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    wie, dir ging es erst besser als du schon die ersten Bewegungen hattest und so lange hattest du die fiese Übelkeit? %:|

    Ja, genau. Mir ging es im ersten Trimenon super, ab Woche 12 kam die Übelkeit, die bis zur 18./19. SSW anhielt. Damit bin ich aber wohl die Ausnahme. Den meisten Schwangeren geht es im zweiten Trimenon besser.

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    ich hoffe bei mir ist es wie bei dir und geht weg!! Leider kann ich momentan nur sehr ungesundes essen...von Vollkornbrot, Obst und Gemüse muss ich würgen. Fleisch, Käse und alles was sehr(!) süß ist geht gut rein und mildert die Übelkeit.

    OK, dann isst du das. Mageres Fleisch müsste doch gehen oder? Was die Gewichtszunahme angeht würde ich an deiner Stelle entspannt bleiben, solange du deine Essgewohnheiten nach der Entbindung wieder umstellst wird das wieder und beim Diabetis bist du doch sicher unter regelmäßiger Kontrolle oder?


    Ich weiß nicht ob du was von Akupunktur hilft, aber es gibt Hebammen die da entsprechendes anbieten und ich hab damit ganz gute Erfahrungen gemacht, auch abseits von Schwangerschaftsgenerve.


    Und was das nicht bereit sein angeht: Deine Zweifel sind noch immer da oder? Du warst dir ja länger nicht sicher wann und wie und überhaupt, dass wird vermutlich gerade noch schlimmer mh? Atme tief durch, sich das Ende eines Zustandes herbeizusehnen, der einen furchtbar quält, ist total normal. Sei da mal nicht so streng zu dir, dass hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun ob man sein Kind mal lieben wird oder nicht.


    Genaugenommen kommt dies Gefühl auch nach der Entbindung immer mal wieder vor. So nach der gefühlten hundersten Nacht ohne ausreichend Schlaf fragen sich viele Mütter ob die Babyklappe nicht doch eine Alternative wäre und Väter freuen sich zunehmend über Überstunden bei DAuergebrüll zu Hause.


    Alles ganz normal. Ehrlich. Das sagt nichts über Elternqualitäten und das Bereit-sein aus, dass sagt eher was über die überzogenen Erwartungen an Eltern allgemein und Mütter im Speziellen. Die Alete Mama ist eine Lüge. Ehrlich.


    Liegen hilft? Sehr gut. Dann machst du dir nun verschiedene Liegeplätze in der Wohnung. Einen auf dem Bett, einen vor dem Tv und einen so, dass du schön in der herbstlichen Sonne liegen kannst, wenn die denn mal die Gnade hat rauszukommen. Und dann nimmst du dir ein Satz Hörbücher/Bücher vor und liest und betrachtest diese Zeit als Vorbereitung auf die Babyzeit, die je nach Kind genauso entschleunigt werden muss. Du kannst nun nochmal richtig Schlaf tanken, bevor du weniger davon bekommst. Und überall an diesen Plätzen steht ein bisschen was zu essen und das isst du nach Bedarf. Wenn die Hormonumstellung rum ist, kannst du ja noch immer Schwangerschaftsyoga machen gehen, erstmal latute die Parole: Überleben.

    BenitaB


    Ich werde mir die Globuli gleich morgen holen! Ich glaube nicht an Homöopathie, wäre ein Hammer wenn es mir hiflt. Dann bin ich bekehrt!!


    Lischenswelt


    Ich habe folgendes ausprobiert: Vomex (Dragees und Zäpfchen), Agyrax, MCP, Nausema, SeaBands (trage ich verzweifelt weiterhin), Ingweraufguss, Ingwerbonbons, Magentee. Nichts hat geholfen! Frische Luft habe ich 4x täglich wenn ich mit dem Hund gehe, allerdings wird es in Bewegung schlimmer. Am Erträglichsten ist es wenn ich liege.


    Akupunktur bekomme ich Donnerstag, da habe ich einen Termin mit einer Hebamme.


    danae


    Danke für deine Worte. Das ist wirklich schön zu lesen.


