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    Ich weiß, dass die Exklusivität eines Anblicks in unserem Kulturkreis den meisten wohl nicht so wichtig ist.

    Ich kann immer noch nicht das Exklusive eines Anblicks entdecken. Der Mensch ist ein soziales Wesen (oder auch nicht). Wenn er sich als soziales Wesen begreift, gehören soziale Kommunikationsformen dazu- dazu gehört entwicklungshistorisch das Ansehen der Menschen dazu- dort wo das fehlt, ist nicht selten auch die Kommunikation gestört (das merke ich gerade auch in Internetforen, wo der Sichtkontakt, die Mimik und Gestik fehlt- allein dadurch kommen manche Worte falsch an oder werden falsch interpretiert (im Übrigen passiert das auch allzu oft bei Kommunikation per SMS oder per Handy).


    Wer den Anblick eines Menschen als exklusiv ansieht steht meiner Meinung nach im Widerspruch zur menschlichen Kommunikation und damit im Widerspruch zur Sozialisation des Menschen. Nein, du kannst dich auch nicht mit blinden Menschen vergleichen- diese Menschen entwickeln natürlicherseits eine wesentlich höhere Sensibilität des Gehörs, des Tast- und Geruchssinns- das kannst du also mit dir nicht vergleichen ...


    Ich glaube zudem, dass du dem Anblick vermutlich einen viel zu hohen Stellenwert beimisst- einen Stellenwert, der üblicherweise dem Gedächtnis des Menschen nicht gerecht wird- aber bei dir vermutlich deswegen so hoch eingestuft wird, weil du offenbar ein außergewöhnlich bildliches-Gesichtsgedächtnis aufweist. Normalerweise vergessen Menschen den Anblick von flüchtig oder selten gesehenen Personen recht schnell wieder (das macht es oft auch der Polizei schwer, Täterbeschreibungen halbwegs korrekt zu bekommen).


    Exklusivität entsteht meines Erachtens vor allem durch genaueres Kennenlernen- je näher ich einer Person stehe, umso genauer kennt sie mich. Menschen, mit denen ich wenig zu tun haben will, sehen mich kaum und werden über mich auch nur wenig erfahren (jedenfalls nicht ohne Anonymität)- denen werde ich nicht lange im Gedächtnis bleiben. Vergessen ist wie nicht gesehen oder wie nicht gekannt.

    Auch hier nochmal bzgl. des Wertes meine Worte:

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    Exklusivität hat keinen objektiven Wert, sie bedeutet mir alles und anderen nichts. Ich sage nur, dass sich objektiv sagen lässt, ob etwas (hier: ein Anblick) exklusiv (im Sinne von selten/rar) ist oder nicht.

    Bitte genau lesen @:)

    Nicht mal in dieser Formulierung... das Paar Brüste ist immernoch einzigartig. Und dementsprechend exklusiv. Keine andere Frau hatte, hat oder wird jemals dieses paar Brüste haben und das ändert sich nicht, wenn die ganze Welt sie zu sehen bekommt. Aber das Erblicken dieser Brüste verliert natürlich an Exklusivität.


    Auch wenn das wieder relativ ist, denn keine zwei Menschen, die sie erblicken sind gleich und somit wird jeder dabei andere Gefühle und Gedanken haben und das Gesehene anders in seine jeweilige Wirklichkeit einordnen, womit der Anblick dennoch für jeden Menschen einzigartig ist.

    @ sensibelman

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    Wenn er sich als soziales Wesen begreift, gehören soziale Kommunikationsformen dazu- dazu gehört entwicklungshistorisch das Ansehen der Menschen dazu- dort wo das fehlt, ist nicht selten auch die Kommunikation gestört

    Deshalb mache ich ja auch durchaus Zugeständnisse im Alltag, ich trage ja keine Burka und kann mir schon vorstellen, dass es die Kommunikation erschwert, wenn die Mimik durch das Tragen eines Gesichtsschleiers für das Gegenüber nicht sichtbar ist. Kommunikationsschwierigkeiten durch das Bedecken der Genitalien beispielsweise sind mir aber nicht bekannt ;-) Ich habe den Anblick von nackten Brüsten, Penissen und Vulven oder auch nur abzeichnenden Brustwarzen bei der Kommunikation im Alltag jedenfalls noch nie vermisst und wüsste auch nicht, weshalb ihre Sichtbarkeit essenziell für die soziale Kommunikation sein sollte, aber du beziehst dich da wohl auf die andere Diskussion, wo ich das Thema Burka kurz angeschnitten hatte.

