Natürlich siehst Du Dich selbst anders, als andere Dich sehen. Das beginnt schon damit, dass man sich selbst meistens im Spiegel sieht - also spiegelverkehrt. Dann bekommst Du Teile Deines Körpers zu sehen, die für andere meist durch Kleidung bedeckt sind - andere wiederum sehen Dich aus Perspektiven, die Du sonst eher seltener zu Gesicht bekommst, beispielsweise Deinen Nacken/Haaransatz.


    Paul_Revere hat das ja schon ganz gut beschrieben, wobei ich die Aussage:

    Zitat

    Es ist erwiesen, dass sich Menschen selbst positiver sehen als andere das tun.

    auch anzweifeln würde bzw. vermuten würde, dass das für einen bestimmten Typ Mensch bzw. vorwiegend für Männer gilt.


    Dass man (frau) sich selbst kritischer sieht, finde ich ebenfalls nachvollziehbar: das eigene Aussehen hat für das eigene Leben durchaus Bedeutsamkeit, aber was interessiert es mich beispielsweise, ob die Nase von irgendwem auf der Straße zu groß ist? Wahrscheinlich wird diese Person dazu aber durchaus eine (annehmende oder ablehnende) Haltung haben.


    Darüber hinaus denke ich, dass andere einen - sofern sie einem überhaupt Beachtung schenken (s.o.) besser das Gesamtpaket wahrnehmen können, während sich der eigene Blick eher auf einzelne Details richtet.


    Eine Freundin von mir war beispielsweise total fixiert auf ihre Nase, in meinen Augen spielte diese aber für ihre Gesamtoptik nur eine untergeordnete Rolle, da waren andere Faktoren (positiv wie negativ) viel maßgeblicher.

    Zitat

    Nerviger und als extrem unangenehm finde ich die Mitmenschen, die ständig damit kokettieren, wie häßlich sie im ganzen oder gewisse Körperteile sind, aber eigentlich nur fishing for compliments betreiben.

    Sehe ich genauso. Solche Menschen können einem echt die Laune verderben.


    "Ich bin so dick, ich sehe heute so feist aus!"


    -"Nein, das tust du nicht!"


    "Dooooch! Das sagst du nur, weil du meine Freundin bist!"


    %-|


    Und das geht jedes Mal so, wenn man sich trifft. Komischerweise sind das die Menschen, die extrem empfindlich darauf reagieren, wenn man selbst zufrieden mit sich ist. Das verstehe auch wer will. Man gehört nur zu diesem elitären Club, wenn man sich verbal selbst geißelt! :=o

    Ja, so was nervt wirklich, wie überhaupt Menschen, die andere als "Bonbon-Automat" missbrauchen: Oben die Münze (unwahre Behauptung, absurde Frage) rein, und unten das "Zückerchen" (die gewünschte Antwort) raus.


    Das ist eine fatale Art, sich Aufwertung zu erheischen.

    Hallo,


    aus meiner eigene Erfahrung kann ich berichten, dass mich andere immer "hübsche" sehen , als ich mich selber.


    Nein, keine Sorge ich fühle mich sicher nicht hässlich, habe halt nur einen anderen Blick auf mich als mein Gegenüber.


    Das liegt bei mir daran, dass ich mal etwas dicker war und dieses Spiegelbild hat sich nun mal eingebrannt, das sich dieses innere Bild ändert, daran arbeite ich schon länger erfolgreich, dank meines Freundes unter anderem.


    Ich denke jeder Mensch ist, we hier auch andere schon sagen, immer selber zu sich kritischer als die Menschen um ihn herum, das ist in der Regel auch gesund, denn nur so können wir auch auf unseren Körper achten.

    Zitat

    das ist in der Regel auch gesund, denn nur so können wir auch auf unseren Körper achten.

    Wobei ich immer denke, dass die weniger Selbstkritischen, vor allem auch diejenigen, die mit wohlwollendem Blick auf sich schaffen, ihre echten Makel "schön zu gucken", es sehr viel leichter haben …


    Wer kennt sie nicht, die Männer, die sich trotz auffallendem Bauch toll finden, oder die Frauen, die ihre überbordenden Massen für "sexy" befinden? Die ihre speziellen Gesichtszüge als "markant" definieren und sogar oft noch als Model Kapital daraus schlagen?


