Schwanger & neuer Job

    Mein Partner und ich haben seit längerem Nachwuchs geplant und gewünscht, es hat jedoch nicht geklappt.

    Nun habe ich einen tollen Job seit letzter Woche und habe gestern erfahren, dass ich schwanger bin. Mir gehts nicht gut.. habe Übelkeit und Durchfall und bin total kaputt. Bin in der 5. SSW. Fühle mich eigentlich gar nicht in der Lage, arbeiten zu gehen, kann gar nichts riechen, jedoch fühle ich mich dem neuen AG total verpflichtet. Wir hätten gar nicht damit gerechnet, dass es noch klappt.

    Ich bin gerade total traurig. Bis zur 12. Woche würde ich sowieso warten. Ich habe Angst, dass sie mich dann schlecht behandeln oder so. Ich traue es mich auch nicht zu sagen. Wäre ich jetzt ein halbes Jahr schon dort, wäre es etwas anderes.. hat jemand schon mal eine solche Situation gehabt? Bin echt verzweifelt..

  • 6 Antworten

    Wenn es dir nicht gut geht, lass dich krankschreiben. Würdest du bei Grippe doch auch machen, oder?


    Du scheinst nicht so viel von deinem AG zu halten, wenn du Angst hast, dass er dich schlecht behandelt:-o Warte doch erst mal ab, bis die 12 Wochen rum sind und sprich dann in Ruhe mit ihm. Ja, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen (ich weiß, sollte man nicht, aber trotzdem), aber es ist jetzt halt so. Freu dich, dass es geklappt hat;-)

    Wenn es dich so sehr belastet, dann suche ein ehrliches Gespräch. Man kann doch auch ganz offen sein. Ich denke dann trifft man am ehesten auf Verständnis.

    Mir macht es bezüglich Fehlgeburtsrisiko nichts aus, das gehört dazu und ist für mich kein Tabuthema. Aber das muss jede Frau selbst entscheiden.


    Ich würde mich erstmal ne Woche krankschreiben lassen und schauen wies dann aussieht. Und am Arbeitgeber am Telefon halt sagen, wie unangenehm dir das ist, nach einer Woche schon krank zu sein. Und wenn es dir nicht bald besser geht, dann kannst du deine Situation ja genauer erklären. Ich empfand das rausschieben und rumdruksen und ständige empfehlen irgendwann als größere Belastung als ehrlich zu sein. Mein Arbeitgeber hatte sich auch sehr gewundert, warum ich ständig fehle. Oft war es auch der Wochenanfang, weil ich fast immer brechen musste wenn ich früh aufstehen musste. In der 10. Woche habe ichs dann einfach erzählt. Und ab da war es für mich viel entspannter. Was auch gut fürs Wohlbefinden ist.

    Wenn du noch im Probemonat bist würde ich auf jeden Fall noch warten. Schau wie weit du mit Agyrax und kleinen Snacks das schlimmste abfedern kannst und sonst lass dich krankschreiben. @:)

    @Krabbel Bei langjähriger Unternehmenszugehörigkeit wärs mir ähnlich aber wenn der AG in der Probezeit erfährt dass man Kinderwunsch hat und die Schwangerschaft hält nicht, kann das doppelt blöd laufen. Deswegen würd ich in dem Fall auch warten.

    Nala85


    ProbeMONAT ? Die Probezeit dauert 3 bis 6 Monate, je nach Vertrag (in Deutschland; keine Ahnung wie es in Österreich oder in der Schweiz ist) aber andererseits ist frau während der Schwangerschaft vor einer Kündigung geschützt !


    Ich persönlich würde zwar auch noch etwas warten aber nicht zuu lange. Klar, Mobbing kann es immer geben - auch wenn das Kind da ist, leider.

    In Ö meist nur ein Monat außer die Firma ist wirklich garstig.

    Gerade wenn es aber mehr als 1 Monat ist - sondern z.b. 3 Monate würde ich warten - denn IN der Schwangerschaft ist sie geschützt. Geht die Schwangerschaft aber nicht gut und der AG weiß somit aber von ihrem Kinderwunsch kann er sie immernoch ohne angabe von Gründen kündigen.

    Nala85 schrieb:

    In Ö meist nur ein Monat außer die Firma ist wirklich garstig.

    Gerade wenn es aber mehr als 1 Monat ist - sondern z.b. 3 Monate würde ich warten - denn IN der Schwangerschaft ist sie geschützt. Geht die Schwangerschaft aber nicht gut und der AG weiß somit aber von ihrem Kinderwunsch kann er sie immernoch ohne angabe von Gründen kündigen.

    Das ist nicht ganz richtig. In dem Moment, in dem er von der Schwangerschaft erfährt, kann er die Kündigung nicht mehr aussprechen, wohl aber, wenn Du es ihm noch nicht gesagt hast. Es kommt also drauf an, wer schneller ist.

    Schlimmer ist ein Zeitvertrag, denn der muß nicht gekündigt werden, sondern endet automatisch durch Zeitablauf, wenn er nicht verlängert wird - egal ob schwanger oder nicht.

    Grundsätzlich hat er aber nichts zu verlieren, denn für die Mutterschutzzeit oder bei einem Beschäftigungsverbot kriegt er 100% Deines Gehaltes von der U2-Kasse zurück. An einer Kündigung oder Nichtverlängerung eines Zeitvertrages kann er nur dann Interesse haben, wenn Du ihm schon gleich einen Antrag auf Elternzeit da hinknallst oder sonstwie zu erkennen gibst, daß Du nach den 12 Wochen Schonfrist nicht wiederkommen willst. In dem Fall könnte es Dir sogar passieren, daß Dir 2 Tage nach Ablauf der Elternzeit die Kündigung wegen Arbeitsmangels auf den Tisch fliegt, weil er zwischenzeitlich jemand anders eingestellt hat oder betriebsintern eine Personalreduzierung stattgefunden hat.


    LG Svenja