Bei ähnlicher Ausgangslage habe ich die Erfahrung gemacht, dass es reicht abzunehmen, dann verringert sich auch der Oberschenkelumfang. Am Oberkörper ist ja eh schon kaum was, da nimmt man dann auch nicht allzuviel mehr ab (wenn überhaupt).

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    Nimm bloß nicht weiter ab, das wird schrecklich aussehen und du bist laut deinen Maßen eh schon ziemlich schlank. Elibro

    Öhm nee, bei mir waren die Proportionen danach stimmiger, weil dann er Unterkörper auch zum Oberkörper passte. Der Figurtyp für weibliche Kurven ist man entweder von vorneherein oder eben nicht, wenn man eher eine Tropfenform hat.

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    Aber vielleicht muss ich bei den Kniebeugen mehr Gewicht nehmen... Hab aktuell 5kg auf jeder Seite. Was meinst du?

    sei vorsichtig, mit mehr Gewicht. Schnell hast du deinen Rücken besonders die Bandscheiben kaputt gemacht.

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    sei vorsichtig, mit mehr Gewicht. Schnell hast du deinen Rücken besonders die Bandscheiben kaputt gemacht.

    So ein Blödsinn! ;-D


    Bodybuilder stemmen über 100 Kilo und deren Rücken ist absolut intakt! Das liegt daran, dass das Heben von Gewichten die Muskulatur stärkt. Mein Orthophäde hat mir das übrigens empfohlen – ich neige nämlich zu Rückenschmerzen! ;-)


    Seitdem ich Gewichte hebe, sind diese weg! Also kauf mit den Gewichten. Das ist sehr gut für den Rücken!


    Ich hab selbst mit 50 Kilo auf 1,70m noch Reiterhosen. Das ist eben so. Mehr, als den KFA noch weiter zu reduzieren, bleibt da nicht.

    Gewichtsverstärkte Kniebeugen können meiner Ansicht nach eher die Knie kaputtmachen als die RH beseitigen.


    PinkKiss, zu deiner Frage an mich: Ich selbst habe im wesentlichen Ausdauersport gemacht plus etwas Muskeltrainig. Es hat zig Jahre gedauert, bis die "Dinger" weg waren – allerdings waren sie nie so übermäßig ausgeprägt.

    Durch Krafttraining baust du Muskulatur auf. Durch schwere Gewichte baust du eher sichtbare Muskeln auf. Aber leider kannst du dadurch nicht gezielt Fettgewebe reduzieren. Schau dir mal Gewichtheberinnen an...


    Durch Ausdauertraining kannst du eher Körperfett reduzieren, aber dafür ist wirklich hartes und sehr viel Training notwendig.

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    Durch Krafttraining baust du Muskulatur auf. Durch schwere Gewichte baust du eher sichtbare Muskeln auf. Aber leider kannst du dadurch nicht gezielt Fettgewebe reduzieren. Schau dir mal Gewichtheberinnen an...


    Durch Ausdauertraining kannst du eher Körperfett reduzieren, aber dafür ist wirklich hartes und sehr viel Training notwendig.

    Das stimmt so nicht. Die Sportart ist bezogen auf die Fettverbrennung im Prinzip vollkommen egal. Wichtiger ist, dass man ein Kaloriendefizit fährt, um abzunehmen und dadurch letztlich die Fettpolster zu reduzieren.


    Frauen bauen nur sehr langsam Muskeln auf und müssen um richtige Brecher zu werden eben auch dementsprechend essen. Hinzu kommt, dass Frauen von Natur aus einen höheren Körperfettanteil haben, als Männer. Deshalb sind Gewichtheberinnen auch meistens..."fett". Es kommt eben nur auf die Kraft an und nicht wie beim Bodybuilding auf das Aussehen.

    Zitat

    Bei extremen Reiterhosen hilft vielleicht nur die Liposuktion.

    Oder ein gesundes Körperbild.

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    Falsche Fettpolster = Hormonstörung. Sonst ist da nichts zu sagen.

    Oh mann... Reiterhosen sind doch keine Krankheit. Ja, es sind Fettpolster, aber sie sind nicht "falsch". Und die Hormone entsprechen vielleicht nicht dem Durchschnitt der Bevölkerung (wer ist schon der Durchschnitt...), aber das macht sie noch nicht zu einer Störung. Eine Störung wäre dann vorhanden, wenn der Körper aus seinem natürlichen Gleichgewicht gebracht wäre. Nicht, wenn Lise Müller einen etwas anderen Hormonspiegel hat als Beate Klein.


    Mittlerweile kann ich das Problem gar nicht mehr verstehen... ich hab mich selbst früher wegen allem möglichen fertig gemacht, auch wegen meinen "Reiterhosen". Im Nachhinein betrachtet, habe ich mir mein Leben damit nur selbst schwer gemacht. ;-) /


    Dazu muss man anmerken, dass unser Bild von einem normalen menschlichen Körper häufig ganz schön verzerrt ist. Erstens empfindet man Eigenschaften am eigenen Körper als viel stärker ausgeprägt, als sie es tatsächlich sind. Zweitens stören sie sonst keinen und man sieht in anderen Menschen meist eher das positive.


    Und entschuldigung, wer den ersten Hintern auf dem Bild als unschön empfindet, hat vielleicht einfach noch nicht genügend nackte Menschen gesehen. Das ist ein ganz normaler Hintern!