    Dürfte das krasse Gegenteil von zu großer Selbstkritik sein und wirkt nicht weniger eigenartig, ist aber wesentlich entspannter. ;-)

    Zitat

    Sehen einen andere Menschen anders als man sich selber sieht? Also wenn ich in den Spiegel schaue und mir denke Mh, die Nase ist zu groß für dein Gesicht, die Lippen zu schmal...sehen andere Menschen das Gesamtbild anders?

    So. Wie sehr beschäftigst du Dich mit der Nasen, mit dem Kinn, mit den Ohren Deiner besten Freundin? Wahrscheinlich gar nicht. Deine Welt hat hat andere Sorgen, und wenn es nur das Display des Handys ist, auf das Du mehr schaust als auf die Dinge im Gesicht anderer Menschen.


    Du selbst hast beim Blick im Spiegel einen vielleicht sogar verzerrten Fokus, den Du bei anderen nie anlegen würdest. Warum sollten sie es dann bei Dir tun???

    Zitat

    Wer kennt sie nicht, die Männer, die sich trotz auffallendem Bauch toll finden, oder die Frauen, die ihre überbordenden Massen für "sexy" befinden? Die ihre speziellen Gesichtszüge als "markant" definieren und sogar oft noch als Model Kapital daraus schlagen?


    Dürfte das krasse Gegenteil von zu großer Selbstkritik sein und wirkt nicht weniger eigenartig, ist aber wesentlich entspannter. ;-)


    Hayley M.

    Nun, es wird immer jemanden geben, der einen sexy findet, so wie man ist - warum also zu übertriebener Selbstkritik neigen? Und was ist daran eigenartig?


    Steht es irgendwo geschrieben, wie man auszusehen hat, wenn man mit sich zufrieden sein, sich sogar sexy fühlen will?

    selber richtet man doch gerne mal den fokus auf das, was einen gerade stört!


    dieser gefühlte monsterpickel, der eigentlich nur ein kleiner roter punkt ist.


    diese zwei kilo, die man im winter dringend braucht und keinem anderen menschen auffallen.


    diese füße, die von oben betrachtet riesig aussehen, was aber niemandem auffällt, weil niemand deine füße so direkt von eben betrachtet.


    dieser komische wirbel, der einem selber einen bad-hair-day verschafft, jemand anderem aber nicht mal auffallen würde, wenn man ihn mit der nase draufstößt...


    ... für mich selber habe ich festgestellt, dass ich mich von jahr zu jahr lieber mag... weil es eben auch dinge gibt, die zu mir gehören, die ich nicht verändern kann, die meine gesamtausstrahlung ausmachen - und die ist immer wesentlich besser, wenn ich mir selber gefalle :-D

    Die Seherin

    :)^ Ich mag mich UND meine Makel auch von Jahr zu Jahr mehr, habe das Gefühl, dass ich mich selbst mehr mit den Augen der anderen sehen kann!


    Die Makel sind alle noch da und nehmen altersbedingt sicherlich eher zu als ab. Das eine hat im Grunde mit dem anderen wenig zu tun. Eine völlig objektive Sicht ist unmöglich - und auch unnötig. Wenn die Liebe die Fakten rosig einfärbt, so kann es auch die gesunde Selbstliebe tun.

    Ich glaube auch, wie es viele hier geschrieben haben, dass man sich selbst anders sieht...


    Und ja, ich glaube, dass gerade viele Frauen sich selbst viel kritischer angucken, als es andere tun.


    Habe selbst einen Thread über meine Nasolabialfalten-Paranoia eröffnet vorhin, und allein da zeigt sich auch schon wieder, dass ich mich auf einen Makel in meinem Gesicht fixiere und kaum was andere wahrnehmen kann, während vllt viele andere noch nie gezielt auf diese Stelle geschaut haben und mein Gesicht komplett anders wahrnehmen.


