Peinliche frage *** hämorhiden in schwangerschaft

    ich hab da ne frage... nich fuer mich, fuer ne freundin *is klar* die zufaellig schwanger is---|-o


    *wers glaubt*


    alsö diese, öhm, freundin hat probleme mit hämörhiden, ganz plötzlich, weiss eine wat se da tun kann in der ss? |-o die frau inner apotheke hat schon beim husten gemeint man darf gar nischt tun/nehmen... aber eda muss es doch irgend ne salbe geben? es juckt nicht oder blutet nich (google sagt das sei so) aber tut weh wie hund...


    ???

  • 23 Antworten

    Hallo Du,


    also ich könnte "Deiner Freundin";-D eine Salbe empfehlen, die man eigentlich auf Baby-Popos schmiert:)^


    Ist echt super und hilft auch bei diesen Problemchen!


    Ist die MULTILIND Heilpaste, aus der Apotheke, geht in unserem Haushalt nie aus, obwohl der Zwerg schon 4 ist! Ich habe auch, obwohl ich leider nicht schwanger bin, damit manchmal zu kämpfen und spüre sofort Besserung:)^


    Nur meine Meinung, wünsche Dir (Deiner Freundin) alles LIebe und gute Genesung,@:):)*


    Mausi!

    Ja genau, gibt es in der Apo zu kaufen! Eigentlich für wunde Baby-Popos, wirkte als einzige bei unserem Zwerg Wunder! Wir benutzen sie aber auch, bzw. ich, da ich manchmal mit Hämorhoiden (keine Ahnung wie es richtig geschr. wird) zu tun hab! Nach dem Waschen gut einreiben und es ist sofort eine Wohltat:-D


    Kannst es ja mal versuchen, alles Liebe!

    Posterisan Salbe,darf während der SS un d Stillzeit genommen werden:)^


    Viel Glück an die Freundin,sag ihr ich fühl mit ihr;-)

    Genau, mehr würde ich aber auch nicht machen. Die Kälte tut auch gut.mit Hämorrhoiden soll man nie lange Sitzen, oder stehen. Viel Bewegung ist sehr sinnvoll.


    LG, Vio

    Hallo its me

    ich hatte/habe dieses Problem auch gehabt. Mein Frauenarzt hatte mir dann mal gesagt wenn man "groß" muss soll man nicht so doll drücken weil die sonst rauskommen.


    Aber ne Salbe dagegen hab ich nicht bekommen.


    mausi76


    das ist ja ein guter Tipp. Werde die mir auch mal holen (hab dieses Problem nach der Schwangerschaft nicht mehr los bekommen).


    Gute Besserung an deine Freundin;-)@:)*:)

    Ja,Posterisan-Salbe ist gegen Hämorrhoiden und das darf man in der Schwangerschaft nehmen. Da kommt immer Werbung davon in den Heftchen beim Frauenarzt (Schwangerschaftszeitschriften)-die gibts wohl rezeptfrei in der Apotheke. Steht extra dabei,das man die in der Schwangerschaft nehmen darf!


    Gute Besserung!


    Grüßle Marla

    ähm...muss auch mal für ne Freundin fragen|-o;-D


    wie merkt man denn ne Hämorhoide (verdammt so n scheiß Wort...wird das so geschrieben?)

    naja aber (achtung jetzt wirds eklig) wenn man also wie soll ich sagen...ne dicke Wurst hat, dann schmerzt das doch auch...ich kann mir einfach net vorstellen, wie man ne Hämorhoide merkt.


    Manchmal soll es ja auch bluten oder? Oh Gott, da würd ich ja gleich Panik bekommen. Alles was Blut da unten rum ist, will ich in der SS NICHT haben!!!!!

    hab da was gefunden was bestimmt bißchen hilfreich ist.

    Was sind Hämorrhoiden?


    Hämorrhoiden sind krampfaderartige Erweiterung der Venen im Übergang vom Mastdarm zum Enddarm. Diese Region ist sehr gefäßreich. Die Gefäße unterstützen die Muskulatur, um einen sicheren Verschluss des Afters zu garantieren.


    Hämorrhoiden sind eine relativ häufige Erkrankung. Laut Schätzungen leiden 50 Prozent der über 50-Jährigen an Hämorrhoiden.


    In den Venen der Aftergegend können sich Blutgerinnsel oder Blutergüsse bilden. Diese werden im allgemeinen Sprachgebrauch manchmal als "äußere" Hämorrhoiden bezeichnet. Ärzte sprechen hierbei nicht von Hämorrhoiden, sondern von Perianalthrombosen.


    Wie entstehen Hämorrhoiden?


