Zitat

    Mir macht das Spiel mit der Sprache Spaß.

    Dass du dich prollig ausdrückst, macht dir aber keinen Spaß, sonst hättest du das hier nicht geschrieben:

    Zitat

    Wie eine bildungsferne Bratze aus dem Ghetto zu sprechen, obwohl man einen Bachelorabschluss im Fach Germanistik besitzt, ist ja nun auch ein Armutszeugnis.


    Ich wollte immer möglichst hart rüberkommen, damit möchte ich brechen.

    Wir wollten uns heute abend treffen, aber er reagiert nicht.


    Ich glaube, er hat sich schon von mir getrennt, rückt aber nicht mit der Sprache raus.


    Das einzige Problem ist nicht, dass ich zu unweiblich bin, sondern er einfach ein Arschloch ist.

    Als ich den Faden gesehen habe, dachte ich erstmal: "Top, das "Problem" kenn' ich!"


    Jetzt, nach dem Lesen, muss ich sagen: Nein, doch nicht |-o Zumindest nicht in dieser Form; was ich mir noch vorstellen könnte, was zu der Meinung deines Freundes über dich führt: Du sagtest, ihr wart ursprünglich bloß Freunde. Kann es sein, dass die Beziehung von Anfang an eher von dir ausging?


    Also, dass er die Idee ganz nett fand und daher mal ausprobieren wollte, wie eine Beziehung mit dir läuft? (Und er jetzt eben gemerkt hat, dass "Freunde" doch besser war?)


    Kam mir spontan in den Sinn... Vom Geschilderten aus würde ich auch sagen, dass du nicht das (Haupt-)Problem bist, sondern er einfach was anderes will/braucht/sucht.

    Wie ich schon sagte, das Verhalten deines Freundes (?) finde ich nicht ok. Und nach dem was du inzwischen geschrieben hast jetzt natürlich schon gar nicht mehr.


    Du solltest dir unabhängig von ihm überlegen, ob du damit wie du dich gibst glücklich bist. Wenn du der Ansicht bist, dass du dich selbst so magst, mit prolligem und allem, und du dich zusammenreißen kannst, wenn du dadurch Nachteile hättest (Beruf, etc.), dann ändere dich nicht für irgendjemanden anders. Aber wenn du, und so klang es eigentlich, dieses aufgesetzt prollige selbst nicht magst, dann reiß dich zusammen und lass es weg. Du kannst es ja besser, wenn du willst.

    Nein. Die Freundschaft kam Zustande, weil er Interesse an mir hatte. Er war überhaupt nicht mein Typ. Ich sagte ihm damals, dass mehr als Freundschaft nicht drin sei. Das Blatt hat sich gewendet, ich hab mich doch verliebt. Er sagte, er wolle mit mir zusammen sein. Ich fand die Idee auch gut. Also waren wir zusammen.


    Anfangs war es wunderschön. Aber je näher wir uns kamen, desto dominanter und bestimmender wurde er. Plötzlich durfte ich vieles nicht mehr bzw. wurde dies nicht mehr toleriert.

    Zitat

    Aber je näher wir uns kamen, desto dominanter und bestimmender wurde er. Plötzlich durfte ich vieles nicht mehr bzw. wurde dies nicht mehr toleriert.

    Aber das hat dich nicht so sehr gestört, dass DU dich getrennt hättest?

    Zitat

    Aber das hat dich nicht so sehr gestört, dass DU dich getrennt hättest?

    Ließ mal die anderen Fäden. Hört sich nicht so an, als wenn da rationale Entscheidungen getroffen werden könnten.

    Snaiperskaja [VSS]

    Zitat

    Es ging mir um das indirekte, manipulative Einkleiden der Kritik, um den anderen zu einer verhaltendänderung zu bringen. Offene Kritik wäre etwas anderes; im Sinne von "ich mag diese Ausdrucksweise bzw. dieses Proletengehabe von dir nicht."

    Nun ja, man weiß manchmal nicht, wem man in offener, direkter Art Kritik entgegenbringen kann. Beispielsweise bin ich ein Mensch offener Worte, zu direkt oft, und damit ecke ich ganz oft an. Andere, die ihre Kritik "indirekt und manipulativ" einkleiden, haben es da leichter. So besehen finde ich das im Gegensatz zu dir nicht falsch. Für den Adressaten der Kritik ist es schonender.




    Regenmädchen


    Jetzt lieferst du Informationen, die zu Beginn des Fadens nicht da waren und die das Ganze in völlig anderem Licht erscheinen lassen. Damit ist meine erste Einlassung zu deinem Thema obsolet. Nun glaube ich auch, dass sich das mit dem Typ gegessen hat.

    @ PowerPuffi @:)

    Zitat

    Ich verstehe nur nicht, wieso CoteSauvage auf jemanden "eintritt", der offensichtlich psychische Probleme hat.

    ich finde nicht dass CoteSauvage hier auf Regenmädchen eintritt!

    @ Regenmädchen @:)

    ich finde du bist eine Kämpferin und wirst auch mit diesem Trennungsschmerz fertig werden. :)* :)* :)*

    Danke für eure lieben Worte :)_


    Ich bin ihm heute zufällig über den Weg gelaufen. Es war ganz komisch. Und ich hab mich geärgert, dass ich ihn noch gefragt habe, wie es ihm gehe. Er hat zwar geantwortet, ist aber einfach weitergelaufen und hat mich da stehen lassen.


    Ich wünschte, ich wäre ihm heute nicht begegnet. Jetzt fühle ich mich noch schlechter als vorher :-(

    Zitat

    Ich bin ihm heute zufällig über den Weg gelaufen. Es war ganz komisch. Und ich hab mich geärgert, dass ich ihn noch gefragt habe, wie es ihm gehe. Er hat zwar geantwortet, ist aber einfach weitergelaufen und hat mich da stehen lassen.

    Klar bist du enttäuscht. Aber du kannst ihm weder für alle Ewigkeit aus dem Weg gehen, noch wirst du ihn irgendwie zwingen können, mit dir länger zu reden oder sonstwie zusammen zu sein. Lass ihn ziehen. Er war anscheinend doch nicht der Richtige für dich.


    Und wenn du ihn mal wieder triffst, denk dran, ein Lächeln ist die schönste Art "Zähne" zu zeigen. @:) :)*

    Ach nee ey... Was ist denn da gelaufen?


    Liebes Regenmädchen, es tut mir leid für dich. Aber Bambiene hat recht: du schaffst das schon.


    Wenigstens hattet ihr keinen gemeinsamen Hausstand?


    Wenigstens kannst du jetzt wieder ganz du selbst sein.


    Ich wünsche dir viel Kraft für deine Zukunft.

    Ich will ihn ja gar nicht zwingen, mit mir zusammen zu sein. Ich fände es nur super, wenn er sich wie ein erwachsener Mensch von mir trennt. Die Beziehung schweigend auslaufen zu lassen, ist dermaßen feige. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie enttäuscht ich bin.


    Aber wenn ich mir so durchlese, was ich geschrieben habe, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass er sich so verhält.


    Natürlich bin ich traurig, aber die Welt dreht sich weiter. Das ist jetzt unsere dritte Trennung in neun Monaten und ich habe keine Tränen und keine Nerven mehr dafür. Da ist nur Resignation.


    Ich komme wieder auf die Beine und ich finde ganz bestimmt einen Mann, der besser zu mir passt und mich mehr zu schätzen weiß - und zwar genauso wie ich bin. Denn ich bin toll und hab das verdient. Punkt! :)z