Symphysenlockerung: Schmerzen ohne Ende

    Bei mir ist es sehr wahrscheinlich, dass ich eine Symphysenlockerung habe. Angefangen hat es damit, dass ich nachts wahnsinnige Schmerzen bekommen hab in der Hüfte. Und wenn ich mich dann von einer Seite auf die andere drehe, könnte ich heulen vor Schmerzen. Mittlerweile ist es so, dass ich diese Schmerzen auch tagsüber habe. Kann nicht auf einem Bein stehen und schaff es nur mit Müh und Not ins Auto ein- und wieder auszusteigen. Sogar das Hosen anziehen tut mir weh im Becken. Also hab ich meine Hebamme gefragt was das sein kann. Sie vermutet das ich sehr sehr wahrscheinlich eine Symphysenlockerung habe. Also eine Lockerung des Knorpelgewebes zwischen den Beckenknocken. Bis zu einem bestimmten Grad scheint das wohl normal zu sein. Aber da mir das solche Schmerzen macht, soll ich auf jedenfall nochmal mit meinem Frauenarzt sprechen und auch mal zu einem Orthopäden gehen.


    Ich hab jetzt gelesen, dass unter einer normalen Geburt oftmals Probleme bereiten kann, bin ich jetzt ganz schön ins Grübeln gekommen. Ich weiss das meine Nachbarin das hatte und bei ihr unter der Geburt sogar dieses Knorpelgewebe gerissen ist und sie sich nach der Geburt wochenlang nur per Rollstuhl wegbewegen konnte. Außerdem kann diese Symphysenlockerung zu einer Beckeninstabilität führen.


    Und genau diese Beckeninstabilität ist das, was mir Kopfschmerzen macht. Denn ausnahmslos alle in unserer Familie (väterlicher Seits) haben starke Probleme mit den Gelenken und besonders mit der Hüfte. Und das möcht ich mit 27 Jahren eigentlich noch nicht so gerne haben. Daher steht jetzt eben die Frage im _Raum: normale Entbindung oder Kaiserschnitt. Das wird sich denke ich am Freitag entscheiden (hab da Gyn-Termin).


    Wer von Euch hatte sowas und kann dazu was sagen? Welche Erfahrungen habt ihr damit?


    Mistery


    35. SSW

  • 12 Antworten

    Ich hab das als Arzthelferin beim Gyn des öfteren erlebt. Frage Deinen FA doch mal nach einem speziellen Korsett. Die gibt es extra für SS bei Symphysenlockerung und unterstützen den Bauch und entlasten das Becken.


    Ein KS wird in so einem Falle meistens geraden, da ansonsten wirklich Komplikationen bei der Geburt auftreten können. Muss nicht aber kann.


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung! Aber Du hast ja zum Glück auch nicht mehr lange. Und bei einem geplanten KS macht man ihn ja meistens eh zwei Wochen vor ET.


    Ich drück Dir die Daumen! :)^

    Ja, von so einem Gurt hat auch meine Hebamme gesprochen. Ich werd am Freitag meinen Gyn mal genau ausquetschen.


    Und dann mal schauen was er sagt, normale Geburt oder KS. Mir ist es eigentlich egal, ob so oder so. Ich hab mich mental sowieso mal auf beides eingestellt. Denn unter der Geburt kann ja immer alles sein. Aber wenn das wirklich so ist, tendier ich selbst auch zum KS. Das scheint nämlich gar nicht so ohne zu sein, was man so hört und liest. Und da ich Knochenmäßig eh schon erblich arg vorbelastet bin......


    Naja, mal gucken, was der Onkel Dok meint.

    Genau, lass es auf Dich zukommen. Diese Einstellung find ich gut. Ich hatte leider immer mit einer normalen Geburt gerechnet und hatte dann nach 6 Tagen Wehen dann doch nen KS.