    Vielleicht milder, vielleicht den Gesamteindruck, vielleicht aber auch eine Stelle, die ihnen zu schaffen macht und die bei mir vermeintlich wohl geraten ist ;-)


    Dass sich Leute als positiver/"schöner" wahrnehmen und dass in Studien festgestellt wurde (und mit dem "was man oft sieht gefällt einem"-Effekt begründet wurde) habe ich auch mal gelesen - und finde teilweise einleuchtend, teilweise aber auch gar nicht.


    Siehe oben: die überkritischen Frauen, die ihren Körper und ihr Gesicht mit schonungslosem Blick nach Makeln abscannen.


    Dass eine positive Ausstrahlung attraktiv macht, ist wohl so ziemlich allgemeingültig.


    Aber dass Leute, die sich selbst schön finden, dann auch automatisch attraktiver/schöner wirken, dem kann ich persönlich jetzt nicht zustimmen.


    Ich finde man merkt Leuten auch extreme Eitelkeit an, oder wenn jemand sich doch verdammt gut vorkommt.


    Vor allem bei Männern finde ich das total abtörnend.


    Ich muss gestehen, wenn jemand so überzeugt sagt "ich bin rundum zufrieden mit meinem Aussehen", dann denke ich auch erstmal "na??". Eigentlich absurd. Sollte doch wirklich erstrebenswert und schön sein, wenn jemand zufrieden ist mit sich. Denke das ist bei mir vllt wirklich der Fall, dass ich selbst eben nicht rundum zufrieden damit bin und dann auch nicht will, dass andere es sind.


    Klingt schrecklich...aber da möcht ich ehrlich sein ;-)

    Zitat

    Ich muss gestehen, wenn jemand so überzeugt sagt "ich bin rundum zufrieden mit meinem Aussehen", dann denke ich auch erstmal "na??". Eigentlich absurd.

    Diese Beobachtung hab ich sehr oft gemacht. Dabei finde ich persönlich es klasse, wenn jemand mit sich zufrieden ist, gerade weil es so selten ist (zumindest noch in meiner Altersklasse).


    Natürlich jetzt nicht großkotzig und überheblich, aber ein gesundes Selbstbewusstsein bei anderen finde ich unheimlich symapthisch! :)z


    Diese Menschen haben auch ein ganz anderes Auftreten. Sie gehen viel offener durch die Welt und probieren mehr Dinge aus. Von Frauen, die zufrieden und selbstbewusst sind, fühle ich mich auf platonischer Ebene viel angezogener als von introvertierten und unsicheren Frauen.

    PowerPuffi, ich weiß was Du meinst.


    Ich mag auch Leute, die ein offenes Auftreten haben.


    Aber für mich geht das nicht Hand-in-Hand mit "sich selbt gutaussehend" finden.


    Ich finde es ist aber auch ein Unterschied zwischen "mit sich zufrieden sein" und "sein eigenes Aussehen gut/toll einstufen"...


    Ich würde von mir zB sagen, dass ich generell recht selbstbewusst bin, offen auf Leute zugehe und bestimmt nicht wie ein unsicheres Persönchen rüberkomme. Dennoch gibt es Tage, an denen ich mich geradezu hässlich fühle, und ich bin eigentlich nie rundum zufrieden wenn ich in den Spiegel gucke. Ganz zu schweigen von meinem Nasolabialfalten-Spleen.


    Ich weiß aber auch, dass das quasi ein eher hausgemachtes Problem ist und andere mich hoffentlich nicht so streng abscannen. Zudem basiert mein Selbstbewusstsein eben nicht auf meinem Aussehen.


    Wenn ich mir auch noch äußerlich richtig gut vorkäme, dann wäre ich ja fast schon überheblich ;-)


    Insgesamt mag ich halt auch selbstironische Leute gern, die über sich und auch ihre äußerlichen Makel oder Nicht-Makel lachen können. Deswegen finde ich es auch genauso sympathisch und offen wenn jemand auf lockere Weise ein bisschen damit kokettiert.

