Schwanger und US in 4+1

    Hallo ihr Lieben,


    kurz mein Problem, danach meine Geschichte zum Verständnis und wer Zeit zum lesen hat.


    Ich habe am Sonntag einen Frühtest gemacht. Dieser war leicht positiv. Heute einen Digitalen Test - dieser hat 1-2 Woche angegeben. Da ich beruflich sofort ins Berufsverbot kommen würde, wollte ich meiner FÄ Bescheid geben und das weitere Vorgehen besprechen. Diese hat mich nun für Freitag zum US bzw. zur Untersuchung einbestellt. Da wäre ich dann in 4+1.

    Zu diesem Zeitpunkt kann man doch noch nicht so viel fest stellen? Stiftet das nicht eher zu Verwirrung bei? Kann die FÄ dann etwas falsches vemuten? Sprich, dass es nicht geklappt hat - obwohl es geklappt hat. Oder das es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt - wenn es vllt doch noch weiter wandert (Wahrscheinlichkeit, dass es dann noch weiter wandert ist ja gegen 0, aber kann doch noch sein oder?)?


    So nun zu meiner persönlichen Geschichte. Ich habe verschiedene Vorerkrankungen. SD Unterfunktion (gut eingestellt), Prolaktinom (ohne Behandlung gut im Griff) und PCOS. Endometriose stand im Raum, aber bisher nicht weiter abgeklärt. Hatte immer während der Periode sehr starke Schmerzen.


    Nun zu dem PCOS. Dies war nicht gut im Griff. Im letzten Juli hatte ich einen US bei meiner FÄ. Dort waren sehr viele Zysten zu sehen - obwohl ich zu diesem Zeitpunkt die max. Dosis Metformin eingenommen hatte. Im November bei dem Termin meiner Endokrinologin auch sehr ernüchternd. Das es vermutlich bei mir auf eine KiWuKlinik irgendwann mal hinauslaufen wird. Daraufhin haben mein Mann und ich beschlossen, dass Kinderthema schon eher anzugehen, damit man eben zum "geliebten" Zeitpunkt schon 1-2 Jahre vorweisen kann für eine KiWuKlinik und aber auch deshalb, weil es nichts ausmachen würde, wenn es jetzt passieren würde.


    Verhütung weggelassen. Neben dem Inostiol (was ich schon seit 2-3 Jahren einnehme) auch D-Chiro-Inostiol angefangen seit ungefähr Dezember. Ernährung umgestellt sowie Sport angefangen seit 2-3 Wochen. Babytraumtee bestellt und angefangen zu trinken. Nun dann die ersten Anzeichen einer SSW bemerkt und Test war dann positiv.

    Nun hätte ich diese Woche noch arbeiten müssen, ab nächste Woche habe ich 2 Wochen Urlaub. Und an meinen ersten Arbeitstag nach meinem Urlaub hätte ich meinen normalen FA-Termin zur allgemeinen Vorsorge. Hätte gedacht, dieser Termin reicht dann aus, wollte dem sicher gehen und eben wegen meiner Arbeit fragen.


    Ende vom Lied ist, dass ich mich für den heutigen Dienst krank gemeldet habe. Und morgen beim Hausarzt anfragen möchte, ob er mich diese Woche krank schreiben könnte. Denn auf Grund meiner "Vorgeschichte" fände ich es fahrlässig im Bereich der Röntgenstrahlung plus Covid Pat. zu arbeiten. Gerade in der Frühschwangerschaft. Dies jetzt aber schon auf Arbeit zu erwähnen und direkt ein Arbeitsverbot zu bekommen - wo die Wahrscheinlichkeit bei mir noch sehr groß ist, dass es doch noch mit einer einfachen Periodenblutung abgeht. Zudem ist der Termin am Freitag Mittag. Ich müsste also am Donnerstag normal arbeiten und dann mit einer "Ausrede" Freitag Mittag gehen dürfen. Samstag wieder Dienst alleine - also nichts was ich Kollegen machen lassen könnte.


    Als ich in meiner Praxis angerufen hatte, hat die Arzthelferin alles aufgenommen und sagte das sich die Ärztin in Laufe des Tages bei mir meldet. Ich habe ihr mein Arbeitsproblem geschildert. Das gibt sie auch so weiter. Nun hat die Arzthelferin wieder angerufen. Mir gesagt, ich bin heute in 3+4 (berechnet an einer Schmierblutung Ende März/richtige letzte Periodenblutung war Ende Februar) und darf bitte am Freitag zum Termin kommen. Arbeiten könnte ich normal, denn solange die Ärztin noch keine SSW intakt festgestellt hat, steht dem nichts im Wege.

    Ich denke rechtlich sicher nicht, aber moralisch und für mich mit dieser Vorgeschichte schon.


    Ich hoffe und freue mich, wenn sich einer meinen langen Text angetan hat und mir vllt etwas Mut zusprechen kann. @:)

  • 12 Antworten

    Erstmal Glückwunsch @:):)_


    Zu deinem grundsätzlichen Gesundheitszustand und Schwangerschaft kann ich leider nix sagen. Nur zur SD, aber die ist ja gut eingestellt. Mein fa hatte mir nach einem Frühabort auch gesagt, ich soll mich sofort bei einer erneuten SS melden. Es ging dabei jedoch nicht um Ultraschall sondern um die Gabe von Progesteron etc. Es lief dann allerdings eh alle anders, weil ich am Tag, als ich die zweite Schwangerschaft festgestellt hatte, den dritten Termin in der KIWU-Klinik hatte X-\. Die haben dann Progesteron und clexane verschrieben weil ich zu dem Zeitpunkt wieder schmierblutungen hatte. Die SS ging gut trotz hashimoto und ziemlich großer Myome. Man sagte und beim zweiten Termin in der KIWU, dass es schwer werden würde schwanger zu werden und zu bleiben, aber die Natur hört GsD nicht auf die Ärzte ;-D.


