Gebärmutterhalsverkürzung – Muttermund besser tastbar oder nicht

    Hallo!


    Mich interessiert folgende Frage:


    Wenn der Gebärmutterhals verstreicht, ist der (äussere) Muttermund dann in der Scheide besser tastbar und wird nach vorne geschoben oder zieht er sich dann zurück und man kann ihn schwerer tasten/erreichen?


    Kann sich ein Gebärmutterhals auch verkürzen und der Muttermund öffnen, wenn das Köpfchen noch nicht fest im Becken sitzt?


    Viele Grüße und Danke!

  • 5 Antworten

    Hallo Die_Liebliche!


    Das ist ganz individuell. Es kann sein, dass der Muttermund noch sacral ist, d.h. weit hinten, dann ist er nur sehr schwer zu tasten. Der MM kann aber auch zentriert sein, d.h. man stößt direkt an den MM, wenn man untersucht.


    Das ist aber unabhängig davon, ob der GMH verstrichen ist oder nicht. In der Regel ist es aber so, dass der MM vor der Geburt eher sacral ist und sich kurz vor oder während der Geburt zentriert.


    Und ja, das alles kann auch passieren, wenn der Kopf noch nicht fest im Becken, das fördert es aber schon!


    LG, Trallala

    Ich danke dir für deine Antwort!


    Es ist bei mir so, dass ich seit einiger Zeit vorzeitige Wehen habe, die aber noch nichts weltbewegendes bewirkt haben. Der Gebärmutterhals hatte sich von 6 auf 4 cm verkürzt, also alles ok!


    Durch NFP kenne ich mich mit der Muttermundtastung aus. Das war bislang auch nie ein Problem und eine Sicherheit für mich, da ich so immer feststellen konnte, ob der Muttermund tastbar ist und noch geschlossen ist (mal stand er sacral, mal zentriert). Das hat mir bei den Wehen eine innerliche Ruhe verschafft. Man konnte fühlen, dass der Muttermund weicher ist, aber immer noch wie eine Nasenspitze rausstehend....


    Nun hatte ich am Samstag schmerzhaftere Wehen und seitdem habe ich ein Bauchziehen (aber ohne wirkliches Hartwerden des Bauches). Das Bauchziehen fühlt sich wie Regelschmerzen an.


    Gestern habe ich wieder versucht meinen Muttermund zu tasten und ich komme nicht mehr ran. Es fühlt sich ganz anders an als sonst.


    Warum ist das so?


    Das meinte ich mit meiner Frage, ob der Muttermund schwerer zu tasten ist wenn der Gebärmutterhals verstrichen ist.

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    Ich hab dazu etwas gefunden:

    Zitat

    Bei einer vaginalen Untersuchung stellen der Arzt und die Hebamme fest, wie der Zustand des Gebärmutterhalses (Portio) ist.


    Während der Schwangerschaft ragt das untere Ende der Gebärmutter vier bis fünf Zentimenter in die Scheide rein. Gegen Ende der Schwangerschaft wird dieser "Hals" durch Vorwehen und den Druck des kindlichen Kopfes immer kürzer, bis er kaum noch tastbar ist.


    Dann spricht man von einer aufgebrauchten Portio, die von nun an Muttermund genannt wird (.....................................................)

    http://books.google.de/books?id=K0spTwdPCyUC&pg=PA94&lpg=PA94&dq=muttermund+tastbar+geburt&source=bl&ots=itROXPdWcm&sig=NylpaMFoDn-Pu57e3_xmkZRUEmA&hl=de&ei=63rcToiMMM_54QSBpK3dDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=7&ved=0CEoQ6AEwBjgy#v=onepage&q=muttermund%20tastbar%20geburt&f=false


    Also verstehe ich es richtig, dass der Muttermund bei verstrichenem Gebärmutterhals nicht mehr gut tastbar ist?

    Naja, für Laien ist dann der MM wahrscheinlich tatsächlich schlechter zu tasten, da er dann ja eben zum restlichen Gewebe ist.


    Wie weit bist du denn?

    Zitat

    Also verstehe ich es richtig, dass der Muttermund bei verstrichenem Gebärmutterhals nicht mehr gut tastbar ist?

    Mein Frauenarzt konnte meinen Mumu bei der letzten Untersuchung auch schlechter ertasten, weil der GmH fast weg war / ist.

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