Hermoso

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    Du hast geschrieben: "Wie ein guter Frauen-Po ausschaut ist eine Frage subjektiven Empfindens."


    Das ist eben Schmarrn. Attraktivität lässt sich messen und auch ein attraktiver Po hat bestimmte Eigenschaften (Die meisten werden sich noch an Hüft-Taille-Verhältnisse von 0,7 und 90-60-90 erinnern, außerdem an Apfel, Birnen und Kartoffelformen.)!

    Attraktivität ist eben nichts, was sich objektiv messen lässt, sondern unterscheidet sich von Epoche zu Epoche, von Kulturkreis zu Kulturkreis, von Mensch zu Mensch. Was du als dein Ideal betrachtest, ist das Mode-Ideal der westlichen Welt des 21. Jahrhunderts, also im Hinblick auf die Menschheitsgeschichte ein winzigst kleiner Teil (und selbst in diesem Umfeld folgt nicht jeder diesem Ideal, nur weil es medial am meisten vermarktet wird). Da wäre ich persönlich vorsichtig, dieses zeitlich und räumlich äußerst begrenzte Ideal zu einer geradezu naturgegebenen Normalität aufzubauschen.

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    Gibt halt Menschen mit unterschiedlichem Geschmack.

    Ja, um nichts anderes ging es mir doch.

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    Naja Stalfyr, ich erinnere mich an ältere Beiträge von dir in einigen Emanzenfäden und da hast du schon den Eindruck eines untertänigen Mannes vermittelt, der den Weibchen nach dem Mund redet. Da ist es doch klar, dass die Vermutung nahe liegt, oder? Oder habe ich mir das nur eingebildet?

    Ich weiß jetzt nicht genau, auf welche Beiträge du dich beziehst, aber ich rede grundsätzlich niemandem nach dem Mund (und schon gar nicht geschlechterabhängig), sondern äußere meine Meinung. Nur weil die mal deckungsgleich mit der Meinung von mitdiskutierenden Frauen ist, macht einen das doch wohl nicht zum Untertan. ":/

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    Was die Oberflächlichkeit angeht: Sind Männer oberflächlicher? Ich denke insgesamt schon! Ich denke aber zum Teil entsteht dieser Eindruck auch nur deshalb, weil sich die Oberflächlichkeit auf andere Dinge fixiert.

    Bin ich mir gar nicht mal so sicher. Ich habe das Gefühl, Männer hauen einfach mehr auf den Putz. Natürlich, der Mann von Welt datet nur Topmodels und lästert über Dicke. Wenn man sich dann die Realität anguckt sieht das aber schon anders aus. Massen von Männern müssten dann ja in einer Beziehung mit einer Frau leben, die sie eigentlich unattraktiv finden. Also entweder haben sehr viele Männer demnach keinen Stolz oder aber mit dem angeblichen Ideal passt was nicht.

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    Ja, ich bin mir sicher, dass ein BMI von 35 nur kulturell bedingt ist und keine medizinische Dringlichkeit hat.

    Naja nun, es gibt ja nicht nur extremes Übergewicht und Modelmaße. Dazwischen ist jede Menge Platz.

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    schonmal was von liebe gehört? ":/

    Naja moment, da sind wir dann ja schon in der Beziehung selbst. Aber mal davon ausgehend, dass die Masse der Männer nur auf Frauen in Form des hiesigen Mode-Ideals stehen, ist es doch unwahrscheinlich, dass sich dann so viele Männer in Frauen verlieben, die ihnen demnach gar nicht attraktiv erscheinen dürften? Oder dass gerade die angeblich doch so oberflächlichen Männer da dann plötzlich nur auf "innere Werte" achten. ":/

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    Naja moment, da sind wir dann ja schon in der Beziehung selbst. Aber mal davon ausgehend, dass die Masse der Männer nur auf Frauen in Form des hiesigen Mode-Ideals stehen, ist es doch unwahrscheinlich, dass sich dann so viele Männer in Frauen verlieben, die ihnen demnach gar nicht attraktiv erscheinen dürften? Oder dass gerade die angeblich doch so oberflächlichen Männer da dann plötzlich nur auf "innere Werte" achten. ":/

    es wird ja auch viel über den "marktwert" gesprochen. und ein mann ist sich dessen bewusst (wenn er nicht gerade sonst wie arrogant ist)

    @ Stalfyr

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    Attraktivität ist eben nichts, was sich objektiv messen lässt, sondern unterscheidet sich von Epoche zu Epoche, von Kulturkreis zu Kulturkreis, von Mensch zu Mensch. Was du als dein Ideal betrachtest, ist das Mode-Ideal der westlichen Welt des 21. Jahrhunderts, also im Hinblick auf die Menschheitsgeschichte ein winzigst kleiner Teil (und selbst in diesem Umfeld folgt nicht jeder diesem Ideal, nur weil es medial am meisten vermarktet wird). Da wäre ich persönlich vorsichtig, dieses zeitlich und räumlich äußerst begrenzte Ideal zu einer geradezu naturgegebenen Normalität aufzubauschen.

    Das mag schon sein, aber in der heutigen Epoche gilt nun mal das Schlankheitsideal und es sieht nicht danach aus, als würde sich das in nächster Zeit ändern; btw. gab es in der Menschheitsgeschichte schon mehrmals Phasen, wo die schlanke Frau das ideal war, z.B. in Ägypten, antiken Griechenland, römischen Reich....