    Vielleicht möchte der Arzt nur die Medikamente besprechen. Wäre sinnvoll, denke ich. Ultraschall kann man sich aber schenken, da sieht man doch noch gar nix.


    ich würde auch versuchen mich krank schreiben zu lassen, wenn ich an deiner Stelle wäre. ALLERDINGS seh ich das mit dem mitteilen auch nicht so dramatisch. Ich habe es in der Arbeit und auch meiner Familie gleich gesagt. Wäre es schief gegangen, dann wäre es halt so gewesen. Beim Frühabort musste ich es auch meinem Kunden mitteilen. Ich wusste, dass es schief gehen wird, hatte aber Schulungen zu halten und wusste natürlich nicht, wie das dann so ist. Klar hab ich das nur den engsten „team-Kollegen“ gesagt, damit die irgendwas tun können, wenn ich einfach rausrennen und nicht wieder komm. Ich fand das nicht so schlimm es mitzuteilen.

    Das schlimmste was passieren kann ist, dass du mitteilen musst, dass die Schwangerschaft nicht intakt ist.. aber da tickt jeder anderes und kommt natürlich auch sehr auf das Umfeld an.

    Danke Tiramisu01 für deine schnelle Antwort


    @:) Danke


    Ohje, du hast also auch schon viel mit den Ärzten mitgemacht. Ab wann konntest du dich bei deiner zweiten SSW freuen? Gerade ist es bei mir sehr getrübt.


    Das mit den Medis kann stimmen. Das wird dann vermutlich mit dem Plan meiner Endokrinologin nicht übereinstimmen - anderes Thema...Das sehe ich dann.

    Vielleicht auch die "zusätzlichen" Vitamine die man zu sich nehmen sollte oder eben auch evtl. noch etwas nehmen auf Grund meinen Erkrankungen?!
    Ja ich verstehe es mit dem US nicht. Vielleicht will sie sehen ob meine Schleimhaut tatsächlich richtig aufgebaut ist und wenn nicht es mir gleich zu sagen, dass ich mir keine Hoffnung machen soll?! Ich habe so viele Gedanken dazu im Kopf. Oder ob noch Zysten da sind, die dem ganzen stören könnten.


    Ich werde morgen mal bei meinem Hausarzt anrufen. Zur Zeit wegen Covid auch nicht so super dort überhaupt nen Sprechstundentermin zu bekommen.

    Das erstmal nicht mitteilen wollen hat zwei Gründe. Zum einen sind wir an mehreren Standorten vertreten. Wenn ich dies nun schon Preis gebe, gibt es BV. Falls es doch die nächsten 1-2 Wochen nicht schaffen sollte und ich wieder zurück komme, kann es sein, dass ich nicht an meinen jetzigen Standort bleiben darf bzw. zurück kommen darf. Das wäre für mich echt schrecklich, da dieser aktuelle Standort echt super ist gegenüber den anderen.

    Klar kann ich mich nicht in Sicherheit wiegen und es kann auch dann noch passieren, dass es wieder gehen wird, aber gerade in der aktuellen Woche ist die Wahrscheinlichkeit doch noch etwas größer - vor allem bei meiner Vorgeschichte.

    Das zweite wäre, ich würde non stop unter Beobachtung liegen und Fragen ausgesetzt sein...das wäre aber wohl überall so.


    So...ich kann mich wohl nicht kurz fassen X-\

    Das mit dem Standort kann ich total verstehen.. also dass du das noch nicht sagen möchtest.

    Der Endo und deine FA sollten im optimalfall zusammen arbeiten. Wobei mein FA hat vieles dem Endo überlassen.


    Zitat

    Ab wann konntest du dich bei deiner zweiten SSW freuen?

    Ohh schwierig X-\. Die Schwangerschaft war eigentlich eine Katastrophe. Im der 8ten Woche diagnostizierte meine alte FA eine missed abortion. Ich sollte zum ausschaben, aber wollte die natürliche Fehlgeburt abwarten. Ich wartete also ca vier Wochen und hatte immer mal Zwischenblutungen etc, bin dann mal in die Klinik, weil mir immer ziemlich übel war etc und da sah man ein kleines lebendiges Würmchen. Drei Tage später bei einem neuen FA für die Kontrolle konnte er erstmal auch wieder keinen Herzschlag und mit dem Doppler keinen blutfluss sehen.. er wollte mir schon mitteilen, dass sie gestorben ist, als sie sich dann doch bewegt hat. Die Myome haben wohl irgendwie die Gräte gestört. Blutungen hatte ich dann die ganze Schwangerschaft über und war sich entsprechend nervös. Ich nahm auch irgendwann meinen Mann mit, weil ich immer beim warten leichte Panik bekam. In der 28 Woche wäre sie dann fast wegen einer Infektion unbekannten Ursprungs gekommen. Da durfte ich dann fast 5 Wochen im Krankenhaus verbringen. Letztendlich kam sie dann bei 34+4 zur Welt. Blöderweise löste sich die Plazenta wegen der Myome nicht und es musste operiert werden. Meine Maus war dann noch wegen einer Infektion etc 11 Tage im Krankenhaus. Also die ganze Schwangerschaft war keine wirklich tolle Erfahrung, aber wenn ich die kleine gesunde Maus (10 Monate) neben mir liegen seh, dann war es das wert.


    Ich kann dir eigentlich nur raten positiv zu denken und zumindest ich kam mir „beiden“ Verlusten ziemlich gut klar, nachdem ich mich medizinisch mit dem Thema auseinander gesetzt hatte. ABER da sind wir ja bei dir nicht ;-).

    Du kannst deinen Frauenarzt beim Termin ja fragen, wenn tatsächlich ein Ultraschall stattfinden soll, was er sich davon erhofft. Wenn er mit die Schleimhaut sehen will, dann würde ich es lassen und warten.

    Danke fürs Verstehen @:)

    Oh Gott, bei deiner Erfahrung wäre ich verzweifelt. Hut ab, dass du das so gut durchgestanden hast.

    Ich kann mich aktuell noch nicht so freuen, da es noch zu früh ist um sich zu freuen - eben wegen meinen Vorerkrankungen und noch so bald.



    Ich habe nun tatsächlich direkt zum Arzt gehen können, da ein Termin frei war. Meine Hausärztin hat mich direkt verstanden und hat mich für diese Woche krank geschrieben.

