• So, wo bleiben die Glückshormone?

    Jetzt hab ich also auch so ein parasitäres Alien im Bauch. Wir haben uns bewusst auf dieses Abenteuer eingelassen (ich finde es fürchterlich, von "planen" oder "wollen" zu reden). Und jetzt? Mein geliebter Mini-Busen spielt Ballon (und ich war immer so froh über null Oberweite). Mein schön trainierter Bauch zwickt und wird bald von Bindegewebsrissen…
  • 167 Antworten

    Servus Kaloro,


    ja, mir geht es eben ähnlich wie dir – ekelerregend ist in meinem Fall nicht ganz das richtige Wort, aber weird wird es sein.


    Ich will auch bald wieder arbeiten. In der Schweiz wird einem diese Entscheidung gottseidank ohnehin abgenommen – nach 3 Monaten ist der Mutterschaftsurlaub vorbei, und niemand macht einem Vorwürfe, wenn man dann auch tatsächlich wieder arbeiten geht. Auch in Frankreich nicht. Das ist sehr deutsch.


    Ich verstehe es nicht als abschieben, wenn ich 80% arbeite, mein Partner 80% arbeitet, und drei Tage in der Woche ein Aupair für das Kind da ist. Alle mir bekannten Franzosen oder Ostdeutschen, die viel in der Krippe waren, sind stabile und gescheite Leute.


    Stillen will ich mal probieren – interessiert mich, wie das ist – aber ich werde mich davon nicht gross einschränken lassen. Ich kenne keine Flaschenkinder, die irgendwelche Schäden davongetragen hätten, und Flasche geben befreit mich persönlich und ermöglicht dem Vater eine engere Bindung.


    Manche Frauen, so habe ich den Eindruck, verwenden das Stillargument als Machtinstrument, geniessen ihre Machtposition bzw. die Abhängigkeit des Kindes von ihnen über das Stillen auch ein wenig.

    @ Upela

    Hallo Upela,


    Ja, ich finde diese Diskussion, Arbeiten, Mutterschutz, Mutter-Kind-Bindung immer sehr anstrengend. Auch die nordischen Länder wie Schweden oder Finnland sind bei diesem Thema sehr viel aufgeschlossener.

    Zitat

    Stillen will ich mal probieren – interessiert mich, wie das ist – aber ich werde mich davon nicht gross einschränken lassen.

    Die Flasche schränkt eigentlich viel mehr ein. Immer vorportioniertes Pulver & zwei Thermoskannen mitschleifen, Fläschchen sterilisieren, nachts immer extra aufstehen %:| Da ist abpumpen wenn man ohne Kind weg will viel unkomplizierter, ehrlich.

    Hallo,


    ich lese schon eine Weile mit und wegen dem Stillen muss ich Caoimhe völlig Recht geben. Ich habe eine Tochter, die fast 17 Monate alt ist und ich habe sie ca 4-5 Monate voll gestillt und ich muss sagen, dass es viel viel komfortabler ist als Fläschchen machen. Du musst nachts frisches abgekochtes Wasser dahaben, immer firsche, sterilisierte Fläschchen und musst dann erstmal Milch machen. Wenn du unterwegs bist, musst du das ganze Zeugs natürlich immer dabei haben und das ist Fläschchen zubereiten ist auch nicht überall problemlos.


    Wenn man stillt, steht man nachts auf, holt sich sein Kind ins Bett und schläft, während das Kind trinkt, nebenbei wieder ein oder döst zumindest vor sich hin x:) Und vor allem, wenn man früh wieder anfangen will zu arbeiten, stärkt es die Bindung von Mutter und Kind sehr stark x:)

    Stillen kann jeder handhaben wie er will. Ich habe bis meine Maus sechs Monate alt war gestillt. Allerdings habe ich sie abgestillt weil sie Zähne bekommen hat und mich ständig gebissen hat. Aber ob man stillt oder die Flasche gibt ist einerlei.


    Übrigens noch ein Wort zu dem Thema Trauer. Ich war auch mit dem zweiten Kind schwanger. Hab letzte Woche Montag erfahren das es allerdings ein missed abbort war. Ich war in der neuten Woche schwanger allerdings hat sich der Kleine nicht weiter entwickelt und es war auch kein Herzschlag zu sehen. Also musste ich zur Ausschabung. Ein wenig hat es mich schon traurig gemacht, aber hey ich habe eine gesunde 10 Monate alte Tochter und die braucht ihre Mami nun einmal. Ich kann mir es nicht leisten meinen Kopf nun in den Sand zu stecken und den ganzen Tag deswegen nun heulen. In zwei Jahren versuche ich es halt nochmal und wenn es dann nicht klappt lasse ich den Kopf auch nicht hängen. Man muss es halt weiter versuchen und irgendwann klappt das auch.

    Tut es %:| Und es kann sein, dass beim Abpumpen nix kommt... Ich muss leider Schoppen geben und Stillen wäre so viel bequemer.

    Das stimmt allerdings, dass Abpumpen eine Menge Zeit kostet und darum habe ich auch nach ein paar Wochen wieder damit aufgehört, aber leider ist dann die Milch sehr sehr schnell viel viel weniger geworden (wegen Schule und sehr langen Stillpausen und dann ist auch noch das Abpumpen weggefallen :°( )


    Caoimhe: Wieso musst du die Flasche geben? Hast du deine Kleine eigentlich schon?

    Jap, die ist heute 6 Tage alt ;-) Ich bekomm leider trotz Anlegen, Abpumpen, viel Trinken, Stilltee uvm. keine Milch (bzw. ausreichend). Find ich jammerschade und da sind schon viele, viele Tränen gelaufen...

    Caoimhe: Das hatte ich auch mal. Versuchs mal, dass du dir ganz viel Zeit nimmst und die Kleine anlegst und sie zuerst trinken lässt (so viel halt kommt) und danach einfach noch weiternuckeln lässt, das regt den Milchfluss an. Das habe ich damals auch gemacht, sie ist dann eingeschlafen und hat aber weitergenuckelt und wir sind dann oft stundenlang so dagelegen :=o Und es hat zumindest ein bisschen was gebracht :)z


    Herzlichen Glüschwünsche übrigens ;-) Wie schwer war sie denn nun und wie groß? Wie heißt sie denn? War es eine natürliche Geburt? Ach, ich denke auch noch oft an die Zeit zurück x:)

    Das geht bei uns leider nicht, das Kind nimmt dann viel ab weil sie zu müde ist um an der Flasche weiterzutrinken. Das ist ja das Schlimme :-/ Ich kann nur pumpen und sie anlegen während wir aufs Fläschchen warten. :-D

    Das versuchen wir :)z nur das Kind hat den seligen Schlaf seiner Mutter geerbt zzz und pennt schon während dem Schoppen weg. Alte Faulkuller da ;-D