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    und es gibt viele Situationen, die einer normal finden würde und der andere würde "iiihh" sagen, weil er es anders empfindet,

    Die Frage ist, warum die Gefühle so sind wie sie sind. Die Entstehung von Gefühlen ist in einem kausalen Zusammenhang.

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    da kann man ja nichts gegen das subjektive Gefühl machen.

    Doch- wenn man sie rational hinterfragt. Gefühle sind änderbar.

    Ja, manchmal kann man es schaffen Gefühle zu verändern, abzubauen usw. wenn man merkt, dass sie total irrational sind und auf einer Art von "Fehlprägung" oder falsch angelerntem Verhalten basieren.


    Nur muss man das auch gerne wollen *und* sich manchmal ganz rational zügeln wenn etwas irrationales "auftaucht". Kenne ich auch, sehr stark sogar - ich habe sehr stark gegen manche Gefühle ankämpfen müssen und bin froh dass ich sie verändern konnte.


    Machbar ist das schon, nur manchmal sehr schwer.

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    Machbar ist das schon, nur manchmal sehr schwer.

    Ja. Unser Unterbewusstseins"speicher" ist sehr schwer lösch- und veränderbar und sehr hartnäckig- und schwer kontrollierbar (für viele Lebensprozesse ist das auch gut so)- aber eben nicht unbeeinflussbar.

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    Ja. Unser Unterbewusstseins"speicher" ist sehr schwer lösch- und veränderbar und sehr hartnäckig- und schwer kontrollierbar (für viele Lebensprozesse ist das auch gut so)- aber eben nicht unbeeinflussbar.

    :)z

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    Doch- wenn man sie rational hinterfragt. Gefühle sind änderbar.

    Aber was ist denn, wenn man seine Gefühle, Meinungen gar nicht ändern WILL? Ich möchte mich doch nicht verändern, nur um damit im Mainstream zu schwimmen. Ich habe immer noch meine eigenen Ideale und NUR damit ich nicht wie von euch großteils niedergemacht werde, heuchle ich doch keine andere Meinung vor.


    Ich bin zufrieden mit meinen Ansichten, meinen Gefühlen, meinen Meinungen und das ändert sich auch nicht, wenn mir eine Millionen Leute sagen, dass ich "falsch" ticke.

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    Ich bin zufrieden mit meinen Ansichten, meinen Gefühlen, meinen Meinungen und das ändert sich auch nicht, wenn mir eine Millionen Leute sagen, dass ich "falsch" ticke.

    Genauso wirst Du dann eben auch mit der Meinung der anderen leben müssen, dass Deine Ansichten nicht angebracht sind ;-) und keine gesunde Einstellung gegenüber Körperlichkeit nahelegen.


    Wer nicht will, der kann natürlich gar nicht an sich arbeiten, egal was dann dabei rauskommt.


    Allerdings habe ich für mich - bei mir - die Erfahrung gemacht dass es manchmal doch ganz günstig war den anderen die mich kritisierten mal zuzuhören ohne gleich "zuzumachen".


    Vor allem ist das hier ja nicht "Zyankali gegen den Rest der Welt" sondern hier schreibt sowieso nur jeder seine Meinung. Und es sollte Dir doch zu denken geben wenn Du mit Deiner Meinung so weit ab von jeder anderen Meinung hier ist. Warum magst Du nicht drüber nachdenken? Was wäre so unangenehm an Selbstreflexion?

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    Aber was ist denn, wenn man seine Gefühle, Meinungen gar nicht ändern WILL?

    Du wirst mit allen Folgen daraus leben müssen- das kann positiv sein, kann aber auch zu schwerwiegenden Konfrontationen mit Mitmenschen führen. Es bleibt nicht unbedingt folgenlos.

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    Ich möchte mich doch nicht verändern, nur um damit im Mainstream zu schwimmen.

    Du schwimmst viel stärker mit dem Mainstream als du vermutlich selbst ahnst.

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    und keine gesunde Einstellung gegenüber Körperlichkeit nahelegen.

    Wer legt das fest???

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    Und es sollte Dir doch zu denken geben wenn Du mit Deiner Meinung so weit ab von jeder anderen Meinung hier ist. Warum magst Du nicht drüber nachdenken? Was wäre so unangenehm an Selbstreflexion?

    Ha Ha, wieso sollte sie?


    Hut ab Zyankali, dass du hier noch weiter schreibst

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    Und es sollte Dir doch zu denken geben wenn Du mit Deiner Meinung so weit ab von jeder anderen Meinung hier ist. Warum magst Du nicht drüber nachdenken? Was wäre so unangenehm an Selbstreflexion?

    Ha Ha, wieso sollte sie?

    Muss ich wirklich erklären, wozu es gut ist über sich selbst nachzudenken?


    Ich glaube ehrlich nicht *lach*

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    Aber was ist denn, wenn man seine Gefühle, Meinungen gar nicht ändern WILL? Ich möchte mich doch nicht verändern, nur um damit im Mainstream zu schwimmen. Ich habe immer noch meine eigenen Ideale und NUR damit ich nicht wie von euch großteils niedergemacht werde, heuchle ich doch keine andere Meinung vor.


