Ich wollte mich doch nur mal informieren und weiß, dass ich naiv war. Ich mache mir auch deswegen täglich große Vorwürfe. Außerdem war auch nicht das Ziel alle mit einem 80A als unnormal darzustellen. Ich hatte ja mein Leben lang quasi gar nichts und litt extrem, nun war meine Chance nicht mehr ständig auf die Größe zu schauen da und ich habe sie vermasselt. Eigentlich wollte ich meinen Selbstwert etwas stärken - nun schlägt es ins Gegenteil. Ich quatsche sonst jedem Arzt in die Behandlung und hier wo es einmal wichtig gewesen wäre, wiege ich mich in Zuversicht. So viel Dummheit muss man erstmal zusammenkratzen ... :°(


    Danke aber für eure Hilfe. Ich hoffe nur, dass das Gespräch nächste Woche gut verläuft.

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    Wieso? Wenn ich dem Arzt sage ich will ein volles B bzw. C, kann er mir kein Implantat vorlegen, bei dem nur ein A rauskommt.

    Ich finde, da hat er das womöglich sogar genau richtig gemacht. Denn wenn Du nur sagst, dass Du ein volles B oder ein C möchtest, kann der Arzt ja gar nicht wissen, was Du Dir darunter vorstellst. Da Du aber nach Vorlage selbst das kleinere Implantat gewählt hast, entsprach Deine Vorstellung wohl eher einem A.


    Aber jetzt mal weg von den Zahlen und Buchstaben: ärgerst Du Dich, nicht den "Mumm" gehabt zu haben, auf mehr zu gehen?


    Deine Brust war vorher Dein "Feind" und ist es nun wieder bzw. immer noch. Bist Du Dir wirklich sicher, dass ein größeres Ergebnis daran was geändert hätte?


    Meine BH-Größe ist übrigens 70C, 75B oder 80A. Bei einem 80A ist mir das Unterbrustband aber zu weit. Mit 70 habe ich plötzlich ein C-Körbchen - und das bei recht kleiner Brust. Das Körbchen sagt also nicht wirklich viel aus. Das Unterbrustband alleine auch nicht.


    Die Implantate werden ja nicht kleiner; wie sieht es denn mit Deinem restlichen Körper aus, um das Verhältnis harmonischer zu gestalten: abnehmen? Sport?


    Schau' doch mal, was Du vielleicht positives an Deinem neuen Körpergefühl finden kannst. Und gib' Dir ein bisschen Zeit. Nochmals vergrößern kannst Du es ja immer noch. Und da, soweit ich weiß, Implantate irgendwann sowieso getauscht werden müssen, wird sich ja ohnehin irgendwann die Frage stellen.

    Dass Du frustriert bist: Nachvollziehbar.


    Aber: Selbstbewusstsein ist mehr als eine Körbchengröße. Das man mit quasi fehlender Brust nicht glücklich ist, ist nachvollziehbar. Aber ob nun A oder B, was macht den Unterschied?


    Löse Dich mal grundsätzlich von der Fixierung auf die Brustgröße. Die macht Dich nicht aus.

    Hallo Galaxina,


    klingt ganz so, als hättest du nur ein BG gehabt und dich vorher nirgends schlau gemacht. Ich empfehle da nur die http://Silicone Sisters, das sind zwar auch alles Laien, aber mit allen Wassern zu diesem Thema gewaschene und manche haben dadurch beachtliches Fachwissen angesammelt. Also bevor du dich zu irgendetwas Weiterem verleiten lässt, mach dich schlau, und zwar vorher.


    Es tut mir leid, dass du dich auf den falschen Doc verlassen hast, das passiert leider immer wieder. Darum ist gerade bei so einem freiwilligen, nicht unerheblichen Eingriff, den man nun wirklich nicht übers Knie brechen muss, vorheriges Infosammeln umso wichtiger! Mach den Fehler also nicht wieder ;-)


    Zunächst möchte ich hier nochmal betonen, dass es weniger um eine Vergrößerung ging - ich hatte schlichtweg fast nichts und auch ein psychologisches Gutachten, dass mir bescheinigt, dass hier ein erheblicher Leidensdruck vorhanden ist. Ich möchte das ungern in den "Allgmeintopf" reinschmeißen, dass man seinen Körper lieben sollte. Ich bin auf dem Weg dahin, aber als Frau würde ich einfach gern eine Brust haben. Ich weiß nicht, ob das so "unnormal" ist. Wenn man aufgrunddessen (fast immer) partnerlos bleibt, ist das ein erheblicher Lebenseinschnitt. Darum geht es hier aber nicht!


    Ich habe die beiden Implantate zur Auswahl erhalten. Das Probetragen geschah allerdings sehr früh morgens 15min vor der OP in einem Patientenklo und Schummerbeleuchtung. Wenn man nie etwas hatte, sieht auch ein kleines Implantat im Sport-BH viel und "bombastisch" aus. Wie erwähnt wiegte ich mich in der Gewissheit, dass er das so rausgesucht hat und es mind. ein B wie besprochen sein müsse - ich konnte das unter den örtlichen Gegebenheiten sehr schlecht einschätzen und ließ dem Arzt auch wissen, dass ich extrem unsicher wäre. Allerdings drängte die Zeit, da die OP losgehen sollte. Schlussendlich war die Entscheidung falsch und auch das größere Implantat wäre eher zu klein gewesen bzw. hätte das kleinere sein müssen.