    Meine FA-Praxis hat angerufen. Ich darf am Freitag nun eine dreiviertel Stunde eher kommen, dafür mit Wartezeit. Diese Logik erschließt sich mir nun auch nicht, aber nun gut ist so. Mein Mann darf wegen Covid nicht mitkommen. Es dürfen nur die behandelnden Frauen in die Praxis ohne Erkältungssymptome. Sehr schade, er ist sehr enttäuscht, kann es aber von der Praxis verstehen. Habe ihn aber auch erklärt, dass es eh nicht wirklich spektakulär wird.

    Nichts desto trotzt war das Telefonat gestern mit meiner Praxis komisch und da du in deiner Geschichte geschrieben hast, dass du in der SSW wechseln konntest für eine zweite Meinung beruhigt mich etwas. Ich war bisher immer zufrieden mit meiner FÄ. Das letzte Mal war sie etwas komisch - ich dachte mir, jeder hat mal einen schlechten Tag und wollte mir das eben beim nächsten Termin anschauen, bevor ich bei ihr ne SSW starte. Nun gut, anders gekommen als geplant.


    Das ist nun der Punkt wie du ganz am Anfang geschrieben hast. Ich habe ihr von meiner Endo ausrichten sollen, ob sie so nett wäre und noch einen US machen könnte um zu schauen ob die Therapie mit Metformin was gebracht hat. Sie lässt sich nicht so gerne etwas sagen und von einer Kollegin weiß ich auch, dass sie versucht in der SSW Geld zu machen. Ich versuche mich nun aber davon nicht beeinflussen zu lassen. Hingehen und schauen.


    Zitat

    Ich kann dir eigentlich nur raten positiv zu denken und zumindest ich kam mir „beiden“ Verlusten ziemlich gut klar, nachdem ich mich medizinisch mit dem Thema auseinander gesetzt hatte. ABER da sind wir ja bei dir nicht ;-).

    Ich werde es versuchen. Es ist nur echt unglaublich, wenn man mir sagt, dass es wahrscheinlich nie klappen wird und nur durch Umständen mit Hilfe und zack pos. Test. Da hatte damals meine Endo auch gesagt, dass ich vermutlich schwanger werden kann, aber es nicht merken würde, weil sich das Kind nicht einnisten kann und mit der nächsten Periodenblutung abgeht. Sehr verwirrend. Ich freue mich, dass ich nun zumindest gemerkt habe. Wenn ich Samstag-Sonntag erreicht habe, freue ich mich, dass es scheinbar erstmal nicht zum geplanten Zeitpunkt mit einer Periode abgeht. Usw. Und hoffe einfach das der Termin am Freitag mich nicht zu sehr verunsichert.


    Zitat

    Du kannst deinen Frauenarzt beim Termin ja fragen, wenn tatsächlich ein Ultraschall stattfinden soll, was er sich davon erhofft. Wenn er mit die Schleimhaut sehen will, dann würde ich es lassen und warten.

    Ich weiß, dass ist mein Körper, aber ihr das zu sagen, bringt dann wieder ne richtig schlimme Stimmung. Evtl. gehts eben um mein BV und dafür muss sie sehen ob es in dieser SSW so und so aufgebaut ist. Ich weiß es nicht. Ich bin echt noch sehr verwirrt.

    loveable<3 schrieb:

    Meine Hausärztin hat mich direkt verstanden und hat mich für diese Woche krank geschrieben.

    Na das ist doch super!


    loveable<3 schrieb:

    Ich darf am Freitag nun eine dreiviertel Stunde eher kommen, dafür mit Wartezeit. Diese Logik erschließt sich mir nun auch nicht, aber nun gut ist so.

    Das ist in der Tat ein wenig schräg. komische Praxisorganisation.

    loveable<3 schrieb:

    Nichts desto trotzt war das Telefonat gestern mit meiner Praxis komisch und da du in deiner Geschichte geschrieben hast, dass du in der SSW wechseln konntest für eine zweite Meinung beruhigt mich etwas

    Also wechseln konnte ich immer im neuen Quartal. Das hat zeitlich bei uns immer ganz gut hingehauen. Eine Zweitmeinung im Krankenhaus bei einer Gyn. Ambulanz z.B. geht jedoch natürlich auch. Ich hatte mir dazu von meinem Hausarzt eine Überweisung geholt. Zweitmeinung ohne komplette Betreuung bei einer anderen FA müsste man mal erfragen. Im laufenden Quartal ist es wohl etwas schwieriger den Arzt ganz zu wechseln für die Schwangerschaftsbetreuung, da die Ärzte eine Pauschale kriegen und die kriegt aber nur der erste Arzt pro Quartal. Bei manchen kann man wohl sagen, dass man die Pauschale selber bezahlt. Wenn man aber so ganz und gar nicht klar kommt, sollte man sich an die Krankenkasse wenden.

    Bei mir war es so, dass mein "alter" Frauenarzt plötzlich nicht mehr in der Praxis war und die Schnepfe, die dann noch da war, war die die ich zum kotzen fand. Mal ganz von der Fehldiagnose, fand ich es total unangebracht, dass sie mir, während ich noch nicht mal angezogen war, sagte, dass sie nun eine Einweisung in die Klinik ausstellt und ich ausschaben lassen soll. Ich fand das total taktlos. Da steht man in Unterwäsche hinter einem Vorhang, muss erstmal die Situation sortieren, dass kein Herzschlag zu sehen ist und dann erzählt sie einem durch den Vorhang ohne jegliche Gefühlsregung, dass man jetzt ins Krankenhaus soll. Ich könnt mich da heute noch drüber aufregen.


    loveable<3 schrieb:

    Ich versuche mich nun aber davon nicht beeinflussen zu lassen. Hingehen und schauen.

