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    Nachdem so gar niemand reagiert, kann man fast die Meinung bekommen Unterwäsche wäre völlig egal.


    Ich hätte ein Vermögen sparen können wenn dem so wäre und die Hersteller, Händler, Kataloge, Boutiqen und Kaufhäuser machen sich die ganze Mühe umsonst.


    Frauen finden sexy Wäsche oft kratzend und störend und tragen lieber bequeme Baumwolle.


    Den Männern ist es offensichtlich egal.


    Ich war schon immer neidisch auf die riesen Auswahl der Damenwelt, das Angebot für Männer ist dagegen geradezu lächerlich.


    Offensichtlich bin ich mit meiner Vorliebesehr allein ???

    Tja.. Die Unterwäsche muss 2 Kriterien entsprechen.


    1. Muss zur Trägerin passen.


    Körperform, allgemeiner Kleidungsstil... das muss zur Unterwäsche passen..


    2. Muss der Situation angemessen sein.


    Im Swingerclub hoffe, dass andere Unterwäsche zum Einsatz kommt wie beim Arbeitseinsatz zum Renovieren der Wohnung der Schwiegereltern..


    Ausschlusskrieterien gibts eher keine...


    Wenns heiss her gehen soll darf das durchaus ouvert sein oder Lack, Leder. Latex oder auch eine nippel-freie hebe..


    Es muss einfach in den Gesamtkontext passen.... @:)

    Ich mag Unterwäsche, welche die körperlichen Vorzüge der Trägerin möglichst wirkungsvoll inszeniert, kleinere Unstimmigkeiten dezent in den Hintergrund rückt UND meinem Geschmack entspricht.


    Und bei den "körperlichen Vorzügen" kommt es eben darauf an, mit welchen Pfunden die Besitzerin wuchern kann, wobei es beispielsweise mir gefiele, wenn sie mit einer möglichst weiblichen Figur wuchern könnte. ;-D


    |-o


    Passend dazu gefallen mir beispielsweise spitzenbesetzte Balconette-BHs mit Außenträgern (ermöglichen der Oberweite einen wirkungsvollen Auftritt - und schon Shakespeare wußte: "Keine Liebeszense ohne Balkon!" :=o ), möglichst nicht transparent, schmal geschnittene, hauchzarte Höschen, gerne ziemlich transparent, in verspieltem Design.


    Abhängig vom Hautton und Augenfarbe darf es gerne mitternachtsblau, creme- oder champagnerfarben, dunkelrot bis schokoladenbraun oder auch klassisches Schwarz sein. Beate-Uhse-Rot, Petrol, Türkis oder alle möglichen Rosa- und Pastellfarben eher nicht so gern.


    Wenn die Trägerin eine attraktive Taille hat, darf diese auch gerne durch eine Corsage betont sein. Grundsätzlich muß ich gestehen, daß es mir gefällt, wenn Verführ-Unterwäsche auch mal etwas unpraktisch oder umständlich ist, denn erstens schätze ich es, wenn die Trägerin mir damit zu verstehen gibt, daß ich ihr diesen Aufwand wert bin, und zweitens mag ich es, einen vielleicht etwas komplexeren Auspackprozeß ins Liebespiel mit einzubeziehen.


    Eher nicht so sehr gefallen mir Dinge mit Rüschen, Ouvert-Slips, Nippelfreie BHs, Latex, Leder & Nieten oder irgendwas mit Stacheln.


    Vor allem stehe ich nicht so auf ein zur Unterwäsche getragene Gesicht der Frau, das ausdrücken will: "So, jetzt habe ich mir extra sowas angezogen und damit genug Initiative gezeigt. Mein Anteil an der Verführung ist damit abgehakt. Jetzt tu endlich was!"

    Ich würde es mir sogar überlegen, PIA und Euer Lordschaft, für die Dame noch 'ne Schippe Kohlen auf die Heizung zu packen, wenn draußen im Eishagel der Schneesturm tobt. Wenn meine Partnerin vor lauter Frieren nicht aus der Merinowäsche raus mag, dann ist es vermutlich in diesem Raum auch für mich soooooooooooooooooooo kalt, und da schrumpft eben die Liebessense ... |-o


    Also bei mir wäre es jedenfalls warm genug für die einschlägigen Dummheiten. ;-D

    Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass Outdoorsex noch bei -35°C möglich ist. ]:D



    Bei -72°C halte ich das für ausgeschlossen weil da gewisse Körperteile extremst klein sind. ;-D



    Naja, es gibt diese Sorte Frau, die friert immer. Ich habe noch nicht rausgefunden wie das mit der Thermodynamik vereinbar ist. Wie auch immer, ich bin froh mit Gas zu heizen, da entfällt das Kohlen schüppen. ;-D

    Vielleicht wäre die von PIA vorgeschlagene OuvertMerinoWäsche dann eine thermodynamische Lösung für die immerfrierende Sorte?


    Und daß die minusfünfunddreißiggradkalte Antarktis derartig wenig schneeweiß-unschuldig ist wie es aus der Vög ... äääh Vogelperspektive scheint, hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber selbst wenn etwas möglich ist, spielt die Verspieltheit der Unterwäsche dabei bestimmt ein untergeordnete Rolle. Auf jeden Fall muß man das mit dem "heiß machen" aus der Fadenüberschrift wörtlich nehmen.

    Zitat

    Vielleicht wäre die von PIA vorgeschlagene OuvertMerinoWäsche dann eine thermodynamische Lösung für die immerfrierende Sorte?

    Interessanter Ansatz, so wäre das ganze kein geschlossenes System mehr in dem die Entropie eine Erhaltungsgröße ist.

    Zitat

    Und daß die minusfünfunddreißiggradkalte Antarktis derartig wenig schneeweiß-unschuldig ist wie es aus der Vög ... äääh Vogelperspektive scheint, hätte ich jetzt nicht gedacht.

    Naja, 6 Monate Dunkelheit und Kälte. What happens at South pole, stays at South Pole. ;-)


    Und fern der Heimat ist der sonst prüde Amerikaner gar nicht mehr so prüde.

    Zitat

    Aber selbst wenn etwas möglich ist, spielt die Verspieltheit der Unterwäsche dabei bestimmt ein untergeordnete Rolle. Auf jeden Fall muß man das mit dem "heiß machen" aus der Fadenüberschrift wörtlich nehmen.

    Draußen kam in der Tat besagte Merinowäsche zum Einsatz, innerhalb der Station mitnichten. ;-)


    Ansonsten, Wärme lässt sich sehr einfach durch Reibung erzeugen. ;-D