Was ist schlank, was ist dick?

    Ich hatte mit einem Bekanntem mal eine Diskussion. In dieser ging es darum, was schlank, was normal und was dick ist. Dabei habe ich festegestellt, dass unsere Meinungen sehr stark auseinander gehen.


    Ich würde mich selber als schlank bezeichnen (Taille 66, Hüfte 95, 57kg auf 168 cm). Er bezeichnet mich aber als normal. Nun ist alles, was etwa 3kg mehr wiegt als ich, für ihn mollig (bei der Hüfte und Taille vllt 2-3 cm). Für mich ist das ein absolut normales Gewicht.


    Eigentlich denke ich, dass seine Sicht verschoben ist. Aber da ist doch ein kleiner Zweifel, der nagt. Wie seht ihr das??? Bin ich falsch gewickelt?


    (Ich habe meine Daten nicht angegeben, um Komplimente zu fischen, sondern weil mich das Thema doch etwas wurmt, und ich es für mich klären möchte. Die Daten sollen nur zum Orientieren sein :-) ).

  • 220 Antworten

    Mit 3 kg mehr wärest du noch immer schlank. Ich finde bei der Taille alles über 75 cm und bei der Hüfte alles über 100 cm nicht mehr optimal. Das ist dann aber auch nicht unbedingt gleich dick. Ich, zum Beispiel, habe ein eher ausladenes Hinterteil mit 102 bis 104 cm, dennoch würde niemand behaupten, dass ich mollig wäre.


    Generell würde ich auch sagen, dass seine Sicht verschoben ist (außer du bist sehr zierlich gebaut und deine Maße kommen nur durch Speck zustande) und du dir deshalb wenig Gedanken machen musst.

    :-)

    Zitat

    Generell würde ich auch sagen, dass seine Sicht verschoben ist (außer du bist sehr zierlich gebaut und deine Maße kommen nur durch Speck zustande) und du dir deshalb wenig Gedanken machen musst.

    nein, bin ich nicht. aber mir geht es eher um das allgemeine. so sehe ich eine frau auf der straße und finde die viel zu mager, und er findet sie absolut normal. dabei könnte sie nach meinem geschmack eben gut ein paar kilo mehr vertragen. ich finde eben, dass frau etwas speck haben muss (eben nicht nur haut und knochen). sonst sieht sie nicht weiblich aus.


    bevor ich eins über den deckel bekomme: ich unterstelle den frauen, die sehr dünn sind, nicht, dass sie hungern oder so. das soll hier auch kein anti-schlank-faden sein. mich interessiert es nur, was ihr als normal seht!

    Zitat

    was etwa 3kg mehr wiegt als ich, für ihn mollig

    Das ist doch ne Schwachsinnsaussage von ihm, 3kg sieht man bei jedem anders, bei den meisten fällts gar nicht auf.. Bei Mini-Frauen vielleicht etwas eher :-/

    Man kann mit diesen Werten zwar durchaus "normal" und nicht mehr schlank erscheinen (je nach Körperfettanteil und der Fettverteilung), 60kg bei einer Größe von 1,68m jedoch als mollig zu bezeichnen lässt für mich (andere mögen das nicht so sehen) auf jeden Fall auf eine verschobene Wahrnehmung schließen :-/ .

    Hallo,


    ich hab ungefähr deine Maße und ich würde mich als schlank bezeichnen, könnte aber am Bauch schon ein wenig abenehmen.


    Ein Mann hat mir neulich gesagt, ich könnte 10 kg abnehmen.


    Das finde ich auch sehr verschroben.

    Wo ist der Unterschied zwischen "normal" und "schlank"? :=o Wenn vergleichen, dann mit Fotos, ich hab aber keine Lust welche zu suchen ;-D

    vielleicht definiert ihr "schlank" und "normal" einfach unterschiedlich?


    vielleicht ist für ihn schlank = dünn und normal = schlank?


    warum ist es überhaupt nötig, "normal" und "schlank" zu unterscheiden? Und warum wurmt dich seine "Einstufung"?

    Vor unendlich laaaaanger Zeit gab es einfach mal so einen Richtwert. Körpergrösse in cm minus 100 ergibt das angebliche Idealgewicht. Das würde heißen, wenn du 160 cm gross bist und wiegst ca. 60 kg ist das ok. Allerdings darf dieses auch gerne ein wenig nach oben oder unter variieren.


