Missed Abortion - SS Symtpome verschwinden nicht

    Hallöle ihr Lieben,

    ich bräuchte mal einen Rat, weil meine FA ist eine AS-Befürworterin und ist der Meinung, sie hätte nichts mehr damit zu tun, wenn man "abwartet". So zumindest mein subjektiver Eindruck.


    Am 7.12 kam die Diagnose Missed Abortion bei rechnerisch 8+0. Allerdings wurde schon bei rechnerisch 6+3 festgestellt, dass zwar ein Embryo da war, aber eigentlich zu klein. Bei 7+3 wurde eine SSL von 6mm ohne Herzaktivität festgestellt. Der HCG lag bei 61728. Zwei Tage später wurde nochmal gemessen und er stieg ganz wenig auf 62489. Auf dem US konnte bei 8+0 der Embryo nur noch verwaschen dargestellt werden.


    Ich habe mich gegen eine AS entschieden und eigentlich den Plan gehabt einfach abzuwarten. Ich machte drei Tage später einen Termin bei ganz lieben Hebammen aus, die genau erklärt haben, wie das dann ablaufen wird. Ich hatte bei der Hebammenpraxis und auch beim FA nachgefragt, ob sie mir sagen könnten, wer denn einen Abgang auch medikamentös begleiten würde, wenn es notwendig wäre. Die FA wusste gar nix, die Hebammen waren lieb, aber meinten, sie würden einfach abwarten. Das sei besser. Naja, und sie meinten, dass ich mich darauf einstellen kann lange Diskussionen mit der Klinik führen zu müssen und Rückendeckung mitnehmen soll. Man will hier wohl immer ausschaben. Eigentlich sagten mir aber beide, dass die SS-Symptome langsam weniger werden, aber es ist derzeit anders rum. Mir war von Anfang an übel, aber seit Tagen muss ich dazu noch würgen und mich tatsächlich auch übergeben. Unglücklichweise wird es abends/nachts am schlimmsten und somit leide ich auch noch an Kopfweh, Verspannungen etc durch Schlafmangel und eben das würgen. Seit der Diagnose sind ja jetzt schon 13 Tage vergangen. Müsst es nicht besser werden?


    Ich bin langsam doch an dem Punkt medikamentös eingreifen zu wollen, aber wollte vorher mal wissen, ob denn die SS-Symptome überhaupt verschwinden, wenn die "kleine Geburt" stattgefunden hat oder ob der Körper einfach braucht, bis er das ganze Hormonchaos wieder hingekriegt hat unabhängig davon, ob die Frucht noch im Körper ist oder nicht? Mir war beim ersten Frühabort auch noch Wochen danach übel (aber weniger, als vorher), aber das ist überhaupt kein Vergleich zu gerade.

  • 9 Antworten

    Ich hatte damals bei einem Abgang bei 7+2 ganze 6 Woche gebraucht bis das HCG unten war und somit auch die SS-Symptome nachgelassen haben. Du wirst also sehr viel Geduld brauchen, beim einen geht es schneller, beim anderen langsamer @:)

    Sooo ein kurzes Update, falls mal jemand in einer ähnlichen Situation ist:


    Die letzten Wochen/Tage waren nicht so angenehm. Die Übelkeit wurde noch ausgeprägter und ich habe keine Nacht durchschlafen können. Vor ein paar Tagen haben ganz, ganz leichte SB angefangen. Aber eigentlich war es mehr durchsichtiger/weißer Ausfluß, der zwar recht metallisch riecht, aber ab und an einen rötlichen Touch hatte. Bissl ziehen hier und da im Rücken und Unterbauch gibt es auch. Jetzt wäre rechnerisch SSW 12 und seit gestern geht es signifikant besser. Die Übelkeit ist einigermaßen weg und ich fühl mich natürlich auch wesentlich ausgeruhter und nicht mehr so "unter Strom", wie in den vergangenen Tagen. :)^

    Weitere HCG Kontrollen oder ähnliches wurden nicht durchgeführt. Ich denke ich lass den HCG im Januar nochmal checken. Ansonsten ist es, zumindest genau jetzt, ein Zustand mit dem ich klar komme und einfach abwarten kann bis sich das Sternchen auf den Weg macht, sofern nicht irgendwelche Komplikationen wie Fieber oä auftreten.

    Noch ein kleines Update:

    Ich war heute in der Klinik, um mich beraten zu lassen, wie wir der Warterei auf den Abgang ein Ende bereiten. Beim US stellte sich dann raus, dass die Diagnose Missed Abortion eine Fehldiagnose war. Heute sah man ein kleines zappelndes Würmchen, das der SS-Woche entsprechend gewachsen war.

    Es war also gar kein Wunder, dass die Schwangerschaftssymptome nicht wirklich verschwunden sind. :)z

    Meine "Erfahrung" oben kann man also nicht mehr in dem Kontext "Missed Abortion" sehen.

    tiramisu01 schrieb:

    Noch ein kleines Update:

    Ich war heute in der Klinik, um mich beraten zu lassen, wie wir der Warterei auf den Abgang ein Ende bereiten. Beim US stellte sich dann raus, dass die Diagnose Missed Abortion eine Fehldiagnose war. Heute sah man ein kleines zappelndes Würmchen, das der SS-Woche entsprechend gewachsen war.

    Es war also gar kein Wunder, dass die Schwangerschaftssymptome nicht wirklich verschwunden sind. :)z

    Meine "Erfahrung" oben kann man also nicht mehr in dem Kontext "Missed Abortion" sehen.

    Unfassbar - und die Ärzte wollten ohne weitere Überprüfung eine Ausschabung vornehmen? Was für ein Glück das du abgewartet hast.


    Freue mich jedenfalls für dich das dein Würmchen lebt und es ihm gut geht. @:)

    HannahWe schrieb:

    und die Ärzte wollten ohne weitere Überprüfung eine Ausschabung vornehmen?

    Ich weiß nicht, ob sie das nochmal in der Klinik überprüft hätten. Ich denke schon, oder? Aber ob die das dann gesehen hätten.. ":/Meine FA war da ganz klar in ihrer Diagnose und wollte, dass ich zur AS gehe.


    Ich freu mich auch, zwar noch verhalten, weil SB da sind und der Bauch zwackt etc. aber ich habs die letzten Tage auch herausgefordert. Viel Sport etc. ich hoffe, dass das jetzt nicht irgendwas kaputt gemacht hat. ABER ich denke jetzt einfach positiv! :)z

    Vom KIWU-Arzt kriegte ich nahe am Empfängistermin dieser SS total traurig gesagt, dass Schwanger werden schwierig werden wird, dann war das Würmchen angeblich tot. Das Baby hat jetzt gefälligst da zu bleiben und gesund zu sein! ;-DX-\