    Die Hauptursache ist chronische Verstopfung (Obstipation), wie sie oft durch unsere Essgewohnheiten mit ballaststoffarmer Ernährung verursacht wird. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr, eine sitzende Tätigkeit, Übergewicht und zu wenig Bewegung unterstützen diese Darmträgheit zusätzlich. Oft besteht zusätzlich eine Bindegewebsschwäche mit einer gleichzeitigen Neigung zu Krampfadern. Durch die kleinen Stuhlmengen wird der Enddarm nur mäßig gefüllt und die Darmwand dabei nur wenig gedehnt. Die Neigung, intensiver zu pressen, wird dadurch verstärkt. Dies wiederum führt zu einer Erhöhung des Druckes in den Darmblutgefäße und damit zur Erweiterung der Blutgefäße. Auch die Einnahme von Abführmitteln verändert den normalen Stuhlreflex. Die Erkrankung ist in Entwicklungsländern mit ballaststoffreicher, pflanzlicher Nahrung sehr viel seltener anzutreffen.


    Bei Schwangeren kommt es durch die hormonelle Umstellung zu einer Bindegewebsauflockerung. Zusätzlich ist der Druck im Bauchraum erhöht. Diese Faktoren führen dazu, dass viele Schwangere an Hämorrhoiden leiden.


    Woran erkennt man Hämorrhoiden?


    Obwohl viele Personen Hämorrhoiden haben, bestehen oft keine Beschwerden. Manchmal kommt es zu Afterjucken nach dem Stuhlgang. Das häufigste Symptom ist hellrotes Blut, dem Stuhl aufgelagert, auf dem Toilettenpapier oder in der Toilette. Weitere Symptome sind Brennen, Nässen, schleimige Ausscheidung, Stuhlschmieren und Schmerzen. Komplizierend können Entzündungen, Ekzeme oder Geschwürbildung hinzukommen.


    Wenn Sie Blutbeimengungen im Stuhl bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Auch wenn die Blutungen meist durch Hämorrhoiden bedingt sind, können sie manchmal auch Symptome anderer Erkrankungen des Darmtraktes, einschließlich des Mastdarmkrebses sein und müssen deshalb abgeklärt werden.


    Wie werden Hämorrhoiden diagnostiziert?


    Eine gründliche Abklärung und Diagnosestellung durch einen Arzt ist in jedem Fall angezeigt, vor allem wenn sich Blutbeimengungen auf dem Stuhl befinden. Folgende Untersuchungen werden von Ihrem Arzt durchgeführt:


    Erhebung der Krankengeschichte (Fragen nach Beschwerden, Blutauflagerungen usw.)


    Tastbefund mit dem Finger (Rektal-Palpation) zur Feststellung der Muskelspannung des Schließmuskels und tastbarer Knoten


    Enddarmspiegelung (Rektoskopie): Inspektion des Analkanals und des unteren Mastdarmabschnitts mit einem kleinen Rohr


    Wie werden Hämorrhoiden behandelt?


    Die Basis ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, um den Stuhl weicher zu machen. Die weitere Therapie von Hämorrhoiden ist abhängig von der Ausprägung der Erkrankung.


    Medikamente (Salben, Zäpfchen): Sie wirken je nach Inhaltsstoff entzündungshemmend, örtlich betäubend oder stimulieren das Immunsystem. Diese Mittel bekämpfen hauptsächlich die Symptome der Hämorrhoiden.


    Verödung (Sklerosierung): In mehreren Sitzungen werden Spritzen in die Hämorrhoiden verabreicht. Durch die eingebrachte spezielle Flüssigkeit kommt es zu einer Reizung mit einer nachfolgenden Vernarbung und Schrumpfung der Gefäße.


    Abbinden mit kleinen Gummiringen (Ligatur): Dabei wird das erweiterte Gefäß an der Basis umschlungen. Nach einigen Tagen stirbt das Gewebe ab und wird mitsamt Gummiring abgestoßen.


    Chirurgische Entfernung: Sie wird vor allem bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden angewendet.


    Wie können Sie Hämorrhoiden vorbeugen?


    Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Hämorrhoiden wie auch Voraussetzung jeder Therapie ist eine ballaststoffreiche Ernährung, um der chronischen Verstopfung vorzubeugen. Nehmen Sie dabei ausreichend Flüssigkeit zu sich, damit die Ballaststoffe quellen können (mind. 1,5-2,5 Liter).


    Vorbeugend wirken: Vollkornbrot, Müsli, Weizenkleie, Sesam, Haferflocken, Obst mit Schale und Gemüse u.ä.


    Vermeiden Sie: Weißbrot, Schokolade, Reis, Teigwaren, Kartoffeln, schwarzen Tee und Früchte ohne Schalen oder andere Nahrungsmittel, die zu Verstopfung führen.


    Bewegen Sie sich ausreichend. Nehmen Sie gegebenenfalls ab.


    Nehmen Sie sich Zeit beim Stuhlgang.


    Vermeiden Sie zu starkes Pressen.


    Abführmittel (auch so genannte natürliche oder pflanzliche Produkte) sind zu meiden.


    Haben Sie Beschwerden, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Hemmung und falsches Schamgefühl, über Ihre Probleme zu sprechen, verzögern den Beginn einer Behandlung und führen zu nicht notwendigen Komplikationen.


