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    Ohje, dass sind doch genau die üblichen Sprüche von jemandem der nie wirkliches Übergewicht hatte, oder liege ich falsch?

    Hättest du wohl gern :) Ich war schon über- und untergewichtig.

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    Kann ich gar nicht bestätigen. Wenn das so einfach wäre, wie kommt es dann, dass es mittlerweile mehr Übergewichtige als Untergewichtige auf der Welt gibt?

    Fehlende Disziplin.

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    Weil die alle zu faul und gierig sind und sich lieber mit Schokolade und Bacon vollstopfen, und zu disziplinlos als mal ein paar Tage Hunger auszuhalten?


    Na klar, Nahrungsaufnahme reduzieren, ein paar Tage mal Hunger aushalten und zackbumm schon hat man angenommen. Ist doch so leicht, wer das nicht schafft, redet sich doch nur heraus!

    So ist es aber eben. Jeder Mensch hat das Zeug gesund langfristig abzunehmen.

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    Tja, ist wohl doch nicht immer so schnell erklärt mit "einfach mal weniger essen"...

    Und doch funktioniert es genau so.

    Weniger Essen bringt ja auch nichts... Vollkorn, Obst, Gemüse, für Proteine Hülsenfrüchte und für Fett Nüsse und Samen. Viel Wasser, viele Ballaststoffe, viel Volumen. Gut Schlafen, etwas Training und Stress vermindern. Ich mein, alle diese Tips waren schon länger da, aber die Diätindustrie macht so eben keine Kohle.

    Essen ist doch keine Frage der Disziplin o.O


    Es ist Frage der Einstellung, der Möglichkeiten, der Motivation und des eigentlichen Zieles. Toll, durch Hungern kann jeder abnehmen, wenn er nur noch 500kcal am Tag isst. Gesund ist das nicht. Das Ziel sollte immer Gesundheit sein, nicht Gewicht. Wasser ist auch Gewicht, einfach kaum noch zu trinken würde das Gewicht also auch reduzieren.

    Prinsessalle, wenn ich hier von Kohlenhydraten spreche, dann meine ich die industriellen Kohlenhydrate, die heute in großen Mengen durch Anbau und Massenproduktion bequem zur Verfügung stehen. Das hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen. Das sind allesamt schnelle Sattmacher, die den von mir beschriebenen Effekt nach sich ziehen und deswegen auch eine Entwöhnung oder Disziplin so schwer machen.


    Und für ein Sättigungsgefühl braucht man keinen vollen Magen. Es hilft zwar, aber nicht lange.


    Natürlich soll niemand ewig hungern und sich unterernähren. Man darf sich aber auch nicht vom Hunger das Essen diktieren lassen, gerade wenn man die oben genannten Effekte nicht richtig erkennt oder falsch interpretiert. Und für eine Ernährungsumstellung bei Übergewicht ist es nun mal nötig, diese 2-4 Wochen mal durchzuhalten - wobei man ja den Körper nicht unterernährt, sondern die Mahlzeiten anders zusammenstellt.

    Die meisten Übergewichtigen sind wirklich zu faul. Und oft auch falsch beraten. Ich hab' jetzt mal den Faden hier überflogen. Ständig geht's um Fette, Eiweiße, Kohlehydrate. Das Essen ist nur eine Seite der Medaille! Was Fett macht ist der Saldo aus Essen und Verbrennen, und man kann an beiden Enden was tun!


    Natürlich ist jeder Mensch mit unterschiedlichen genetischen Voraussetzungen gesegnet. Mancher kann essen was er will und wird nicht dick, mancher nimmt zu vom Anblick einer Kugel Eis. Leider ist es so, dass manche mehr tun müssen, zumindest wenn sie nicht dick sein wollen. Mit dem Älterwerden wird das noch schlimmer.


    Nun wird ja viel vom Wohlfühlgewicht geredet. Das Ziel beim Abnehmen sollte also sein, dass man sich wohlfühlt dabei, und das schließt ein, dass man nicht hungern muss, sonst hält man's nicht durch (außer @irgendwie_anders, Respekt!).


    Kilos einfach nur abzuhungern führt eben auch zum Schwund von Muskelmasse. Diese Muskelmasse verbrennt aber Kalorien. Wer nach der Diät wieder mehr isst, hat nun weniger Muskeln und nimmt von der gleichen Menge Kalorien noch mehr zu als vorher, weil nun die Muskeln fehlen. Jojo halt. Ohne Bewegung wird's mit dem Abnehmen für die wenigsten was werden, da braucht man schon wirklich nen harten Willen, und den hat nicht jeder.


