• Aussehen Intimbereich nach Schangerschaft/ Geburt

    Ich bin zwar nicht schwanger, hatte aber vor ein paar Tagen eine interessante Diskussion. Viele meiner Freundinnen sind zur Zeit schwanger und daher machen sie sich natürlich auch Gedanken um die Entbindung. Eine Freundin meinte dann, dass sie lieber einen Kaiserschnitt möchte weil 1. der Intimbereich danach nicht mehr schön aussieht (hängende…
  • 192 Antworten
    Zitat

    Das schlimmste waren diese Surfbrettgroßen binden

    LOL


    Mir hat weder der Schnitt noch der Riss 1 Grades Probleme bereitet....klar musste ich mich ein paar tage lang etwas langsamer hinsetzen und habe mich nach dem Toilettengang die ersten Tage nur abgespuelt und danach abgetupft aber schlimm fand ich das ueberhaupt nicht.


    Ich habe mir aber nicht getraut da mit dem Spiegel zu schaun....davor habe ich mich gefuerchtet....das habe ich erst nach Wochen getan, als die Faeden weg waren und alles wieder im Npormalzustand lief....und es schaute aus wie immer.

    also ich habe ziemliche verletzungen bei der geburt davon getragen und bis heute habe ich mir das nicht angesehen. ( ist jetzt etwas mehr als 6 wochen her). vorstellen kann ich mir im moment nicht, dass ich wieder so aussehe wie zuvor.... aber es wird die zeit zeigen. solange ich noch schmerzen habe, werde ich keinen blick darauf werfen. mag verrückt sein... aber mir reicht das wissen darum schon aus.

    Wahnsinn, dass ihr euch da so zurückhalten konntet. Ich war so dermaßen neugierig, ob es tatsächlich so schlachtfeldmäßig aussah, wie es sich anfühlte. ;-D

    @ Cleo

    Mach dich nicht verrückt. Es sieht 100%ig weniger schlimm aus als es sich anfühlt. :)*


    Und ich will dich zwar nicht dazu überreden, aber eventuell könnte es auch eine Erleichterung sein, wenn du dich davon selbst überzeugen würdest. Die Phantasie malt oft schlimmere Bilder. @:)

    Die Not-Op kurz nach der Geburt, die Erzählungen was alles gemacht wurde und die Untersuchungen und Behandlungen danach zeigen einfach, dass es schlimm ist. Ich meine ich sehe das so. Ich kämpfe echt schon so damit... und wenn ich sehe, dass es dann noch auch so schlimm aussieht, dann wäre das nicht gut. Auch auf die Gefahr hin, dass es vielleicht "gut" aussieht... das Risiko ist mir einfach zu groß. Wie gesgt, vielleicht wird es anders wenn die Schmerzen weg sind, aber im Moment ist das unvorstellbar für mich.

    Nein. Habe ich nicht. Ich hatte mir auch davor keine gesucht. War ja ursprünglich ein Kaiserschnitt geplant. Die Nachsorge mache ich beim Arzt. Anfangs noch im KH.

    Oh, das ist schade. Ich denke, du hättest sie gut danach fragen können und schätze, es wäre der richtige Ansprechpartner gewesen. @:)


    Aber wieso hast du wegen des geplanten KS keine? Meine Hebamme hat auch KS-Mamas betreut. Auch da muss ja die Rückbildung kontrolliert werden und außerdem bietet sie ja auch ein stückweit seelische Unterstützung. Gerade in deinem Fall wäre das vielleicht nicht ganz unnütz, du hast ja wirklich was durchgemacht. :°_


    Gibt es bei dir offene Hebammensprechstunden? Kommst du aus einer größeren Stadt?

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich da eine brauche. Alles, was ich wissen wollte, wurde mir durch den Arzt gesagt, also bestand kein weiterer Bedarf in meinen Augen.


    Dadurch, dass ich eh recht lange danach noch im KH war und auch die Nachsorge und die Kontrolle beim Arzt gemacht wurde.... habe ich nie an eine gedacht.


    Und jetzt ist es zu spät. Ich bin gerade in der Phase, in der ich das für mich noch einmal aufarbeite. Ich reagiere gerade nicht so gut auf meine Umwelt. Liegt einfach daran, dass ich noch Zeit brauche. Und wenn ich mir vorstelle, dass da dann noch eine auf mich einredet, dass eh alles gut wird, dann würd ich ausflippen.


    Ich kann es außenstehenden schwer erklären, wie ich mich fühle... Und ich denke schon, dass es solche Hebammendienste hier gibt, da ich in einer recht großen Stadt lebe...

    Also ich kenne die offene Hebammensprechstunde bei uns aus dem Geburtshaus. Da gibt es zweimal pro Woche die Möglichkeit, mit jemandem zu sprechen und vor allen Dingen nimmt man sich da sehr viel Zeit und geht auch sehr auf die psychologischen Aspekte ein. Ich könnte mir zudem vorstellen, dass sich eine Hebamme in deinem Fall bereit erklären könnte, sich auch kurzfristig um dich zu kümmern.

    Zitat

    Liegt einfach daran, dass ich noch Zeit brauche. Und wenn ich mir vorstelle, dass da dann noch eine auf mich einredet, dass eh alles gut wird, dann würd ich ausflippen.


    Ich kann es außenstehenden schwer erklären, wie ich mich fühle...

