Probleme nach Brustverkleinerung

    Hallo,


    vor 12 Tagen mittwochs habe ich eine Mammareduktion in der Türkei vornehmen lassen, pro Brust 900 Gramm. OP ist gut verlaufen, am nächsten Tag wurden die Drainagen entfernt, sonntags die Nähte an den Brustwarzen; die Nähte unter der Brust sind selbstauflösend. Am Montag flog ich wieder nach Hause. Etwas Wundflüssigkeit ist immer noch tröpfchenweise ausgelaufen. Brust ist natürlich angeschwollen und mittlerweile sehr hart und druckempfindlich. Schwellung geht bis unter die Arme, dort saßen die Drainagen.


    Eigentlich wollte ich heute wieder arbeiten, war deshalb am letzten Freitag bei meiner Hausärztin, um nach dem Verband zu sehen. Sie meinte, dass eventuell eine Lymphabflußstörung vorliegt und hat mich mit einem Notfall-Vertretungsschein ans Krankenhaus verwiesen. Dort bekam ich die Vorwürfe zu hören....*ja, das hat man halt, wenn man in die Türkei geht; sollte ich stationär aufgenommen werden müssen, dann nicht unter 500 Euro am Tag...usw.* Arzt hat sich lange nicht blicken lassen und nach 2 Stunden bin ich ohne Behandlung wieder gegangen.


    Meine Frage ist: Ist es 12 Tage nach der OP normal, dass die Brust hart und druckempfindlich ist? Ich kühle und nehme Antibiotika, versuche mich zu schonen und bin noch 2 Wochen krankgeschrieben. Wohin kann ich mich wenden für eine 2. Meinung? Sollte Wundflüssigkeit mit Spritze abgezogen werden müssen, ist mir klar, dass ich das selbst zahle. Aber noch einmal: ist die Schwellung und Druckempfindlichkeit nicht normal so?


    Was ist der Unterschied zwischen Lymphflüssigkeit und Wundflüssigkeit? Wird diese evtl. vom Körper absorbiert und ich mache mir umsonst Gedanken?


    Hat jemand Erfahrung mit OP in der Türkei und evtl. Problemen nach der Rückkehr nach Deutschland?


    Vielen Dank und LG

  • 1 Antwort
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    Du hast also keinen Arzt draufschauen lassen?

    Zitat

    Arzt hat sich lange nicht blicken lassen und nach 2 Stunden bin ich ohne Behandlung wieder gegangen.

    Hm. Und ist das Antibiotikum ausgetestet worden auf einen Keim hin oder so einfach mal ins Blaue verordnet worden?


    Ich lag mal neben einer Dame, hier in Deutschland natürlich, die von einer plastischen Chirurgin die Brust verkleinert bekommen hatte. Ich kam in das Zimmer, da war die Dame schon einige Tage dort nach der OP.


    Sie hatte auch Schmerzen, es zog auch bis unter die Achseln. Sie mußte einen speziellen BH tragen und wurde speziell gewickelt, damit die Lymphe nicht zu sehr gestaut wird. Ich konnte das Ergebnis mit ansehen, war wunderbar, aber die Ärztin sagte damals, es könne noch einige Zeit auch mit der Lymphe dauern, bis man beschwerdefrei ist.


    Von Verwandten, die Brustkrebsoperationen hatten, weiß ich, dass die Lymphdrüsen ansprangen, bis unter die Achseln anschwollen (die waren nicht vom Krebs betroffen, sondern nur durch die OP gereizt).


    Noch Monate später mußte dauernd Lymphdrainage gemacht werden.