    Prognose


    Hämorrhoiden sind keine bedrohliche Erkrankung. Je früher die Therapie eingeleitet wird, desto einfacher sind Hämorrhoiden zu behandeln. Notwendig ist eine aktive Unterstützung der Therapie. Sie kann nur dann Erfolg versprechend sein, wenn Sie die Entstehung neuer Hämorrhoiden durch die oben genannten Maßnahmen vermeiden.

    .......als man noch nicht mal wusste dass ich schwanger war sagte der Arzt auch ich hätte H.


    Dachte immer man könnte die ertasten oder würde sie sonst wie spüren,aber bei mir war es einfach so,dass ich 5 Tage nicht auf´s Klo konnte bzw. wenn ich saß und der Druck so groß war kam nur Blut |-o>:(


    Das waren vielleicht schmerezn...ohje wie wird dann bloß die Geburt%-|:-/

    noch was

    Schwangere anfällig für Hämorrhoiden


    Frauen sind nicht häufiger von Hämorrhoiden betroffen als Männer. Allerdings sind Frauen während einer Schwangerschaft besonders gefährdet, Hämorrhoiden auszubilden. Sie zählen zu den körperlichen Beschwerden, die im Zuge einer Schwangerschaft auftreten können. Salben und Zäpfchen können den unangenehmen Juckreiz und die Schmerzen lindern.


    Während einer Schwangerschaft ist der Körper einer Frau besonderen Belastungen ausgesetzt. Hormonelle Umstellung und Gewichtszunahme können unangenehme Begleiterscheinungen hervorrufen. So sind z.B. Bindegewebe und Blutgefäße einer schwangeren Frau besonders stark belastet: Die rasche Gewichtszunahme, die Wassereinlagerung im Gewebe und die zunehmende Unbeweglichkeit im Laufe einer Schwangerschaft können den Blutrückfluss in den Gefäßen beeinträchtigen. Auch die Durchblutung des Darms kann dabei in Mitleidenschaft gezogen werden: Die wachsende Gebärmutter engt den Darm ein, was zu Blutstauungen in den Gefäßen des Enddarms führen kann. Die Folge ist häufig eine verlangsamte Darmtätigkeit und Verstopfung. Dadurch vergrößert sich während einer Schwangerschaft das Risiko, Hämorrhoiden auszubilden.


    Hämorrhoiden sind während einer Schwangerschaft nicht selten, bilden sich jedoch in den meisten Fällen nach der Geburt schnell zurück. Dennoch können Hämorrhoiden insbesondere während der Wochen vor dem Geburtstermin störend sein: Unangenehmer Juckreiz und Schmerzen bei der Verdauung zählen zu den Symptomen. Um Hämorrhoiden vorzubeugen, kann eine ballaststoffreiche Ernährung ratsam sein. Ein relativ hoher Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung regt die Darmtätigkeit an und kann somit Verstopfung vorbeugen. Zudem ist die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit förderlich für eine gute Verdauung. Vor allem Tees zur Unterstützung der Darmtätigkeit sind hier günstig.


    Gymnastik hält auch den Darm auf Trab


    Schwangerschaftsgymnastik ist nicht nur eine gute Vorbereitung auf die Anforderungen einer bevorstehenden Geburt, sie wirkt sich auch günstig auf zahlreiche Körperfunktionen aus, die in der Schwangerschaft eingeschränkt sein können, und fördert so das allgemeine Wohlbefinden. Regelmäßige Bewegung unterstützt auch die Darmtätigkeit und kann eine gut funktionierende Verdauung während der Schwangerschaft gewährleisten.


    Natürlich sollte eine schwangere Frau übermäßige Belastungen vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel vermeiden. Besonders empfehlenswert sind Schwimmen oder Gymnastik im seichten Wasser. Das Wasser entlastet durch seinen Auftrieb die Gelenke und ermöglicht so eine schonende Bewegung.


    Gezieltes Training von Becken- und Schließmuskulatur kann sich ebenfalls positiv auf Verdauungs- und gezielt Hämorrhoidialleiden auswirken. Eine einfache Übung ist hier das Zusammenpressen der Beckenmuskulatur: Hierzu zehnmal täglich Scheide und After fest zusammenpressen und nach einer kurzen Haltephase wieder entspannen. Dies kann zudem einer Blasenschwäche und Harninkontinenz vorbeugen.


    Was tun bei Hämorriden?


    Haben sich bereits Hämorrhoiden gebildet, sollten Sie sich von Ihrem behandelnden Frauenarzt untersuchen lassen. Salben und Zäpfchen können unangenehmen Juckreiz und Schmerzen lindern. Auch Sitzbäder mit Kamille oder dem Zusatz von Lavendelöl können die Symptome abklingen lassen.


    Für den Toillettengang gilt: Nicht zu stark pressen, weiches Toillettenpapier verwenden. Zu starker Druck und hartes Papier können die Haut reizen oder gar verletzen und Blutungen am After verursachen. Bei feuchtem Toillettentüchern sollte darauf geachtet werden, dass diese keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Diese können Allergien auslösen.