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    Ich glaube zudem, dass du dem Anblick vermutlich einen viel zu hohen Stellenwert beimisst- einen Stellenwert, der üblicherweise dem Gedächtnis des Menschen nicht gerecht wird- aber bei dir vermutlich deswegen so hoch eingestuft wird, weil du offenbar ein außergewöhnlich bildliches-Gesichtsgedächtnis aufweist. Normalerweise vergessen Menschen den Anblick von flüchtig oder selten gesehenen Personen recht schnell wieder (das macht es oft auch der Polizei schwer, Täterbeschreibungen halbwegs korrekt zu bekommen).

    Das stimmt, ich gehe da nach meinem persönlichen Stellenwert, weil sich Bilder bei mir nicht verflüchtigen. Ich weiß, dass das bei vielen wohl anders ist und sie einen Anblick schnell(er) vergessen. Für mich haben Bilder aber eben diese besondere Bedeutung und ich weiß, dass es auch noch andere gibt, denen es so geht.


    Interessanterweise hätte ja viele z.B. ein Problem damit, wenn man sie nackt fotografiert. Die Vorstellung, dass fremde Personen Nacktbilder von ihnen besitzen könnten, ist den meisten unangenehm. Das entnehme ich jedenfalls zahlreichen Diskussionen zum Thema FKK. Für mich kommt ein Anblick einem Foto gleich, auch wenn nur eine Minderheit über die Fähigkeit verfügen mag, ein gesehenes Bild rein gedanklich so abzuspeichern. Ich selbst kenne es halt aus eigener Erfahrung und möchte nicht auf diese Art im Kopf eines anderen landen.

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    Vergessen ist wie nicht gesehen oder wie nicht gekannt.

    Das stimmt, nur ist eben leider nicht jeder damit gesegnet, vergessen zu können.

    @ Waterfly

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    Nicht mal in dieser Formulierung... das Paar Brüste ist immernoch einzigartig. Und dementsprechend exklusiv. Keine andere Frau hatte, hat oder wird jemals dieses paar Brüste haben und das ändert sich nicht, wenn die ganze Welt sie zu sehen bekommt. Aber das Erblicken dieser Brüste verliert natürlich an Exklusivität.

    Ganz richtig, die Brüste bleiben dieselben, die kann man an sich (physisch) nicht "weggucken" und sie sind einzigartig :)z Was verloren geht (was aber nicht jeder als Verlust empfindet) ist die Exklusivität des Anblicks.

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    Auch wenn das wieder relativ ist, denn keine zwei Menschen, die sie erblicken sind gleich und somit wird jeder dabei andere Gefühle und Gedanken haben und das Gesehene anders in seine jeweilige Wirklichkeit einordnen, womit der Anblick dennoch für jeden Menschen einzigartig ist.

    Interessanter Gedanke :)^

    @ Waterfly

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    Denn wenn sie auch noch so gerne natürliche Nippel und natürliche Brüste anschauen, ist es doch ein Fakt, dass viele eine Frau mit solchen sichtbaren wohl weniger als gleichwertigen Geschäftspartner etc wahrnehmen, sondern mit den Gedanken ganz wo anders sind.


    Das kann man als Frau jetzt ausspielen oder man kann es vermeiden, indem man sich bedeckter zeigt und durch das Ablenken von seiner Sexualität den Blick auf andere Qualitäten erleichtert. Aber sich betont weiblich zu zeigen und trotzdem als souverän und kompetent wahrgenommen zu werden, gelingt den wenigsten. Es hat schon seinen Grund, dass unsere Bundeskanzlerin als Neutrum auftritt, so wie auch viele andere Frauen, die sich in "männerdominierten" Berufen durchsetzen wollen.


