• Ich schaff es einfach nicht...

    hallo ihr lieben, ich hab ein Problem. Ich bin jetzt 32.ssw und schaff es einfach nicht mit dem rauchen ganz aufzuhören. Klar hab ich Angst dass ich meinem kleinen Wurm schade, aber ich weiß auchnicht woran das liegt dass ich einfach zu schwach bin aufzuhören. ich muss vll mit dazu sagen, dass ich ungewollt schwanger geworden bin und ich es bis heute…
  • 55 Antworten

    Sorry, aber ich finde es unverantwortlich. Das was mit einem Kind gemacht wird wenn es noch an der Nabelschnur der Mutter hängt und raucht nennt man Körperverletzung meiner Meinung nach.


    Aber nunja wenn man so egoistich sein kann dann nur zu. :|N

    Ich find das so dermaßen.. dumm und ignorant, wie man hier gestänkert. In meinem Leben habe ich noch nie geraucht, aber die Art wie man sich hier einer verzweifelten Frau nähert ist unmenschlich.


    Mensch, zu ner Heroinsüchtigen sagt doch auch niemand "Hey, das ist nur Willenskraft! Da ist kein Trick dabei, dass dein Hirn nicht mehr deinen Körper durch die Hölle gehen lässt um an Stoff zu kommen, nur Willenskraft!"


    Rauchen ist eine Sucht. Es kann dem Kind schaden.


    Aber dieser Psychoterror, den die TE hat, weil alle Welt auf ihr rumhacken würde wie es hier geschieht, das ist doch genauso schlimm wie die Zigaretten, auf die die TE bis jetzt reduziert hat.


    Ein offener Umgang mit dem Thema Sucht ist erforderlich, um sie zu bekämpfen.


    Liebe tequila, ich hoffe sehr du liest dennoch noch mit.


    Versuch, keine Zigaretten im Haus zu haben. Frag bei der Krankenkasse nach Hypnose oder Akupunktur, sag gleich es sei dringend, da du schwanger bist. Kauf dir das Buch von Allen Carr.


    Und bittebitte halte weiter so tapfer durch! Du kannst nichts dafür, dass du die Sucht nicht ausschalten kannst. Aber versuch, die Ratschläge zu beherzigen und kämpf dich durch.


    Ich wünsche dir von Herzen das Allerbeste.

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    Mensch, zu ner Heroinsüchtigen sagt doch auch niemand "Hey, das ist nur Willenskraft! Da ist kein Trick dabei, dass dein Hirn nicht mehr deinen Körper durch die Hölle gehen lässt um an Stoff zu kommen, nur Willenskraft!"

    Das ist richtig. Das wäre für einen Heroinsüchtigen oder Alkoholsüchtigen auch Lebensgefährlich.


    Natürlich hat ein Raucher Entzugserscheinungen. aber man kotzt weder noch hat man Muskelkrämpfe.


    Das einzige was dabei sein könnte ist unruhe oder Schlaflosigkeit. Aber im Gegensatz zu Heroin ziemlich wenig.


    Es ist eine Kopfsache bei Zigaretten. Und das schafft man nur durch Sturheit und durchhalten. Akkupunktur bringt langfristig nichts und für Allen Carr muss man schon eine Portion Willenskraft dabei haben, was bei der TE nicht gerade der fall ist.


    Mit gejammer kommt man da einfach nicht weiter. Und so ist es nunmal. Da kann man streicheln und trösten wie man will.


    Und da die Mutter nicht aufhört wird das Baby nach der GEburt die Entzugssymptome haben. Auch toll. :)=

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    Es ist eine Kopfsache bei Zigaretten. Und das schafft man nur durch Sturheit und durchhalten. Akkupunktur bringt langfristig nichts und für Allen Carr muss man schon eine Portion Willenskraft dabei haben, was bei der TE nicht gerade der fall ist.