    Ich hab' bei 1,94 cm mal 110 Kilo gewogen, bis mir die "Plautze" zuviel wurde und der Arzt mir ne Fettleber bescheinigt hat. Ich hab dann einfach Softdrinks weggelassen und bei Fressflash gibt's jetzt Obst statt Kekse. Sonst mach ich nicht viel anders, diesen Aniweißmehlfetischismus mach ich nicht mit, ich vertrage Vollkorn überhaupt nicht. Wichtig ist: Bewegung. Ich hab mir ein Ergometer besorgt und das täglich mindestens ne halbe Stunde malrätiert (echt langweilig, aber man kann ja Youtube oder TV glotzen dabei), im Sommer fahr' ich echtes Fahrrad. Dazu noch so bekloppte Übungen wie Liegestütze oder Crunches und so, damit die Muskulatur was zum Arbeiten hat. Am Anfang muss ich dabei ausgesehen haben wie'n gestrandeter Wal aber mittlerweile geht's. Das Schöne ist ja, das man belohnt wird, und das ziemlich schnell. Der erste Trainingseffekt kam nach drei, vier Wochen. Man fühlt sich einfach gut, wenn man den Schweinehund erstmal in den Allerwertesten getreten hat. Und die Waage steht nach einem Jahr immer zwischen 85 und 90 Kilo und da kann sie auch bleiben...

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    Essen ist doch keine Frage der Disziplin o.O

    Für viele offensichtlich schon.

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    Es ist Frage der Einstellung, der Möglichkeiten, der Motivation und des eigentlichen Zieles. Toll, durch Hungern kann jeder abnehmen, wenn er nur noch 500kcal am Tag isst. Gesund ist das nicht. Das Ziel sollte immer Gesundheit sein, nicht Gewicht.

    Keiner spricht von Hungern. Man spricht von normalem Essverhalten, dass sich Übergewichtige antrainieren müssen. Das Hungergefühl geht wie gesagt weg. 1800kcal + Bewegung reichen also locker aus.

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    Wasser ist auch Gewicht, einfach kaum noch zu trinken würde das Gewicht also auch reduzieren.

    Ich denke es geht hier um Fettreduktion nicht um Dehydrierung.

    Aber ganz ehrlich, wer glaubt denn bitte, dass raffinierte Kohlenhydrate gesund sind? Ich habe niemals jemanden sagen gehört "Also weißer Zucker, der ist ja SO gesund und hilft sehr beim Abnehmen!" ":/


    Wenn man das Richtige isst, sollte man immer essen, wenn man hungrig ist.

    Entweder ist es Unverständnis oder Selbstgerechtigkeit.


    "Ich hab es ja auch hinbekommen, also muss es auch bei anderen genauso klappen können.


    Wenn es nicht klappt, ist derjenige einfach disziplinlos." :=o


    Muss schön sein sich seine Welt so simpel einteilen zu können.

    Auch 1800kcal (gerade mit Bewegung!) ist für einen Großteil der Erwachsenen zu wenig. Wie gesagt, wie möchte man so Energie für den Tag haben? Spätestens wenn man irgendwann Kaffee oder schwarzen/grünen Tee braucht, obwohl man 8h im regelmäßigen Rhythmus schläft und sonst keine chronischen Krankheiten hat, sollte man wissen, dass man durch sein Essen zu wenig Energie bekommt.

    In dem Fall ist es glücklicherweise so simpel. Wer zu viel wiegt isst zu viel (oder hat eine körperliche Erkrankung). Wer zu viel isst braucht nur Disziplin.

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    Auch 1800kcal (gerade mit Bewegung!) ist für einen Großteil der Erwachsenen zu wenig. Wie gesagt, wie möchte man so Energie für den Tag haben?

    Wer sich so viel bewegt kann auch gerne 2000kcal essen. Männer auch 3000. Kommt immer auf den Körper an. Aber es gibt keinen Körper, der nicht abnehmen kann.

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    Tja, ist wohl doch nicht immer so schnell erklärt mit "einfach mal weniger essen"...

    Und doch funktioniert es genau so.

