ich bin begeisterte Musicalbesucherin, und da achten die meisten Menschen schon sich schick zu kleiden (Cocktailkleider, eleganter Hosenanzug usw.) – bei einer Oper stelle ich es mir noch etwas schicker vor.


    es ist schade wenn man sich nirgendwo mehr richtig schön machen kann (mit Abendkleidung, schöner Frisur usw.).......und ich finde es auch schade wenn sich Menschen überhaupt nicht an den üblichen Dresscode halten.

    Zitat

    zieh das an, in was Du Dich am wohlsten fühlst

    Das ist echt der bisher beste Ratschlag von allen.


    Ich würde wohl das anziehen das mir von meiner eigenen Kleidung am Passendsten erscheint - und worin ich mir nicht "verkleidet" vorkomme.


    Genieße es!!!

    Zitat

    Ich hab den Karten für die bayerische Staatsoper in München.

    Dort würdest du ganz sicher auch in Jeans nicht sonderlich auffallen. Aber ich würde das anziehen, worin du dich mit deinem Begleiter am wohlsten fühlst. Genau genommen, würde ich mich mit ihm ein bisschen absprechen. Nicht, dass er in Mototradkluft kommt und du in Abendrobe ;-) .

    Zitat

    und Alltagsbekleidung geht gar nicht (zBsp Jeans)

    Seltsam. Ich gehe ab und zu in die Oper, fast immer in Jeans. Hatte auch nie den Eindruck, damit unangenehm aufzufallen. Aber aufgebrezelt präsentieren muss ich mich erst recht nicht.

    Ich denke, für die Oper sollte es gepflegte Kleidung sein in der man sich wohlfühlt - nicht gerade der Jogginganzug, aber es muss auf der anderen Seite auch kein Cocktailkleid sein.


    Eine schwarze Jeans und dazu die besagte Bluse, vielleicht sogar noch ein Jackett dazu - und das sieht für mich dann völlig akzeptabel aus.

    Sehe ich auch so - gepflegt, aber nicht übertrieben aufgebrezelt. (Jemandem, der sonst nie elegante Abendkleider oder hohe Pumps etc. trägt, sieht man das Unwohlsein leider meistens an...) Ach ja, und das Absprechen mit der Begleitung halte ich auch für wichtig. Auf jeden Fall wünsche ich dir jetzt schon einen schönen Opernabend!

    Gottchen, ich würde mir da keinen STress machen, solange es nicht die SCALA in Mailand ist.


    In Theater, Konzertsälen und auch hier in der Oper sind 10 % auf ich in Versace gepudert, der Rest ist völlig normal, wie im öffentlichen Leben angezogen. Sogar in Jeans und Springerstiefeln habe ich schon welche gesehen.


    Überhaupt ist es den Akteuren auf der Bühne wurscht, was ich anhabe.... Sie singen trotzdem.

    Hm, als Vergleich: in Wiener Opernhäusern (bei Bayern kann ich nichts dazu sagen) sehe ich kaum Leute in Jeans rumlaufen. Ich finde, Stoffhose + Bluse ist okay, Jeans müssen nicht sein. Kleid geht natürlich auch, lange Abendrobe fände ich übertrieben.


    Ich gehe zu solchen Anlässen meist in schickeren, etwas kürzeren (etwa knielangen) Kleidern oder schicken Hosen + Seidentop, je nach Temperatur darüber Blazer oder schicke Jacke.

    Es kommt auch immer drauf an:


    Gehe ich in ein Opernhaus, kann es gerne schicker sein.


    Ich war in einem Theater, in dem eine Oper aufgeführt wurde. Da war von Jeans mit Kapuzenpulli bis klassisches Kostüm alles dabei.


    Ich hatte ein einfaches schwarzes Etuikleid an mit hohen Schuhen, was ich aber immer dann anziehe wenn ich mir unsicher bin.


    Mir ist aufgefallen, dass von den Damen keine schulterfrei trug.


    Geht ein klassisches "Schwarzes" nicht eigentlich immer?

    Ich stimme zu, du kannst anziehen, was du willst. Heutzutage geht man eher wegen der Musik und dem Schauspiel in die Oper, als wegen des sozialen Events. ;-) Was ja eigentlich auch eine zu begrüßende Entwicklung ist, aber ich kann auch verstehen, dass einigen die Festlichkeit fehlt.


