Wie fühlt ihr euch nach dem Aufwachen?

    Mich interessiert die Frage im Titel weil ich schon längst das Gefühl dafür verloren habe wie man sich denn normalerweise nach dem Aufwachen fühlen sollte.


    Schon seit Jahren wache ich unerholt, gar erschöpft auf. Egal ob nun nach dem nächtlichen oder einem kurzen Mittagsschlaf.


    Durch Zähneknirschen fühlt sich der Mundbereich entsprechend an, aus unbekannten Gründen fühlen sich Beine und Füße an wie nach einem Marathonlauf und der Kopf selbst drückend und leicht betäubt, ebenso die Finger.


    Mit Ursachen wie Schlafstörungen, Schlafhygiene und Psyche kenne ich mich aus und das soll auch gar nicht das Thema hier sein, denn Schlafmediziner sind sich einig dass mein Schlaf gesund ist.


    Ich würde einfach gerne wissen wie ihr euch nach einem hoffentlich erholsamen Nickerchen fühlt ;-D

  • 50 Antworten

    Hallo! Toller Titel. *:)


    Ich kenne das.. Dass ich das letzte mal erholt und entspannt wach wurde ist schon sehr lange her. Fühle mich oft erschöpft, immer noch müde, allerdings nicht nur körperlich, sondern auch geistig (irgendwie angestrengt). Körperlich fehlt mir einfach total dieses wohlige Körpergefühl, was in meiner Erinnerung zuletzt in Kindheitstagen gespürt werden konnte von mir.


    Zu meiner Ursache:


    Wahrscheinlich hat es weder mit veränderten, pathologischen Hirnströmen zu tun während meines Schlafes, noch mit irgendeinem anderen Körperleiden. Ich selbst könnte mir vorstellen, dass meine emotionale, psychische Überforderung während des Tages sich dementsprechend auch in meinem Schlaf darstellt.


    D.h. Zähne knirschen, verspannte Körperhaltungen während des Schlafes, intensive Traumerlebnisse, die ich oft mit täglichen Emotionen in Verbindung bringen kann, .. und auch der erste Gedanke nach dem Erwachen morgens gilt oft Verpflichtungen oder negativ besetzten Lebenssituationen, zB. "Ach, daran muss ich unbedingt denken"..oder "Ich wünschte ich würde mal aufwachen und mein.. wäre nicht mehr krebskrank", oder " Heute muss ich viel schaffen", oder "Das darf ich au keinen Fall verpassen", oder " Was ER jetzt wohl macht? Neben seiner neuen Freundin im Bett liegen?"..Alles negativ beladene Gedanken. So kann sich ja kein Mensch wohl fühlen wenn er aufsteht. Aber es ab zu schalten schaffe ich nicht. :-/

    @ orangelemon

    Hast du denn bereits versucht etwas dagegen zu tun? Oder eher: Meinst du denn dass du deine Lage in irgendeiner Weise verbessern kannst?

    @ Hase

    Ich meinte Zähnepressen, kein Knirschen. Hab mich da verschrieben. Das Pressen verursacht (bis jetzt) keine Schäden, noch große Schmerzen. Man spürt es aber dennoc und es ist auch im Vergleich zum Rest nur eine kleine Nebenerscheinung

    Ich presse auch, das sogar tagsüber unbewusst. Seitdem ich ne Schiene hab, bin ich erholter. Ich merk sofort wenn ich ohne geschlafen hab.


    Ansonsten, ich bin immer müde und kann immer schlafen. Das war schon immer so. Dewegen weiß ich gar nicht wie man sich erholt, ausgeschlafen, anfühlt.

    ich finde es auch schwierig, am morgen festzustellen, ob ich jetzt genug geschlafen habe und aufstehen kann/sollte/möchte. daher stelle ich mir immer einen wecker, auch wenn ich frei habe, so dass ich 7-8h schlaf habe.

    ich fühle mich immer – egal wie lange ich geschlafen habe – sowas von blöd im hirn!


    bevor ich keinen kaffee getrunken habe, bin ich zu blöd zum kaffee machen! und ich bin froh, wenn ich mir unfallfrei die zähne geputzt habe.


    das weiß mittlerweile jeder in meinem umfeld und deswegen stört auch niemand meine automatisierte morgenroutine, um mich nicht in gefahr zu bringen |-o


    mein körper ist echt klasse, der macht nämlich ganz viele sachen für mich, ohne dass mein hirn ihm dabei helfen muss :-D

    Ich kenne das auch :/


    Gehe gefühlt wacher ins Bett als ich morgens Aufstehe.. ich schlafe jeden Tag in der Uni ein, bzw. habe den Sekundenschlaf.


