• Kreislaufprobleme und Unterleibsschmerzen ?

    Hallo ihr lieben Habe mal ne frage an euch!Habe jetzt seit fast 2 wochen totale kreislaufprobleme vorallem bei dieser hitze und unterleib schmerzen als wen ich meine mens kriege, ziehen im bauch, übelkeit die kommt und geht und ziehen in der brust.Bin auch einmal schon umgekippt:-(.Bin auch heute zwei tage über meine mens,hatte am 5 meinen EI und mein…
  • 4 Antworten

    Achja und noch was deine maus ist ja am 3.04. ausgerechnet,mädchen lassen sich gerne zeit so war es bei unserer maus ich war am 22.04.08 ausgerechnet und wann kam sie am 28.04.08 hehe.


    Ok bis bald:)^:)*

    MAN JULE........ SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN DICH EEEEEEEEEENNDLICH MAL WIEDER ZU LESEN!!!


    das freut mich ganz dolle! hab mich schon gefragt ob alles gut verlaufen ist und wies dir so geht. TOP!! schön das es dir gut geht, ist ja extrem viel passiert bei dir. man man... HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR HOCHZEIT@:)@:)

    @ snoevit:

    also meine mens hab ich bekommen, aber is irgendwie seltsam. der erste tag war so minimal, dass ich nix gebraucht hab. gestern, der 2. tag war schon wieder normal. aber mir tut so extrem der rücken weh, also überm hintern! boar...%-| und meine brüste schwellen sonst ab, sobald die mens da is, aber diesmal irgendwie nich so recht.:-/


    ich weiss auch nich. mein schatz hat sich schon gefreut und denkt da könnt vielleicht doch was passiert sein.


    sagt mal mädels?! was haltet ihr denn von folsäure von schlecker, rossmann und co.? bringt das was oder ist das nur heisse luft?

    Hallo return,


    Dankeschön.Ja bei uns hat sich vieles geändert.Die geburt ist alles super verlaufen.


    Und ich habe vor 2 wochen erfahren das ich wieder schwanger bin wir haben es so geplant dieses jahr noch ein baby zu bekommen aber das es so schnell geht haben wir nicht gedacht,1 monat war nixs aber direkt beim 2 monat hat es geklappt.Wir sind so glücklich.


    Aber wie geht es dir den hat du noch ürgendwelche anzeichen weil du ja gesagt hast das deine mens so komisch war??Ich drücke dir ganz fest die daumen.


    Snoevit müsste ja entlich mal ausgepackt haben hoffentlich meldet sie sich bald bin total gespannt ob alles gut verlaufen ist.


    Liebe grüße Jule*:)

    *:)*:)*:)*:)


    das freut mich ja!!! SUPI!! Herzlichen Glückwunsch Jule


    man da wird frau fast neidisch (also ich) da probiert man rum und macht und tut ;-) und jule hat so gut gefallen das die maus bald noch ein knopf hat. ;-D:)z


    anzeichen? weiss nich genau.. selbst nach der mens hab ich ab und an nen ziehen und mir tat nen paar tage lang tiiiiiiiierisch der rücken weh%-| aber der test sagt das es nix zur aufregung gibt! also was solls...


    hoffe doch mal das sich snoe mal wieder blicken lässt! bin gespannt wie nen flitzebogen:)z

    hy return,


    brauchst nicht neidisch sein bei euch zwei klappt es auch noch ich drücke euch ganz fest die daumen.


    Also meine ss ist aufjedenfall dieses mal ganz anders habe total mit schwindel unber übelkeit zutun,das ist ganz schlimm.


    Hast du den mal einen test gemacht??Ich habe schon öfters gehört trotz mens das man schwanger ist,z.b. meine schwester die hatte bis zum 6 monat noch ihre mens und eine gute freundin von mir auch das gleiche,also ein test würde nicht schaden.:)^:)^:)^


    Ja auf snoevit bin ich auch total gespannt.


