Tubuläre Brüste

    Hallo :-) ,


    Ich komme gerade von dem medizinischen Dienst der Krankenkasse bkk.


    Grund sind hier für meine tubuläre Brüste. Ich hatte vorab meiner Krankenkasse schon Bilder , sowie ein schreiben des Brustzentrums zukommen lassen.


    Ich war echt optimistisch was die Kostenübernahme anging.


    Leider wurde ich dann bei der mdk echt enttäuscht , nach der Untersuchung wurde noch ein Gespräch mit mir geführt , leider musste ich anfangen weinen , weil mich das ganz schön belastet mit meinen Brüsten. Der Arzt meinte dann auch zum Schluss, dass deshalb die kosten nicht erstattet werden, weil ich psychisch nicht stabil sei ( in der Vergangenheit hatte ich auch Depressionen ) .


    er meinte ich solle doch in psychologischer Behandlung und mich erstmal festigen und nach einem Jahr kann man dann nochmal sehen.


    Was meint ihr dazu ? Was kann ich jetzt tun ? Ich möchte nicht nochmal warten , ich bin 21 Jahre , konnte mich noch nie vor einem Mann ausziehen und leide darunter !!!


    Liebe grüße

  • 4 Antworten

    Das ist Verzögerungstaktik, würde ich sagen. Immer schön aufschieben. Bist du denn zur Zeit in psychologischer Behandlung? Hat die vielleicht sogar ihren Grund - zumindest teilweise - in diesem Problem? Sprich mit deinem Psychologen, und sobald der Bescheid von der Krankenkasse kommt, leg dagegen Widerspruch ein, möglichst mit Bescheinigung vom Psychologen, daß der Grund für deine Depressionen da begründet liegt!


    Eventuell mußt du einen Anwalt einschalten.

    Danke erstmal für die schnelle Antwort.


    Leider bin ich zur zeit in keiner psychologischen Behandlung , dass die Brüste aber mit der Grund für meine damaligen Depressionen waren , habe ich dem Arzt des mdk gesagt - er meinte nur daraufhin dass die eine solche OP nicht erlauben wenn man psychisch solche Probleme hat und ich ihm total instabil vorkomme und nicht wie eine lebensfrohe 21 Jährige.


    Wie soll man denn auch Bitte lebensfroh durch die Welt marschieren , wenn einen so etwas so extrem belastet ?


    Hätte ich dort sitzen sollen , fröhlich , lächelnd und hätte dann die OP erstattet bekommen ?

    Wichtig ist, daß man beim Amtsarzt möglichst sachlich rüberkommt. Daß du angefangen hast zu weinen, war leider nicht ideal, muß ich so sagen. Andererseits kannst du immer noch die Bescheinigung von deinem früheren Psychologen nachreichen, daß du zur Zeit keine Behandlung brauchst. Das Dumme ist, daß die sich das wahrscheinlich ein bißchen so hindrehen wollen, wie es ihnen paßt. Bist du nicht in Behandlung, dann hast du ja keine psychischen Probleme mehr wegen deiner Brüste. Bist du aber in Behandlung, bist du zu instabil... ja, was denn nun? Deswegen rate ich dir, das mit einem Anwalt zu klären. Es geht ja darum, daß du wegen deiner Brüste Probleme hast, und es kann nicht sein, daß du genau wegen dieser Probleme dann abgewiesen wirst!


    Wie gesagt, Widerspruch einlegen, und ne ordentliche Begründung vom Anwalt formulieren lassen! Nicht ver

    en lassen!

    Hallo,


    ich kann mir gut vorstellen, dass Du unter Deinen Brüsten leidest, doch Du schriebst, dass Deine depris unter anderem dadurch bedingt sind. Deshalb denke ich will der Arzt erstmal sehen, dass die anderen Gründe für Deine Depressionen behandelt sind, bevor er und bitte sei mir über diese crassen Worte nicht sauer, so denkt der Arzt nicht ich persönlioch


    Bevor sie sich das Leben nimmt wenn die Brüste gemacht sind und so Geld rausgeschmissen wurde....erstmal NEIN.


    Leider denken die Ärzte in erster Linie, vor allem der MDK immer na die finanzielle Seite und ob es sich lohnt.


    Ich kann da ein Lied von singen, ich bin Beinamputiert und wollte eine sichere Versorgung mit einem sogenannten C-Leg haben, was 35 000 Euro kostet, da dem MDK mein Bewegungsgrad nicht passte, ich war noch sehr wacklig auf den beinen, verweigerte er diese Prothese und ich bekam eine Mechanische bewilligt, die gut ein drittel kostet.


    Ich rate Dir dringend einen Therapeuten auf zu suchen und Dich wieder therapieren zu lassen. Der Therapeut kann dann ein Gegengutachten erstellen, das besagt das Du die OP brauchst und Du kannst dann mit dem Gutachten zu einem Anwalt, der alles weitere für Dich erledigt.


    das geht auch wenn Du kein Einkommen hast, dazu gibt es Rechtshilfe Scheine vom Gericht und Prozesskostenhilfe.


    Viel Erfolg!! :)* :)* :)*