    Und was bringt dich auf die Spur, Akupunktur sei nutzlos? Und vorallem, warum unterstellst du der TE, sie hätte keine Willenskraft? Sie hat stark reduziert und raucht manchmal tagelang nicht. Das ist ein super Anfang, wenn sie jetzt mehrere Hilfsmethoden kombiniert ist sie bald Nichtraucherin.

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    Und da die Mutter nicht aufhört wird das Baby nach der GEburt die Entzugssymptome haben. Auch toll. :)=

    Natürlich hat ein Raucher Entzugserscheinungen. aber man kotzt weder noch hat man Muskelkrämpfe.


    Das einzige was dabei sein könnte ist unruhe oder Schlaflosigkeit. Aber im Gegensatz zu Heroin ziemlich wenig.

    Und sind Entzugssymptome im Mutterleib angenehmer? Also irgendwo hakt deine Argumentation. Wir sind uns ja einig, dass Rauchen in der Schwangerschaft nicht zu verharmlosen ist- aber das wie ist es, das zählt.

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    Das ist richtig. Das wäre für einen Heroinsüchtigen oder Alkoholsüchtigen auch Lebensgefährlich.

    Ach echt? Inwiefern?

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    Wenn Sie aufhören Alkohol zu trinken, können Sie viele Entzugserscheinungen haben. Diese können leicht bis sehr stark sein. Sie können unter Schlafstörungen, Schwitzen, starken Magenschmerzen, Angstgefuehlen, Unruhe und Anspannung leiden. Im schlimmsten Fall können Sie anfangen zu zittern und einen epileptischen Anfall oder ein Delirium Tremens (Anfall) bekommen.

    Das gleiche gilt für's Rauchen. Aber Rauchen is ja nur Willenskraft, das Dopamin wird auch weiter ganz normal ausgeschüttet..

    Super Sache, wie empathisch hier doch einige Userinnen sind... %-| Ganz klar: Rauchen in der Schwangerschaft ist schädlich für das Kind, das steht ja auch völlig außer Frage.


    Aber hier nun mit Keulen auf die TE einzuschlagen und ihr Vorwürfe zu machen bringt absolut überhaupt nichts. :|N Sie schreibt doch selbst, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, sich dafür schämt... Und sie hat diesen Faden eröffnet, weil sie Hilfe sucht, sich aber nicht traut, jemanden anzusprechen. - Prima, dass ihre Ängste nun doppelt und dreifach bestätigt werden, indem man sie hier in der Luft zerreißt.


    Und bei derartigen Reaktionen wundert ihr euch ernsthaft, dass sie es nicht gewagt hat, sich jemandem anzuvertrauen?! Ehrlich gesagt würde es mich jetzt eher wundern, wenn sie diesen Schritt überhaupt noch machen sollte. ":/

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    Wenn Sie aufhören Alkohol zu trinken, können Sie viele Entzugserscheinungen haben. Diese können leicht bis sehr stark sein. Sie können unter Schlafstörungen, Schwitzen, starken Magenschmerzen, Angstgefuehlen, Unruhe und Anspannung leiden. Im schlimmsten Fall können Sie anfangen zu zittern und einen epileptischen Anfall oder ein Delirium Tremens (Anfall) bekommen.

    Das gleiche gilt für's Rauchen. Aber Rauchen is ja nur Willenskraft, das Dopamin wird auch weiter ganz normal ausgeschüttet..

    Ich rauche seit einigen Jahren nicht mehr. Mir hat damals das Buch "Endlich Nichtraucher" geholfen.


    Als ich aufgehört habe, hatte ich weder dramatische Entzugserscheinungen noch leichte. Ich kenne auch keine Exraucher mit Zitteranfällen während des Nikotinentzugs. Ich halte diese angeblichen Entzugserscheinungen für Schwachsinn.


    Willenskraft hat mich aber auch nicht weitergebracht. Vor dem endgültigen Aufhören hatte ich einige gescheiterte Versuche. Ich hab versucht mich zum Durchhalten zu zwingen. Das ging gar nicht.


    Ich konnte aufhören, als ich mich dazu wirklich entschieden hatte. " ich sollte aufhören, weil..." hat bei mir nicht funktioniert.

