• Blut an den Fingern

    Hallo zusammen, Ich hoffe man kann mir hier etwas die Angst nehmen. Momentan befinde ich mich in der 8 Ssw. Bisher lief alles reibungslos und schon bald habe ich meinen ersten Vorsorgetermin. Ultraschall würde bereits gemacht und es war ein Embryo mit Dottersack gesehen ( Aber noch kein Herzschlag, da noch sehr früh). Ich bin grad ganz aufgelöst.…
  • 38 Antworten

    jones-1977 Danke. Es tut sehr weh.

    Ich realisiere nicht wie gestern Abend ein kräftiger Herzschlag und ein normal entwickelter Embryo zu sehen sein konnte und heute hab ich es über den Tag wohl verloren und ausgeschieden.

    Es war keine Fruchthöhle mehr zu sehen. Diesen Moment werde ich niemals vergessen. Ich stand unter Schock und stehe noch immer neben mir. Mir graut es vor der Nacht.

    wurdest Du stationär aufgenommen? Dann lass Dir was geben. Sei nicht allein, lass Dich von Deinem Partner unterstützen.

    HoneyGlow schrieb:

    Ich habe leider mit allem Recht gehabt, sowas tut einfach nur weh.

    Vielleicht tröstet es Dich etwas, dass es sowieso nichts geändert hätte.

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    dda123 schrieb:
    HoneyGlow schrieb:

    Ich habe leider mit allem Recht gehabt, sowas tut einfach nur weh.

    Vielleicht tröstet es Dich etwas, dass es sowieso nichts geändert hätte.

    Vllt hätte ich stationär bleiben sollen. Ich weiß es nicht. Ich mache mir Gedanken woran es gelegen hat. Ich weine den ganzen Tag und realisiere nicht warum es mir passiert ist.

    Bis letzte Woche war alles gut und ich war überzeugt davon, dass alles seine Richtigkeit hat. Ich komme mit dem plötzlichen Abort nicht zurecht.


    Ich habe Bilder abgespeichert in meinem Kopf wie der Arzt mir sein Beileid aussprach und anschließend den Chefarzt anrief und von einem "abortus incompletus" sprach.

    Das so offiziell zu hören, hat mich wo getroffen, dass ich in Tränen ausgebrochen bin.

    Ich bin immernoch fassungslos und habe das Gefühl schwanger zu sein. Ich will nicht akzeptieren das es das gewesen ist.

    Ich bin ausgeschaut und ich fühle nur Leere in meinem Kopf. Der Eingriff war für mich ein Tortur, man hat mir meine letzten Bestandteile der Schwangerschaft genommen. Soll man meinen - ich übertreibe und stelle ich an. Es ist ein schlimmer Schmerz und ich versuche darüber zu reden und zu schreiben um das zu verarbeiten.


    Meine schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten und ich habe viel Optimismus und Vertrauen in den eigenen Körper verloren.

    Ich habe das starke Gefühl mein Kind wäre lebenstauglich gewesen - aber mein Körper halbes abgestossen

    (Durch eine evtl. Gelbkörperschwäche) und es ist mit einer pünktlichen Regelblutung abgegangen . ( die kommt immer pünktlich zum 30. und auch dieses Mal leider).

    Ich kenne meine Regel und Regelschmerzem und dessen Vorbote und ich bin innerlich wütend und einfach geschockt aber auch gleichzeitig zu müde zu trauern und zu weinen.

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    Leider passiert es oft, dass eine Schwangerschaft in einem sehr frühen Stadium endet. Das macht es aber nicht weniger schlimm und du hast alles Recht der Welt, zu trauern!:)* Aber bitte mach deinem Körper keine Vorwürfe. Der macht das nicht mutwillig@:) Und es wird nicht besser, wenn du ihn noch mehr kontrollierst, da rutschst du nur in eine Zwangsstörung... Gib dir erst mal Zeit, das Ganze zu verarbeiten!

    Hallo, da das Forum schließen soll, habe ich mir nochmal schnell meine Beiträge durchgelesen die ich damals verfasst habe und möchte nur Bescheid geben, dass ich auch noch nach einer 2ten Fehlgeburt, schließlich noch ein gesundes Kind zur Welt gebracht habe und eine wundervolle,problemlose Schwangerschaft genießen durfte und das ohne Sorgen und immer in Vertrauen zum eigenen Körper :).

    Es ist wichtig auf sein Bauchgefühl zur hören... die erste Fehlgeburt werde ich nie vergessen und in schmerzhafter Errinerung behalten, dennoch möchte ich einigen den Mut machen, niemals aufzugeben und die Hoffnung nie zu verlieren. Mein schlechtes Gefühl hat die Fehlgeburten vorausgeahnt... meine 3te unbeschwerte Schwangerschaft durfte ich komplett sorgenfrei genießen.! Vielen Dank nochmal für den Trost damals und die lieben Worte

    Bin richtig betroffen, als ich jetzt über Deine erste Fehlgeburt gelesen hatte und ich glaube den Ärzten nicht, dass kurz vor dem Verlust des Kindes noch alles in Ordnung war. Das habe ich schon beim Lesen nicht geglaubt, als ich noch gar nicht bei Deinem Posting war, dass dann über die Ausschabung berichtete.


    Um so mehr freue ich mich, dass es beim dritten Versuch so super geklappt hat.


    Und ich lobe Deinen Mut! Denn es war ja zunächst auch ein zweites Mal schief gegangen und das nach diesem schrecklichen ersten Mal. Und trotzdem hast Du es wieder gewagt und dann solch ein Glück gehabt!


    Freut mich für Dich! @:)

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