    Naja... aber irgendwann kann man ja gar nicht mehr weniger essen. In dem Artikel, den Zitrone verlinkt hat, steht, dass unser BMI zu ca. 50 % durch die Gene bestimmt wird. Ich verlinke mal kurz:

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    Wie stark das Erbgut die Neigung zu Speckröllchen beeinflusst, ahnten Forscher bereits in den Siebziger- und Achtzigerjahren. In einer wegweisenden Untersuchung bestimmten sie das Gewicht von 540 Erwachsenen, die adoptiert worden waren. Daneben vermaßen sie die leiblichen und die Adoptiveltern. Wer war dünn, wer normalgewichtig, wer dick und wer fettleibig? Das Ergebnis war eindeutig.


    Die Adoptiveltern, mit denen die Versuchsteilnehmer gegessen, auf deren Tischdecke sie gekleckert und deren Kühlschrank sie geplündert hatten, hatten oft eine andere Figur. Die leiblichen Eltern hingegen, denen die Betroffenen lediglich ihre Gene zu verdanken hatten, waren häufig sehr ähnlich gebaut.


    "Der genetische Einfluss scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen, wie dick ein Erwachsener wird", schlussfolgerten die Forscher 1986 im "New England Journal of Medicine".

    Am Wichtigsten fand ich diese Passage:

    Zitat

    "Übergewicht wird sehr häufig als Willensschwäche abgetan", sagt Hauner. "Eine Teilverantwortung trägt jeder Mensch. Es sind aber auch die Erbanlagen, die das Gewicht erheblich beeinflussen."

    Zitat

    Naja... aber irgendwann kann man ja gar nicht mehr weniger essen.

    Wenn man an dem Punkt angekommen ist an dem man nicht mehr weniger essen kann, da es sonst gesundheitsschädlich wäre (also langfristig gesundheitsschädlicher als das Übergewicht), oder weil man sonst nicht mehr durch den Tag kommt, dann wird man mit dieser Ernährung definitiv auf Normalgewicht kommen können.


    "Eine Teilverantwortung trägt jeder Mensch. Es sind aber auch die Erbanlagen, die das Gewicht erheblich beeinflussen."


    Ist das denn eine verwunderliche Aussage? Das ist wohl jedem bewusst. Und dennoch stimmt die Aussage "Wer zu viel wiegt isst zu viel.". Denn auch wer aufgrund seiner Gene dick ist kann sich so anpassen, dass er es nicht mehr ist. Der Körper ist anpassungsfähig, wenn man ihn den zwingt. Und "Zwang" ist gar nicht negativ zu verstehen: Wir zwingen unseren Körper zu vielen Dingen, die er zu Beginn noch nicht kann. Eine Weile Zwang und schon ist es normal und nicht mehr anstrengend und schon gar nicht belastend (ganz im Gegenteil).


    Die meisten Menschen versuchen aber lieber zu tricksen. Die XY-Wunderdiät, über die man sich jeden Tag Gedanken machen muss. Da ist Scheitern schon vorprogrammiert. Wer stattdessen ganz ehrlich sich selbst gegenüber ist und sich sagt: Ich esse zu viel, von jetzt an ausgewogen (und da kann auch gerne mal Schokolade und Pizza gegessen werden), aber vorallem weniger. Das wird in den nächsten Wochen einfach mies sein." wird dauerhaft Erfolg haben und sich nicht jahrelang mit irgendwelchen Theorien und Diätplänen beschäftigen.


    Sport (primär für die Muskelerhaltung) und weniger essen. Klappt bei jedem, der nicht krank ist.

    Vorallem macht man sich mit dieser "Die bösen Gene" Denkweise den eigenen Körper zum Feind. "Der eigene Körper ist ungesund, nicht das eigene Verhalten. Was ein blöder Körper.". Das halte ich für ungesund.

    Zitat

    Vorallem macht man sich mit dieser "Die bösen Gene" Denkweise den eigenen Körper zum Feind. "Der eigene Körper ist ungesund, nicht das eigene Verhalten. Was ein blöder Körper.". Das halte ich für ungesund

    :)^


    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was es an Pauls Aussagen zum Thema Gewichtsreduktion zu kritisieren gibt. Vielleicht sollten sich einige Poster, welche anderer Meinung sind, mal an die Welthungerhilfe wenden. Die sind bestimmt angetan von Theorien, nach denen eine massive Verknappung der Nahrung nicht zu Gewichtsverlust führt. :=o


    Das alles hat natürlich wenig mit dem Ausgangsthema zu tun.


    Ich bin der Meinung, es sollte jedem selbst überlassen sein, was er mit seiner Gesundheit macht. Manche Dinge müssen wir ganz einfach in einer freien Gesellschaft aushalten, auch wenn es die Allgemeinheit Geld kostet.

