Steißlage

    Hallo,


    habe gestern erfahren, dass mein Baby momentan (beim 2. Termin hintereinander) sich in Steißlage positioniert hat. Dies wäre eine medizinische Indiakation für einen Kaiserschnitt. Habe grundsätzlich mit einem Kaiserschnitt kein Problem aber ich mache mir ein bisschen Sorgen, ob es schädlich für´s Baby ist , wenn es in Steißlage liegt. Birgt diese Lage irgendwelche Gefahren? Meine Gynäkologin hat keine große Sache daraus gemacht, hat gesagt, das Baby könne sich auch noch drehen.


    Habt ihr Erfahrungen?

  • 63 Antworten

    Hallo


    Mein Sohn war auch seit dem 5 Monat in der Steißlage.Es hatte auch geheißen das er sich vielleicht nocht dreht.Aber den gefallen hat er mir nicht getan und der KS mußte durchgeführt werden.


    Er ist ein gesunder Junge geworden und ist Topfit.


    Mach Dir keine so großen gedanken,Deinem Kind wird nichts geschehen.


    Ich wünsche Dir noch ne schöne Kugelzeit:-@


    Lg Diana 19+4:-@

    Dann hat das noch gar nichts zu heißen, das wird sich noch mehrfach hin- und herdrehen. Ein Unding, da schon über KS zu reden! Warte mal entspannt die nächsten 12 Wochen ab, erst ab der 36. Woche sollte man anfangen, sich damit zu beschäftigen.


    Meine FA ist ähnlich, aber ich werde auf keinen Fall mit KS planen. Wenns spontan nicht rauskommt, können sie immer noch schneiden. Versuchen werd ich es auf jeden Fall auf die natürliche Art.

    Die Steißlage ist nicht gefährlich für dein Baby, keine Sorge!


    In Bezug auf die Geburt hat es noch wochenlang Zeit, sich zu drehen. Und selbst wenn nicht; eine Bekannte von mir hat in Kind in Steißlage auf die Welt gebracht, und es war eine völlig problemlose Geburt.

    Sollte sich mein Baby nicht drehen, werde ich es nicht auf die natürliche Art versuchen, zumal ich mir einen geplanten Kaiserschnitt sogar ganz gut vorstellen kann. Habe sogar schon mit dem Gedanken eines Wunsch-Kaiserschnittes gespielt, so dass der Schock über eine mögl. Op nicht allzu groß war. Ich habe mir halt Sorgen um mein Mädchen gemacht wegen der Position, bin aber nun, nach euren Antworten, etwas beruhigter.


    akaf

    Zitat

    Dann hat das noch gar nichts zu heißen, das wird sich noch mehrfach hin- und herdrehen.

    Leider liegt es offensichtlich schon zum zweiten Mal hintereinander (also zwei darauffolgende Untersuchungstermine) in Steißlage.

    Zitat

    Ein Unding, da schon über KS zu reden!

    Mir wurde dies lediglich als evtl. Entbindungsmöglichkeit genannt, nicht bei diesem Untersuchungstermin schon festgelegt.


    Und da ich ohnehin die Geburt zeitlich planen möchte/muss (wegen anstehenden Versicherungswechsel unmittelbar nach der Geburt) bin ich einer geplanten Geburt (ob eingeleitet/natürlich oder operativ durch KS) gar nicht so abgeneigt. Das würde zumindest mein Problem mit der Krankenversicherung schnell lösen ;-)


    Die Frage die ich mir jetzt stelle ist:


    Wie ist es denn eigentlich mit Geburtsvorbereitungskursen? Soll ich das dann gleich lassen, wenn ich mich (entweder durch die Steißlage als med. Indikation oder bewußt für einen WUnsch-KS) entscheide?


    Liebe Grüße


    India

    also ich bin auch in der 24 ssw und ziehe auch einen wks in erwägung. da ich mir aber nicht 100% sicher bin, mache ich den geburtsvorbereitungskurs mit. erstens kostet der nix, zweitens lern ich andere schwangere kennen und drittens gehört das für mich dazu...

    Danke für die Antwort.


    Mir geht´s ähnlich. Denke auch, dass es sinnvoll ist, weil man andere Schwangere kennenlernt, etc..... Aber wenn es tatsächlich so sein sollte, dass der KS bei mir medizinisch indiziert sein sollte, dann lass ich es wahrscheinlich sein.


    Mal schauen, wie es beim nächsten Untersuchungstermin liegt.


    Eine Frage noch.....


    Ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich das Baby in Steißlage die Nabelschnur um den Hals wickelt als in der normalen Lage? Das ist nämlich meine größste Sorge.

    Hallo


    Also in der 24.Woche hat es noch garnichts zu heissen.Meine 2.Tochter lag auch in Steisslage und ich sollte in der 37.Woche zu drehen ins KH.War dann auch zu diesen Terminim KH gewesen und was soll ich sagen,meine Tochter zog es doch vor sich einen Tag vior Kh termin zudrehen...Also ist noch alles offen.....

    Mein Kind lag bei 29+6 noch in Beckenendlage und das die gesamte bisherige Schwangerschaft. Zum letzten Termin diese Woche (32+4) hatte sich das Kind in die Schädellage gedreht. Also hat das zum deinem Zetounkt noch gar nichts zu sagen.