    Ich bin zufrieden mit meinen Ansichten, meinen Gefühlen, meinen Meinungen und das ändert sich auch nicht, wenn mir eine Millionen Leute sagen, dass ich "falsch" ticke.

    Ich finde, man macht es sich zu einfach, wenn man eine Vielzahl von Meinungen, die stark von der eigenen abweichen, als Mainstream abtut und sogar nicht unterstellt, dass diese Menschen "nicht weiterdenken". Eigene Ideale soll man natürlich haben, aber es gehört für mich zu einem gebildeten und reflektierten Menschen dazu, diese hin und wieder zu hinterfragen. Tut man das nicht, sind das keine Ideale, sondern Scheuklappen.

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    Genauso wirst Du dann eben auch mit der Meinung der anderen leben müssen, dass Deine Ansichten nicht angebracht sind ;-) und keine gesunde Einstellung gegenüber Körperlichkeit nahelegen.

    DAS ist ein interessanter Aspekt Deines Postings. Ich muss also damit leben, okay, kein Thema. Warum werde ich dann aber seitenweise kritisiert, dass ich es als eine nicht gesunde Einstellung ansehe wie es in manch anderen Familien läuft? Das verstehe ich nicht. Grundsätzlich sehe ich es wie Du, ich muss mit eurer Meinung leben und das kann ich auch, aber ihr auch mit meiner. Ich habe hier niemanden persönlich beleidigt, andere hingegen mich schon. (gestörte Sexualität, Aggression gegenüber meiner Familie e.t.c.). Ich habe immer fiktive Beispiele zitiert, wenn ich mich auf etwas bezogen habe, ich habe NIE hier geschrieben: "User ABCDE: Du hast eine exhibitionistische Ader". Denn DAS Kann ICH nicht beurteilen, weil ich NIEMANDEN von hier kenne.

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    Allerdings habe ich für mich – bei mir – die Erfahrung gemacht dass es manchmal doch ganz günstig war den anderen die mich kritisierten mal zuzuhören ohne gleich "zuzumachen".

    Du, ich denke durchaus immer über die Sachen nach, habe mich auch mit meinem Partner darüber ausgetauscht, hinterfrage mich, warum ich etwas wie sehe und es gab auch durchaus schon Fälle wo ich sagen musste "Oh, wenn man es von der und der Seite betrachtet, könnte man auch ein anderes Fazit ziehen". In dieser Sache ist das aber nicht der Fall.

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    Und es sollte Dir doch zu denken geben wenn Du mit Deiner Meinung so weit ab von jeder anderen Meinung hier ist. Warum magst Du nicht drüber nachdenken? Was wäre so unangenehm an Selbstreflexion?

    Die Weisheit findet man oft bei Minderheiten – aber das klingt arrogant und muss nicht stimmen. Ich möchte keine Weisheit für mich beanspruchen, es gibt weiß Gott intelligentere Menschen als mich. Aber menschliches Empfinden und schulische Intelligenz haben nichts miteinander gemein.


    Grundsätzlich bin ich aber niemand, der seine Meinung revidiert, nur weil sie der Masse nicht gefällt. Dann hätte ich auch die CDU wählen müssen, wenn die wurde ja auch von der Mehrheit gewählt. Hätte mir aber lieber die Finger abgehakt, als dort ein Kreuz zu machen. Bin halt eine Minderheit. Macht mir nichts. Ich hinterfrage mich fast täglich, in jeden Situationen, suche mir Rat, wenn ich mir nicht sicher bin und dennoch ändere ich keine vorhandene Meinung, wenn ich sie als richtig erachte. Wenn mir keine Pizza schmeckt, dann schmeckt sie mir auch dann nicht, wenn alle anderen Menschen Pizza als ihr Lieblingsessen auserkoren hat. Wenn die Mehrheit der Menschen nun plötzlich anfängt zu denken, dass sexueller Missbrauch was tolles ist, bin ich immer noch dagegen.

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    Ich möchte mich doch nicht verändern, nur um damit im Mainstream zu schwimmen.

    Du willst sie behalten, bloß um nicht Mainstream zu sein? – das Mainstream-oder-nicht-Gedöns hat mit alledem rein gar nichts zu tun. Ist es dir demnach auch egal, wenn du mit deinen Äußerungen massenweise Leute beleidigst, verletzt oder einfach nur auf die Palme bringst?

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    Wenn mir keine Pizza schmeckt, dann schmeckt sie mir auch dann nicht, wenn alle anderen Menschen Pizza als ihr Lieblingsessen auserkoren hat.

    Wenn man nichtmal glaubt, dass Pizza etwas zu essen ist, darf man aber ruhig auch mal auf die Masse hören... ;-)

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    Ist es dir demnach auch egal, wenn du mit deinen Äußerungen massenweise Leute beleidigst, verletzt oder einfach nur auf die Palme bringst?

    Nein, deswegen greife ICH auch niemanden an.


    Das Beispiel mit der Pizza und dem "nichts zu essen", ist mir augenscheinlich zu hoch, den Zusammenhang begreife ich leider nicht.