• @Mütter: ist die Geburt ähnlich wie ein Orgasmus?

    Ich hab neulich in ner Zeitschrift gelesen, dass bei der Geburt, also wenns Kind draußen ist, sehr viele Glückshormone freigesetzt werden. Fühlt sich das dann an wie ein Orgasmus, oder wenigstens vergleichbar? mfg
  • 81 Antworten
    Zitat

    in ner Zeitschrift gelesen

    Zitat

    Ich hab mal gelesen, das es sehr wohl möglich sein soll, das eine Frau bei der Geburt einen Orgasmus erlebt

    haben das Männer geschrieben?

    An alle Frauen, die keinen Laut von sich gegeben haben:

    wie groß/schwer waren denn die Kinder?

    PDA = Peridurale Anästhesie, auch bekannt als "Rückenspritze", war zu der Zeit groß in Mode. Ich weiß nicht, ob es heute noch so oft angeboten wird.

    Zitat

    An alle Frauen, die keinen Laut von sich gegeben haben:

    wie groß/schwer waren denn die Kinder?

    1. Geburt Körpergewicht:3450g


    Körperlänge 52cm


    2.Geburt Körpergewicht: 3180g


    Körperlänge 50cm

    Hi, ich hatte bei der Geburt meiner Kleinen 22 Stunden wehen und das war das schmerzvollste Erlebnis in meinem Leben. Ich hatte auch kein Glücksgefühl als die Kleine dann auf meinem Arm lag, hatte so starke Nachwehen (Vergleichbar mit den normalen Wehen) - konnte mich in dem Moment nicht freuen.


    Wirklich registriert das ich Mutter bin, die sich über ihr Kind freut, hab ich erst später, wahrscheinlich da ich erst 17 war (vielleicht auch deswegen kein Glücksgefühl?). lg

    Die Geburt meiner Tochter muß ich ja außen vor lassen, weil ich da eine PDA bekam, doch die Geburt meines Sohnes war eine natürliche Geburt, wenn man davon absieht, daß der Herr gebeten werden mußte.


    Doch ich kann mich dem Tenor anschließen: Die Eröffnungswehen waren so schlimm, daß man an alles dachte, nicht jedoch an einen Orgasmus. Und auch die Preßwehen....von Wohlgefühl oder gar Entspannung, wie bei einem O. (auch wenn dem eine immense Spannung vorweggeht) konnte gar keine Rede sein. Es waren einfach nur knappst erträgliche Schmerzen, von denen man nur eines wußte: man mußte sie aushalten. Nur das WIE, daß stand nirgens geschrieben.


    Und danach? Danach war mir (mal wieder) nur zum Essen zumute. Zwar erschöpft, glücklich und stolz, doch auch fürchterlich hungrig;-D. Und DAS bin ich nach einem O. nie!

    Hallo,


    die Geburt meines ersten Sohnes war alles andere als mit einem Orgasmus zu vergleichen. Ich habe meinen Sohn auch NORMAL und ohne irgendwelche Hilfsmittelchen bekommen UND ich habe in der Endphase geschrien. Mein Sohn war bei der Geburt auch 56 cm groß und 4.560 gr schwer!


    Als mein 2. Sohn ein Jahr später kam hatte ich auch eine PDA, die aber so dosiert war, das ich in der Endphase ohne Schmerzmittel war und dadurch aktiv mitwirken konnte, auch dieses Mal war es mit einem Orgasmus nicht zu vergleichen. Wenn es eine Frau so erlebt, wie hier eine beschrieben hat, dann ist das wohl wie der berühmte 6er im Lotto :-)


    LG

    Das soll jetzt absolut kein Vorwurf sein, sollte ich mal in die Situation kommen, weiß ich ja jetzt noch nicht wie ich reagieren werde, auch wenn ich nicht zum schreien neige.


    Es interessiert mich nur, ob das für das Baby nicht (noch mehr) traumatisierend ist, wenn es nicht nur plötzlich aus der gewohnten Umgebung gerissen, durch den engen Gang gepresst wird, sondern auch das Gebrüll der Mutter hört? Und das wahrscheinlich noch viel lauter, als alle anderen im Saal. Wie gesagt, meine Frage ist kein Vorwurf, ich würd nur gern mal wissen, ob es dazu irgendwelche Informationen gibt.

    Ich möchte nur mal anmerken, dass Schreien unter der Geburt oder auch lautes Tönen sogar förderlich für die Muttermundseröffnung sind...Frauen, die völlig verklemmt jede Emotion oder Ton unterdrücken, eröffnen schwieriger als solche, die laut tönend und auch mal aufschreiend durch den Kreißsaal tigern.


    Für das Kind ist das weder traumatisierend noch sonst etwas,...das Traumatisierendste, was uns geburtshilflich heute bekannt ist, ist für das Kind ein geplanter Kaiserschnitt ohne vorherige Wehen.


    Für das Kind ist es sogar wichtig, seine Mutter zu spüren und zu hören.

    Nochmal zum Thema Orgasmus: ich glaube, der TE meinte keinen Orgasmus unter der Geburt, sondern einen Vergleich mit dem Gefühl nach der Geburt. Der Hormoncocktail nach einer natürlichen Geburt ist sogar noch um einiges stärker als nach einem Orgasmus!


    Nach meinem ersten Kind, einer langen traumatischen Geburt, hatte ich zwar Glücksgefühle, aber bei weitem nicht so überintensiv wie nach der natürlichen Hausgeburt meiner Tochter.


    Ich habe in der Ausbildung mal eine Frau entbunden, die unter starkem Einfluss von THC stand. Bei ihr waren wir uns alle nicht sicher, ob sie nicht vielleicht orgasmische Gefühle hatte bei den Wehen...sie lachte jede Wehe durch und meinte, die Wehen würden sich "geil" anfühlen" :-/. Nach der Geburt und als sie von ihrem High runterkam meinte sie nur, Kinder zu kriegen sei nix besonderes und wehgetan habe es auch nicht...war für mich damals ne ziemliche Grenzerfahrung...

    Zitat

    Ich möchte nur mal anmerken, dass Schreien unter der Geburt oder auch lautes Tönen sogar förderlich für die Muttermundseröffnung sind...Frauen, die völlig verklemmt jede Emotion oder Ton unterdrücken, eröffnen schwieriger als solche, die laut tönend und auch mal aufschreiend durch den Kreißsaal tigern.

    mir wurde das verboten, daher machte ich keinen Ton

    gruß Galaxi;-D

    Zitat

    "Versuche mal nen Backstein trocken für Quer auszuscheißen."

    Hört sich das wie ein Orgasmus an?:-/:-/ So ist nämlich eine Geburt! :=o:=o