkontinente Personen benutzen.


    Inkontinenz bzw. inkontinent bedeutet übrigens, dass manchmal Urin oder Stuhl unwillkürlich abgeht, bei Gesunden könnte das auch einmal bei Durchfallerkrankungen der Fall sein. Wer Pflegebedürftige im Familienkreis hat, kennt die Begriffe.