• Nackenfaltenmessung - Ja oder Nein?

    hallo ihr lieben, war gestern wieder bei der FÄ, bin jetzt 11+2, es ist alles prima...wir konnten das kleine prima sehen, wie es sich bewegt hat,dann das kleine herzchen...:)* es ist alles zeitgerecht entwickelt! wir haben uns riesig gefreut! bei der besprechung, fragte sie uns dann, ob wir eine nackenfaltenmessung wollen, wir müssten dazu aber zu…
  • 47 Antworten

    Ich habe auch die Feindiagnostik machen lassen. Es war die Hölle, denn nach nur 3 Minuten meinte der Arzt das mein Baby ein zu kurzes Nasenbein hat, einen zu runden Kopf und ich zuviel Fruchtwasser. Das sind alles sehr deutliche Hinweise auf ein Down Syndrom. Für mich ist in dem Moment eine Welt zusammen gebrochen und ich konnte nur noch weinen. Vor allem wie trocken der Arzt mir das gesagt hat...unfassbar. Habe dann am nächsten Tag eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, ich brauchte einfach gewissheit. Und nach bangem Warten von 48 Stunden kam dann der erlösende Anruf aus dem Labor, das unser Baby gesund sein. Kurz darauf bekam ich vorzeitige Wehen, mein FA meinte das komme von der ganzen psychisch angespannten Situation. Ich musste dann 7 Wochen liegen, von der 25.SSW bis zur 32.SSW, mit Wehenhemmern und dauernder frauenärztlicher Kontrollen. Habe meinen Kleinen dann aber gesund und munter und nicht als Frühchen auf die welt gebracht.:-D

    Ich denke das es sinnvoll ist, wenn man nicht weiß, ob man ein behindertes Kind bekommen möchte. Also ich werde es nicht machen lassen, da ich das kind sowieso bekommen werde. Und mache mich deshalb auch nicht verrückt. Mein Schwager hat das Down-Syndrom. Ich weiß schon was auf einen möglicherweise zu kommt. Aber wenn man sich ein Kind wünscht, sollte man es mit allen möglichen Konseqenzen lieben oder?


    Ich meine Meinung! Kann verstehen wenn es Eltern gibt, die es nicht können. Wünsche allen aber natürlich viele gesunde Babys. lg *:)

    Die Feindiagnostik ist mMn auch schon wider so ein Ärztenepp.


    Beim zweiten Ultraschall um die 20. Woche wird ein Organscreening gemacht-das ist quasi fast schon ein Feinultraschall. Hier halte ich es zB für viel wichtiger, dass der Gyn eine ausreichende Qualifikation für den Ultraschall hat-DEGUM II sollte es da schon sein.


    Erst ab DEGUM II ist garantiert, dass der Gyn Missbildungen der Organe erkennt.


    Einen Feinultraschall sollte man deswegen auch nur an spezialisierten Zentren machen lassen-da muss man dann aber auch gut blechen, wenn keine wirkliche Indikation da ist.


    Ich habe von vornerherein einfach darauf geachtet, dass mein Gyn eine ausreichend hohe Ultraschallqualifikation hat.


    Was man bei all der Schallerei und CTG-Schreiberei auch nie vergessen sollte: Ultraschall ist für das Kleine so laut wie für uns eine einfahrende U-Bahn.


    WIll man das seinem Kind wirklich öfter als nötig antun? (Deswegen habe ich zB auch auf das unnötige CTG-Geschreibe verzichtet. Das ist nämlich laut Meinung der gynäkologischen Gesellschaft sowieso nur für bestimmte Risikoschwangere sinnvoll. Das es für den Gyn natürlich gutes Geld ist, wenn er das einfach bei allen macht ist klar)