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    Ihr vergleicht hier dauernd Äpfel mit Birnen. Redet von Physik, vom Gesetz der Thermodynamik. Das der Körper ein komplexes Biosystem ist, wo Physik, Chemie, und Biologie reinspielen. Also alles, wird von euch ziemlich vergessen. Rein Naturwissenschaftlich gesehen.

    Und über die Psyche am besten gar nicht reden. ":/ Ich sehe zwar nicht, dass im Titel steht: "Übergewicht - eine naturwissenschaftliche Diskussion", aber wenn das so gewünscht ist, noch viel Freude dabei. *:)

    @ Rye

    Ich dachte mir nur, nach dem die bisherige Disskusion sich viel im Kreis gedreht hat, wäre es nicht schlecht von Glauben, Denken, Fühlen, Halbwissen, wohin zu kommen wo jeder sagen kann, jep das Stimmt. Das geht halt meist durch Fakten. =)


    Mich störts halt Persönlich das die Leute mit der Physik kommen, wo doch das gesamte Biosystem Mensch eh schon extrem kompliziert ist, und verdammt viele Fragen offen sind. Pauschal einfach zu sagen, Physik Prinzip reicht vollkommen ist hier nicht getan.


    Der Mensch ist eh das einzige Lebewesen auf der Erde, dass von anderen Menschen gesagt bekommen werden muss, wie man sich richtig ernährt, und Verkompliziert das Thema Essen vollkommen. Alle anderen Lebewesen machen es einfach instinktiv.

    @ N3storys

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    Außerdem Glauben ist nicht Wissen. Ich habe bewusst, nur Sachen geschrieben die Fakt sind. Was ich glaube und denke ist in dem Punkt unerheblich.

    Habe ich dir aber eigentlich nicht vorgeworfen, zumindest war das nicht meine Absicht. Ich finde es gut, wenn man sich näher mit der Wissenschaft dahinter beschäftigt und das hast du ja getan.

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    Was sagst denn zu meiner zweiten Hälfte? Eigentlich müsstest du mir mit meinem Beitrag doch zustimmen. So weit auseinander liegt die Differenz doch nicht.

    Eine Aussage wie "Kalorie ist eben nicht Kalorie" kann ich nicht unterschreiben. Es gibt definitiv Unterschiede wie ein Körper bestimmte Nahrungsmittel verwertet und es gibt auch Unterschiede von Mensch zu Mensch, aber das ändert ja nichts am Brennwert der Nahrung. So findet z.B. Thermogenese bei der Verdauung statt und es gibt Menschen, bei denen dies tatsächlich etwas schlechter funktioniert. Dadurch wird der Brennwert der Nahrung aber nicht größer.


    Ansonsten gebe ich dir Recht, dass abnehmen schwer ist bzw. sein kann. Aber die Frage die hier im Raum steht ist, ob Abnehmen prinzipiell unmöglich ist und welche Konsequenzen das für das Individuum hat. Ich beantworte die erste Frage mit nein, abnehmen ist prinzipiell immer möglich, wobei es nicht immer gesund sein muss.

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    Ich behaupte sobald man sich bewusst mit seiner Ernährung beschäfigt und man darauf Wert legt, was man sich zuführt, nimmt man ab.

    Ich sehe es ähnlich, wobei ich da restriktiver bin (man muss schon genau hinschauen). Andere hier sehen es aber komplett anders. So gab es ein paar Seiten weiter vorne mehrmals den Hinweis, dass Übergewichtige sich sogar besser mit Ernährung auskennen und sich damit beschäftigen, als Menschen die eben nicht zuviel auf den Rippen haben; sich sogar besser, gesünder ernähren und trotzdem Übergewicht haben und nicht abnehmen. Meine Antwort darauf ist eben, solange man ein Kaloriendefizit hat, wird man langfristig Gewicht verlieren (daher der kurze Ausflug in die Thermodynamik, weil es sich bei der Aussage indirekt um Energieerhaltung handelt.)

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    Allerdings lässt es auch tief blicken, wenn Du schreibst, sie hätten "nichts besseres" abbekommen. Damit zeigst Du, dass Du genauso denkst, nämlich, dass Normalgewichtige oder sehr schlanke Menschen besser wären als übergewichtige. Eigentlich erschreckend, weil Du ja selbst mal 90kg gewogen hast und es besser wissen müsstest. Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass Du damals genauso gedacht hast wie heute, dann ist doch klar, dass Dich kein "normaler" Mann wollte, mit so einem schrecklichen Selbstbild. Wer nichts von sich hält, von dem halten andere noch viel weniger....

    du moralisierst statistische Tatsachen.


    Und da dickere Frauen bei Männern statistisch unbeliebter sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass solche dann ihr Glück versuchen.

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    Eigentlich erschreckend, weil Du ja selbst mal 90kg gewogen hast und es besser wissen müsstest.

    Weiß ich aber nicht. Bei meinem ersten solchen Notfick musste ich mich erstmal selber zusaufen + Lorazepam nehmen um das überhaupt hinzukriegen und dem Mann erzählte ich, ich hätte zwei Kinder um die Figur zumindest zu erklären. Es entsprach einfach nicht meinem Körpergefühl.


    Abnehmen ist auch wirklich nicht schwer, wenn man keine körperlichen Störungen hat, die es erschweren, eine Cortisonbehandlung o.ä.

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    Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass Du damals genauso gedacht hast wie heute, dann ist doch klar, dass Dich kein "normaler" Mann wollte, mit so einem schrecklichen Selbstbild. Wer nichts von sich hält, von dem halten andere noch viel weniger....

    komisch, bei mir kreist der Selbstwert nicht ausschließlich um sich selbst und speist sich auch nicht nur aus sich selbst. Ich definiere ihn nicht aus anderen, aber bei mir geht er komischerweise immer runter mit der Zeit, wenn ich gemobbt werde, zumindest war das mal so.


    Heute hupen, winken und lächeln Männer auch mal wieder, wenn sie mich sehen. Außerdem fühle ich mich erst jetzt gut, mit 10 Kilo mehr als jetzt aber auch. Ich fühle mich in fett nicht gut, ich gerate schneller außer atem, bin unbeweglicher, habe ein schwabbeliges Gesicht und gefalle mir einfach nicht und das wäre auch mit supermann als Freund nicht anders, der Bikini kneift in die Speckfalten, ich wüsste nicht, was das mit innerer Haltung zu tun haben soll, es war in dem Fall einfach eine äußere Sache und nur, weil man sich toll fühlt, ist man dann immer noch fett. Was gibt es daran denn nicht zu verstehen?

    und auch bei den hübschen plus size models, die mir oft sehr gut gefallen, kann das passieren, dass sie in so eine Situation geraten. Vor Allem, weil Männer einem nicht immer sagen, dass sie einen scheiße finden aber trotzdem unbedingt mal ficken wollen, sondern sie tun dann was, was sie meinen, dass es nötig ist.

  • Gast

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