besonders abturnend finde ich ein Zungenpiercing,


    ich bekomme immer so ein flaues Gefühl im Bauch wenn ich eines sehe.


    Ich stelle mir die Schmerzen beim stechen vor und das unangenehme Gefühl beim küssen.


    Zweiter Abturner sind Ohrentunnel, die sind einfach nur hässlich.


    Das erinnert mich daran, wie das ganze überhaupt entstanden ist.


    Als die weissen in Afrika die Menschen versklavt haben, da haben die Afrikaner zu solchen Massnahmen gegriffen, um möglichst hässlich zu sein, damit sie von der Versklavung verschont werden.


    Was ist heute die Motivation für eine solche Massnahme, hat jemand darauf eine Antwort?

    Ich mag Tattoos sehr gerne, aber lieber dezente, die man auch gut verbergen kann. Von Piercings bin ich kein Fan und für meinen Mann sind sie sogar ein Kennenlern-Auschschlusskritertium.


    http://boredomsmasher.com/wp-content/uploads/2013/06/Thurs-June-27-3.jpg


    ]:D

    @ regentag59:

    Es ist wie mit allem im Leben:


    Man tut es, weil es einem gefällt.


    Ich LIEBE meine Tunnel. Ich geb die nicht mehr her. Außerdem kann ich die so tragen, dass keiner sieht, dass es Tunnel sind. Würde vielen doch garnicht auffallen, wenn ich nich öfter mal Tunnel drin hätte statt ständig Plugs oder Silikonplugs, die ich mit großen Ohrringen abdecke. :=o

    Zitat

    Als die weissen in Afrika die Menschen versklavt haben, da haben die Afrikaner zu solchen Massnahmen gegriffen, um möglichst hässlich zu sein, damit sie von der Versklavung verschont werden.

    ???


    Wer hat dir denn das erzählt?


    Es gibt wundervolle Bücher zu Bodymodification und den Gründen, immerhin war wohl sogar "Ötzi" schon tätowiert.


    Tattoos werden auch heilende Kräfte zugesprochen oder sie sollen vor bösen Geistern schützen.


    Cuttings o.ä. dienten oft als Zeichen, dass man kein Kind mehr war, sondern nun zu den Erwachsenen zählen durfte.


    Vor allem aber gab es Bodymod schon lange, bevor der erste Kontakt zwischen Weißen und Afrikaner zu stande kam.

    Zitat

    Es gibt wundervolle Bücher zu Bodymodification und den Gründen, immerhin war wohl sogar "Ötzi" schon tätowiert.

    ist er. er stand auf der tattoobash in köln aus und die tattoos, sowie der ganze kerl konnten bewundert werden.

    Krass, ich wusste gar nicht, dass es heute noch Menschen mit dieser Einstellung gibt! ;-) Ist wohl auch vom individuellen Umfeld abhängig, aber inzwischen sind Tattoos und Piercings doch längst Normalität geworden. Ich käme nie auf die Idee, dass als ein "Kriterium" für irgendetwas zu betrachten.


    Aber die Geschmäcker sind eben verschieden. Und genauso wie manch ein Mann vielleicht nicht mit mir zusammen sein wollte, weil ich tattoowiert wäre, würde ich auch nicht mit ihm zusammen sein wollen, wenn so etwas für ihn ein Ausschlusskriterium darstellt. Also passt es doch wieder. :-)


    Ich sehe aber nicht, dass das irgendwie geschlechterabhängig ist.

    Ich kann für mich selbst sagen, dass ich in aller Regel einen natürlichen Körper am attraktivsten finde (hab ich von anderen Kerlen auch schon oft gehört) - also ohne Tattoos und Piercings und gefärbte Haare mag ich eigentlich auch nicht.


    Was man derzeit häufig sieht, ist ein Stecker an einer Seite der Nase. Da verstehe ich den Sinn nicht wirklich. Um aufzufallen ist es eigentlich zu klein, individuell ist es auch nicht weil es so viele haben und der "Dekorationseffekt" mag sich mir nicht erschließen.


    Dann ist gerade so ne Art Nasenhenkel in (Septum heißt das glaub ich), das assoziiere ich untrennbar mit Paarhufern.