    Auf jeden Fall fällst du aber nicht unangenehm auf, wenn du etwas schicker gekleidet bist. Ein langes Abendkleid würde aber schon sehr herausstechen.


    Kommt natürlich auch auf das Haus und die Aufführung an. Staatsoper und städtisches Theater ist vllt nochmal ein Unterschied.


    Hier siehst du, dass das Publikum doch recht gemischt ist. :-)

    Ich war vor Jahren mal in der Wiener Staatsoper, damals noch mit der Schule. Die Lehrerin hat uns ermahnt, ja schick zu kommen, mindestens Nadelstreifanzug. Ich wurde mit meinem klassischen schwarzen Hosenanzug von Lehrerin und Mitschülerinnen schräg angeschaut. Die trugen Abendkleid und Co. In der Loga dann das "böse Erwachen" - Kollgegin in Nadelstreif, ich in schwarzem Anzug, der Typ in der Loge mit verwaschenen Jeans, Turnschuhen und nem Kapuzensweater mit der Aufschrift "Memphis". Seine Frau ähnlich gewandet...


    Ich rate persönlich zu elegantem Anzug oder Kostüm bzw kleinem Schwarzen, sowas hat Frau meist eh im Schrank. Heutzutag würd ich im kleinen Schwarzen gehn

    Heutzutage kann man in die Oper eigentlich anziehen was man will. PUNKT. Und das bedeutet für mich, daß man ein langes Abendkleid mit hohen Schuhen zu einer Hochsteckfrisur tragen DARF. Es gibt einfach in unserer heutigen Zieit furchtbar wenige Anlässe, zu denen man sich noch richtig aufbrezeln kann ohne sich unwohl zu fühlen, die Oper ist eine der allerletzten Chancen dafür.


    Natürlich muß man es nicht. Wenn ich in einer Stadt wohnen würde und die Möglichkeit hätte, mir auch mal die eine oder andere Inszenierung aus Interesse anzuschauen ohne einen großen Logistik- und Reiseaufwand treiben zu müssen, würde ich auch auf verstärkte Aufbrezelung verzichten, aber wenn ich zu schlabberig mit oller Nietenbux und verwaschenem Strickpulli im Parkett säße, dann würde man mich am Ende noch mit einem Künstler verwechseln. ;-D


    Also ich gehe im leger im Anzug und trage keinen Frack. ;-)


    An Deiner Stelle würde ich mir kein Abendkleid kaufen und keine Blumen in die Frisur flechten lassen. Zieh vielleicht am besten ein kurzes bis mittelllanges Cocktail- oder Etuikleid an, ein paar höhere Schuhe, bißchen mehr Make-up als sonst, Haare wie Du sie gerne machst ... fertig! Das fände ich für Gelegenheitsopernbesucherinnen optimal. Was wird denn Dein Freund tragen? Habe ich das überlesen? Richtet er sich nach Dir? Denn nichts wäre peinlicher, als wenn man total over- oder underdressed neben seinem Begleiter steht – übrigens auch für ihn. Die anderen Opernbesucher interessieren dafür nicht.


    Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, daß je größer und reicher die Stadt ist und je mehr Kultureinrichtungen es gibt, desto unterschiedlicher sind die Menschen in der Oper gekleidet. In kleineren Stadttheatern ist die Kleidung eher konservatives Mittelfeld.


    Persönlich werfe ich auch immer mal ganz gerne vorher einen Blick auf die Inszenierung. Wenn die Damen & Herren auf der Bühne nackt mit Hakenkreuzbinden vor den Augen singen und sich währenddessen mit Schweineblut einschmieren, dann würde ich mich ein wenig zurückhaltender schick machen. ;-D Aber wenn das hier Deine Inszenierung ist, unterliegst Du keinerlei Beschränkungen.


    Ach, und ehe ich es vergesse – ganz viel Spaß, mein Neid ist Dir gewiß, und geh doch ruhig mal öfter! :)^

    Bisweilen habe ich den Eindruck, dass man/frau sich mehr scheut zu gut angezogen zu sein als zu schlecht. Muss man sich etwa schämen, wenn man besser angezogen ist als der Durchschnitt.


    Manche Männer scheinen sich sogar zu schämen, wenn sie eine Krawatte tragen, aber andere Gäste keine. Von der Krawattenphobie, die bei manchen fast ein Fall für den Psychiater ist, einmal zu schweigen.