Zu Zeiten der Hausgeburten wurde das auch einfach so gemacht, wohin hätte man die Plazenta denn tun sollen?


    Sie wurde vergraben und zog so kein Ungeziefer an.


    Völlig normal und ohne Hokuspokus. 8-)

    meine hebamme hat uns alles genau erklärt, war interessant aber auch echt :-X bäh


    fands auch eklig das ding aus mir raus zu pressen, das wollte nicht richtig und dann musste ich da nochmal richtig mitpressen und das teil flutschte dann ganz langsam aus mir raus und rollte über meinem oberschenkel runter aufs bett (ich musste hocken, im liegen ging es nicht)


    bäh nee, ekelhaft glitschig so ne plazenta ;-D :=o

    ;-D schön, ihr habt mich aufgemuntert mit eurem Faden!!


    Also ich hab die Plazenta meiner ersten beiden gesehen... von der Kleinen nicht wirklich, zumindest kann ich mich nicht mehr dran erinnern...


    Sah aber aus wie Lebermatsch... oder so... naja... wenn ich höre das es auch Nahrung gibt die daraus entstanden sein soll wundere ich mich nicht das es am nächsten Tag Leber gab, die nicht wirklich so aussah... pfui...!!


    Wäre aber sicher denkbar bei den Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen!! ]:D ]:D

    ;-D Ich erinnere mich gerade irgendwie an Marika Rökk und den Hormocenta-Spot... Oh, Gott! Ich bin alt! ;-D


    Nee, mir hätte man sowas nicht angeboten, weil es damals nicht Mode war, Rituale von Urvölkern nachzustellen und der Schwachsinn der Hollywoodstars noch nicht mal ansatzweise so weit ging. Madonna war die erste, von der ich dieses bizarr anmutende Ritual gehört habe. Sie hat die Nachgeburt verbuddelt – und schwupps machten die Leutchen das nach... :-X Schlimmer finde ich es, die Nachgeburt zu essen. Also, ... Tom Cruise bekäme niemals ein Küsschen von mir. ;-) Würde ich die Nachgeburt heutzutage mit nach Haus nehmen? Herrjeh, NEIN!

    So, wie Frau Dingens sagt, weiss ich es auch.


    In gewissen Kantonen in der Schweiz musste die Placenta so nahe am Haus vergraben werden, dass es "unter der Dachtraufe" war. Man glaubte, dass so das Kind eine ganz speziell gute Bindung an sein Elternhaus bekommt.


    Der Brauch, einen Baum zu pflanzen, gibt es in ländlichen Gebieten der Schweiz immer noch. Für Jungen einen Nussbaum und für Mädchen einen Zwetschgenbaum... *gg* Das Pflanzen eines Obstbaumes hatte früher durchaus Sinn: es gab Früchte und das war Nahrung in einer Zeit, wo Lebensmittel nicht im Übermass und ständig vorhanden waren.


    Zur Geburt unseres Ältesten haben wir einen winzigen Ahorn gepflanzt - 10Jahre später konnte er hinaufklettern, das war ein berührendes Erlebnis für mich als Mutter. Aber ich bin sowieso eine weiche Seele.


    Es gibt User hier, die wissen, dass wir zwei Söhne haben und deshalb reiche ich noch nach: zur Geburt vom Jüngsten konnten wir keinen Ahorn mehr pflanzen, weil in unserem Winzigstgärtchen Platzmangel war. Also mussten sich die Jungen den Baum "teilen".

    Zitat

    @ aleonor


    das stimmt. Krankenhäuser verkaufen die Plazentas nicht mehr, das wurde vor einigen Jahren verboten.


    lilli09

    stimmt nicht, in der Pharmaindustrie werden auch Placentas weiterverarbeitet!


    (ich satnd schon selbst daneben!) und ja, Placenta "riecht" sehr eigen, stinken? Na ja, eher weniger...