    Für Tattoos fehlt mir ebefalls das Schönheitsempfinden, ich kann dem nichts abgewinnen. Manche Mädels lassen sich seitlich einen Spruch ins Dekolleté tätowieren.. naja. Ich finde, man kann seine wichtigsten Statements verbal kommunizieren und muss seinen Körper nicht als Medium dafür verwenden, aber jedem das seine. Eine betextete Freundin könnte ich mir jedenfalls nicht vorstellen.


    Ich würde allerdings auch nicht - wie es hier einige Vorposterinnen berichtet haben - eine Beziehung mit einer tätowierten/gepiercten Pertnerin anfangen und dann von ihr verlangen, den Körperschmuck zu entfernen. Das sollte man sich vorher überlegen. Ob man Tattoos und Piercings mag, geht vielleicht etwas über das Thema "Geschmack" hinaus. Es hat auch etwas mit Lebensstil, Ausdruck der eigenen Individualität und Körperempfinden zu tun, die Beschäftigung damit ist vielleicht auch eine Art "Hobby". Wenn das in einer Beziehung einem Partner sehr wichtig ist und der andere lehnt es total ab, kann das schon ein Hindernis darstellen.

    Zitat

    Und genauso wie manch ein Mann vielleicht nicht mit mir zusammen sein wollte, weil ich tattoowiert wäre, würde ich auch nicht mit ihm zusammen sein wollen, wenn so etwas für ihn ein Ausschlusskriterium darstellt.

    Würdest du dann konsequenterweise auch mit jemandem nicht zusammensein wollen, der ein qualitativ ähnliches Ausschlusskriterium hat, das aber auf dich zutrifft?


    Also nehmen wir an, du hast schwarze Haare und ein Kerl interessiert sich für dich und der möchte unbedingt eine schwarzhaarige Freundin, was anderes kommt für ihn nicht in Frage. Schickst du den dann weg, weil er gefälligst Blondinen auch attraktiv finden soll? ;-)

    Ich sehe mich tatsächlich nicht mit einem Menschen, der so eine Einstellung hat. Es ist ja ein Unterschied, ob man eben auf Schwarzhaarige steht (in erster Linie) - dafür kann man nichts und es ist okay - oder ob man es mit dem Verstand als Ausschlusskriterium betrachtet und sich damit verbietet, sich auf den Menschen überhaupt erst einzulassen. Und es ist ein Unterschied, ob man sagt "Ich finde Tattoos nicht attraktiv" oder "ich könnte niemals etwas mit jemandem anfangen, der tattoowiert ist".


    Gerade Tattoos sieht man ja nicht immer bei den ersten Begegnungen, die aber eigentlich über die gegenseitige Anziehung entscheiden, da sie häufig von Kleidung bedeckt sind.

    Genauso freue ich mich, wenn mein Kerl meine Körperform attraktiv findet, aber jemand, der Schönheit nur in dieser einen Körperform sehen kann, wäre jemand, der ein dem meinen vollkommen entgegengesetztes Werteverständnis hat, was auch eng mit der Geisteshaltung/Welteinstellung zusammen hängt. Ich sage nicht, dass ich ihn deswegen sofort verschmähen würde, aber mit höchster Wahrscheinlichkeit wäre eine solche Beziehung nicht von Dauer.


    Selbiges kann man wahrscheinlich auch über Leute sagen, die tattoowiert sind. Nur erlebe ich diese leute als sehr unterschiedlich, genauso ihre Motive, die Art der Tattoowierung etc. Es ist ja längst nicht mehr so, dass das nur in einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe der Fall wäre! Der eine möchte vielleicht seine Statements für jeden sichtbar in den Mittelpunkt rücken und hat ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, der andere findet es schlicht schön, der nächste möchte spüren, dass sein Körper seine Leinwand ist und er allein darüber entscheidet, die nächste hat einen kleinen Marienkäfer am Handgelenk, der sie an ihren verstorbenen Bruder erinnert.


    Das kann man doch unmöglich alles über einen Kamm scheren. ;-D

    Also nur im Extremfall würde ich es als Ausschlusskriterium sehen. Bsp. eine große Hexe auf dem Rücken tätowiert oder zwei Pistolen.


    Passt jetzt nicht zum Thema, da es um versteckte Sachen geht.......


    doch dieses Ohrloch welches durch Ringe gedehnt wird ;-D oh man das ist so ekelhaft, ich muss da immer wegschauen. Was bringt einen Menschen zu diesem durchgeknallten Schwachsinn?