    Es gibt eben "birnenförmige" Frauen, welche mit Sanduhrfigur, große, kleine, zierliche, welche mit was zum Anpacken – wer sagt jetzt, dass einer dieser Körper schöner ist als der andere? Das Schönheitsideal der Gesellschaft ändert sich alle paar Jahrzehnte mal und niemals entspricht die gesamte Bevölkerung diesem Ideal. Ich finde, davon sollte man sich freimachen und mehr in sich hinein schauen. Und warum sollte man krampfhaft versuchen, einen anderen Körpertyp zu haben, als die Natur einem nunmal gegeben hat?


    Für mich entsteht die Freude am Körper nicht dadurch, dass er ein bestimmtes Aussehen hat, sondern dass ich mich darin wiederfinde, dass ich durch die Gegend rennen kann, dass ich tanzen und singen, schlafen kann, wenn ich müde bin und schwitzen, wenn mir heiß ist, dass ich Sex genießen kann und leckeres Essen schmecken... diese Liste lässt sich noch endlos fortführen. ;-) Was macht es in Anbetracht all dieser Ausdrucksformen des Lebens für einen Unterschied, ob meine paar Kilo Fettreserven jetzt am Hintern, an den Oberschenkeln oder an den Brüsten sitzen?

    Waterfly,


    ich finde, du hast natürlich Recht. Wir sind oft so sehr außenbezogen, dass wir am liebsten wie ein Bildhauer an uns herumschnitzen und hämmern würden, wenn das möglich wäre.


    Das ändert sich zum Beispiel ganz schnell, wenn unser Körper, an dem wir ständig Kritik zu üben bereit sind, plötzlich die Funktion verweigert, sprich krank wird. Dann rücken sich meist die Dinge blitzartig zurecht.


    Es ändert sich auch oft, wenn wir älter werden: Dann sehen wir nämlich, wie wenig es eigentlich zu mäkeln gab und dass wir früher viel hübscher waren, als wir es dachten.


    Eine Akzeptanz unserer jeweiligen natürlichen Formen wäre schon das Allerbeste. Es ist dabei ja nichts dagegen einzuwenden, dass wir gut für uns sorgen, wozu auch eine Lebensweise, die dem Körper innen und außen pflegt, gehört. Aber darüber hinaus kann es wirklich zur Manie werden.

    Danke für die vielen Beiträge.


    Ich werde nun vesuchen, meinen KFA zu reduzieren, indem ich meine Kalorienzufuhr reduzieren werde. Mehr Sport geht aus zeitlichen Gründen leider nicht...


    Mal schauen, wie lange ich durchhalte und ob sich was an meinen Oberschenkeln ändern wird ;-)


    Mehr als 2-3kg will ich aber auf keinen Fall abnehmen, sonst finde ich mich zu dünn.

    Die Fettpolster an den Oberschenkeln sind wahrscheiich Veranlagung. Außerdem speichert der Körper dort so ziemlich die letzten Fettreserven weshalb ich sie an deiner stelle nicht mit abnehmen sondern gezieltem training bekämpfen würde ;-)

    Mit Training bekomm ich sie nicht weg, das ist ja das Problem. Mache schon mein Leben lang mehrmals wöchentlich Sport, seit 2-3 Jahren auch gezielt Krafttraining im Fitnessstudio. Ergebnis ist, dass ich super Bauchmuskel hab (zwar kein Sixpack, aber dafür einen "Fourpack" :D), aber die Reiterhosen nach wie vor da sind. Ob sie wenigstens ein bisschen zurück gegangen sind, kann ich leider nicht sagen, da ich kein Vergleichsfoto habe.

    Kann mir gar nicht vorstellen, dass das so schlimm aussieht.


    Im Prinzip kannst du nur straffen und schwere Kniebeugen machen. Schlank bist du mit deinen 60kg auf 172cm jedenfalls, so viel würde ich da gar nicht mehr runtergehen mit dem Gewicht.

    Nein, wahnsinnig schlimm sieht es nicht aus. Mit Hosen kann man es gut kaschieren.


    Mit stört es, wenn ich enge Kleidchen tragen möchte, weil dann sieht man es schon...


    Ich bin sonst am restlichen Körper gut trainiert, daher versteh ich ja nicht, wieso sich diese Problemzone nicht bekämpfen lässt. Es passt nicht ins Gesamtbild.

    http://www.google.de/imgres?hl=de&tbm=isch&tbnid=Gr6_7SWQYGvhqM%3A&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.shape.de%2Fbildergalerie%2Fb-25275-4%2Ffit-tricks-der-stars-dr-christine-theiss.html&docid=ZpZWfZyoi38mPM&imgurl=http%3A%2F%2Fwww.shape.de%2Fimgs-267x400_2c_88_ec_f3_b675f49dc0cc1e4c312bd38dd28ebe82%2Fdie-fit-tricks-von-dr-christine-theiss.jpg&w=267&h=400&ei=AHD6Ur3zN6XK4ASQ0oHIBw&zoom=1&iact=rc&dur=409&page=1&start=0&ndsp=22&ved=0CFoQrQMwAQ


    Das Bild trifft es ziemlich gut. Nur sind meine Oberarme nicht so stark ;-)

    Wenn du dich mit C. Theis vergleichen kannst – wo liegt dann eigentlich dein Problem? Schaust du nicht doch durch eine Vergrößerungsbrille?


    Und woran es liegt, wurde hier nun wirklich ausführlich beantwortet: Es ist eine weibliche Silhouette, die manchen eben mehr Busen oder auch andere Pölsterchen beschert ...