    Finde das sehr unangenehm, denke aber auch, dass es daran liegt, weil ich mit meinem Studium generell total unglücklich bin.


    Nicht das meine Noten schlecht sind, irgendwie fühle ich mich total fehl am Platz. All diese hochtrabend redenden Nasen aus was weiß ich für reichen Elternhäusern, die sich auf ihr erreichtes Abitur sonstwas einbilden.


    Suche zur Zeit nach ner Ausbildung, bin gespannt ob das klappt.


    Vielleicht hast du auch irgendwelche Ereignisse die dich belasten?


    Liebe Grüße

    Damle euch für die Antworten.


    Und wie lange hält dieser Zustand bei euch an? Also wie viel Zeit vergeht nach dem Aufwachen bis ihr euch tatsächlich wach fühlt?


    Und ist es dann in der Regel auch nur normale Müdigkeit/geistiger Nebel oder noch andere Kleinigkeiten?


    Eventuell achte ich auch nur zu sehr darauf aber ich fühle mich auch körperlich rundum kaputt

    Zitat

    Also wie viel Zeit vergeht nach dem Aufwachen bis ihr euch tatsächlich wach fühlt?

    mein wecker klingelt um 6.30... aufstehen tut mein körper dann um 7h. bis mein hirn dann auch einigermaßen denkfähig wird, dauert es wohl ungefähr 1,5 stunden und zwei tassen kaffee.


    interessanterweise ist – gerade weil mein hirn noch im standby-modus ist – mein körper einfach nur funktionsfähig, mehr muss er auch nicht können, als das abwickeln der morgenroutine.

    Ich fühle mich nach dem Aufwachen auch grundsätzlich schlecht. Vor allem, wenn ich geweckt werde. Da bin ich erstmal richtig unglücklich und habe kein anderes Bedürfnis auf der Welt, als einfach nur weiterträumen zu können.


    Außerdem tut mir öfters der Rücken weh und wenn ich mich aus der Bettdecke begebe wird es ganz schlimm, da kalt. Mir ist auch oft morgens schlecht in letzter Zeit.


    Innerhalb einer halben Stunde nach dem Aufstehen geht's mir aber wieder super. Also kein Grund zur Sorge, ich würde mir nur wünschen, wenn ich glücklich und zufrieden einschlafe, auch so wieder aufzuwachen. ^^

    Hm, wenn ich wach werde, denke ich direkt an Kaffee und dann an alles mögliche, aber echt nicht daran, wie ich mich fühle. Es sei denn, ich habe tatsächlich Schmerzen, aber das ist äußerst selten. Ich bin also nur gespannt auf den Tag.

    Hallo, ich fühle mich seit Jahren auch nicht mehr fit nach dem aufwachen. Im gegenteil, manchmal so als hätte ich gar nicht geschlafen, muss allerdings dazu sagen dass ich auch Schlafstörungen habe es gab Zeiten da war ich ab 2 Uhr wach und konnte einfach nicht mehr weiter schlafen. Dann wache ich auch dauernd auf weil ich aufs Töpfchen musss... Mittlerweile gehts wenigstens bis 4 Uhr aber mein Wecker klingelt eh um 5 also ist das auszuhalten. Ich bleibe dann eben liegen und werde langsam wach :-)


    Also ich denke du bist nicht alleine damit, dass du dich nach dem aufwachen schlecht fühlst.

    Zitat

    Wie fühlt ihr euch nach dem Aufwachen?

    zwischen fünf und 5.30 aufstehen, falls ich nicht eh die nacht gearbeitet habe. meistens schlafe ich nicht länger als 4 bis 5 stunden und wer mir dann über den weg läuft, dem gnade gott ;-D ich bin unausstehlich, aggressiv nach dem schlaf, fühle mich meistens ganz schrecklich und brauche auch auf jeden fall meinen kaffee ;-) ohne den gehts nicht.