Weiblicher werden?

    Hallo ihr Lieben,


    ich hab mal eine Frage. Mein Freund hat kritisiert, dass ich ihm häufig unweiblich und eher wie ein Kumpel vorkomme. Das hat mich doch etwas getroffen und ich würde gerne weiblicher sein - nur weiß ich nicht wie.


    Ich habe lange blonde Haare, frisiere und schminke mich gerne, trage Parfüm und auch sehr oft Kleider und Röcke - trotzdem scheint ihm das nicht zu reichen. Er meinte, es ginge ihm auch mehr um meine Art, mich zu verhalten. Ich würde oft wie ein Mann reden, was er abstoßend fände.


    Wie krieg ich das aus mir raus? Gibts irgendeinen Geheimtipp? :-|

  • 83 Antworten
    Zitat

    Ich weiß zwar nicht, wie man etwas adäquat bschreiben soll, ohne Hurensohn oder Missgeburt einzubauen, aber andere Leute schaffen das ja auch...

    Regenmädchen


    Ich finde solche Wörter sagen nichts aus über typisch männlich oder weiblich - sondern über den Umgangston.




    Wie empfindest du dich denn selber ?

    Mal ganz unabhängig davon, was Dein Freund sagt: Magst Du Dich selbst so "kumpelig"? Ich selbst kann es ja nicht ernst nehmen, wenn jemand ein Verhalten deshalb kritisiert, weil es angeblich "unmännlich/unweiblich" ist - so eine Kritik finde ich nämlich extrem dämlich. ;-D
    Etwas anderes ist es, wenn jemandem einfach generell ein Verhalten nicht gefällt.
    Bei welchen Gelegenheiten lässt Du denn die "Kosewörter" fallen?

    Hallo Regenmädchen,


    im Prinzip gibst du dir die Antwort ja selber. Wobei ich diese Art zu reden auch nicht als "männlich" sondern eher als "unschön" bezeichnen würde.


    Man kann Worte austauschen. Wenn du einen Mann nicht leiden kannst oder sein Verhalten kritisierst dann kannst du z.B. statt "Hu***sohn" "Idiot" sagen oder wenn das auch zu krass ist, vielleicht "der Typ, der" (oder "das Individuum, das ist gar keine Beleidigung, aber man kann das Wort so nutzen)


    Oder benutzen die Männer in eurer Clique diese Worte im "freundschaftlichen" Sinne, die Frauen aber nicht ?

    Zitat

    Ich finde solche Wörter sagen nichts aus über typisch männlich oder weiblich - sondern über den Umgangston.

    eine Freundin, die sich bei mir z.B. über einen Kellner mit "der Hurensohn..." beschwert, wirkt einfach nicht weiblich. Da kann sie das Schimpfwort noch so zärtlich aushauchen. ;-D

    Du bist wie du bist und wenn dein Freund das unattraktiv findet - das unter unweiblich verbucht um dich zu emotional zu treffen und damit erreicht dass du dich ändern möchtest um ihm zu gefallen........dann hätte er keine Beziehung mit dir eingehen sollen, und du solltest dir einen Txpen suchen der dich wegen deiner Art liebt (hört sich nämlich so an als ob dein Typ dein Äußeres super findet und sich dachte r kanndich so ummodeln ddassauch dein Verhalten vorzeigbar wird)

    Zitat

    Dir einen Freund suchen, der dich so nimmt, wie du bist, und deine Art nicht als "abstoßend" empfindet, wäre schonmal ein Ansatz. Oder ihm zumindest mal gehörig die Meinung sagen.

    Warum gleich die härteste Methode wählen, Schluss machen, alles hinschmeißen und den Fehler wieder bei anderen suchen? Schon mal daran gedacht, dass das Verhalten der TE vielleicht wirklich nicht so vorteilhaft für die Beziehung ist? Ich persönlich finde eine Frau, die mit Wörtern wie Hurensohn und Missgeburt um sich schmeißt, auch nicht gerade anziehend.

    Zitat

    Ich finde solche Wörter sagen nichts aus über typisch männlich oder weiblich - sondern über den Umgangston.

    Ich glaube, dass es schon eine typische Männer- und Frauensprache gibt, wobei das hier in Deutschland, bzw. im Deutschen wenig ausgeprägt ist. Es gibt andere Sprachen, z.B. Japanisch dort wird viel deutlicher zwischen Männersprache und Frauensprache unterschieden. Nichtsdestotrotz kann die Wortwahl und auch die Art wie man redet durchaus unweiblich wirken. Genauso wie eine Frau eine unweiblich Körperhaltung bzw. Gang haben kann. Ob die TE sich jetzt aber umstellen soll, weil ihr Freund es so besser findet ist eine andere Geschichte.

    Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich mit so einer forschen Art auf die Welt gekommen bin, sondern irgendwann gemerkt habe, dass sich so leichter das Eis brechen lässt. Eine solche Sprache ist intim und ehrlich. Das schafft Vertrauen.


    Allerdings nur bei manchen. Andere fühlen sich angeekelt. Mich stört das auch ein bisschen. Wie eine bildungsferne Bratze aus dem Ghetto zu sprechen, obwohl man einen Bachelorabschluss im Fach Germanistik besitzt, ist ja nun auch ein Armutszeugnis.


    Ich wollte immer möglichst hart rüberkommen, damit möchte ich brechen.