    Du Ärmste... ich hatte das von der Sturzgeburt zu hause gelesen und kann mir vorstellen, dass es sicher eine traumatische Erfahrung gewesen sein muss. :°_ Gerade deshalb denke ich aber auch, du solltest das nicht auf Teufel komm raus mit dir selbst ausmachen wollen. Die Zeit mit Baby ist schon anstrengend genug und die Seele aufgrund der ganzen Hormonumstellungen ohnehin vorbelastet. :)*

    Zitat

    @ Gänseblümlein


    Ich konnte, bis ich meine Kinder hatte, nur o.B. mini benutzen. Keine Ahnung, ob das ein Indiz dafür ist, "eng gebaut" zu sein. Trotzdem habe ich beide Kinder auf natürlichem Weg innerhalb von 3 Stunden ( auch das Erste) entbunden.

    Zitat

    Gänseblümchen

    Du musst bedenken, dass unter einer Geburt die Bedingungen andere sind. Der Körper wird von Hormonen überschwemmt und die lockern natürlich auch das Gewebe, so das es sich besser dehnen kann. Das Du sonst das Gefühl hast, sehr eng zu sein, muss nicht bedeuten, das Du nicht spontan entbinden kannst

    Das ist gut zu lesen, ich meine dass sich mein Körper im Ausnahmezustand befinden wird und man Kräfte aufbringt, die man vorher nicht kennt, stell ich mir schon vor.... aber naja erstmal den passenden Papa finden, dann kann ich mir immernoch Gedanken machen ;-D

    Ja das war schon heftig die Geburt. Und dass ich da ein Trauma davon getragen habe, mit Sicherheit... Es war hat mein persönlicher Albtraum und dann noch eine Spur schlimmer... sozusagen


    Vielleicht rede ich mal mit jemandem konkret darüber... also einer Hebamme, aber im Moment kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Es dauert einfach noch etwas. Noch bin ich nicht dazu bereit. Ich will das einfach mal mit mir selbst ausmachen.... auch wenn es für andere dumm klingen mag. Ich glaube so helfe ich mir im Moment am besten darüber hinweg.

    Nach meiner ersten Geburt hatte ich eine sehr lange Monsternarbe, die natürlich auch mit zig Stichen genäht wurde. Echt fies war, dass sie nach 3 Tagen so geschwollen war, dass die Fäden richtig einschnürten und tierisch zwickten.


    Meiner Bettnachbarin ging es genau so und als wir unser leid der Schwester klagten, brachte sie uns sogenannte "Fingerlinge", die sie zuvor mit Wasser befüllt und eingefroren hatte. Die schoben wir uns da unten rein und es war wirklich eine Erleichterung. Der Kommentar meiner Bettnachbarin:" Ich habe noch nie einen so coolen Pariser zwischen den Beinen gehabt!" ;-D


    Die Fäden waren angeblich selbstauflösend, aber das taten sie bei mir leider nicht. Ich hatte eine Hebamme zur Nachsorge bei mir zu Hause und sie schaute sich das nach 14 Tagen mal bei mir auf dem Sofa an. Mit Taschenlampe und Nagelschere bewaffnet hat sie mir dann die letzten Fäden gezogen. Das war nicht schlimm, aber sicherlich ein Bild für die Götter!


    Zu eurer Beruhigung, während der gesamten Schwangerschaft werden extrem viele Hormone ausgeschüttet, die das Bindegewebe auflockern. Das führt häufig schon recht früh zu Rückenschmerzen, aber es bewirkt, dass man bei der Geburt auch extrem Dehnbar ist. Danach kommt es wieder zu einer starken Hormonveränderung, die diese Dehnbarkeit rückgängig macht, aber manchmal diese Wochenbettdepri´s auslösen. Alles ganz normal!

    Nach einer Geburt ändert sich schon etwas. Mir kann niemand, aber wirklich niemans erzählen das alles ganz genauso wie vorher ist!


    Ich bin eine zierliche sehr schlanke Person und habe letztes Jahr mein erstes Kind bekommen. Hatte einen Damriss 3 Grades+Scheidenriss+Schliessmuskel. Das ganze wurde genäht und man sieht es heute 7 Monate nach der Entindung noch. Wenn ich mal härteren Stuhlgang habe, krieg ich das sogar zu spüren.


    Kommen wir zu den weiteren körperlichen Veränderungen. Meine Brüste sind weicher nachdem ich gestillt habe, auch wenn nur kurze Zeit 6 Wochen. Das Gewebe ist dadurch an den Brüsten auch gerissen. Der Bauch ist zurückgegangen, hat 6 Monate gedauert, bis er komplett weg war, dennoch ist der Bauch nun weicher und es ist auch mehr Haut als vorher vorhanden, also so das wenn ich gegessen habe, mein Bauch sich ziemlich wölbt. Oder auch wenn ich sitze, ich eine kleine Wampe habe, hatte ich vorher nicht. Ist nicht weiter schlimm, ist ja nicht dick, aber ist eben nicht mehr so ganz Flach wie damals. Dem trauere ich schon ein bischen nach.


    Tja das wars auch schon :)

    vietnamesin

    Zitat

    Mir kann niemand, aber wirklich niemans erzählen das alles ganz genauso wie vorher ist!

    Die Ausgangsfrage war ja, ob sich das Aussehen des Intimbereichs ändert und wieso glaubst du keiner Frau, dass ihre Vagina noch so aussieht wie vorher? Es hat ja nicht jede derartige Geburtsverletzungen wie du. ;-)

    also ich hab 4 kinder spontan entbunden und es sieht genauso aus wie vorher. ich habe innen bissel probleme, da ist es halt bissel gesenkt, aber das lässt sich ganz leicht mit rückbildungsgymn wieder hinkriegen. ich hatte nie einen schnitt oder riss.