    Ich habe momentan einfach das Gefühl kein Licht mehr zu sehen. Als wäre mein ganzes Leben gelähmt und würde stillstehen, während vor meinem Fenster das Leben weitergeht.


    Mein Partner freut sich wie wahnsinnig auf das Baby, das kann ich kaum ertragen, weil ich ihn beneide der einfach nur Freude empfinden darf und sonst sein Leben weiter machen kann wie bisher, während sich für mich körperlich alles so ändert und ich mich so krank fühle.


    Ich habe noch keinen Diabetes, aber Angst einen zu entwickeln (hatten viele bei uns in der Familie in der Schwangerschaft und dann später eben auch wieder) und so massive Gewichtszunahme ist ja prädisponierend. Habe schon knappe 2 kg zugenommen und das in der 9. Woche.

    Hallo Priya


    ich kann dich auch gut verstehen.


    Ich bin in der 17.ssw und bei mir fing es in der 6.ssw mit der Übelkeit an... von morgens bis abends mit ekeligem Magendruck (wie ein Luftballon).


    Agyrax hat bei mir nur bedingt geholfen, so dass wenigstens der Magendruck weg war.


    Ich hatte ebenso hin und wieder mal den einen oder anderen düsteren Gedanken, wie du, und auch anschliessend ein genauso schlechtes Gewissen. Ich lese in vielen Foren (auch ausserhalb von Med1) und glaub mir, das geht gaaaaanz vielen so :)z


    Seit der 15.ssw kann ich nun in etwa sagen, dass es etwas besser geworden ist, auch wenn es abends noch schlimmer ist, als am Tag.


    Ich habe mir die Tabelle vom HCG angeschaut und dort steht, dass das HCG ab ca. 17./18.ssw rapide absinkt.... in etwa da berichten die meisten auch über Besserung.


    In meiner 1.Schwangerschaft hatte ich es auch und da wurde es ab 20.ssw erst besser, blieb latent aber bis zum Schluss, aber das war aushaltbar.


    Es ist auch wirklich ein bischen so, dass man sich dran gewöhnt %:|

    Priya


    Ich kann das gut verstehen, aber dein Leben geht auch weiter. Guck ob du drinnen was machen kannst, dass du schon lange aufgeschoben hast. Also irgendein Buch lesen, ein Hobby ausprobieren, zeichnen oder so. Irgendwas zu tun ist soviel besser als immer nur zu bemerken was gerade alles nicht geht. Setz dem aktiv was entgegen, sonst zieht dich das immer weiter runter. Es gibt auch Schwangerschaftsdepressionen, nicht nur die bekannteren nach der Entbindung. :)_ :)_


    Vielleicht kann dein Mann ja was mit dir drinne machen? Spiele spielen oder so? Vielleicht anstatt einem Hobby zu fröhnen, einfach damit du in deinem Sumpf nicht ganz so alleine rumhängst. :)_


    Ich drücke dir die Daumen das die Akupunktur Erleichterung bringt. Und wegen des Diabetes, würde es dir da helfen einfach regelmäßig selbst zu testen, mit so einem Ph Streifen oder so? 2 kg sind nicht so schlimm, ehrlich, du weißt ja nicht wie sich das noch entwickelt. Vielleicht musst du in ein paar Wochen nicht mehr ständig würgen und dann nimmst du vielleicht Wochen lang nicht zu. So war das bei mir bei der Kleinen. Erst kam mega viel und dann wochenlang gar nichts. :)_

    Ok, da hast du ja wirklich schon viel ausprobiert. Es tut mir sehr leid, dass du so leidest. Halt durch, es wird besser werden. Bei meiner Tochter war das auch so zermürbend diese Übelkeit. Aber es wurde dann echt schlagartig besser. Und in dieser Schwangerschaft musste ich viel würgen und mir ist immer noch ab und zu noch schlecht, aber es ist besser als vorher.

    Tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht. Übelkeit ist furchtbar, vor allem wenn sie nicht wie bei einem Magen-Darm-Infekt nach zwei Tagen vorbei ist.