    Genau! Unvoreingenommen einfach mal schauen. Nach dem Termin und wenn sie eine SS bestätigt, kannst du dir auch eine Hebamme suchen. Ich hatte eine, als begleitung für die Missed Abortion, nachdem eben die Ärztin so ein reinfall war und mir zu einem natürlichen Abgang so gar nix gesagt hat. IdR haben Hebammen mehr Zeit und Empathie. Bei einer nächsten Schwangerschaft würde ich auch noch mehr den Kontakt zu meiner Hebamme (bzw Hebammen, war eine Praxis mit mehreren) suchen und den Arztkontakt etwas reduzieren.


    loveable<3 schrieb:

    Es ist nur echt unglaublich, wenn man mir sagt, dass es wahrscheinlich nie klappen wird und nur durch Umständen mit Hilfe und zack pos. Test.

    Mein aktueller Frauenarzt sagte mal, dass das Leben seine eigenen Geschichten schreibt. Ich musste auch lachen, weil der Zeugungstag müsste der gewesen sein, als man sagte, dass es sehr sehr schwierig wird und vermutlich nix wird. X-\

    Ich muss ja sagen, dass ich die Erfahrung machte, dass die Ärzte über den genauen Ablauf von Schwangerschaften und Komplikationen nicht wirklich gut bescheid wissen. Keiner weiß, warum der US in zwei verschiedenen Praxen versagt hat. Die Myome waren nur eine Vermutung. Keiner konnte rausfinden, was das überhaupt für eine Infektion war, die in der 28 Woche meine Maus fast zur Geburt gezwungen hat. Alle Abstriche etc. waren negativ, ich hatte keinerlei Infektionsanzeichen außer Leukozyten und CRP am Anschlag. Das passierte dann noch zwei mal. Einmal im KH und dann später bei der Geburt und alle waren verwundert, warum ich weder Fieber, noch sonst irgendwas hatte. Mir gings gut, außer die Wehen.. Ich hab noch nie so viele Ärzte sagen hören, dass es ihnen ein Rätsel ist und sie keine Ahnung haben. Mein Fazit ist: die wissen a net alles ;-).


    Ich drück dir auf jedenfall fest die Daumen, dass es nicht abgeht!


    loveable<3 schrieb:

    Ich weiß, dass ist mein Körper, aber ihr das zu sagen, bringt dann wieder ne richtig schlimme Stimmung. Evtl. gehts eben um mein BV und dafür muss sie sehen ob es in dieser SSW so und so aufgebaut ist. Ich weiß es nicht. Ich bin echt noch sehr verwirrt.


    Lass es einfach auf dich zukommen und frag nach. Wenn du super unsicher bist mit deiner FA, dann kannst du aber auch den Termin wieder absagen und dir gleich eine andere FA suchen. Kann dir denn eine Freudnin oä keine empfehlen? Ich kenne es so, dass selbst Praxen mit Aufnahmestopps gerne Schwangere nehmen (ich nehm an, weil sie mehr Geld bringen). Vielleicht sogar einen der DEGUM II zertifiziert ist. Der hat idR auch super Ultraschallgeräte und viel Erfahrung.

    @:)Danke, dass du dir so viel Zeit nimmst um mir zu antworten. :)_


    Zitat

    Das ist in der Tat ein wenig schräg. komische Praxisorganisation.

    Die Begründung war, dass wegen Corona nicht zu viele gleichzeitig im Wartezimmer sitzen dürfen. Versteht einer diese Praxis.


    Danke für die Aufklärung über ein Wechsel. Das wusste ich so auch noch nicht.


    Zitat

    Bei mir war es so, dass mein "alter" Frauenarzt plötzlich nicht mehr in der Praxis war und die Schnepfe, die dann noch da war, war die die ich zum kotzen fand. Mal ganz von der Fehldiagnose, fand ich es total unangebracht, dass sie mir, während ich noch nicht mal angezogen war, sagte, dass sie nun eine Einweisung in die Klinik ausstellt und ich ausschaben lassen soll. Ich fand das total taktlos. Da steht man in Unterwäsche hinter einem Vorhang, muss erstmal die Situation sortieren, dass kein Herzschlag zu sehen ist und dann erzählt sie einem durch den Vorhang ohne jegliche Gefühlsregung, dass man jetzt ins Krankenhaus soll. Ich könnt mich da heute noch drüber aufregen.

    Da frage ich mich, wie man in solch einen Beruf überhaupt rein gekommen und jahrelang zurecht gekommen ist. Das das täglich Brot für die Ärztin ist, ist klar. Trotzdem muss sie emphatisch auf solche Situationen reagieren können - je wie es die Pat. eben braucht.

    Ich rege mich mit dir auf. Sowas geht gar nicht!


    Zitat

    Genau! Unvoreingenommen einfach mal schauen. Nach dem Termin und wenn sie eine SS bestätigt, kannst du dir auch eine Hebamme suchen. Ich hatte eine, als begleitung für die Missed Abortion, nachdem eben die Ärztin so ein reinfall war und mir zu einem natürlichen Abgang so gar nix gesagt hat. IdR haben Hebammen mehr Zeit und Empathie. Bei einer nächsten Schwangerschaft würde ich auch noch mehr den Kontakt zu meiner Hebamme (bzw Hebammen, war eine Praxis mit mehreren) suchen und den Arztkontakt etwas reduzieren.

    Sollte ich dazu nicht noch 1-2 Wochen warten? Dazu habe ich auch nen bissl Bammel. Möchte unbedingt eine Hebamme - nur finde ich eine, die dann zu mir passt? Puh, aber auch das versuche ich mal etwas gelassener zu sehen.

    Meine Schwester ist aktuell mit dem 2 Kind schwanger - haben aber leider kein gutes Verhältnis und alleine gemeinsam schwanger zu sein, ist etwas nervig. Da zu fragen, möchte ich auch nicht. Da bin ich dann eher die kleine Schwester von...


    Zitat

    Mein aktueller Frauenarzt sagte mal, dass das Leben seine eigenen Geschichten schreibt. Ich musste auch lachen, weil der Zeugungstag müsste der gewesen sein, als man sagte, dass es sehr sehr schwierig wird und vermutlich nix wird. X-\

    Oh, dass stimmt wohl so und kann ich unterschreiben. Wir waren als wir es erfahren hatten auch sehr getroffen. Sagten uns aber von Anfang an, wir lassen die Verhütung ab jetzt weg und schauen was passiert. Wir probieren es 1-2 Jahre ganz locker. Dann schauen wir uns die Möglichkeiten an, was wir machen könnten. Wenn uns da etwas anspricht, versuchen wir es 1-2 x. Wenn nicht, dann bleiben wir zu zweit und machen weiter schöne Reisen.