    @ prinsessalle

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    Vollkorn, Obst, Gemüse, für Proteine Hülsenfrüchte und für Fett Nüsse und Samen. Viel Wasser, viele Ballaststoffe, viel Volumen. Gut Schlafen, etwas Training und Stress vermindern. Ich mein, alle diese Tips waren schon länger da, aber die Diätindustrie macht so eben keine Kohle.

    Das ist übrigens im Großen und Ganzen, was sich hinter Low Carb verbirgt. Denn es heißt ja Low Carb, nicht No Carb.


    Denn:

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    Aber ganz ehrlich, wer glaubt denn bitte, dass raffinierte Kohlenhydrate gesund sind? Ich habe niemals jemanden sagen gehört "Also weißer Zucker, der ist ja SO gesund und hilft sehr beim Abnehmen!" ":/

    bezüglich dieser Aussage: Kalorienzähler sehen diesbezüglich tatsächlich keinen Unterschied. Unverarbeitete Nahrungsmittel haben von Natur aus eher wenig Kohlenhydrate und wenn man mit den Süßigkeiten der Natur (Obst) auch noch bewusst umgeht, ist von ernährungstechnischer Seite alles tutti. Aber wie es in Wirklichkeit aussieht, kann man doch hier im Faden ganz gut sehen (entschuldige, Zitrone86): Da wird sich Saft und Trockenobst gegeben in dem Glauben, sich bewusst und gesund zu ernähren und sich gewundert, dass die Essensmenge eher gering ausfällt, weil man ja Kalorien zählt. Ich glaube, hätte zitrone nicht Kalorien gezählt, wäre sie an dem Tag deutlich über ihr Kalorienpensum gekommen, weil sie sich dann unbewusst hochkalorische Lebensmittel reingezogen hätte, die sie vermeintlich als gesund empfindet und am Ende der Woche wäre das Ergebnis ein Kilo mehr auf der Waage und große Verwunderung: ich hab mich doch gesund ernährt.


    Was ich auch immer wieder verwunderlich finde: da werden sich Tipps geholt von Leuten, die mit irgendwelchen (crash-)Diäten 30 Kilo abgenommen haben. Wahrscheinlich von 140 auf 110kg. :=o Wer aber nicht gefragt wird, sind die Schlanken, also die, die es im Gesamten ernährungstechnisch besser machen. Ich habe mal eine BBC-Reportage gesehen, die eben genau diesen Ansatz verfolgt hat. Und da wurde recht deutlich: Bewegung und Stoffwechsel sind der Schlüssel, sowie ein anderer Umgang mit "Hunger". Beispielsweise ist der Ansatz "viele kleine Mahlzeiten am Tag" die größte Falle von allen. Sie ist das Fazit aus einer "Mäuse-Studie" in der die gleiche Menge an Kalorien jedoch in unterschiedlichen Portionen gegeben wurden. Da kam dann heraus, dass sich 5 Portionen marginal weniger negativ auf das Gewicht niedergeschlagen haben, als 2 oder 3. allein darauf basiert diese absurde Empfehlung. Denn wir sind weder Mäuse noch leben wir unter Laborbedingungen. Es ist also eher wahrscheinlich, dass unter 5 kleinen Portionen das Sättigungsgefühl und damit die Befriedigung ausbleibt (der "Patient" leidet über die Zeit) und dass bei 5 Portionen 5 mal die Gefahr besteht, dass die Portion zu groß ausfällt. Wenn man also keine Maus ist, die nicht in einem Labor lebt, ein völlig falscher Ansatz. Wird aber weiterhin als "Tipp" gehandelt.


    Und jetzt mal auf Menschen bezogen: müsste ich 5 mal am Tag essen, ich würde mich die meiste Zeit des Tages mit nichts anderem beschäftigen, als mit Essen. Eine ganz ganz schlechte Strategie, wenn man abnehmen will.


    Und da sind wir auch beim nächsten hier angesprochenen Thema: Hunger. Ich wage zu behaupten, dass die meisten gar nicht wissen, wie sich Hunger überhaupt anfühlt. Da wird Appetit und Langeweile sehr gerne mit verwechselt. Der beste Ernährungstipp (oder Strategie) ist daher in meinen Augen: genügend Bewegung und Beschäftigung. Essen erst, wenn man wirklich Hunger hat und dann: bewusste Nahrungsmittelauswahl.