    LG Jule*:)

    Hallo;-D


    Bevor unsere Maus gleich wieder wach wird, wollt ich mich mal kurz melden: Uns geht es wunderbar! Unsere Linnea kam am 6.4. um 12.42Uhr mit 3300g, 49cm und 35cmKU zur Welt. ich kopier mal noch den Geburtsbericht rein. Viel Spaß beim Lesen!@:)


    Stefan:


    Es ist Wochenende. Nicht irgendein Wochenende, es ist das Wochenende nach dem errechneten Entbindungstermin von Krümel. Da sich noch nichts in Cindys Bauch getan hat, was auf eine baldige Geburt schließen lässt, fahren wir zum Routine CTG in das St. Joseph Stift.. Gut, man könnte fast sagen, außer Spesen nichts gewesen. Einzig einen Bauchgurt für Cindy gibt es. Dieser macht das Laufen für Sie wieder etwas erträglicher.


    Noch ein kurzer Plausch mit dem Arzt der unsere Einstellung gegenüber den Augentropfen bei Neugeborenen versucht, zu kippen. Dann wieder mit neuen Termin für Sonntag 08:00 Uhr in der Früh ab nach Hause.


    Jedes Wehenanzeichen wird voller Hoffnung als Geburtseinleitung interpretiert. Schließlich habe ich mich schon gedanklich davon verabschiedet am darauf folgenden Montag wieder auf Arbeit zu gehen. Der Schreibtisch wurde besser als sonst aufgeräumt, das Arbeitsgebiet an den Vorgesetzten in allen Einzelheiten übergeben und täglich aktualisiert, immer in der Hoffnung, dass das Telefon klingelt und Cindy mit schmerzverzehrter Stimme mir Ihr Beklemmen zum Ausdruck bringt.


    Cindy:


    Es ist Sonntag, der 5.4.09. Wir haben gleich morgens um 8.00Uhr einen Termin zum CTG im St.-Josephstift, dem Krankenhaus, in dem ich hoffentlich schon bald entbinden werde.


    Das CTG zeigt zum ersten Mal klitzekleine Wehen an, die sich aller 10 Minuten wiederholen. Bei der Auswertung entmutigt mich die Hebamme mit einem "Die Gebärmutter übt schonmal.". Meine Freude darüber hält sich extrem in Grenzen, hatte ich doch auf richtige Wehen gehofft, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, noch weitere Tage mit dieser Monsterkugel leben zu müssen. Trotzdem folgen wir dem Rat der Hebamme, halten ein Mittagsschläfchen und gehen den Tag ganz gemütlich an, um ein bisschen Kraft für die bevorstehende Geburt zu sammeln. Die Wehen bleiben den Tag über konstant und kommen Abends sogar alle 5 Minuten. Bis auf ein Hartwerden des Bauches ist allerdings nichts zu spüren.


    Stefan:


    Es wird Sonntag. Besagter Arzttermin in der Früh bringt auch nur bedingt neue Erkenntnisse. Der restliche Tag wird normal verbracht, jedoch mit der für uns empfohlenen Erholung. Zum Abschluss des Tages wollen wir die Wehentätigkeit noch etwas fördern indem wir eine gemütliche Ausfahrt mit dem R32 machen. Jedoch verursacht das zwar kurzzeitig den gewünschten Erfolg, doch außer Schmerzen für Cindy ist nichts weiter.


    Zum Abend des Sonntages noch ein kurzer flehender Blick an Cindy mit der Frage: "Lohnt es sich Schnitten für Arbeit und Schule zu machen?"


    Also wie gewohnt ins Bett, Wecker auf 06:10 Uhr gestellt und dem normalen Rhythmus seinen Lauf gegeben.