    In meiner ersten Schwangerschaft war mir nicht schlecht, diese endete in eiener Fehlgeburt. In der zweiten Schwangerschaft war mir übel übel übel, übergeben ging noch, etwa alle 1-2 Tage einmal. Aber die Dauerübelkeit jede sekunde des Tages stand es mir bis oben hin. Aber dabei trotzdem Hunger :-X Es war schrecklich, das Parfum was ich damals trug, kann ich heute nach 10 Jahren immer noch nicht riechen. So ab der 13. Woche wurde es wirklich besser, ab der 15. Woche war es dann vollkommen verschwunden. Gott sei Dank.


    Noch eine Hoffnung für eine eventuelle zweite Schwangerschaft. Auch da war mir übel ununterbrochen, aber ich musste nicht brechen. Und als die Übelkeit Anfang der 10. Woche ihren Höhepunkt erreichte wurde sie plötzlich schlagartig weniger, so dass nur ein flaues Gefühl blieb. Ich dachte schon, dem Baby ginge es nicht gut, aber es war alls ok.


    Also du kannst Hoffnung haben, dass die schlimmste Übelkeit wirklich bald überstanden ist. Auch wenn es einigen länger schlecht geht, bei den meisten bessert es sich doch merklich aber der 13. Woche :)*


    Wenn Agyrax nicht hilft, habe ich leider keien Tips, außer alles essen worauf man irgendwie Appetit hat. Ich konnte nur Fertigessen essen, denn ich konnte nichts zubereiten...der Geruch in der Küche...unerträglich.


    Ständig essen war das einzige was es ein klein wenig besser machte und viel trinken, das erleichtert das Erbrechen.

    Hey Priya *:)


    würde mich auch interessieren, wie es dir nun geht .


    Ich bin jetzt in der 24.ssw und seit ca. 2 Wochen ist die Übelkeit echt auf ein Minimum gesunken, mir geht es seither wesentlich besser :)^ lediglich abends ist der Magen noch etwas flau ....

    Hallo,


    also die Übelkeit ist etwa ab der 11. Woche langsam etwas besser geworden, aber leider nicht weg gegangen {:( ich habe zwischendurch Phasen wo sie wirklich auf einem Minimum ist, gerade nach dem Essen habe ich aber einen komischen Geschmack im Mund und davon wird mir dann übel. Wenn ich zu lange nichts esse wird mir auch schlecht.


    Naja, ich hoffe immernoch darauf dass es irgendwann ganz verschwindet, aber wenn es auf dem Level bleibt dann ist es zumindest so ertragbar dass ich es noch bis zum Geburtstermin aushalten kann für mein Baby :)z .

    Hi,


    falls es immer noch da ist versuch mehr Wasser zu trinken, dass hilft oft. Also nur stilles Wasser, etwa 3 Liter über den Tag verteilt.


    Die gute Nachricht: bei mir wurde es mit jeder Schwangerschaft etwas leichter mit der Übelkeit. Es war nie weg, aber man konnte es leichter aushalten.


    LG


    Karima

    Hallo karima,


    mir ist noch ab und zu übel, inzwischen vor allem wenn ich Süßes oder helles Brot gegessen habe, also komplett anders als am Anfang. Mir hilft immer noch am Besten rotes Fleisch, Fisch und Käse in rauen Mengen (und das, wo ich mal fast vegan gelebt habe!), nach einer solchen deftigen Mahlzeit geht es mir richtig gut, morgens nach dem Müsli mit Obst ist mir immernoch latent übel (aber immer Wurstbrot geht irgendwie ja auch nicht).


    Stille Getränke gehen auch immernoch nicht, davon muss ich immernoch würgen. Daher trinke ich nur kohlensäurehaltiges Wasser und ab und zu etwas Tee. Auf 2,5-3 l komme ich auch locker, habe sogar eher viel Durst.

    Hi,


    viel trinken ist super, dann bekommst du die Übelkeit besser in den Griff. Und ich würde genau das Essen worauf du Lust hast. Die Gelüste haben ja irgend einen Grund.