    Auf den ersten Blick, sieht jeder das gleiche, auch man selbst. Der Unterschied liegt wohl eher an der eigenen Wahrnehmung, auf Grund verschiedener Geschmäcker, Vorlieben, Ansichten und und und!


    Was Du persönlich meinst, sind offensichtlich Die Dinge, die Dir persönlich besonders gut oder eben weniger gut/schön gefallen, eben auf Grund Deiner eigenen Vorstellungen, die sich im Reifeprozess des gesamten Körpers mit der Zeit entwickeln und auch ausprägen.


    So ist es eben nicht selten völlig normal, was der eine schön findet, dem anderen gleich überhaupt nicht gefällt.


    Was ich selber allerdings sehr interessant finde, ist meine eigene Stimme, die , sobald ich diese auf einem Video, AB oder sonstwo aufgenommen höre, sich für mich gleich garnicht mehr nach meiner eigenen Stimme anhört, obwohl es in der Regel aber so ist!


    Das liegt wohl einzig und alleine an der Tatsache, meine Stimme grundsätzlich immer von mir und aus dem ständig gleichen Abstand zu den Ohren zu hören, wie auch, dass man selbst, die eigene Stimme durch Vibrationen, Schwingungen und den Körpereigenen Hohlräumen verzerrter wahrnimmt, als es andere Menschen bei anderen wahrnehmen können.


    Die eigene Stimme nimmt man immer viel genauer/intensiver wahr, als die bei anderen.


    Aber das nur mal so nebenbei, sorry, aber bei dem Thema viel mir das gerade mit meiner Stimme ein. ;-)

    Zitat

    Ich würde von mir zB sagen, dass ich generell recht selbstbewusst bin, offen auf Leute zugehe und bestimmt nicht wie ein unsicheres Persönchen rüberkomme. Dennoch gibt es Tage, an denen ich mich geradezu hässlich fühle, und ich bin eigentlich nie rundum zufrieden wenn ich in den Spiegel gucke. Ganz zu schweigen von meinem Nasolabialfalten-Spleen.

    Würdest du dich denn als Einzelfall bezeichnen? Denn sowas ist mir in 24 Jahren noch nie untergekommen. Die Damen, die optisch mit sich gehadert haben, denen hat man das eigentlich immer angemerkt, weil sie ihr vermeintliches Problem auch öffentlich machen.


    Dieses Angeln nach Schmeicheleien ist so furchtbar nervtötend. Selbstbewusstsein hat auch immer etwas mit persönlicher Annahme und Akzeptanz zu tun. Wenn man sein Äußeres komplett ablehnt, dann akzeptiert man sich nicht und kann dementsprechend gar nicht selbstbewusstsein?


    Bist du nicht durch diesen Gedanken, hässlich zu sein, gehemmt? Was löst es in dir aus, hässlich zu sein? Hast du Angst, angestarrt zu werden? Hast du Angst, beim Geschlecht deiner Wahl zu versagen? Fühlst du dich im Vergleich zu anderen Minderwertig? Glaubst du, durch deine Optik gesellschaftlich benachteiligt zu werden?


    Sich hässlich zu fühlen, ist immer eine Hemmung.

    Zitat

    Insgesamt mag ich halt auch selbstironische Leute gern, die über sich und auch ihre äußerlichen Makel oder Nicht-Makel lachen können.

    Sich einzugestehen, einen Makel zu haben, ist ja immer ein Eingeständnis, von der Norm abzuweichen und damit anders zu sein. Damit tue ich mich schwer. Ist es nicht so, dass Differenz Vielfalt und damit auch eine Bereicherung ist?


    Unsere Gesellschaft lebt so, dass sich das Individuum an die Norm anpasst. Dabei sollte sich die Norm viel eher an die Gesellschaft anpassen. Dann wäre Vielfalt ein wollkommenes Attribut. Dann gäbe es keine Makel, den alle wären, so wie sie wären, auf ihre Art und Weise perfekt.