    Cindy:


    In der Nacht werde ich mehrmals von den Wehen geweckt, welche aber weiterhin nicht wirklich schmerzhaft sind. Montag morgen habe ich 9.30Uhr einen Termin bei meinem Frauenarzt und kann es kaum erwarten, mir von der Schwester wieder anhören zu dürfen, wie hoch doch mein Blutdruck ist. Ich hatte gehofft, diesen Termin umgehen zu können, aber unsere Maus scheint immernoch nicht kommen zu wollen.


    Pünktlich nach meinem Frühstück setzen wieder Wehen ein. Diesmal alle 4 Minuten. Ich bin überrascht, denn ich hatte keine Ahnung, dass Übungswehen, so häufig kommen können. Schmerzen habe ich weiterhin keine. Deshalb bereite ich mich seelisch und moralisch auf meinen Frauenarzt Besuch vor und springe um 8.00Uhr unter die Dusche. Es ist bekannt, dass richtige Wehen in warmen Wasser stärker werden, umso verwunderter bin ich, als ich meine "Übungswehen" plötzlich alle 2 Minuten bekomme und mich bei jeder an der Duschstange festhalten und veratmen muss.


    Stefan:


    Irgendwie habe ich am Montag Morgen das Gefühl, dass da etwas passieren wird.


    Arbeit läuft normal, sicher wollen alle Kollegen wissen ,wie denn nun der aktuelle Stand wäre. Mir wird Mut gemacht und der Hinweis, ich solle doch heute keine großen Sachen beginnen, mit auf den Weg gegeben.


    Routine Anruf zu Hause gegen 08:30 Uhr erbringt auch nichts Neues, nur dass ich Cindy doch zum Frauenarzt fahren solle, da heute wieder ein CTG Termin ansteht. Wir sind nach meinen Kenntnisstand da auf die Gunst der Hebamme angewiesen. Wenn die zu dem Termin am Montag die Aufforderung zur Einleitung geben würde, dann hieße es: ab ins Krankenhaus.


    Cindy:


    Als Stefan 8.30Uhr anruft, beschliesse ich deshalb, dass Bahn fahren doof wäre und bitte ihn, von Arbeit zu kommen, um mich zu meiner Ärztin zu bringen. 10 Minuten später, nach langem Überlegen und Wehen in 1 bis 2 minütigen Abständen, rufe ich Stefan erneut an, um ihn zu informieren, dass wir doch direkt mal ins Krankenhaus fahren könnten, erreiche ihn aber nicht.


    Stefan:


    Gegen 09:00 Uhr fahre ich von Arbeit los. Kurz vorher überlegt, noch schnell den Schreibtisch aufgeräumt – war ja nicht viel – wollte ja eigentlich gar nicht auf Arbeit sein. Allen Kollegen noch Bescheid gegeben und mit einer gewissen Vorahnung das Arbeitskostüm gegen meine Zivile Tracht eingetauscht – was sich später als Gold richtig herausstellte.


    Auf dem Weg nach Hause bekomme ich auf mein Diensthandy einen Anruf , den ich nicht entgegen nehmen kann, weil zum einen dieses Handy im Rucksack auf der Rückbank liegt und ich zum anderen während des Autofahrens ohne Freisprecheinrichtung nicht telefoniere. Mit dem Gedanken an die Situation und evtl. lästigen dienstlichen Gesprächspartnern will ich mich dann auch nicht nach dem Handy bemühen. Zu Hause angekommen wage ich dennoch einen Blick auf das Handy – ok, es war Cindy. Mist, denke ich. Autotüre zu und im Galopp in die Wohnung, wo ich Sie nach mehreren Rufen aufgebeugt vor der Wickelauflage vorfinde. Mein Vorschlag, sofort in das Krankenhaus zu fahren, wird unter schmerzverzehrtem Nicken angenommen.