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    Als ich aufgehört habe, hatte ich weder dramatische Entzugserscheinungen noch leichte. Ich kenne auch keine Exraucher mit Zitteranfällen während des Nikotinentzugs.

    Ich kenne leider einige, die außer Nervosität, Zittern und latenter Übelkeit auch tiefe Stimmungslagen und Verschlimmerungen chronischer Krankheiten hatten.

    Ja, die Menschen mit massiven Entzugserscheinungen kenne ich auch, das mag wohl am fehlenden Erfahrungsschatz der Userin liegen.


    Ich bin immer wieder erstaunt, wie über Rat Suchende hergefallen wird.


    Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, riet mir der Arzt sogar, nicht ad hoc mit dem Rauchen aufzuhören, sondern es ausklingen zu lassen, wenn ich denn könnte.


    Ich konnte es damals nicht ganz lassen und habe trotzdem eine wunderbare Tochter zur Welt gebracht, die keinerlei Anzeichen einer Minderversorgung zeigte und sich überdurchschnittlich gut entwickelte.


    Das soll kein Freibrief für das Rauchen sein, jedoch sollte man sich einfach klar machen, dass wir in den Großstädten sicherlich Schwangere mit Sauerstoffflaschen ausstatten müssten, wenn sie auf die Straße gehen - Autoabgase oder wie gestern bei uns früh morgens ein Säuregeruch in der Luft - sind mit absoluter Sicherheit auch nicht der Gesundheit von Mutter und Kind zuträglich.


    Wieso kann man sie nicht aufmuntern, wie wenige es hier getan haben? :)^ :)= , sie lässt es sogar hin und wieder - das ist ein Fortschritt! :)^ :)=


    Da werden Millionen des Geldes aus den Steuern für Zigaretten scheinheilig ausgegeben, um Suchtprävention zu betreiben und von einer Schwangeren erwartet man das Süchteln ganz selbstverständlich. Wie gut, dass Schwangere nicht auch Menschen mit Lüsten und Süchten sind %-|


    Das schlechte Gefühl und der Druck schadet dem Kind vielleicht mehr als die eine oder andere Zigarette - wie gesagt, ich spreche hier nicht von Kettenrauchen.


    Liebe tequila, ich wünsche dir die Kraft, es zu lassen, aber die Gelassenheit, dich nicht verrückt zu machen, wenn es dir mal nicht gelingt.


    Alles Gute für dich und dein Baby @:)

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    von einer Schwangeren erwartet man das Süchteln ganz selbstverständlich

    das Nichtsüchteln sollte es heißen %-|

    Dass Rauchen in der Schwangerschaft (und auch sonst) sehr schlecht für das werdende Kind ist, darüber sind wir uns alle einig.

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    Was kann ich denn noch tun?

    Welche Hilfen hast du denn in Anspruch genommen?


    Manche schaffen es alleine und plötzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Du gehörst offenbar nicht zu diesen Leuten. Naja, halb so schlimm, wenn du dann andere Hilfen suchst und annimmst:


    - Nikotinpflaster - reduziert wenigstens die Belastung des Kindes mit dem Atemgift Kohlenmonoxid.


    - Abgewöhnkurs - evtl von der Krankenkasse bezahlt und empfohlen


    - Akkupunktur - ein paar Nadelpiekser können sehr hilfreich sein


    - Unterstützung bei Freuden und Bekannten (schön wäre es, wenn andere, dein Partner (?) mitziehen würden)


    - meide Versuchungen, "Freunde" die dich zum Rauchen anhalten


    - Antiraucherkaugummis - Nebenwirkungsarm, aber die Zigarette schmeckt nicht mehr.


    - Bücher : "Endlich Nichtraucher" u.a.

    Möchte nur mal in den Raum werfen...komisch, daß nicht alle Geburtenjahrgänge bis ca. 1980 aus völlig kranken, untergewichtigen Zwergen bestehen. ]:D ]:D ]:D