    Ich hab in meinen Schwangerschaften die seltsamsten Dinge gegessen und meine Kinder sind trotz extremer Übelkeit alle gesund und gut auf die Welt gekommen. Allerdings habe ich nie "zugenommen" im eigentlichen Sinn, ich hab durch das Übergeben in den ersten Monaten stark an Gewicht verloren und hatte dann zur Geburt ungefähr das Gewicht von vor der Schwangerschaft. Weshalb ich zu den seltenen Exemplaren gehören die nach der Geburt deutlich leichter waren als vor der Schwangerschaft. Dafür hab ich dann in der Stillzeit zugenommen ;-)


    Leider haben auch viele Frauenärzte keine Ahnung wie sie mit Schwangeren umgehen sollen die unter Übelkeit leiden. Meine Erfahrung mit Hebammen waren da deutlich besser. Was mir auch geholfen, hat mich nicht ständig übergeben zu müssen, waren Dauerakupunkturnadeln im Ohr. Hat bei mir aber auch erst ab der 16ten Woche wirklich was gebracht.


    In einer meiner Schwangerschaften hab ich Literweise Gemüseeintopf mit Rindfleisch gegessen und in einer anderen hab ich Riesentöpfe Chinasupper gekocht. Naja ich hab die Zutaten geschnippelt, meinem Mann gesagt wie es geht und dann die Küche verlassen. Gerüche fand ich immer furchtbar ;-)


    Ein alter Frauenarzt hat mir mal gesagt ich soll mich über die Übelkeit freuen, weil die Schwangerschaften dann oft stabiler sind. Und ich kann es in soweit bestätigen das ich die beiden Male wo ich keine Übelkeit hatte recht früh eine Abbruchblutung bekommen habe. Bei den anderen 4 Schwangerschaften war mir schon übel bevor der Test positiv war.


    In ein paar Monaten ist es geschafft und solange hältst du es schon aus. Und es wird ja immer ein wenig besser, das ist doch schon mal super.


    LG


    Karima

    Bei mir war es ja auch schon wesentlich besser geworden. Aber seit einigen tagen nimmt es wieder etwas zu. Meist nur im Abendbereich, so ab 17.00 Uhr geht es los.


    Vor allem während der Wachstumschübe, die mich mitlerweile für nen Tag lang dann fast schachmatt legen, ist es besonders stark.


    Hab mich damit abgefunden, dass es bis zur Geburt bleibt, war in meiner 1. Ss auch schon so.


    Nach der Geburt war alles sofort wie weggeblasen ":/

    Zitat

    Leider haben auch viele Frauenärzte keine Ahnung wie sie mit Schwangeren umgehen sollen die unter Übelkeit leiden. Meine Erfahrung mit Hebammen waren da deutlich besser.

    Ja, das ist auch meine Erfahrung. Ich hatte oft das Gefühl die Ärztin und auch Menschen in meinem Umfeld stempeln diese 24/7-Übelkeit so ab als sei das normal und man könne es ja wohl aushalten. Ja, man kann es aushalten. Aber ich kann wirklich sagen dass es einfach auch was anderes ist ob einem nur morgens bißchen übel ist oder halt den ganzen Tag und die ganze Nacht. Da ist nämlich der Knackpunkt. Mir war 2 Monate immer schlecht, wenn ich wach war. Und mir ging es dadurch psychisch auch wirklich richtig schlecht. Ich wollte immer 2 Kinder, aber diese Übelkeit... {:( %:| puh. Wenn ich an Woche 6-11 zurückdenke, die schlimmste Phase, da war ich teilweise fast suizidal (aber dafür zu schwach)...und auch danach war es ja nicht weg. Ganz weg ist es immernoch nicht, aber absolut aushaltbar und ich freue mich am Schwangersein auch wenn die Übelkeit fast nahtlos von verstärkten Übungswehen abgelöst wurde und ich viel liegen muss.

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    Vor allem während der Wachstumschübe, die mich mitlerweile für nen Tag lang dann fast schachmatt legen, ist es besonders stark.

    Das ist bei mir auch so! Nicht so schlimm wie am Anfang aber schon den ganzen Tag so ein latentes "Kotzgefühl" im Hals. Aber man gewöhnt sich an alles :)D und man weiß ja, es ist nicht für immer.