    Cindy:


    Pünktlich 9.15 Uhr ist Stefan zu Hause: in "Zivilklamotten" wegen einer –Zitat- "leisen Vorahnung". Wir fahren also direkt ins Krankenhaus und ich verfluche jedes einzelne Schlagloch. Unterwegs unterrichtet Stefan die Schwester bei meiner Frauenärztin telefonisch von unserem Vorhaben und diese wünscht uns alles Gute.


    Stefan:


    Schnell wird noch die Visitenkarte des Frauenarztes genommen und schon geht es mit Sack und Pack und vorsichtigem, leicht keuchendem Watscheln zum Auto. Die Frauenärztin wünschte uns während der Fahrt noch alles Glück und so überlege ich fast panisch und zu allem entschlossen doch einfach mal ein paar rote Ampeln in dieser Notsituation zu ignorieren. Jedoch bringen mich meine angeborene Vernunft und die drohenden Konsequenzen wieder auf den Fahrersitz zurück. Als wir nach gefühlten 2 Stunden Fahrt am Krankenhaus ankommen, parke ich frech direkt vor dem Eingang, um meine zwei Ladys in den Kreissaal zu geleiten.


    Wieder ein kurzer Plausch mit der Hebamme, Cindy nochmal gut zugeredet und gestreichelt und danach wird schnell der grüne Blitz aus dem Halteverbot befördert.


    Nach unendlichen Runden um das Krankenhaus bin ich froh, im anliegenden Wohnviertel einen Parkplatz zu erhaschen. Die restlichen Sachen gepackt – dafür hatte ich ja die Tage zuvor trainiert – dann geht es mit Sturmschritt zu Cindy. Keine Macht der Welt könnte mich jetzt aufhalten.

    Cindy:


    Im Krankenhaus angekommen empfängt uns eine freudestrahlende Hebamme namens Jacqueline. Ich teile ihr mit, dass ich entweder wahnsinnige Darmbeschwerden habe, oder wir nicht ohne unser Kind wieder heimgehen. Irgendwie muss ich wohl nach Geburt aussehen, denn sie bringt uns direkt in ein sogenanntes Wehenzimmer und schliesst mich ans CTG an. Es ist irgendwas zwischen 9.30Uhr und 9.45 Uhr.


    Stefan:


    Im Wehenzimmer angekommen erinnere ich mich, etwas zu essen, bevor Hunger entsteht. Schließlich habe ich mich aufgrund von vielen Schauder- und Schreckensgeschichten auf mehrere Stunden eingestellt – und die muss ich doch durchhalten. Also schnell den ersten Müsli Riegel vernascht.


    Hauptaufgabe ist es natürlich, Cindy so gut wie nur möglich zur Seite zu stehen. Vorsorglich werden Uhr und Ring abgemacht, dass mir dadurch auch ja keine Verletzungen zugefügt werden, wenn Cindy meine Hand ganz fest drückt – und natürlich, damir Sie sich nicht verletzt.


    Die Wehen werden stärker und Cindy beginnt, zu Hecheln und zu Stöhnen. Jetzt fängt Sie mir an, Leid zu tun, da ich das Ausmaß der Schmerzen langsam begreife.


    Immer wieder wird CTG geschrieben. Die Hebamme, recht gelassen, wirkt auf mich schon fast ganz ganz leicht genervt. Was ich aber im nachhinein auf meine Ungeduld bzw. Ungewissheit schiebe.


    Die CTG Kurve hat nichts mehr mit dem topografischen Verlauf vom Sonntag zu tun, den man mit dem von der Nordsee bis zu den Alpen vergleichen könnte. Vielmehr erinnert mich dieser an das Hochgebirge in Tibet.


    Cindy.


