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    Ich sehe da keine Implikationen.

    ich auch nicht. im ggs zu anderen urbanen cowboy-gadgets (SUVs z.b.) ist funktionskleidung tatsächlich praktisch, da die stadt weder überdacht noch geheizt ist...

    Ich trage JW aus qualitativen gründen gar nicht, aber ansonsten im täglichen leben fast ausschließlich trekking und/oder wanderbekleidung, hauptsächlich von skandinavischen herstellern. Es gibt nichts bequemeres, praktischeres und robusteres und wenn frau ein bißchen auf die farben achtet sieht das auch noch gut aus, ist aber kein mainstream, den krempel trage ich ohnehin nicht. Ich liebe meine sandalen von Keen, die hosen von Marmot und die jacken von Bergans usw.usf..

    Hier in meiner Region wird extrem viel geradelt, bei Wind & Wetter. Ergo besitzen extrem viele Menschen (& Kollegen), die es sich leisten können, eine Jack Wolfskin-Jacke. Oder The North Face. Jedenfalls so ein Outdoor-Zeug. Ja und? Die Dinger sind praktisch, gerade die Modelle mit herausnehmbarer Innen-Fleece-Jacke können das ganze Jahr getragen werden. Dazu dann noch eine Regenhose (bei einer Kollegin gestern über Minirock, Strumpfhose und Absatzstiefel), und alles ist gut.


    Es gibt auch im Alltag in einer Großstadt durchaus eine Notwendigkeit für entsprechende Jacken. Was soll man denn sonst tragen? Schicken Wollmantel mit dusseliger Regenjacke, die man immer mit rumschleppen muss zur Sicherheit?


    Gut, Partnerlook ist gruselig – aber wenn man das ganze Jahr zur Arbeit radelt (5-10 km eine Strecke), sind die Jacken ziemlich unschlagbar.


    (Ich hab' keine, da ich wg. kaputtem Knie nicht radele.)

    Ach, ich hab ehrlich gesagt gar nichts gegen Keilabsätze. Nur immer ein bisschen Sorge, dass mir damit mal jemand auf den Fuß tritt. Aber ich gesell mich gern zur Dir und allen Fleece-Pulli-Trägern. :-D

    Also ich finde (niedrige bis mittelhohe) Keilabsätze schön. 8-) Viel schöner als die allermeisten Kittenheels. Außerdem sind Keilabsätze super bequem, weil die Fläche der Sohle einfach größer ist als bei kleinen Absätzen...


    Was ich allerdings kurios und fast immer hässlich finde, sind diese neuen Turnschuhe mit hohem Keilabsatz, die's seit letztem Jahr gibt und heuer allgegenwärtig (zumindest mal im Angebot der Händler) sind...

    Als Trecking-Klamotten für den montanen Alltag (Stichwort: Funktion) haben JW und Northface auch schon ganz schön verloren. Da gibt's inzwischen deutlich Besseres (und Teureres) von z. B. Bergans.

    @ Martienchen

    Zitat

    Noch einmal urbane Wildnis und ich krieg einen Schreikrampf.

    Ich schrei gleich mit 8-)

    @ Sunflower

    Wer die Jacken braucht, weil er sich wirklich viel bei jedem Wetter draußen aufhält, dem gönne ich seine JW-Jacke ja auch. Ich finds nur in besagter Kombi oft lächerlich. Ich zieh ja zum Wandern auch keinen Schwimmanzug an 8-)

    ;-D


    Moonboots (ohne Fell) sind einfach wahnsinnig praktische und warme Schuhe für den Winter. Ich könnte mich schon damit anfreunden (allerdings nur für Schneewanderungen / Rodeln ect., nicht für die Stadt)

    Zitat

    Ich zieh ja zum Wandern auch keinen Schwimmanzug an 8-)

    Du würdest dich wundern. ;-D Frau Muff hat sich zum Wandern schon mal den Schwimmanzug angezogen. Allerdings war das auf Island, und zum Erreichen des geothermisch erhizten Flusses (baden und so) mußte man erstmal ein paar Kilometer wandern.