    Und viele wollen vielleicht auch im Supermarkt oder an der Bushaltestelle nicht zur optischer Erheiterung anderer Menschen herhalten, sondern ganz einfach ihre Ruhe haben.

    Zustimmung. :)z

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    Und was hast du davon? Was bringt dir denn diese "Exklusivität"?

    Unmittelbar was bringen tut sie mir wahrscheinlich nicht. ;-D Aber ich finde es einfach schöner, wenn gewisse Dinge ein Privileg sind, das möglichst wenige Menschen bzw. eben nur der Partner bekommen/bekommt.

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    Dein Körper ist doch nicht weniger wertvoll, nur weil ihn mehr Menschen zu Gesicht bekommen haben und so weit ich weiß, kann man anderen Leuten auch keine Körperteile weggucken.

    Als "wertvoll" empfinde ich meinen Körper eigentlich gar nicht. Bzw. nur insofern er eben praktisch ist und mir das Leben diverse Annehmlichkeiten/Empfindungen ermöglicht. Den Anblick meines (nackten) Körpers empfinde ich dagegen tendentiell durchaus als etwas wertvolles, jedenfalls als etwas sehr schwer Zugängliches...


    Zum Thema Weggucken hat G.W. ja schon den entsprechenden Faden verlinkt. Natürlich würde mir keine Körperteil dadurch abfallen, aber ich möchte eben selbst entscheiden, wer was von mir sehen darf. Und bei den allermeisten Menschen ist das nunmal nicht sehr viel... Wieso sollte ich etwas zeigen, wenn ich es auch für mich (und einen etwaigen Partner) behalten kann?

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    Ich will dich gar nicht provozieren, aber der Gedankengang erschließt sich mir nicht. ??? Diese vermeintliche "Exklusivität" ist doch gar nicht messbar und existiert sowieso nur in deinem Kopf. Ob jetzt 100 Männer auf der Straße deine Nippel erahnt haben, ändern doch nichts an dem Moment, in dem du mit einem ganz besonderen Menschen zusammen bist.

    Doch, ich finde schon dass es etwas ändern würde. Zumindest nach meinem Empfinden. Wenn 100 Menschen etwas erahnt haben, dass einer dann im Detail sieht, ist das etwas weniger Besondereres als wenn es niemand erahnen konnte und einer dann sieht...

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    Für mich klingt das bedenklich... müssen wir demnächst wieder aufpassen, unsere Jungfräulichkeit nicht zu verlieren, weil wir dann weniger "exklusiv" sind?

    Nein, natürlich muss man das nicht, wenn man das nicht möchte. Aber wenn ein Mann schon viele Sexpartnerinnen hatte, dass ist Sex für ihn nicht so etwas Exklusives, wie er es für mich ist, insofern bin ich an diesen Männern dann nicht interessiert.

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    Mein Körper gehört mir und das ändert sich nicht, wenn mich tausend Leute nackt gesehen haben.

    Schon klar. Aber es ändert sich etwas daran, wie exklusiv dein Anblick ist.

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    Für mich sind die Brüste von Frau Merkel auch nichts besonderes. Sie ist eine Frau, sie hat Brüste. Dass diese durch die Exklusivität irgendwie an Bedeutung gewinnen, finde ich jetzt nicht.

    Ich finde das Beispiel von G.W. gut gewählt und würde auch sofort unterschreiben, dass für mich die Bedeutung mit der Exklusivität steigt.

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    Im Gegenteil, ich glaube, die meisten Männer fänden es wesentlich bedeutsamer, Pamela Anderson nackt zu sehen, eben weil um ihren Körper so ein Trara gemacht wird. Das in real erblickt zu haben, wovon Millionen andere nur träumen, was sie haben wollen aber nicht können, muss einen egotechnisch doch in viel höhere Sphären heben, als eine intime Begegnung mit Frau Merkel,

    Ja, es gibt nicht wenige Menschen, für die die Atrraktivität von Menschen steigt, wenn (viele) andere die Person attraktiv finden. Siehe auch das Phänomen, dass für manche Vergebene und/oder umschwärmte Menschen anziehender sind als "freie" potentielle Partner. Für die ist dann eben "geprüft und für gut befunden" eine bessere "Werbung" als die Chance auf hohe Exklusiviät.