    Vorausgesetzt natürlich, dass hormonell/medikamentös alles in Ordnung ist. Lahmt die Schilddrüse und/oder nimmt man die Pille oder irgendwelche anderen, in den Stoffwechsel eingreifenden Medikamente, ist das nochmal ein gesonderter Fall.

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    Essen ist doch keine Frage der Disziplin o.O


    Es ist Frage der Einstellung, der Möglichkeiten, der Motivation und des eigentlichen Zieles

    Und wo ist da jetzt der große Unterscheid? Was ist es denn sonst, wenn fehlende Disziplin, wenn die Motivation nicht zum Erreichen des eigentlichen Zieles reicht?

    Ich bin sehr dick durch Krankheit und habe bei Ausbruch der Krankheit in wenigen Wochen mehr als 50 kg zugenommen ohne mehr zu essen oder mich weniger zuz bewegen. Ich mag jetzt hier nicht alles aufschreiben, wen es interessiert, der kann meine Fädenm lesen. knapp 26 Jahre konnte ich nicht abnehmen. Erst im letzten Sommer bekamm ich eine Spritze verschrieben, die ich einmal in der Woche spritze zusätzlich zu meinem Insulin.


    Seitdem nehme ich ab, zwar langsam, aber ich nehme ab und nein die Spritze ist kein Wundermittel, ich muss hart dafür arbeiten. Durch den Diabetes esse ich eh schon gesund, ich bewege mich viel, kann aber noch keinen richtigen Sport machen.


    Ich habe jetzt 3 Wochen nicht auf der Waage gestanden, aber ich habe seit Ende Juli 2015 bis jetzt ca 12 kg abgenommen. Vieleicht ist es ja schon mehr vom weniger.


    Schokolade ,Kuchen Chips und Co sind für tabu ( höchstens ein Ministück Kuchen zum Geburtstag und dann fahr ich 30 min länger zu den täglichen 60 min auf dem Ergometer undwenn ich 4 x am Tag aufs Ergo geh). Meine Schokolade wächst im Garten, Möhren, Radieschen, Gurken usw. ich versuche mich viel zu bewegen .. aber Sport ist das eben nicht. Obst darf ich eher selten wegen dem Fruchtzucker, aber ab u zu ein Apfel oder Grapefruit ... auf alles kann man nicht verzichten.


    Es ist richtig hart für mich, da ich mehrere Krankheiten habe und ich erst wieder lernen mußte mich mehr zu bewegen und immer wieder legt mir diese Krankheit Steine in den Weg, die mühsam beiseite geschafft werden müssen... jetzt weiß ich, dass es geht u ich geb nicht auf ... allerdings gibt es immer wieder Menschen, die mit geistigem Dünnpfiff drauf hauen müssen, ohne überhaupt Ahnung zu haben ... hauptsache drauf ... aber die lass sich schon lange links liegen.


    Fakt ist, dass ich mich mit meinem Gewicht nicht wohl fühle, aber ich akzeptiere mich so wie ich bin und freu mich über jedes kg weniger. Meine Haut fängt an zu hängen u ich freui mich drüber ...


    Mein Doc sagt ich bin eine der wenigen Frauen, die sich über hängende Haut so freuen kann, er freut sich mit mir u lobt und besonders schön ist es, wenn Leute auf mich zugehen u mir sagen, dass sie sehen, dass ich abgenommen habe. Das geht runter wie Öl ... das nenn ich gesundes ÖL. @:) @:)


    Also es gibt Menschen, die nichts für ihr Übergewicht können u sehr diszipliniert sind und hart für jedes kg weniger arbeiten.

    Moin,


    Die Disskusion kam ziemlich vom Kurs ab, über das ob und wie könnte man, zu Gesunder Ernährung ;-D ;-D


    Ich finde die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Klar muss man um abzunehmen weniger essen, als der Körper braucht. Gesund sollte es sein. Und böse Sachen überhaupt nicht. Wie Kuchen, Torte, zuckerhaltige Getränke. Und um das durchzuhalten braucht es Disziplin.


    Ich für meinen Teil denke mir, wenn ich mal etwas nasche oder mir gönne, ist das nicht schlimm solange ich mich die meiste Zeit an meinen Plan halte. :) So gehe ich zumindest den Heißhunger aus dem Weg. Und essen tu ich bis ich satt bin. Wenn dann Heißhunger kommt, wars halt zu wenig ;-)


    Trotzdem man braucht Disziplin, bzw muss sich selber nein sagen können. Nein ich esse jetzt keinen Kuchen, da ich keinen Hunger habe. Als Beispiel.


    Nur mal als Einwurf.