Muttermilch neben dem Stillen abpumpen - wann am besten?

    Hallo zusammen!


    Ich bin frische Februar Mama und habe nun ein Rezept für eine Milchpumpe von meinem Gyn erhalten, da ich gerne Muttermilch abpumpen möchte. Zum einen um mir bisschen „Freiheit“ zu erkaufen und zum anderen, weil ich einen sehr engagierten Freund an meiner Seite habe, dem es immer furchtbar leid tut, dass er dem Kleinen bei Hunger nicht helfen kann.


    Jetzt frage ich mich aber, wie ich mit dem Pumpen beginne. Es soll ja immer noch genug Milch für meine Kleinen über bleiben? Wie und wann zwackt man also am besten die Milch ab, ohne dass der Kleine dann Hungern muss?

  • 8 Antworten

    Am leichtesten geht es gleichzeitig, aber da muss man ein gutes Handling haben. ;-D Wenn du die Milchmenge nicht steigern willst, würde ich nur nach dem stillen die jeweilige Brust leerpumpen. Alles von einem Tag kannst du im Kühlschrank auch "sammeln"

    Falls du einfrieren willst, würde 60-80 ml Portionen machen.

    Nach dem Stillen kannst du abpumpen. Und wundere dich nicht, falls es erst nicht große Mengen gibt. Manchmal muss man da seinen Pump Rhythmus finden. Und auf keinen Fall zu stark einstellen.

    Bis die Milchmenge sich überhaupt eingependelt hat, würde ich definitiv warten. Meine Hebamme sagte, unter 8 Wochen auf gar keinen Fall einzugreifen (wenn nicht medizinisch notwendig).


    Milch entsteht beim Stillen/Pumpen, man kann so die Menge hoch schrauben. Das ist anfangs nicht das Beste, wenn man eh schon viel Milch hat.

    Ich habe im Anschluss an das Stillen bzw. beim Stillen abgepumpt. Immer die Seite, mit der das Baby fertig war.


    Grundsätzlich kann es sein, dass das Baby die abgepumpte Milch nicht nimmt. Erst recht nicht, wenn sie eingefroren war. Würde es also erstmal probieren, bevor man einen riesigen Vorrat anlegt. Und mach dir keine Gedanken, wenn nicht viel kommt. Das Abpumpen klappt nicht immer/nicht immer so gut wie das Stillen.

    Abgesehen von dem was meine Vorschreibet sagen solltest du unbedingt auch bedenken, dass es durch das Fläschenfüttern zu Problemen beim Stillen kommen kann! Ob es dir das Risiko wert ist musst du wissen...

    Meine Hebamme (die jedoch sehr jung und dadurch natürlich unerfahren ist) meinte, dass sie das Risiko einer Saugverwirrung für gering hält, da unser Kleiner vom ersten Tag an super an der Brust getrunken hat.


    Zudem geht es aktuell auch nur um 1-2 Flässchen pro Woche.


    Danke für die Tipps!

    Zu lange zu warten um es auszutesten kann ich auch nicht empfehlen. Wir haben nach 4 Wochen alle 3 Tage am Abend eine Flasche gegeben weil wir uns auf einen mehrtägigen Hotelaufenthalt miit schickem Restaurant und 5 Gänge Menü (was insgesamt 3 Std dauerte %-|) vorbereiten wollten. Ich war dabei dennoch daheim aber konnt so 1-2 Std Schlaf nachholen. Von 1-2 Flaschen in der Woche bekommt er keine Saugverwirrung - vorallem nicht wenn das Stillen jetzt schon super läuft.

    Meine persönliche Erfahrung war: ich hatte wenig Milch, es war mühsam und zeitaufwendig. Hätte lieber für die paar Mahlzeiten vom Papa Pulvermilch nehmen sollen und mir das ganze Gehampelt gespart. Praktisch wars, wenn ich mal einen ganzen Tag wegmusste, dann konnte ich mit der Pumpe Druck abbauen. Und wenn ich mal ein Bier getrunken hatte, dann gabs Flasche für Junior und ich hab die „kontaminierte“ Milch abgepumpt und entsorgt (unter Kolleginnen auch als „pump‘n dump“ bekannt ;-D). Probier es aus, aber behalte die Kosten-Nutzen-Rechnung für dich im Blick.

    Ich hab die Pumpe nun getestet und nach euren Empfehlungen nach dem Stillen abgepumpt. Ich fand es sehr angenehm und innerhalb von 10 Minuten waren 100 ml abgepumpt :-o

    Wir haben nun ein Fläschchen von Lansinoh mit „Natural Wave“ Sauger ausgesucht und mein Mann wird dem Kleinen morgen Abend probeweise ein Fläschchen geben.


    Ich bin gespannt, ob es klappt!

  • Elisada

    Hat den Titel des Themas von „Muttermilch abpumpen“ zu „Muttermilch neben dem Stillen abpumpen - wann am besten?“ geändert.