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    Dass es unverantwortlich ist als Alkoholiker Arzt... Oder Bauarbeiter oder sonstirgendwas... steht hier wohl außer Frage.

    Alkoholiker ist ja nicht erst, wer täglich während der Arbeit volltrunken ist. Alkoholiker können auch als Ärzte einen guten Job ablegen. Und viele tuns auch.

    Denken und Handeln sind nicht zwangsläufig bedingt. Man kann auch wider besseren Wissens handeln. Aus rationalem Denken folgt nicht automatisch rationales Handeln. Entscheidender ist der Charakter des Menschen, d.h. inwieweit Denken und Handeln eine weitgehende Einheit bilden.

    mnef

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    Naja, einige vielleicht, eventuell auch etliche.

    Naturlich sind nicht alle Menschen gleich. Darum wird so eine Studie bzw. Versuchsreihe ja auch mit mehreren, möglichst vielen Probanden durchgeführt. Im Ergebnis war es sicher so, dass man bei den meisten diese Tendenz feststellte. So weit ich mich erinnere wurde das damit erklärt, dass der von Sucht betroffene Körper schon nach einer längeren Pause erste Entzugserscheinungen hat und beim Anbieten des Suchtmittels dieses umso gieriger aufnimmt. Irgendwie so. Ist schon eine Weile her. Ähnlich wie bei einem Alkoholiker, der längere Zeit nichts hatte und dem dann eine Flasche Alkohol in die Hände fällt. Der nimmt dann auch erstmal einen sehr kräftigen Schluck um seinen gewohnten Level wieder herzustellen.

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    Aber bestimmt nicht jeder. Kenne auch Gelegenheitsraucher, da frage ich mich, warum sie überhaupt eine anzünden, wenn sie dann nur 2x dran nuckeln oder 3x bisschen paffen...

    Das frage ich mich allerdings auch. Dumme Angewohnheit.

    klein_schlumpfine

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    Weil... Rauchen eine große soziale Komponente hat. Das ist der Grund warum viele anfangen.

    Da ist sicher was dran. Stichwort: Peer pressure. Allerdings glaube ich, dass diese Bedeutung in den vergangen Jahren aufgrund der Aufklärung über die Schädlichkeit des Rauchens zurückgegangen ist. So habe ich gehört/gelesen, dass auch bei den Jugendlichen der Anteil Raucher spürbar zurückgegangen ist.

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    Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, denn diese wirkt sich ziemlich wenig auf das "Zugehörigkeitsbedürnis" aus.

    Prinzipiell richtig, jedoch hat es was mit Intelligenz zu tun, ob man in Kenntnis der Schädlichkeit das Bedürfnis nach Gesundheit über das Zugehörigkeitsbedürfnis stellt oder nicht.

    mnef

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    Alkoholiker ist ja nicht erst, wer täglich während der Arbeit volltrunken ist. Alkoholiker können auch als Ärzte einen guten Job ablegen. Und viele tuns auch.

    Sicher? Ist das nicht eher so, dass diesen noch kein alkoholbedingter Fehler nachgewiesen werden konnte?

    Ich möchte eigentlich keine Arzt der am Vortag 2 Promille abends intus hatte ....ich finde sogar dass bei Op Säälen ne Schleuse hingehört wo jeder reinpusten darf ebenso wie Busfahrer LKW Fahrer Aotofahrer und Piloten.....mit gesichtserkennung

    Alter schützt vor Torheit nicht. Intelligenz schützt nicht vor Dummheit. Ganz einfach. Es ist wie es ist.


    Wenn man es verstehen will, muss man sich ansehen, wie Entscheidungsprozesse im Gehirn ablaufen. Dort ist die Erklärung zu finden. Rationalität ist dabei nur eine Komponente der Entscheidungsfindung und nicht der bestimmende Faktor.


    DEN bestimmenden Faktor wird es auch nicht geben, der wird bei jedem anders aussehen und womöglich auch noch situativ veränderlich sein. Lediglich Intelligenz und Verhalten zu betrachten und beides miteinander in Relation zu setzen, greift hier zu kurz. Um den Menschen im Ganzen zu verstehen, braucht es etwas mehr Mühe und Wissen darüber, wie er gehirntechnisch funktioniert.

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    Sicher? Ist das nicht eher so, dass diesen noch kein alkoholbedingter Fehler nachgewiesen werden konnte?

    Das kann man ja bei allem sagen.


    Welchen alkoholbedingten Fehler soll bspw. ein Hausarzt machen, der pupsnüchtern in der Praxis sitzt und voll klar im Kopf ist? Dass er vielleicht am Wochenende vorher gesoffen hat wie ein Loch und es auch wieder am kommenden Wochenende tun wird, wirkt sich nicht unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit im Beruf aus.


    Insofern, ja, sicher, dass nicht jeder Arzt mit Alkoholproblem grundsätzlich eine Gefahr darstellt.

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    Du musst jetzt ganz stark sein: Es ist mir von Herzen sch***egal, ob du oder jemand anderes mir glaubst oder nicht. ;-D

    Dann verstehe ich leider nicht, was du in einem Diskussionsforum willst. Du stellst hier Thesen auf, behauptest diese seien "wissenschaftlich" und hast keine Belege. Es ist schön und gut das es dir scheissegal ist, das ist es mir im Prinzip auch. Nur auf genau so eine idiotische Art argumentieren die Anti vaxxer und flat earthler...