Rhesus negativ - Impfung grundsätzlich ja oder nein?

    Mir hat man jetzt nach der 2. Fehlgeburt gesagt, dass ich rhesus negativ bin. Der Gyn hat gesagt, ich müsste dann immer geimpft werden, wegen der möglichen Antikörper. Habe ihm dann gesagt, dass ich so eine Impfung bei der 1. Fehlgeburt bei meinem alten Gyn aber auch nicht gekriegt hätte. Das wäre ein Fehler gewesen sagte er mir. Mein alter Gynäkologe wiederrum sagt, alles halb so wild. Es käme hauptsächlich drauf an, ob der Kindsvater rhesus positv sei oder nicht. Nur dann wenn er rhesus positiv sei, bräuchte man die Rhesus-Impfung. Was stimmt denn jetzt?

  • 12 Antworten

    Hallo Mistery

    Ich kann dir nur sagen wie es bei meiner Freundin war und was ich noch von damals aus dem Biounterricht mitgenommen habe. Wenn die Frau Rhesus Faktor negativ ist und der Mann auch gibt es kein Problem, nur wenn der Mann Rhesus Positiv ist bekommt man die Spritzen. So war das bei meiner Freundin auch, ihr Mann war Rhesus positiv und sie negativ.


    Liebe Grüße


    Schneewittchen und Zwerg (16. ssw.)

    Als Schwangere bekommt man sie auf jeden Fall. Nach der Geburt wird dann die Blutgruppe des Kindes bestimmt:


    wenn Kind positiv-> bekommt Mama noch eine Anti-D-Prophylaxe.


    Wenn Kind negativ -> noch eine Spritze nicht nötig.

    Ach ja, bei uns im KH ist das so, dass die Schwangere auch eine Prophylaxe bekommt, wenn der Vater negativ ist.


    Aus folgenden Gründen:


    1. der Vater könnte sich irren, bei seinem Rhesusfaktor


    2. Es könnte ein anderer der Vater sein

    Also schaden würde es in keinem Fall und sinnvoll wäre sie dann wohl auch bei der 1. FG gewesen. Seh ich doch, richtig oder?

    Ich bin auch Rhesus negativ

    und habe die Spritze bekommen.Es ist für die Krankenkasen billiger die Frau in der SS zu impfen wie beim Vater einen Bluttest zu machen,wobei manche nicht mal wissen wer der Vater ist.Das man dir sowas erst nach der 2.Fg sagt ist komisch.Sowie du beim Frauenarzt deine SS nachgewiesen bekommst nehmen die dir ja Blut ab und testen dich unter anderem auf die sogenannten Antikörper die,wenn du negativ bist und dein Baby positiv, dein Baby als Fremdkörper sehen und es abstoßen.Ich hab dafür einen Aufkleber im Mutterpass.Irgendwann nach der 26.SSW wird nochmal getestet und dann bekommt man die Spritze.Meistens ist es beim ersten Kind vollkommen ungefährlich,da das Blut der Mutter sich mit dem Blut des Kindes erst während der Geburt vermischt und dann nichts mehr passieren kann.Nur wenn man dann nochmal SS ist dann sind die Antikörper ja im Körper...genau wie bei einer FG...da vermischt sich das negative Blut von dir ja auch mit dem des Babys.Ich weiss nicht ob es leichtsinnig von der ärztin war dich nicht zu impfen oder ob das Labor bei deinem Bluttest keine Antikörper gefunden hat und die Impfung deshalb nicht nötig war.Forsche einfach mal nach.


    Gruss Bibi

    Ich hab damals keinen Mutterpass bekommen. Ich hab die 1. SS zu Hause festgestellt mit einem Test. Wollte dann auch direkt zur Gyn, die hatte aber Urlaub. Also habe ich gewartet bis sie wieder auf hatte. Und hab dann Sonntag, also genau einen Tag vor dem Arzttermin die Blutung gekriegt, also sprich die Fehlgeburt gehabt. Bin dann natürlich trotzdem den Tag später zu dem Termin gegangen. Sie hat mir dann auch Blut abgenommen und auch noch HCG im Blut feststellen können und mir gesagt, dass die Schwangerschaft wohl abgegangen sei. Jetzt nach der 2. FG usw. bin ich wieder zu hier hin um sie mal genau auszufragen, wie das damals wirklich gelaufen ist. Damals haben die nur nach dem HCG geguckt. Haben noch nicht mal eine Blutgruppenfeststellung gemacht! Das sei ja nicht nötig gewesen, da ich das Kind ja eh schon verloren hätte. Also hätte sie nur noch sehen wollen, ob der HCG sinkt. So hat sie mirs gesagt.


    Jetzt für die 2. SS hat man mir einen Mutterpass ausgestellt und da steht jetzt die Blutgruppe drin und der Antikörpersuchtest war, Gott sei Dank, negativ. Ich habe also keine Antikörper. Mein jetziger Gyn sagte aber, nicht nach der Blutgruppe zu gucken, egal ob Kind schon verloren oder nicht, sei ganz schön leichtsinnig gewesen. Die Blutgruppenbestimmung sei das A und O bei sowas und sowas dürfe man einfach nicht "vergessen".


    Habe das natürlich alles meiner damaligen Gyn vorgehalten. Sie behauptete natürlich nur das Gegenteil, dass alles halb so wild usw.

    Zitat

    Mein jetziger Gyn sagte aber, nicht nach der Blutgruppe zu gucken, egal ob Kind schon verloren oder nicht, sei ganz schön leichtsinnig gewesen. Die Blutgruppenbestimmung sei das A und O bei sowas und sowas dürfe man einfach nicht "vergessen".

    Da hat er recht. Das kann schlimme Folgen für das Kind haben.

    Zitat

    der Antikörpersuchtest war, Gott sei Dank, negativ.

    Dann ist´s ja noch mal gut gegangen!!!

    In der Tat. Als ich das der Gyn vorgehalten habe, sagte die so voll blöd nur:"Was wollen sie denn überhaupt von mir? Sie haben doch keine Antikörper. Also, wo ist dann ihr Problem?"


    Da hätte ich ja direkt mal meine gute Kinderstube vergessen können und ihr eine reinhauen wollen.

    ich bin auch rhesus negativ habe sie beim ersten kind während der ssw bekommen und danach auch! bei den anderen 3 brauchte ich sie nicht mein mann ist auch rhesus negativ und da er regelmässig zur blutspende geht wissen wir es auch genau also brauchte ich auch keine spritze zur vorbeugung

    Ich bin auch Rh. negativ

    und mein Mann positiv. Nach der 1. FG habe ich diese Spritze gleich im KH bekommen. Nach der 2. FG hat mein Arzt nicht dran gedacht, ich leider auch nicht und hat mir dann ein paar Wochen später Antikörper abgenommen, die aber auch negativ waren. Er sagte, wenn die FG so früh war, ist es eher unwahrscheinlich, daß man AK gebildet hat.

    ich habe keine

    Spritze bekommen, ich brauchte auch keine, weil mein Mann genau wie ich negativ hat. Die Kinder wurden nach der Geburt zur Sicherheit noch mal getestet, sie sind natürlich auch negativ.


    Also keine Antikörper in mir, deshalb ist eine Spritze auch überflüssig gewesen.