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    Vor allem aber ist sie aber auch eine öffentliche Person, ihr Handeln wird von sehr vielen Seiten beurteilt. Es ist von Bedeutung, mit wem sie sich abgibt, was sie mit wem teilt etc. Bei dir ist das (nehme ich jetzt mal an) aber nicht der Fall. Wenn dich jemand nackt sieht, steht das nicht in den Medien und es führt auch nicht zu einer öffentlichen Beurteilung deiner Exklusivität. Es führt nur zu einer Beurteilung durch dich selbst.

    NUR durch einen selbst? Das ist für mich kein "Nur", die Beurteilung durch mich ist für mein Leben eindeutig die wichtigste Beurteilung, die es geben kann. Die Beurteilung durch andere ist dagegen um einige Größenordnungen unwichtiger, oft sogar völlig unwichtig.

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    Wenn du damit glücklich bist, ist das ja nicht problematisch aber im Endeffekt ist es nur eine weitere emotionale Schranke, die du dir selbst auferlegst.

    Ich empfinde selbstgewählte Grenzen als etwas sehr Positives. Jemand, der sich selbst keine Grenzen setzt, ist mir nicht sonderlich sympathisch.

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    Den Gedanken hingegen, seinem Partner etwas sehr besonderes zu Teil werden zu lassen, finde ich aber sehr schön. Das Motiv kann ich durchaus nachvollziehen. Nur besteht dieses besondere für mich in der emotionalen Nähe und dem, was ich mit ihm tue und nicht in meinem Anblick.

    Kann ja auch beides sein. ;-)

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    Wenn ich jetzt mit einem Model oder Schauspieler zusammen bin, den vielleicht schon Tausende Menschen nackt gesehen haben, wäre unsere Zweisamkeit für mich nicht weniger bedeutsam. Das Großartige ist ja die Situation, die sich zwischen uns abspielt, ganz unabhängig davon, was vorher war oder was danach kommt.

    Ich glaube ich könnte nicht mit einem Schauspieler zusammen sein. Da gehört es ja quasi zur Berufsbeschreibung, andere Frauen zu küssen. :-/ Da wäre mangelnde Exklusivität der Nacktheit noch das aller geringste Problem...

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    Andernfalls wäre die logische Schlussfolgerung für mich, dass der Sex mit einer Person an Bedeutung verliert, nur weil diese vorher schon mit anderen Partnern Sex hatte.

    Ich schließe mich G.W. an. Ich empfinde das auch ungefähr so wie du es schreibst. Je mehr Kerben im Bettpfosten, desto weniger exklusiv ist es, mit dieser Person Sex zu haben. Bei jemand mit bewegtem Vorleben könnte ich nicht das Gefühl aufbringen, dass es etwas Besonderes wäre, mit ihm Sex zu haben. Ich habe kein Interesse an einem deutlich erhöhten STD-Risiko und ich habe keine Lust die "aktuelle" in einer langen Liste von Sexpartnerinnen zu sein... Da fehlt mir einfach die Exklusivität.

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    Diese Einstellung finde ich fast ein bißchen menschenverachtend.

    Also ich finde nicht, dass es gleich menschenverachtend ist, wenn man nur ganz wenige Menschen als Sexpartner in Betracht zieht und einen Partner möchte, der das ebenso sieht und gehalten hat...

    @ G.W. von Rue

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    Das stimmt, nur ist eben leider nicht jeder damit gesegnet, vergessen zu können.