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    Ich weiß jetzt nicht genau, auf welche Beiträge du dich beziehst, aber ich rede grundsätzlich niemandem nach dem Mund (und schon gar nicht geschlechterabhängig), sondern äußere meine Meinung. Nur weil die mal deckungsgleich mit der Meinung von mitdiskutierenden Frauen ist, macht einen das doch wohl nicht zum Untertan.

    Vielleicht habe ich da auch was verwechselt.

    @ Stalfyr

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    Massen von Männern müssten dann ja in einer Beziehung mit einer Frau leben, die sie eigentlich unattraktiv finden. Also entweder haben sehr viele Männer demnach keinen Stolz oder aber mit dem angeblichen Ideal passt was nicht.

    Davon gibt es natürlich eine ganze Menge und die meisten Männer sind so notgeil, dass sie lieber mit jemandem zusammen sind als alleine zu sein, auch wenn sie die Person möglicherweise nicht attraktiv finden...

    @ die Torte

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    es wird ja auch viel über den "marktwert" gesprochen. und ein mann ist sich dessen bewusst (wenn er nicht gerade sonst wie arrogant ist)

    Das stimmt: Marktwert ist zentral bei der Partnerwahl.


    Es hat schon seine Gründe, warum so jemand wie z.B. Brad Pitt oder George Clooney jede haben könnte. Oder guckt euch mal die Spielerfrauen unserer DFB Nationalelf an! ;-)

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    Oder guckt euch mal die Spielerfrauen unserer DFB Nationalelf an!

    Ja, der Gedanke kam mir gestern auch, als ich ein Bild von welchen sah. ;-D


    Wobei ich sagen muss: das sind sicherlich attraktive Frauen, aber einige von denen sind halt irgendwie auch...glattgebügelt, unspektakulär, zumindest, was die bekannten angeht. Wobei du auch hier eine gewisse Vielfalt findest (http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fussball/nationalelf/Das-sind-die-Spielerfrauen-unserer-DFB-Stars-id29867442.html), aber einige könnte ich nicht mal auseinander halten.

    Ach hermoso..


    Du tust ja gerade so, als wäre das die Leistung aller Leistungen einen sportlichen (oder schlanken oder attraktiven) Körper zu haben.


    Ich gehe davon aus, dass Du wahrscheinlich einen ganz ansehnlichen Körper hast. Ist ja auch was Feines. Was dabei aber so extrem unsympathisch bis gestört rüber kommt, ist das Überhebliche und die Abwertung anderer. Da fragt sich der Leser schon: warum hat der das so nötig? Aber Du kannst Dich ja auch selbst informieren, was hinter diesem Bedürfnis (oder Charakterzug) eigentlich steckt.


    Und: so eine Leistung ist das eigentlich nicht. Sondern zu einem ganz gewaltigen Teil Anlage. Solang ich denken kann, bin ich schlank (aktueller bmi 19,7, Proportionen stimmen auch). Mit nur ein klein wenig Sport ist mein Körper super. Ich gefalle mir, ich weiß auch, dass ich anderen gut gefalle. Aber ich muss mir darauf nichts einbilden - denn ich weiß nunmal sehr wohl, dass mir das ganz einfach in die Wiege gelegt wurde. Ich finde auch Übergewicht nicht attraktiv oder sexy - aber ich muss Personen mit einem solchen Körper nicht abwerten. Gleiches gilt für Körper/Jugend. Denn Alter ist nunmal auch eine naturgegebene Sache.


    Die Hintergründe des jetzigen Körper- und Jugendkult kann man übrigens sehr gut nachlesen. Denn für das, was wir heutzutage attraktiv finden, braucht man vorallem Zeit und Geld. Beides steht für Status. Als gestählte Körper noch ursächlich aus harter, körperlicher Arbeit entstanden, wurden sie wohl als weniger attraktiv wahrgenommen.


    Heute müssen (oder müssten) viele dafür ne Menge Zeit und Geld (Fittnesstudio, Hobbies, Personal Trainer..) in die Hand nehmen, um dieses Ideal zu erreichen (oder dem zumindest nachzueifern). Sie werden womöglich aber trotzdem nie die Attraktivität derer erreichen, die damit von Natur aus gesegnet sind. Hinzu kommen dann noch teure, stylische Klamotten, natürlich quartalsmäßig der Mode angepasst, Friseurbesuche, Fusspflege, Waxing-Studio, Accessoires, Kosmetika.. Und dann noch das Thema Ernährung..


    Was aber allein den Körper angeht, werden die dort schlechter gestellten dennoch nie das erreichen, was andere von Natur aus haben. Aber man kann ja mittels sozialem (Konsum-)Druck entweder ganz ganz viel Geld aus ihnen rausholen oder sie abwerten, weil sie einfach nicht mithalten können. Das finde ich geistig arm. Und- da gebe ich gauloise recht, womöglich verwächst sich das noch.


    Was das Attraktivitätsempfinden angeht, denke ich mir selbstverständlich auch mal meinen Teil. Aber dabei belasse ich das auch.

    Kp.... Warum es nicht akzeptiert wird???? Ich kenne einige Männer die nen String im Sommer tragen. Mir ist sowas aber auch egal ob es die Gesellschaft gut findet oder nicht.! Ich trage zB. Fast nur feinripp Unterhosen mit Eingriff😳🙈 na und... Es gibt einige die meinen das tragen doch nur Opas, aber das ist mir ziemlich egal, denn ich finde sie bequem und trage das was mir gefällt und nicht was andere wollen