    Plötzlich wird jede Wehe schmerzhafter und ich kralle mich stehend an einem Sessel fest. Jacqueline kommt nach etwa 40 Minuten wieder und ist selber etwas überrascht, wieviele Wehen aufgezeichnet wurden. Daraufhin wird mein Muttermund untersucht: 6cm. Damit hatte ich nicht gerechnet- meine Frauenärztin hätte sich bestimmt gefreut. Wir gehen heute also definitiv nicht mehr nach Hause. Auf meine Frage zum weiteren Ablauf soll ich nun genau das tun, wonach mir gerade ist. Eigentlich möchte ich, mit dem Gedanken, dass wir noch Stunden Zeit haben, in den Garten und spazieren aber die Hebamme meint, der Balkon würde es auch tun. Ein sehr guter Einwand ihrerseits. Sie ahnt wohl, dass es nicht mehr lange dauern wird.


    Nach zweimaligen Ablaufen des "Balkons" sind die Schmerzen kaum noch zu ertragen und knie mich auf die Couch und beisse bei jeder Wehe in das Stillkissen oder zerdrücke Stefans Hand. Mittlerweile ist aus dem veratmen ein lautes "Tönen" geworden. Zwischendurch besuche ich mehrmals die Toilette. Unglaublich, wie gut sich der Körper auf eine Geburt vorbereitet und sein eigenes "Abführmittel" produziert! Das soll sich später als sehr vorteilhaft erweisen, denn Jacqueline vergisst unter der schnell voranschreitenden Geburt sowohl die Blutabnahme als auch den Einfluss, welcher eigentlich Bedingung für eine Wannengeburt ist.


    Gegen 11.45 lasse ich Stefan die Hebamme rufen und frage sie, welche Schmerzmittel sie mir anbieten kann. Sie schlägt vor, die Wanne zu versuchen. Ich stimme zu und steige kurz vor 12Uhr in das warme Wasser. Ich empfinde es als total angenehm und entspannend und auch die Schmerzen der nächsten drei Wehen sind besser zu ertragen.


    Stefan:


    Nach ein paar weiteren kurzen Untersuchungen seitens der Hebamme fällt der Entschluss, in die Geburtswanne zu gehen, knapp vor der Mittagszeit. Cindy also ausgezogen und ab in die Wanne. Die Hebamme ist recht froh, dass Cindy vorher ordentlich auf dem Klo war, denn Sie hatte in der für uns großen Hektik den Einlauf vergessen.


    Cindy:


    Schlagartig verspüre ich einen extremen Drang, zu drücken. Die Presswehen haben begonnen. Ich bin von deren Stärke total überrascht. Und auch davon, dass das nun schon der Endspurt sein soll. Deshalb frage ich die Hebamme, "ob ich denn schon dürfe". Sie untersucht den Muttermund, welcher tatsächlich schon vollständig ist und gibt ihr ok, unter der Maßgabe, dass ich etwas "proportioniert" pressen soll, weil es sonst zu viel Stress für das Kind wäre. Ich höre auf meinen Instinkt und brülle bei jeder Wehe das Krankenhaus zusammen. Ich wusste nicht, dass ich so schreien kann!


    Stefan:


    Als jene Hebamme dann einen Arzt hinzuzieht und uns weiter Mut macht, dass es denn nicht mehr lange dauern könne, kann ich mein Glück noch gar nicht so recht fassen. Sollte wirklich alles so schnell gehen? Es sind doch aber erst knapp 3 Stunden vergangen.


    Cindy hat unglaubliche Schmerzen. Es tut mir in der Seele weh, Sie so leiden zu sehen. Doch was kann ich tun. Neben Anfeuern und Gut zureden kann ich Ihr nur die Stirn und Wangen mit einem kalten Waschlappen abwischen.


    Hinter Cindy habe ich immer das CTG im Blick. Bei Ihren schmerzvollen Schreien sind die Werte knapp 10mal so hoch wie noch zwei Tage zuvor.


    OK – Mausi will wohl endlich raus. Auf dem Weg zum Waschbecken habe ich mehr oder weniger ungehinderten Ausblick auf Cindys Körpermitte die sich unter wollig warmen Wasser befindet. Als ich da Dinge sehe, die da im Normalfall nicht sind, entschliesse ich mich, da nicht weiter mit meinen Blicken zu verweilen. Jedoch ist das so wie einmal nicht ganz fest und bewusst an einen rosa Elefanten zu denken.