    Zitat

    Ich muss ja sagen, dass ich die Erfahrung machte, dass die Ärzte über den genauen Ablauf von Schwangerschaften und Komplikationen nicht wirklich gut bescheid wissen. Keiner weiß, warum der US in zwei verschiedenen Praxen versagt hat. Die Myome waren nur eine Vermutung. Keiner konnte rausfinden, was das überhaupt für eine Infektion war, die in der 28 Woche meine Maus fast zur Geburt gezwungen hat. Alle Abstriche etc. waren negativ, ich hatte keinerlei Infektionsanzeichen außer Leukozyten und CRP am Anschlag. Das passierte dann noch zwei mal. Einmal im KH und dann später bei der Geburt und alle waren verwundert, warum ich weder Fieber, noch sonst irgendwas hatte. Mir gings gut, außer die Wehen.. Ich hab noch nie so viele Ärzte sagen hören, dass es ihnen ein Rätsel ist und sie keine Ahnung haben. Mein Fazit ist: die wissen a net alles ;-).

    OOooohja das stimmt! War es für dich eine Berg und Talfahrt mit den Gefühlen oder bist du generell etwas gefestigter im Leben, dass du immer versucht hast das ganze positiv zu sehen und dich nicht verrückt machen zu lassen?


    Als ich vor etlichen Jahren bei meiner Endo die ersten Termine hatte und wir langsam mit Metformin angefangen hatten, habe ich sie gefragt, ob das im Internet stimmt, dass man Inostiol mit einnehmen kann und dies auch nochmal alles unterstütz. Sie meinte, nein, dass sollte erst einmal durch eine Studie belegt werden und es sei ein Placebo Effekt (klingt jetzt hart und doof von ihr, aber sie ist echt eine mega Liebe Ärztin). Ich habe es nichts desto trotz eingenommen, da es letztendlich nur ein B-Vitamin ist. Halbes Jahr später waren meine Werte um ein Vielfaches besser (trotzdem noch etwas entfernt um aus den roten Laborzahlen draußen zu sein). Da war selbst sie erstaunt. Glauben tut sie es aber immer noch nicht. Nunja, ich bin halt als Einzelperson keine Studie ;-D


    Zitat

    Ich drück dir auf jedenfall fest die Daumen, dass es nicht abgeht!

    Danke @:) letztendlich lässt mich hoffen, da meine Mutter PCOS und auch meine Schwester PCOS haben und trotzdem 2 Kinder haben bzw. bald haben. Gut, die anderen 2-3 Wehwechen habe nur ich.


    Zitat

    Lass es einfach auf dich zukommen und frag nach. Wenn du super unsicher bist mit deiner FA, dann kannst du aber auch den Termin wieder absagen und dir gleich eine andere FA suchen. Kann dir denn eine Freudnin oä keine empfehlen? Ich kenne es so, dass selbst Praxen mit Aufnahmestopps gerne Schwangere nehmen (ich nehm an, weil sie mehr Geld bringen). Vielleicht sogar einen der DEGUM II zertifiziert ist. Der hat idR auch super Ultraschallgeräte und viel Erfahrung.

    Ich bin da ein gebranntes Kind. Diese FÄ hat mir ne Freundin empfohlen und eine Arbeitskollegin geht auch gerne hin und hat mir dazu eben auch eine andere FÄ nicht empfohlen wo sie vorher war. Gleichzeitig sagte meine Kollegin aber auch, dass sie doch Untersuchungen machen will, die nicht notwendig sind usw.

    Meine vorherige FÄ war schrecklich. Non-Stop Pille Pille Pille. Dann hatte ich irgendwann Nebenwirkungen. Trotzdem auf Pille beharrt und wollte mir zb. eher Cremes noch andrehen, damit es nicht mehr so trocken im Intimbereich ist. Libido war weg. mind. 12-15 x ( fast jeden zweiten Tag) Migräne...Nach dem ich nach einer Untersuchung mal geblutet hab, weil sie sehr ruppig war, habe ich den FA gewechselt.

    Zu einem Mann kann nicht gehen. Würde ich die Überwindung vermutlich nicht schaffen. Und dann gibt es leider nicht mehr soooo viele seriöse FÄrztinnen mehr bei mir in der Umgebung. Zu dieser fahre ich auch schon 11km - obwohl die meisten anderen alle in 3-4km Umkreis sind.


    Ich versuche es auf mich zu kommen zu lassen, aber auch meine Meinung zu sagen, wenn mir etwas nicht passt.


    Sie arbeitet eben täglich mit ganz vielen Frauen - würde ich auch verrückt werden ;-Daber gut, Augen auf bei der Berufswahl würde ich sagen.

    loveable<3 schrieb:

    Denn auf Grund meiner "Vorgeschichte" fände ich es fahrlässig im Bereich der Röntgenstrahlung plus Covid Pat. zu arbeiten. Gerade in der Frühschwangerschaft. Dies jetzt aber schon auf Arbeit zu erwähnen und direkt ein Arbeitsverbot zu bekommen - wo die Wahrscheinlichkeit bei mir noch sehr groß ist, dass es doch noch mit einer einfachen Periodenblutung abgeht.

    Bist du dir denn sicher, dass du deshalb ein Beschäftigungsverbot bekommen würdest? Ich weiß von einer Schwangeren Apotheken-Angestellten, die trotz Kundenkontakt derzeit kein Beschäftigungsverbot bekommt.


    Zum Röntgen habe ich diese Seite gefunden, auf der man unter anderem folgende Aussage findet: "Das Röntgen außerhalb des Kontrollbereichs trifft für die meisten Röntgenarbeitsplätze zu und in diesem Falle bestehen auch bei vorliegender Schwangerschaft überhaupt keine Bedenken ganz normal weiterzuarbeiten. Es müssen in diesem Falle auch keine weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der schwangeren Person, gemäß der RöV eingeleitet werden."