    Jeder, der bei 3 kg hoch/runter schon von das ist zuviel oder auch zu wenig spricht, hat für mich ein Problem mit der Selbst- bzw. Fremdwahrnehmung. Menschen sind individuell und nicht aus der Retourte. Und das ist gut so. Den Begriff "normal" halte ich sowieso für gefährlich, denn wer legt eigentlich fest was "normal" und was eben "unnormal" oder, und wo die berühmte Grenze.


    Meines Erachtens kommt es immer darauf an, ob man sich wohlfühlt und ein gesundheitlich div. Risiken oder Einschränkungen gibt. Z.B. bei zuwenig, daß man Mangelerscheinungen, Bulimie oder Magersucht ... hat; oder bei zuviel Probleme mit dem Kreislauf, Blutdruck, Gelenken ... hat. Dann solte man an seinem Gewicht arbeiten. Oder mit seinem Spiegelbild generell nicht leben kann, dann empfehle ich aber eher einen Therapeuten, als eine Magerkur.


    Frau mit Brust, Bauch, Po, Beinen ist ok. Und jeder sollte schon ein wenig anders aussehen. Sonst wäre es auch öde und langweilig. ;-)


    Ich persönlich schwimme nicht gerne mit der Masse und bewege mich auch ab und zu gerne mal gegen den Strom. Gleichmacherei kenne ich zu genüge und habe darauf keine Lust. Ich bin ich und finde mich gut so (irgendwo zwischen schlank und dick - je nach Definition). ;-D

    @ Martienchen

    Super Aufstellung. :)=


    Aber irgendwie finde ich, daß zwischen dem Mollig von den Dave-Girls und dem dick-mollig- Girl noch was fehlt. Kann jetzt nicht so wirklich sagen was genau, aber ich arbeite dran. Irgendwie ist der Sprung zu groß. Aber das ist vielleicht auch nur mein persönlicher Eindruck.

    Also ich finde man muss immer unterscheiden was für eine Art Frau man ist. Es gibt die dünnen,graden Frauen, die keinen weiblichen Hintern haben (=mager)und es gibt eben die Frauen die ein "gebährfreudiges" Becken haben (=normal)


    Meine Wenigkeit hat zum Beispiel ein gebährfreudiges Becken, aber wiegt für ihr eigenes Ermessen viel zu wenig (1,67m bei 52kg =mager). Mir persönlich würden 5 kg mehr als Normalgewicht immer noch gut stehen. Also wären es dann 62kg.


    Und es gibt die wirklichen molligen die gut gebaut sind, aber eben nicht fett. Und dann gibt es noch die richtigen Dicken.


    Und so gibt es eben bei Männern auch "Wahrnehmungsstörungen" was der Körperbau von Frauen betrifft.

    @ Martienchen:

    cool, dann bin ich grade mal mollig. ;-D Nee, finde deine Aufstellung auch sehr realistisch und sehe das ungefähr auch so.


    Hmm... also der Bekannte von der TE, ich denke nicht, dass der eine verschobene Sicht hat. Vielleicht ist es einfach nur sein Geschmack, er steht vielleicht auf Victoria Beckham-Typen. Und dann ist alles, was "normal" ist, für ihn dick. ":/ Gibts halt so Leute, solange sie es nicht als Maßstab für ihr eigenes Gewicht nehmen und dann nichts mehr essen oder so finde ich es auch nicht irgendwie schlimm, wenn jemand das halt so sieht. Oder solange sie nicht andere Leute mit diesen Ansichten in die Magersucht treiben, was z.B. oft bei Müttern der Fall ist, die ihr Kind dann dick nennen, obwohl es das objektiv nicht ist...


    Ich finde "dick" oder "dünn" kann man objektiv nur an so Sachen wie BMI oder Kleidergrößen festmachen... bei Kleidergrößen wirds schon wieder schwammig. Aber ich behaupte mal, wenn man bei H&M, Pimkie, Orsay usw. in eine Jeans passt, ist man normal oder schlank bis sehr schlank. ;-) Also alles zwischen Größe 32 und 42... und ich hab extra ne Jeans als Beispiel genommen, weil die nicht wie ein Oberteil dehnbar ist. Ich pass z.B. in eine Jeans dort nur, wenn ich mehr normal als mollig bin... Oberteile kaufe ich jetzt noch teilweise in 38. ;-) Aber naja, gibt auch Leute, die untenrum dünn sind... dann eben der BMI.


    Und wie man aussieht, hängt auch sehr von der Kleidung ab... ich denke mal jemand in Größe 34, dem das zu klein ist, sieht fetter aus, als jemand, der einfach 36 trägt und es passt dann.