    Danach wird mir leicht übel und ich bin froh, wieder auf meinem Stuhl an Ihrem Kopfende zu sitzen. Kurz überlege ich, das WC aufzusuchen, um die etlichen Müsliriegel schneller Ihrem Klärwerkschicksal zu "übergeben", aber ich kann mich fassen und beherrschen.


    Cindy:


    Nachdem die Schmerzen konstant weiter zunehmen, wechsle ich von den Wannengriffen zu dem Tuch, was über den Wanne baumelt und ziehe jedes Mal meine 81kg mit beiden Armen nach oben, bis ich komplett in der Luft hänge. Unglaublich, welche Kräfte man entwickelt! Zwischendurch kommt eine Ärztin hinzu und macht es sich schonmal bequem. Die Fruchtblase wird gesprengt und damit ein bisschen Druck genommen. Und obwohl ich mittlerweile glaube, es könnte nicht mehr schlimmer werden, nimmt der Schmerz trotzdem noch weiter zu. Die einzige Wohltat ist das kalte Wasser, womit Stefan mir das Gesicht kühlt.


    Ich sehne mich nun nur noch nach den erlösenden Worten, dass man das Köpfchen schon sehen könne. Und plötzlich ist es tatsächlich da! Ein unbeschreibliches Gefühl! Jacqueline fordert mich auf, es zu berühren aber ich bin nicht im Stande dazu.


    Im Nebenzimmer sind nun ähnliche Schreie zu vernehmen, sodass ich tatsächlich – wenn auch schmerzverzehrt- lachen muss.


    Stefan:


    Hier würde ich die Ganze Geschichte etwas abkürzen, denn außer massenhaft Geschrei, Tränen und Schmerzen, gepaart mit allerlei unappetitlichen Sachen und Ausscheidungen jeglicher Art ist das einzig beruhigende, dass im Nebenzimmer ähnliches mit gleicher akustischer Untermalung zu Gange ist.


    Es ist soweit, die Hebamme ganz voller Freude: "Jetzt kann man das Köpfchen sehen". Cindys pressen trägt endlich Früchte. Ich traue mich kaum einen Blick zu riskieren. Aber als ich es dann doch tue, bin ich vor Freude nur so überwältigt.


    Cindy:


    Nach der nächsten und tatsächlich letzten Wehe wird mir plötzlich zugerufen, ich solle mich entspannen. Ich bin so sehr in meiner "Trance", dass ich es erst beim dritten Mal wirklich registriere: der Oberkörper ist zu sehen und ich ziehe mein Kind eigenhändig auf die Welt! Es ist 12.42 Uhr. Zusammen mit der Hebamme lege ich unsere Tochter auf meine Brust und wir geniessen diesen Augenblick, den man einfach nicht beschreiben kann, sondern selbst erlebt haben muss!


    Jacqueline zeigt mir die Nabelschnur, welche immernoch pulsiert und reicht sie mir. Stefan vergiesst währenddessen vor Freude etliche Tränen und kann beim durchtrennen der Nabelschnur kaum etwas sehen, wie er mir später berichtet.


    Stefan:


    Ich feuere Cindy noch stärker an als vorher. Unbeschreiblich. Nun ist auch das Letzte von Mausi in Freiheit. Ihr kleiner Körper schwimmt noch kurz still und leise in der Wanne, als er dann von der Ärztin herausgeholt wird. Nach ca. 2 Sekunden und einem kurzen Spucken fängt Mausi auch schon an zu schreien. Die Hebamme klammert die Nabelschnur und drückt mir eine Schere in die Hand. Ich muss jedoch erstmal mit meinen Tränen gefluteten Augen diese finden und treffen. Vergleichbar mit dem Schneiden eines dünnen Gewebe Gummischlauches meistere ich auch diese Aufgabe mit Bravur.