    Und ob man selbst etwas als fahrlässig empfindet oder nicht, hat meines Wissens bei solchen Angelegenheiten wie einem Arbeitsverbot überhaupt keine Rolle - sondern nur, ob etwas als tatsächlich gefährlich definiert ist, oder eben nicht.

    loveable<3 schrieb:

    Sollte ich dazu nicht noch 1-2 Wochen warten? Dazu habe ich auch nen bissl Bammel. Möchte unbedingt eine Hebamme - nur finde ich eine, die dann zu mir passt?

    Ich würde dann Kontakt aufnehmen, wenn es sich für dich richtig anfühlt. Ich habe eine Hebamme sehr kurz nach dem positiven Test angeschrieben, noch bevor die Mens ausgeblieben war. Die Schwangerschaft hat in der 11. Woche mit einer Fehlgeburt geendet, bevor die Hebamme und ich den Kennenlerntermin gehabt hätten. Ich habe sie dann halt über die Änderung der Situation in Kenntnis gesetzt. War für mich kein Drama und es war mir so lieber, als wenn ich bei einer späteren Kontaktaufnahme keine Hausgeburtshebamme mehr gefunden hätte.

    Nach einer Hebamme würde ich immer gleich suchen. Ich finde von den Websiten her kann man meist schon ganz gut sehen ob sie einem entspricht - allzu öko, hutschigutschi, homöopathiefixiert wollte ich z.b. nicht X-\Und die meisten bieten einem erst mal ein Telefonat an und da kann man auch schon viel raushören.

    Auch bei einem Frühabort ist es eine feine Sache eine Hebamme zu haben mit der man das verarbeiten kann. Ich finde also man kann ruhig ab positivem Test schon rumschauen.

    loveable<3 schrieb:

    Sollte ich dazu nicht noch 1-2 Wochen warten? Dazu habe ich auch nen bissl Bammel. Möchte unbedingt eine Hebamme - nur finde ich eine, die dann zu mir passt?

    ja, ich würde jetzt schon anfangen. Zumindest bei uns sind die Hebammen extrem ausgebucht. Früher konnte man locker bis zur 12 oder länger warten, heute sollte man sich wirklich früh bemühen. Vielleciht passt einem ja die erste nicht.


    loveable<3 schrieb:

    OOooohja das stimmt! War es für dich eine Berg und Talfahrt mit den Gefühlen oder bist du generell etwas gefestigter im Leben, dass du immer versucht hast das ganze positiv zu sehen und dich nicht verrückt machen zu lassen?

    Also ich bin schon eher der "gefestigte" Typ.. bzw eher analytisch/technisch.. Ich glaub bei mir hat irgendwann der Galgenhumor übernommen. Es ist ja wahrlich vieles schief gelaufen und irgendwie bekam man das alles immer unter Kontrolle. Mir hilft es immer ungemein mich mit den Fakten auseinander zu setzen. Klar hatte ich auch zwischendurch mal Angst und Krankenhaus macht auch überhaupt keien Spass, aber da muss man dann schauen, dass man das beste draus macht. Ich hatte z.B. mein eigenes Bettzeug und unser Urlaubsgeld ging für ein Einzelzimmer drauf... anders hätte ich aber auch nicht durchgehalten.


    loveable<3 schrieb:

    Zu einem Mann kann nicht gehen. Würde ich die Überwindung vermutlich nicht schaffen.

    Würdest du dich schämen? Also ich würde nicht mehr zu einer Frau gehen X-\ Ich finde Männer viel einfühlsamer bei den Untersuchungen.

    Graógramán


    Ich bekomme definitiv BV. Wurde letzte Woche erst frisch von meinem AG bekannt gegeben. Ich arbeite in der Röntgenabteilung. Dazu gibt es von der Regierung neue Richtlinien. Man kann mich nirgends einsetzen. Ich dürfte in meiner Abteilung max. noch ans Telefon. Da meine Leitung und Chef der Abteilung beide sagen, sie brauchen nur Kräfte die 100% einsatzfähig sind - heißt alle Arbeitsplätze + Nachtdienste übernehmen können, macht es in unserer Abteilung keinen Sinn. Darüber hinaus hat unser Haus eine Festlegung, dass man in keiner anderen Abteilung für die Zeit eingesetzt wird - weil eine Einarbeitung für so wenige Monate keinen Sinn ergibt.




    Soo alles klar, dann werde ich mich wohl nächste Woche mal umschauen nach einer Hebamme.


    Zitat

    Also ich bin schon eher der "gefestigte" Typ.. bzw eher analytisch/technisch.. Ich glaub bei mir hat irgendwann der Galgenhumor übernommen. Es ist ja wahrlich vieles schief gelaufen und irgendwie bekam man das alles immer unter Kontrolle. Mir hilft es immer ungemein mich mit den Fakten auseinander zu setzen. Klar hatte ich auch zwischendurch mal Angst und Krankenhaus macht auch überhaupt keien Spass, aber da muss man dann schauen, dass man das beste draus macht. Ich hatte z.B. mein eigenes Bettzeug und unser Urlaubsgeld ging für ein Einzelzimmer drauf... anders hätte ich aber auch nicht durchgehalten.


    Okay. Das klingt nach einem sehr guten Umgang mit solchen Situationen.


    Ich versuche mich in vielen Dingen darin zu üben locker zu bleiben. Doch manchmal meldet sich schon mein Panikgehirn und dann runter zu kommen, fällt mir schwer. Gerade bin ich noch relativ entspannt. Die normalen "Ängste" die jeder in der Zeit hat, sind ein wenig da, aber ich bzw. wir versuchen positiv zu denken.

    Zitat

    Würdest du dich schämen? Also ich würde nicht mehr zu einer Frau gehen X-\ Ich finde Männer viel einfühlsamer bei den Untersuchungen.

    Das habe ich schon sooo oft gehört. Na vielleicht ändert es sich ja bei mir nochmal, dass ich mal einen Mann ausprobiere.


    Ich weiß nicht direkt ob es Scham ist. Ich finde es generell einer der schlimmsten Ärzte zu dennen man gehen muss. Das war schon immer so. Sich nackt mit seinem Intimbereich jemanden so zu offenbaren.