    Ich bekomme ebenfalls einen Kaiserschnitt (einen medizinisch indizierten) und mache trotzdem einen GVK. Ich freue mich schon drauf, denn dort erfährt man bestimmt noch Sachen, die einem weiterhelfen.


    viele Grüße

    Zitat

    Zum letzten Termin diese Woche (32+4) hatte sich das Kind in die Schädellage gedreht.

    Darf ich fragen, ob zu diesem Zeitpunkt für dich schon feststand, dass es ein KS wird, d.h. war der Termin (meines Wissens eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin) schon festgelegt?

    Zitat

    meine Tochter zog es doch vor sich einen Tag vior Kh termin zudrehen...Also ist noch alles offen.....

    Oh je, einen Tag vorher......


    Ich habe ein bisschen ein Problem damit, bis zur letzten Minute zu warten und auf eine Drehung des Kindes zu hoffen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich alles gern vorher planen würde --> ist so ein persönliches Ding von mir ;-)


    Hinzu kommt, wie oben bereits erwähnt, mein Krankenvesicherungsproblem.

    Bei mir stand schon vor der Schwangerschaft fest, dass ich Kinder nur per Kaiserschnitt entbinden sollte, da ich an einem Gendefekt leide, der in meiner Lunge im wieder Emphysemblasen bildet und diese dann platzen lässt, so dass die Lunge kollabiert. Und da sich dieses Risiko unter Anstrengung (wie einer Geburt) deutlich erhöht, wurde mir dringend zum Kaiserschnitt geraten. Der Termin steht noch nicht fest, bekomme ich ca. 3 Wochen vor dem Kaiserschnitt.

    Zitat

    Oh je, einen Tag vorher......


    Ich habe ein bisschen ein Problem damit, bis zur letzten Minute zu warten und auf eine Drehung des Kindes zu hoffen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich alles gern vorher planen würde --> ist so ein persönliches Ding von mir ;-)


    Hinzu kommt, wie oben bereits erwähnt, mein Krankenvesicherungsproblem.

    naja wenn du damit ein problem hast mh, ein Kind kann man zwar planen aber man sollte es immer noch alleine entscheiden lassen wann es auf die welt kommen möchte. Und ich würde nie im leben einen KS wollen, eine Spontan Geburt ist sowas von schön,einfach ein erlebnis das man erlebt haben muss.....Gut wenn es medizinischen Gründen nicht geht okay,aber selber als Frau nicht wollen für mich unvorstellbar

    GVK würde ich auf jeden Fall machen! Bei meiner Anmeldung im Geburtshaus wurde mir gesagt, dass dort auch Dinge wie Antragsfristen für Kindergeld etc. sowie Säuglingspflege und Tipps zu Schwangerschaftswehwehchen besprochen werden.


    Was die BEL angeht: Mein Kleiner lag beim letzten Termin quer und der FA meinte, die Lage ändert sich bis zur 30 SSW noch alle 30-60 Minuten (natürlich auch abhängig von der Aktivität des Kindes). Erst ab da werden Positionswechsel seltener, weil weniger Platz zur Verfügung steht, aber Drehungen nur Tage vor der Geburt sind auch nicht selten.


    Ich möchte unbedingt eine Spontangeburt versuchen, weil es zum einen ungefährlicher für Mutter und Kind ist (ist aber nicht der ausschlaggebende Grund) und weil ich nach der Geburt möglichst schnell fit für das Baby und schnell daheim sein will. Ich mag keine Krankenhäuser und der Gedanke, dass mich danach wochenlang jeder Schritt und jedes Aufstehen schmerzen, ist für mich ein ziemlicher Horror. :-/


    Wenn alles gut geht, entbinde ich ambulant im Geburtshaus und bei "Problemen" in einem Krankenhaus, die regelmäßig Geburten in Steißlage haben.


    Für mich wäre nur die Querlage eine Katastrophe, weil dann nur Kaiserschnitt geht - aber ich hoffe, das bleibt mir erspart. :)z

    Zitat

    Und ich würde nie im leben einen KS wollen, eine Spontan Geburt ist sowas von schön,einfach ein erlebnis das man erlebt haben muss.....

    :-/ Die Aussage finde ich schwierig, weil das ja jeder für sich entscheiden muss.


    Ich sehe es für mich persönlich ähnlich und freue mich ehrlich gesagt schon darauf - einfach weil ich den Gedanken faszinierend finde.


    Es ist vielleicht ein schlechter Vergleich, aber mir fällt gerade nichts anderes ein: So als würde man sich zu einem Bungeesprung überwinden - nur eben noch 100 Mal heftiger. ;-)


    Man geht durch etwas durch, was einem eine riesige Überwindung und körperliche Anstrengung kostet und wird dafür mit etwas Großartigem belohnt. Seine eigenen Grenzen kennenlernen, zu wissen, wozu der Körper in der Lage ist... das finde ich spannend.


    Aber ich kann mir vorstellen, dass eine Frau mit panischer Angst nicht unbedingt ein positives Erlebnis hat. Wenn man nicht dazu bereit ist, dann muss sich niemand zwingen, denn Zwang hat noch nie was gebracht, sondern führt nur dazu, dass man sich verkrampft. Es ist gut, dass es für solche Fälle Alternativen gibt.