    Cindy:


    Anschliessend werden Linnea kurz die Atemwege freigesaugt, damit sie das Fruchtwasser, welches grün verfärbt war, nicht schluckt. Nach dem Abwarten der Nachgeburt (ein sehr ekliges Gefühl!) werde ich geduscht und steige – verdammt wackelig auf den Beinen – aus der Wanne und direkt ins Bett. Gemeinsam haben Stefan, Linnea und Ich nun ein paar Stunden Zeit, unser neues Glück in ungestörter Atmosphäre voll auszukosten.


    Stefan:


    Cindy wird kurz versorgt. Das Wasser wird abgelassen und für die Dauer der Nachbehandlung wird mir mein kleiner Wurm auf die Brust gedrückt. Das ist also jetzt mein Kind. Ich kann es einfach nicht fassen. Wahnsinn. "So klein und so perfekt". Die Kleine wird sauber gemacht und wir können erstmal in Ruhe ein paar Stunden unsere nun neu gewonnene Dreisamkeit im Kreissaal nebenan bestaunen.


    Ein ereignisreicher Tag, der mir mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben wird und mir bei diesen fantastischen Gedanken jedes Mal die Tränen in die Augen fließen lässt.


    Mein Dank und Respekt geht ganz alleine an Cindy, die diese riesigen Höllenqualen so ertragen musste.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!HALLO IHR ZUCKERMÄUSE!!!!!!!!!!!!!!!!


    endlich bin ich mal wieder hier und hab zeit zum lesen. hab mich super gefreut als ich gesehen habe das ihr fleissig weiter geschrieben habt! :)z

    @ jule:

    ich hatte nen test gemacht, aber der war negativ. dennoch bin guter dinge, denn immerhin ist es frühling und bekanntlich kommen ja da die hormone in wallung. was ich nur bestätigen kann! also von daher denk und hoff ich mal das es früchte trägt;-D


    das einige frauen trotz ss ihre mens haben, hab ich auch schon mal gehört. daher mache ich ja auch nach gefühl, einen test. leider hat mich mein gefühl bisher getäuscht... naja, es klappt schon mal.

    @ snoevit:

    **was für eine geile story! echt! ** das liesst sich so fliessend weg und wird immer spannender von zeile zu zeile. muss doch sagen dass es mal ne geburt ganz anders zeigt und das vorallem mit allen "vor-und nachteile" oder wie soll ich das anders ausdrücken? |-o


    man da hat ja dein knopf einen schönen monat ausgesucht;-D


    ich freu mich so für euch zwei!!! vielleicht hast du ja ab und an mal nen paar minuten um uns hier zu besuchen, damit du nix verpasst!?


    GRÜßE EUCH GANZ GANZ GANZ LIEB MÄDELS!

    Nö;-D*:)


    Jule,herzlichen glückwunsch zur 2.SS und ne süße tochter habt ihr;-)


    Snoi,auch dir herzlichen glückwunsch zu eurem baby:)*

    ach nee, bin doch nicht allein. joli*:) aber nächste mal nicht so anschleichen ja?;-D


    wie gehts dir und deinen mäusen? alles prima??

    Ahhhh is ja doch jemand da;-D Hallo!


    Ja wie gehts mir... Im moment bin ich gerade furchtbar gestresst. Unsere kleine Maus hat heute wahnsinnigen Terror gemacht und schläft jetzt zum ersten Mal...war völlig übermüdet. Und mein Gemütszustand ist natürliche von ihrer Laune abhängig;-) Ich hab gerade Urlaubssemester und versuche, mich ein bisschen an die ""Einsamkeit" zu gewöhnen - ansonsten ist aber Alles wunderbar:)z


    Was gibts bei dir Neues? Wie alt sind deine Kids jetzt eigentlich? ist ja schon ne halbe Ewigkeit her....