    Im Endeffekt hätte ich als Laie die Implantatgröße vorgeben müssen, um im Zielbereich zu landen. Und sorry, das kann es dann nicht sein, wenn man eine hochpreisige OP in einer Privatklinik durchführen lässt. Da muss man halt auch mal bei Tageslicht alles vermessen und ggf. eine Simulation am PC vornehmen. Leider wurde mir das alles erst bewusst, als es zu spät war. Ich war so aufgeregt und hatte riesige Angst und war halt geistig immer bei irgendwelchen Horrorszenen das ich während der OP aufwache oder so ... ich bin halt auch nur ein Mensch und mich hat das den Tag vor der OP extrem beschäftigt. %:|

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    Ich habe mich so sehr darauf gefreut auch endlich "normal" auszusehen.

    Also mit 80a/b siehst du NORMAL aus. Das Cup eines 80a-BHs entspricht vom Volumen her ca. dem Cup eines 75b-BHs - was als Standartgröße gilt.


    Klar, du hast jetzt keine große Brust, aber eine ganz geläufige, normale Größe.

    Wenn Du NICHTS hattest und Leidensdruck (was die Kostenübernahme ja ausdrückt), dann hast Du jetzt eine normale Brust. Nicht megaüppig, aber totaler Durchschnitt. Verlier' das über all den Frust nicht aus den Augen!

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    Das Probetragen geschah allerdings sehr früh morgens 15min vor der OP in einem Patientenklo und Schummerbeleuchtung. Wenn man nie etwas hatte, sieht auch ein kleines Implantat im Sport-BH viel und "bombastisch" aus.

    Warum kommt es dir denn jetzt so klein, dass du deshalb verzweifelst?

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    Ja, aber niemand geht mit einem A-Körbchen aus einer Brustvergrößerung.

    Du scheinst dich mehr auf die BH-Größe zu stören, als an der Brustgröße selber - kann das sein?


    Wenn es dir tatsächlich um das BH-Ettiket gehen sollte, könntest du es mit Bra-Fitting versuchen: viele Mädels, die das gemacht haben, tragen danach BHs mit kleineren Unterbrustweiten und größeren Cups.


    Hier Bilder von einer Frau, die vorher 80a getragen hat und auf dem Nachher-Bild die englische Größe 30DD:


    http://busenfreundinnen.net/viewtopic.php?f=27&t=19612

    Du hast dich doch für das Implantat entschieden. Wenn er genau das, was du dir selbst ausgesucht hast implantiert hat, dann wirst du vor Gericht keinerlei Chancen haben dass der Arzt zur kostenlosen Nachbesserung verpflichtet wird.

    Unter "schiefgelaufen" hatte ich mir eine Infektion oder sonstwas grausliches vorgestellt. Ich mußte mal vor einer OP übersetzen, bei der eine Brustwandphlegmone großflächig aufgeschnitten wurde, das nenne ich "schiefgelaufen".


    Unabhängig von Deiner Fixation auf das A -B -C- System, das ja nicht die absolute Größe der Brust beschreibt, scheint Dein Wunsch nicht ein normal großer Busen gewesen zu sein, sondern mehr Oberweite als viele Fauen haben und gut und schön finden.


    Sein Selbstbewußtsein von Brust- (oder Penis-) größe abhängig zu machen, ist immer eine schlechte Idee.

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    Wenn man aufgrunddessen (fast immer) partnerlos bleibt

    O-Ton Ex(1): "Everything that doesn't fit in one hand is a waste." Ex(2):"Everything that doesn't fit into my mouth is a waste".


    Busengröße ist nicht alle bei der Partnersuche.

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    niemand geht mit einem A-Körbchen aus einer Brustvergrößerung.

    Hm, ich hab jetzt nach meiner BV 70b, also von der reinen Brustgröße etwa so viel wie du jetzt, eher weniger, 75b passt mir nämlich nicht richtig vom Cup her. Ich hatte zuvor fast nichts und nur ca. 220 ml zugelegt. Wieviel ml hast du denn bekommen? Und ich habe jetzt eine völlig normale, schöne Brustgröße. Allerdings ist dein "Phänomen" sehr verbreitet, da viele Frauen nach einer BV nach mehr lechzen, sobald sie sich an die Größe gewöhnt haben.


    Wenn du vor der OP genau gesagt hast, was du für ne Größe möchtest, hätte dir der Doc sagen müssen, wie viel ml er etwa implantieren möchte. War denn zwischen Beratungsgespräch und OP überhaupt Zeit für dich, darüber gründlich nachzudenken? Hört sich irgendwie überstürzt an, wie das alles abgelaufen ist bei dir ...

  • Gast

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