    Der Termin heute ist sehr gut gelaufen. Ich musste sogar weniger lange warten als sonst.

    Warum jetzt so schnell ein Termin vereinbart wurde, lag daran, dass mich die Arzthelferin falsch am Telefon verstanden hatte. Meine Ärztin meinte ganz klar, wir werden heute im Ultraschall noch nichts sehen, aber wir machen den Abstrich - auch das letzte Mal über die SS - und dann eben ein Ultraschall und schauen halt mal, was die Schleimhäute so machen.


    Die Zysten (ich hatte vor 9 Monaten noch sehr viele an beiden Eierstöcken) sind alle weg! Schleimhäute sind für 4+0 (oben verrechnet, doch nicht 4+1 X-\) so aufgebaut, wie sie es erwartet hatte.


    Nun habe ich zwei große Fragezeichen im Kopf.


    Ich habe nun 2 Wochen Urlaub. Am Montag in 2 Wochen müsste ich abends 18 Uhr zum Nachtdienst. Um 11 Uhr habe ich an dem Tag meinen Termin beim FA. Ich würde dann eben, da ich es echt fies fänden würde, dass sie dann so kurzfristig jemand für den ND finden müssten, eine Woche vorher Bescheid geben. Vielleicht am Donnerstag zuvor. Vorausgesetzt meine "Symptome" der SS sind noch da oder eben vermehrt und ich hatte bis dahin keine Blutung. Ansonsten warte ich den Termin ab. Klingt das nach einem guten sinnvollen Plan?


    Das zweite wären die Medikamente. Wie wir es schon darüber hatten - Ärzte. Meine Endo meinte ich solle Metformin bis zur zur 12. SSW nehmen. Meine Frauenärztin wäre heute fast vom Stuhl gefallen, als sie das gehört hat, sofort absetzten. Meine Endo meinte aber, sie betreut ja hautpsächlich PCOler und hat immer schlechte Erfahrungen mit gemacht, wenn die Frauen Metformin abgesetzt haben in den ersten 12 Wochen. Nach der 12 Woche könnte man bedenkenlos absetzten. Meine FÄ - hatte ich in der Vergangenheit meist den Eindruck - weiß gar nicht so recht was sie mit PCO anfangen soll.

    Inostiol finden beide nicht so prächtig, aber ich denke, da hing der Schlüssel daran, dass es mit der SSW überhaupt geklappt hat. Da das nur B-Vitamine sind, werde ich diese vermutlich weiternehmen. Wegen dem Metformin würde ich meine Endo am Dienstag zur Sprechstunde nochmal anrufen, aber ich denke nicht, dass sie ihre Meinung dazu ändern wird.

    Bin da echt überfragt. Mein Bauchgefühl sagt wirklich, alles so weiter nehmen bis zur 12. SSW. Da ich in dem Punkt meiner Endo mehr vertraue, da sie sich hormonell gesehen einfach viel besser auskennt.


    So nun muss ich das ganze mal sacken lassen @:)

    loveable<3 schrieb:

    Doch manchmal meldet sich schon mein Panikgehirn und dann runter zu kommen, fällt mir schwer.

    Also nicht falsch verstehen: nach der Diagnose Missed Abortion und als dann doch alles ok war, habe ich beim Frauenarzt immer Panik gekriegt. Deswegen habe ich auch immer meinen Mann mitgenommen. Ich hab mir sonst immer ausgemalt, dass es doch wieder schief laufen wird und wir waren auch öfters mal in der Notfallpraxis, weil ich eben ständig Blutungen hatte und wenn die länger als ein paar Stunden gedauert haben, hab ich nachsehen lassen. Es wurde aber auch vielll besser, als ich direktes Feedback von der Maus im Bauch gekriegt habe X-\

    Wenn man schon, wie du, gesagt kriegt, dass es nix werden wird oder eher schwer werden wird, dann ist man nicht unbelastet und kann sich nur verhalten freuen. Das ist absolut normal und in Ordnung! Du darfst Angst und Panik haben, du solltest dich aber nicht davon leiten lassen und in ein Loch fallen! :)_

    loveable<3 schrieb:

    Die Zysten (ich hatte vor 9 Monaten noch sehr viele an beiden Eierstöcken) sind alle weg! Schleimhäute sind für 4+0 (oben verrechnet, doch nicht 4+1 X-\ ) so aufgebaut, wie sie es erwartet hatte.

    Na das klingt doch positiv! :)


    loveable<3 schrieb:

    Vielleicht am Donnerstag zuvor. Vorausgesetzt meine "Symptome" der SS sind noch da oder eben vermehrt und ich hatte bis dahin keine Blutung. Ansonsten warte ich den Termin ab. Klingt das nach einem guten sinnvollen Plan?

    Den Plan find ich nicht so gut. Also Schwangerschaftssymptome können kommen und gehen, vorallem am Anfang. Vielleicht dann doch gleich reinen Tisch machen? Auch eine Woche für ND ist ja recht kurzfristig... wobei.. meine Schwester ist Krankenschwester und da ist das ja fast schon normal drei Minuten vorher bescheid zu kriegen. %-|

    loveable<3 schrieb:

    Das zweite wären die Medikamente. Wie wir es schon darüber hatten - Ärzte. Meine Endo meinte ich solle Metformin bis zur zur 12. SSW nehmen. Meine Frauenärztin wäre heute fast vom Stuhl gefallen, als sie das gehört hat, sofort absetzten. Meine Endo meinte aber, sie betreut ja hautpsächlich PCOler und hat immer schlechte Erfahrungen mit gemacht, wenn die Frauen Metformin abgesetzt haben in den ersten 12 Wochen. Nach der 12 Woche könnte man bedenkenlos absetzten. Meine FÄ - hatte ich in der Vergangenheit meist den Eindruck - weiß gar nicht so recht was sie mit PCO anfangen soll.

