• @Mütter: ist die Geburt ähnlich wie ein Orgasmus?

    Ich hab neulich in ner Zeitschrift gelesen, dass bei der Geburt, also wenns Kind draußen ist, sehr viele Glückshormone freigesetzt werden. Fühlt sich das dann an wie ein Orgasmus, oder wenigstens vergleichbar? mfg
  • 81 Antworten

    Ich habe noch keine Kinder, aber zu dem letzten Beitrag: Mir geht es gerade nach einem Orgasmus, genau wie beschrieben. Ich bin megafit, aufgedreht und hungrig. Passt genau, die Beschreibung und ich frage mich immer, woher das kommt...

    @ Torqui

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    Bei der Geburt hast du das Gefühl, du würdest in der Mitte durchgerissen (meine jetzt ohne PDA) und das hältst du nur mit lautem Schreien durch - absolut kein Vergleich zum Orgasmus ....

    lieber torqi, du kannst es noch so oft fragen. nein, man bekommt keinen orgasmus unter der geburt. es ist auch nicht wirklich ein genuss. es tut weh, bei der einen mehr, bei anderen weniger. meist mehr.


    ähnlich verhält es sich mit dem stillen: nein, es nicht purer genuss und überhaupt nicht mit der sexuellen stimulation durch den partner zu vergleichen!

    Zitat

    Ich hab mal gelesen, das es sehr wohl möglich sein soll, das eine Frau bei der Geburt einen Orgasmus erlebt, was der Geburt auch förderlich sein soll.


    Torqi

    @ Torqi

    Bei einer Geburt hat eine Frau unerträglich Schmerzen, die nur noch gerade so auszuhalten sind, bevor man in Ohmacht fällt.:(v


    Wehen sind reine Schmerzen, was bitte hat das mit einem Orgasmus zu tun???


    Ein Orgasmus ist schönx:) und frei von Schmerzen, man kann sich bei einem Orgasmus entspannen und sich fallen lassenx:). Ganz anders als bei einer Geburt, wo es einen Untenrum regelrecht zerreist!!!!%-|

    Und die Wehen sind im Vergleich zum Pressvorgang bei der Geburt noch das reinste Vergnügen - und tun auch schon weh genug - deswegen heißen sie ja auch "Wehen" und nicht "Lust verspüren"

    Mit meiner sehr fähigen Hebamme nach Stunden ( ich habe mich heftigst gegen irgendwelche Mittel im KH gewehrt und das war vor 30 Jahre nicht leicht) habe ich unter der Geburt soetwas wie einen Orgasmus erlebt. Es war nicht mein erstes und auch nicht mein letztes Kind. Es ist wohl nicht immer so, aber es kann sein. Ich hatte den Eindruck, dass ich es der Hebamme zu verdanken hatte, diese Geburt, bei der nichts riss, so erleben zu können.


    Für alle Nochnichtmütter sei dennoch gesagt, ich habe bei keinem meiner Kinder die Stelle gefunden, an der man furchtbar schreien muss. Das scheint mentalitätsbedingt zu sein.

    Ich habe als Kind immer durchtbar Angst vor einer Geburt bekommen, weil die Frauen dort geschrien haben ohne Ende. Meine Mutter meinte, das sei nur gespielt und übertrieben, sie habe kein bisschen geschrien. Das hat mich beruhigt. Allerdings gibt es wohl doch so einige Frauen, die sich dabei die Seele aus dem Leib schreien. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass einem dabei einer abgeht...

    Zitat

    Das scheint mentalitätsbedingt zu sein.

    Ich habe sogar vor der Geburt gelesen, Frauen sollten lautes Singen üben, um bei der Geburt schreien zu können .... aber mit der Mentalität kannst du recht haben, soviel ich mal darüber gelesen habe, ist es z. B. bei Japanerinnen verpönt, während der Geburt einen Mucks von sich zu geben oder war zumindest mal so ....

    Ich glaube, wenn man die Zeit, die man braucht, um ein Baby zu bekommen, tatsächlich bekommt und nicht an tausend Wehentröpfen (sag ich jetzt mal so) angeschlossen wird und hier und da noch irgendetwas getan werden kann, um die Sache zu beschleunigen, sondern eben ganz ruhig der Natur Lauf gelassen wird - und das kann lange dauern, ist aber nicht so heftig und schmerzhaft wie "hauruck und raus", dann kann man so etwas erleben. Ich sagte ja, ich habe es nur einmal erlebt und habe zu meinem Mann gesagt, dass es so wahrscheinlich wirklich sein soll, aber eben nicht immer ist.


    Es war ein tolles Erlebnis, weil ich ja anderes erwartet hatte.


    Ich bin keine Asiatin und habe mir das Schreien auch nicht verkneifen müssen.


    Ich habe immer von meiner Mutter gehört, wie schlimm es war, und als ich es dann erleben durfte, war mein erster Gedanke, dass es bei Weitem meine Erwartung an den Schmerz nicht erfüllt hat.


    Ich sage nicht, dass es ein Spaziergang war, es ist schon heftig, ich habe übrigens die Eröffnungswehen als wesentlich schmerzhafter und unangenehmer empfunden als die Presswehen, die mir eigentlich eher Erleichterung verschafften.

    Zitat

    ich habe übrigens die Eröffnungswehen als wesentlich schmerzhafter und unangenehmer empfunden als die Presswehen, die mir eigentlich eher Erleichterung verschafften.

    Das sollte laut Geburtsbüchern ja so sein, war bei mir aber umgekehrt. Allerdings gibt es auch einen Unterschied zwischen Geburt mit PDA (wie sie damals vorwiegend angeboten wurde) und ohne PDA. Mit der PDA habe ich von den Presswehen eigentlich gar nichts gespürt, ohne Hilfe der Hebamme hätte ich gar nicht gewusst, wann und wie pressen ..... und ohne PDA war es viel schneller vorbei, aber sehr viel schmerzhafter - als ob es einen zerreißt eben .....

    @ Frau Dingens

    Ich finde es toll, dass du es so erleben durftest. :)z

    Zitat

    Ich bin keine Asiatin und habe mir das Schreien auch nicht verkneifen müssen.

    ich eben so nicht! keinen Schrei, keinen laut gab ich von mir!!!


    Es ist eben noch eine andere Beschreibung, bei einer Geburt, als nur einen Orgasmus, es ist eben alles:)^


    Schmerz, Glück. Erfüllung, eben alles:)^

    Zitat

    ich eben so nicht! keinen Schrei, keinen laut gab ich von mir!!!

    das hab ich vergessen zu erwähnen - geschrien hab ich auch nur bei der Geburt ohne PDA