    Aber n geplanter KS hat auch so seine Vorteile. So weiß Dein Mann z.B. genau wann er frei braucht, Du weißt, wann Du wieder heim kannst und es können sich Freunde und Familie drauf einstellen, wann sie Dir n bissel unter die Arme greifen sollten! ;-)


    Denn nach nem KS muss man halt n bissel mehr aufpassen wie nach einer natürlichen Entbindung!


    Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute und halte uns auf dem Laufenden!*:)

    Bitte, bitte. Na, die 6 Tage Wehen waren aber auch die Ausnahme. Ich hatte 3 Wochen vorher (in der 32. SSW) nen vorzeitigen Blasensprung und nachdem man es rausgezögert hatte wurde dann eingeleitet. Aber die 35. SSW war halt doch noch zu früh, also war das Problem, dass der Mumu nicht aufging.


    Ich denke, unter normalen Umständen hat keine Frau 6 Tage Wehen. *g*;-)

    Das hab ich auch...

    Hallo Misty, ich kenn das nur zu gut. Ich hatte die Frage auch mal gestellt, kopier dir das mal hierhin, damit ich nicht alles neu tippen muss ;-)

    Ich habe nach einigem hin und her mit der Kasse den Gurt dann genehmigt bekommen und auch direkt angefangen ihn jeden Tag etwa 2 Stunden zu tragen. ER WIRKTE WUNDER!!! Ich kann nicht behaupten, dass ich schmerzfrei bin, aber ich habe "nur noch" ziehende,kurze Schmerzen, wenn ich z.B. auf dem Boden saß und aufstehe oder so, also wenn ich Bewegungen mache, die den Beckenbereich stark beanspruchen. Die Schmerzen - wie du sie auch beschreibst - bei jeder Bewegung wie Drehen im Bett etc, die sind verschwunden -> Ich liebe den Gurtx:);-D


    Da sich alles so super gebessert hat bzw. nicht weiter verschlimmert hat und ich hatte schon starken Knorpelabbau (auch im Ultraschall), habe ich mich dann zu einer normalen Entbindung entschlossen. Ich habe Heute ET, mal gucken wann sie kommt;-D. Ich hatte allerdings ein Geburtsplanungsgespräch mit meiner Klinik. Das würde ich dir auch raten, denn dann wissen Ärzte etc. dort bescheid, haben auch nochmal selbst untersucht um genau zu wissen was Sache ist und auch meine Hebamme hat ausführlich mit mir gesprochen. Ein paar Sachen wären ungünstig wie bei einer PDA in Rückenlage zu entbinden, weil ich dann nicht das Gefühl habe wie weit ich die Beine spreizen kann, da ich ja die Schmerzen nicht empfinden würde. Wir haben auch den Abstand bestimmt wie weit ich die Beine spreizen kann und die Länge mit einem Band darum festgehalten (schwer zu beschreiben), damit wir unter der Geburt (falls doch PDA) Bescheid wissen usw usf….Ich muss aber dabei sagen, dass ich eh eine Beleghebamme habe; ohne die hätte ich wohl eine Sectio gewählt, denn mit jeder Hebamme der Klinik vorher sprechen wäre wohl nicht möglich…


    Puh, hab ganz schön viel geschrieben. Hoffe, es sind ein paar Infos für dich dabei und sonst frag einfach ;-) Ich schau noch mal rein…


    Liebe Grüße und gute Besserung, du Arme!


    P.S: Versuch mal Spascupreel-Zäpfchen (glaub schreibt man so). Die wirken lockernd und entkrampfend wie Buscupan, sind aber homöopathisch. Haben mich am Leben gehalten zusammen mit viel Wärme, Schonen und meinem Gurt x:);-D

    Also der Arzt hat mir heute bestätigt, dass ich so eine Beckenringlockerung habe. Ich muss jetzt am Montag nochmal zu einem Orthopäden, der einen Ultraschall von der Symphyse machen soll. Und dieser soll mir dann so einen Stützgurt aufschreiben.


