• Krankentransport zur Geburt-Was übernimmt die Krankenkasse?

    Guten morgen alle zusammen, ich hab mal eine Frage und habe bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Wir bekommen im Juni ein Baby und haben aber kein Auto. Obwohl wir ein Krankenhaus in unserer Stadt haben, würde ich gerne in einem anderen Krankenhaus entbinden, das ca. 50km entfernt ist. (Dort in der Nähe wohnt unsere ganze Familie). Weiß jemand…
  • 38 Antworten

    @ cerna

    Mustermann meinte, dass es Verschwendung von Geldern wäre, 50 km ins Wunschkrankenhaus zu fahren. Und ein Rettungswagen wird tatsächlich nur nötig sein, wenn ein vorzeitiger Blasensprung vorliegt UND das Baby noch nicht fest im Becken ist. Ansonsten ist ein RW kein Taxi.


    Aber wahrscheinlich bekommt die Ursprungspoaterin ihr erstes Baby und dachte, jede werdene Mutter wird mir dem RW ins Krankenhaus gefahren :=o!

    Die Thread-Eröffnerin hat doch gar nicht von einem RTW sondern von einem Krankentransport gesprochen. Das ist ein Unterschied. Ein RTW muss schnell bei Notfällen sein, mit einem KTW werden z.B. Dialyse-Patienten ins KH gebracht.


    Von daher könnte ein Arzt die Notwendigkeit eines Krankentransportes bescheinigen, dann müsste die Krankenkasse die Kosten übernehmen (evtl. müsste ein Eigenanteil gezahlt werden, aber das weiß ich nicht). Weiß aber nicht, ob es Ärzte gibt, die bei ner Geburt die Notwendigkeit eines Krankentransportes in eine 50 km entfernte Klinik sehen.


    *:)

    Zitat

    Weiß aber nicht, ob es Ärzte gibt, die bei ner Geburt die Notwendigkeit eines Krankentransportes in eine 50 km entfernte Klinik sehen.

    Im Normalfall nicht, es sei denn, in diesem KKH gibt es etwas, was notwendig für die Geburt ist, was es in dem anderen nicht gibt.


    Verstehe aber generell das Problem nicht. Auch ohne Auto gibt es Möglichkeiten.

    Zumal KTWs meines Wissens nach generell nicht auf Rufbereitschaft fahren. Es wird doch sicher eine andere Möglichkeit geben und wenn es das Taxi ist. Das sollte einem die Geburt des Kindes schon wert sein.

    Also ich kann auch nicht verstehen, daß man überhaupt auf so eine Idee kommt! :-/

    Zitat

    aehem, ekki, es gibt SItuationen, wie einen Blasensprung, wo man liegend und demnach mit Krankenwagen gefahren werden muss!! (wenn das kind noch nicht tief genug im Becken liegt und die Fruchtblase ist geplatzt kann die Nabelschnur vorrutschen und die Sauerstoffversorgung wird unterbrochen..)

    Ja und in dem Fall steht einem auch ein Krankenwagen INS NÄCHSTGELEGENE Krankenhaus zu und ist ja o.k...


    Aber doch nicht, weil man wegen den Eltern in ein anderes Krankenhaus möchte! Ich finde es nicht o.k., wenn KRANKENtransporte, die vielleicht jemand anderes wirklich benötigt, zum Fahrdienst ausgenutzt wird! :|N

    was ich nochmal so nebenbei erwähnen wollte ist, dass eine bekannte von mir die auch schwanger ist, wegen eines notfalles auch mit einem RTW in KH musste und danach eine rechnung über 500 € ( über 200 € für den RTW und nochmal etwas über 300 € für den notarzt) selber zahlen sollte.wenn man nicht stationär aufgenommen wird, könnte es sehr gut möglich sein, dass man es echt selber zahlen muss, da soweit ich weiß die krankenkassen ab dem 1.1.09 anders abrechnen.

    Zitat

    was mustermann oder wie der hieß doch meinte war das man IMMER, egal in welchem Fall mit dem Krankenwagen fahren sollte.

    Das hab ich nicht geschrieben... wer lesen kann ist klar im Vorteil!