    Nun könnte man meinen, dass der Mensch nunmal so sei. Aber ist das wirklich so? Werden Normen und Kategorien nicht einfach sozialisiert? Haben sich Frauen, andere Ethnien, körperlich Beinträchtigte und anders Sexuell-Orientierte nicht auch langsam aber stetig aus dieser normativen Matrix gelöst? Wir sind noch nicht am Ziel angekommen, aber dies ließe sich auch auf das Schönheitsideal übertragen! @:)

    Zitat

    Würdest du dich denn als Einzelfall bezeichnen? Denn sowas ist mir in 24 Jahren noch nie untergekommen. Die Damen, die optisch mit sich gehadert haben, denen hat man das eigentlich immer angemerkt, weil sie ihr vermeintliches Problem auch öffentlich machen.

    Nein, bestimmt nicht. Ich glaube nicht, dass ich ein Einzelfall bin, sondern ich glaube, dass die meisten Damen etwas an ihrem Gesicht oder Körper haben, was sie gern ändern würden, was ihnen nicht zu 100% gefällt, oder sie sich zu sehr drauf fixieren.


    Das ist für mich eher menschlich als "abnormal" und bedeutet für mich nicht automatisch, dass man kein offener und selbstbewusster Mensch sein kann.


    Viele Frauen machen das natürlich nicht öffentlich und ich jammer auch nicht alle voll! Gar nicht.


    Also weiß man von den meisten doch nicht, ob und wenn ja mit was sie an ihrem Aussehen hadern.


    Ich glaube, es ist eher in Einzelfall, dass eine Frau in der heutigen Zeit komplett mit allem rundum zufrieden ist.


    Ob das jetzt schrecklich (da falsches Schönheitsideal) oder doch irgendwie in der Natur des Menschen liegt...


    Wenn jemand nicht glücklich darüber ist, dass er unmusikalisch ist oder unsportlich, dann bedeutet es ja auch nicht gleich, dass es eine gehemmte und unsichere und unsympathische Person ist? Der Vergleich hinkt vielleicht ein bisschen, weil der Druck musikalisch zu sein etc nicht so groß ist, wie (für Frauen) der Druck schön zu sein..aber ich will damit nur sagen, dass doch die meisten Menschen immer nach irgendwas streben, was sie vielleicht nicht oder noch nicht haben.

    Zitat

    Bist du nicht durch diesen Gedanken, hässlich zu sein, gehemmt? Was löst es in dir aus, hässlich zu sein? Hast du Angst, angestarrt zu werden? Hast du Angst, beim Geschlecht deiner Wahl zu versagen? Fühlst du dich im Vergleich zu anderen Minderwertig? Glaubst du, durch deine Optik gesellschaftlich benachteiligt zu werden?


    Sich hässlich zu fühlen, ist immer eine Hemmung.

    Ich fühle mich keinswegs immer nur hässlich und ich WEISS, dass ich nicht hässlich (über das Wort kann man jetzt wieder ne Grundsatzdiskussion anfagen von wegen "gibt es hässlich", "ist nicht jeder schön") bin.


    Ich komme mir weder entstellt vor, noch so dass mich alle anstarren und habe auch keine Angst beim Geschlecht meiner Wahl zu versagen. Bin in einer Beziehung hatte nie Probleme mit Männern.


    Ich werde weiß Gott nicht wegen meiner Optik benachteiligt.


    Also, nein, so wie Du mein Empfinden einschätzt ist das alles nicht.


    Ich bin ein Selbstoptimierer und ich habe einfach einen Makel (ohne Grundsatzdiskussion, für mich ist es ein Makel), den ich für mich so definiert habe. Das sind diese zwei Falten, die mir nicht gefallen. Und da denke ich "wenn die nicht wären, dann würde ich mir besser gefallen". Dass es gut sein kann, dass ich dann den nächsten vermeintlich Makel finden würde und mich darauf fixieren würde, kann gut möglich sein.


    Ich bin mir also meiner Denkmuster usw sehr bewusst. Da ich schon irgendwie weiß, dass ich da selbst einfach ein bisserl rumspinne, wirkt sich dass aber eben nicht auf mein Empfinden aus, wie ich auf andere wirke.

  • Gast

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