    Mein Gyn hat gesagt, im Prinzip geht auch eine normale Geburt. Kommt aber allerdings wieder ganz drauf an, was der Orthopäde am Montag sagt. Aber auch einer Sectio stünde nichts im Wege. Und ich denke, ich tendiere mittlerweile wirklich zu Sectio.


    Ist zwar irgendwie schade, dann kein "Geburtserlebnis" gehabt zu haben. Andererseits gehts mir so besch...... Ich hab die Schmerzen halt überall, noch dazu Wassereinlagerungen ohne Ende und seit den letzten paar Wochen ständig Eiweiss im Urin. Irgendwie möcht ich kein Risiko eingehen. Der Dok sagt zwar, dass die Symphyse durchbrechen KANN, muss aber nicht. Aber ich hab ehrlich gesagt nicht viel Lust mich auf ein "vielleicht bricht es oder auch nicht Abenteuer" einzulassen.

    Das kann ich gut verstehen. Und ein Geburtserlebnis hast ja trotzdem irgendwo, wenn Du unter Spinal- oder PDA-Anästhesie entbindest. Und Dein Mann darf da ja dann auch mit rein.


    Ich weiß zum Beispiel jetzt schon, dass meine nächste Entbindung auch wieder ein KS werden wird. Denn ich habe eine schlechte Narbenbildung und relativ viele Verwachsungen. Und dadurch könnte bei der Geburt die Narbe reißen, also unter den Wehen halt. Und da ich nicht bereit bin, ein solches Risiko für das Kind einzugehen, werde ich wieder einen KS machen lassen.


    Ich wünsch Dir dann viel Glück für die Untersuchung und trotzdem eine schöne Restschwangerschaft. *:)

    Für mich persönlich war sie ziemlich schlimm. Aber das hing damit zusammen, dass ich davor schon wochenlang nur liegen musste, und ich somit keine Bauchmuskeln mehr hatte, die das ganze danach hätten stützen können.


    Aber alle andren die ich kenne, also vier meiner Freundinnen die auch einen KS hatten, hatten danach kaum Schmerzen. Sie brauchten nichtmal eine Tablette gegen die Schmerzen und sind auch am nächsten bzw. noch am gleichen Tag gleich rumgelaufen. Meine Wundheilung war auch in Ordnung. Was sein kann, das sag ich Dir, damit Du Dich nicht erschreckst.


    Bei einem KS wird ja ziemlich viel Gewebe durchtrennt. Von daher kann es sein, muss aber nicht, dass ein Teil Deiner Bauchdecke sich taub anfühlt. Bei mir ging das bis fast zum Bauchnabel hoch. Ist mittlerweile aber wieder weg und die andern hatten das nur Teilweise oder gar nicht. Sonst noch Fragen?*:)

    also bei mir wurde auch eine symphysenlockerung festgestellt, wochen vor der dieagnose schmerzen ohne ende teilweise so stark das ich nicht mehr aus dem bett kahm und wenn doch kroch ich auf allen vieren.


    auf toilette gehen ging garnicht unter schmerzen pipi gemacht. teilweise gehen fällt schwer sowie das drehen im bett habe jetzt den symphysengurt der aber auch nicht wirklich hilft im gegenteil seitdem ich ihn trage plage ich mich nun auch mit hüftschmerzen rum meine frauenärztin meinte das man dan zusehen muss das man das kind anderweitig holen sollte also per ks das 1 das risiko zu hoch ist das die symphyse sprengt und 2 die schmerzen bei einer normalen entbindung zu stark sind.


    :[] naja man muss schauen wie es sich entwickelt hatte bei meiner ersten schwangerschaft keine probleme aber mit der zweiten einfach schrecklich .


    bei fragen zu dem thema wo ich schon profi drin bin einfach hier schreiben antworte auf alles


    *:)