    Inostiol finden beide nicht so prächtig, aber ich denke, da hing der Schlüssel daran, dass es mit der SSW überhaupt geklappt hat. Da das nur B-Vitamine sind, werde ich diese vermutlich weiternehmen. Wegen dem Metformin würde ich meine Endo am Dienstag zur Sprechstunde nochmal anrufen, aber ich denke nicht, dass sie ihre Meinung dazu ändern wird.

    Bin da echt überfragt. Mein Bauchgefühl sagt wirklich, alles so weiter nehmen bis zur 12. SSW. Da ich in dem Punkt meiner Endo mehr vertraue, da sie sich hormonell gesehen einfach viel besser auskennt.

    Also, die wichtigste Seite bei Medikamenten in der Schwangerschaft und Stillzeit ist embryotox.de. Hier hast du die Infos zu Metformin

    https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/metformin/

    Bei den Empfehlungen steht:

    Zitat

    Wenn Metformin im Rahmen eines PCOS verordnet wird, sollte es in der Regel nach erfolgreich eingetretener Schwangerschaft abgesetzt werden. Die Entscheidung über eine längere Therapiedauer bedarf einer individuellen Prüfung durch den behandelnden Arzt/Ärztin unter Berücksichtigung der Krankenvorgeschichte der Patientin.

    Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft

    Keine. Eine weiterführende Ultraschalluntersuchung zur Bestätigung einer normalen fetalen Entwicklung wird jeder Schwangeren mit Diabetes mellitus empfohlen. Da ein PCOS häufig mit einer Insulinresistenz assoziiert ist, sollte auch hier diese Untersuchung durchgeführt werden.

    Ich würde vermutlich der Endo vertrauen. IdR haben sie mehr Erfahrung und Embryotox spuckt jetzt auch nix signifikant schlechtes aus. Vielleicht öffnest du einen neuen Faden hier, denn evtl. hat ja jemand auch schon die Erfahrung gemacht. Zu dem anderen kann ich gar nix sagen. Kenn ich nicht.


    Was für eine SD-Unterfunktion hast du? Hashimoto?

    Zitat

    Also nicht falsch verstehen: nach der Diagnose Missed Abortion und als dann doch alles ok war, habe ich beim Frauenarzt immer Panik gekriegt. Deswegen habe ich auch immer meinen Mann mitgenommen. Ich hab mir sonst immer ausgemalt, dass es doch wieder schief laufen wird und wir waren auch öfters mal in der Notfallpraxis, weil ich eben ständig Blutungen hatte und wenn die länger als ein paar Stunden gedauert haben, hab ich nachsehen lassen. Es wurde aber auch vielll besser, als ich direktes Feedback von der Maus im Bauch gekriegt habe X-\

    Wenn man schon, wie du, gesagt kriegt, dass es nix werden wird oder eher schwer werden wird, dann ist man nicht unbelastet und kann sich nur verhalten freuen. Das ist absolut normal und in Ordnung! Du darfst Angst und Panik haben, du solltest dich aber nicht davon leiten lassen und in ein Loch fallen! :)_

    Schlimm, was einem das Leben so geben kann. Aber ich versuche auch immer in die Richtung zu denken, dass alles einen Sinn hat. Euch hat es mit Sicherheit sehr zusammengeschweißt.

    Bei mir ist es vllt gerade deswegen doch entstanden, da wir einfach locker mit umgegangen sind, da wir nicht damit gerechnet haben, dass es klappen wird.

    Ich hoffe, dass mein Mann das nächste Mal mit darf. Aktuell ja nur die zu behandelnden Frauen. Aber wenn ich es habe, hat er es auch. Mundschutz müssen wir eh am Montag verpflichtet überall tragen, also sollte dann eigentlich auch nichts dagegen sprechen. Mal sehen.


    :)_ In ein Loch falle ich hoffentlich nicht. Ich denke, soweit habe ich es im Griff. Deine Worte taten gerade trotzdem sehr sehr gut @:)


    Zitat

    Na das klingt doch positiv! :)

    Ohja, für sie war es total normal, dass alle Zysten weg waren. Ich mache ja schließlich eine Hormonumstellung durch. Trotzdem war das für mich total spektakulär und tat es ab mit, ich bin Laie und freue mich jetzt sehr darüber, auch wenn es für sie als Ärztin klar war ;-D

    Zitat

    Den Plan find ich nicht so gut. Also Schwangerschaftssymptome können kommen und gehen, vorallem am Anfang. Vielleicht dann doch gleich reinen Tisch machen? Auch eine Woche für ND ist ja recht kurzfristig... wobei.. meine Schwester ist Krankenschwester und da ist das ja fast schon normal drei Minuten vorher bescheid zu kriegen. %-|

    Meine FÄ hat das gar nicht verstanden. Sie meinte, an dem Montag sollte es ausreichen, da kann sie es mir auch bestätigen. Und sie hat mal im Krankenhaus gearbeitet...


    Es geht bei mir immer nur um eine Nacht. Nie um mehrere ND hintereinander. Da findet man relativ schnell jemanden dafür. Abgesehen davon muss dann der komplette Mai für mich übernommen werden.

    Zitat

    Ich würde vermutlich der Endo vertrauen. IdR haben sie mehr Erfahrung und Embryotox spuckt jetzt auch nix signifikant schlechtes aus. Vielleicht öffnest du einen neuen Faden hier, denn evtl. hat ja jemand auch schon die Erfahrung gemacht. Zu dem anderen kann ich gar nix sagen. Kenn ich nicht.

    Embryotox hat mir lustigerweiße auch mein Hausärztin empfohlen.
    Das klingt in der Tat nicht schlecht.


    Ich werde mich definitiv mal im Internet schlau machen und auch hier evtl einen Faden dazu eröffnen.

    Habe auch mal von einer Studie gehört die in Amerika durchgeführt wurde. Da haben die Frauen sogar bei PCO Metformin die komplette SS über eingenommen und durchweg gesunde Kinder auf die Welt gebracht.


    Zitat

    Was für eine SD-Unterfunktion hast du? Hashimoto?

    Ich habe eine einfache SD-Unterfunktion - mein TSH war immer zu hoch. Keine Knoten keine Immunerkrankung. Wobei meine Mutter Hashimoto hat und diese glaube ich vererbbar ist. ":/