    Das hängt wohl davon ab, welche Wichtigkeit man bestimmten Anblicken beimisst. Ich hab bestimmt schon viel gesehen, von dem ich in dem Moment dachte "huch" und heute nichts mehr davon weiß. Andererseits gibt es Anblicke, die sich durchaus "einbrennen", egal wie kurz und flüchtig der Augenblick war. Vielleicht bleibt etwas umso mehr hängen, je unangenehmer es einem selbst wäre, wäre man der/die "so Erblickte".

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    NUR durch einen selbst? Das ist für mich kein "Nur", die Beurteilung durch mich ist für mein Leben eindeutig die wichtigste Beurteilung, die es geben kann. Die Beurteilung durch andere ist dagegen um einige Größenordnungen unwichtiger, oft sogar völlig unwichtig.

    Sollte es dir gerade dann nicht egal sein, wer schon wie viel von dir gesehen hat ? ":/

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    Sollte es dir gerade dann nicht egal sein, wer schon wie viel von dir gesehen hat ? ":/

    Nein. Weil es ja nicht daran liegt, dass ich mich der Beurteilung entziehen will, sondern in besimmten Dingen überhaupt dem Gesehen-Werden. ;-)

    @ Mollienchen

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    Das hängt wohl davon ab, welche Wichtigkeit man bestimmten Anblicken beimisst

    Vermutlich ist das beim durchschnittlichen Betrachter entscheidend, kann ich mir gut vorstellen. Bei mir ist das jedoch ganz unabhängig davon, ich will nicht sagen pathologisch und ich habe das auch nie medizinisch/psychologisch abklären lassen, aber ich verfüge wohl über so etwas wie ein eidetisches Gedächtnis. Ich speichere jedes Bild langfristig ab, ganz unabhängig vom Kontext und meiner persönlichen Bewertung. Wichtige und unwichtige Bilder, schöne und unschöne, ... es gibt da keinen Filter und kein Vergessen bei mir.

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    die Vorstellung, dass fremde Personen Nacktbilder von ihnen besitzen könnten,

    Nacktbilder sind etwas vollkommen Anderes als kurzzeitige Anblicke- weil sie eben nicht flüchtig, sondern immer wieder abrufbar sind- dadurch lassen sie sich im Gedächtnis einprägen ...

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    Für mich kommt ein Anblick einem Foto gleich, auch wenn nur eine Minderheit über die Fähigkeit verfügen mag, ein gesehenes Bild rein gedanklich so abzuspeichern

    Wer kurze seltene Anblicke wie Fotos abspeichern kann, verfügt über eine extrem seltene Gabe, also im Gesamtzusamenhang unbedeutetend. Wenn du kurz angesehen wirst bist du so gut wie immer nach relativ kurzer Zeit wieder vergessen. Beim Anblick von "Nippeln" wird in der Regel keine konkrete Person im Gedächnis zugehörig abgespeichert.


    Das bedeutet, du bleibst exklusiv, weil nur eine Person, die dich eindringlicher, öfter und länger so beobachten kann, auch dich wirklich als Individuum dem Anblick zuordnen kann und im Gedächtnis geprägt wird- und ich denke, dass das entscheidend ist: das, was im Gedächtnis bleibt.

    Im Übrigen spielt auch eine entscheidende Rolle, ob der Nippelblick auffällig etwas Besonderes darstellt, oder ob er häufiger auftritt.


    Eine nackte Frau unter vielen angezogenen fällt wesentlich mehr auf als am FKK ...

    Baaah. Wie verkopft kann man eigentlich sein? Und warum habe ich geahnt, dass diese absurde Exklusivitätsdebatte hier wieder auftaucht? Und was kann ich für das fotografische Gedächtnis anderer Leute? Ist mir das vielleicht völlig egal? Ja. ;-D

    Ich trage keine Bhs mehr seit klar wurde dass sie keinerlei Zweck erfüllen (wenn man keinen künstlich geformten Busen möchte) und auch noch das Abschlaffen der Brust verschnellern. Wenn sich jemand über meine Nippel ärgert steht es Ihm oder Ihr frei zu weinen oder falls nötig den angerichteten Schaden bei Seelsorge und/oder Psychotherapie zu überwinden.