Ja aber heute wird das glaube ich nicht mehr so ernst genommen. Ich würde mich zB nie und nimmer dem Risiko einer Narkos aussetzen wenn es nicht wirklich notwendig wäre.


    Andere machen das ganz gedankenlos nur um sich ein paar Liter Fett absaugen zu lassen.


    Es ist einfach selbstverständlicher geworden.


    Genauso wie die Ernährung...die Flasche ist die erste Wahl und selbstverständlich.


    Jeder Papa wird direkt gefragt "Gibst du auch manchmal die Flasche?".


    Und wenn er dann sagt" Nein, das kann ich nicht - meine Frau stillt" ist man direkt ein Öko oder das arme Kind wird angeblich nicht satt, braucht was vernünftiges usw.


    Ist schon merkwürdig :)z

    Für mich ist die logische Reihenfolge ausschlaggebend :


    (Früher) natürliche Geburt -> PDA -> KS (Zukunft)


    Damals haben sie ihre Kinde fast alle noch selber rausgepresst. Heute machen alle Frauen die ich kenne PDA und evtl. KS.


    Ob das besser ist ist fraglich aber die Entwicklung geht stark in diese Richtung, naja wir sind halt dich recht verweichlicht und sich überwinden ist aus der Mode gekommen. Heute sind eher Kleider und hübsche Brüste in Mode.


    Und die Sache mit dem nicht Stillen wegen Erhalt des Vorbaus ist doch, wie ich finde, ziemlich irrational.


    Frau achtet auf ihre Brüste und präsentiert sie bestmöglich um damit einen gesunden Mann "anzulocken", um mit diesem ein gesundes Kind zu zeugen und wenn es dann darum geht die Gesundheit des Kindes bestmöglich zu gewährleisten dann verweigern sie dies aus selbst antrainierter Eitelkeit. Ich meine die Bobbies haben ihren ersten Zweck doch schon erfüllt, der Kerl ist da! Da können die Dinger auch ausgelutscht werden, so ist das doch vorgesehen! Gibt doch echt Wichtigeres!

    Ich denke es liegt ganz ganz viel an den Ärzten. Früher hat keine Frau im vorwege gewußt wie groß, wie schwer, welchen Kopfumfang das Baby hat. Klar bekommt Frau "Panik", wenn der Arzt sagt sehr groß, sehr schwer etc. .... Klar geht heute immer mehr ums Geld, um Planbarkeit und da liegt der KS nun mal für die Kliniken viel besser.


    Beispiel ich : die erste Geburt war lang und es gab viel Komplikationen, aber eine natürliche Geburt. Das Baby 56cm, 3900Gramm, 36,5 Kopf – ich 162 und normal 54 Kilo. Jetzt steht die zweite Geburt an, das Baby wieder groß, schwer, die Plazenta sehr weit vorm Ausgang.


    Ärztin A rät zum KS, von wegen sicherer, einfacher, die erste Geburt war doch schon so schwer etc. .... Ärztin B sagt, natürliche Geburt, wenn ich schon ein so großes Kind bekommen hab, dann schaff ich das zweite locker.....die Hebamme plädiert auch für die natürliche Geburt.

    Da hatte ich wohl echt Glück mit meinen Ärzten; ich habe zwei recht große Jungs auf natürlichem Wege bekommen, und kein Arzt hat mir zu einem KS geraten; weder mein FA, noch der Arzt im Krankenhaus. Alle waren der Meinung, erstmal normal versuchen, und wenn es nicht geht, kann man immer noch einen KS machen. Mein erster Sohn war 58 cm groß, 4.800 g schwer und hatte 40 cm KU. Gut, die Geburt war schwer, hat aber trotzdem geklappt. Mein zweiter Sohn war 55 cm groß, 3.480 g schwer und hatte 37,5 cm KU; der kam völlig problemlos raus. Stimmt wohl; wenn schon mal ein großes Kind durch ging, geht das zweite leichter.

    Ich kann auch nicht nachvollziehen warum manche Frauen sich einen Kaiserschnitt auf Wunsch machen lassen, mit der Begründung dass sie Angst vor den Schmerzen hätten...


    Ich hatte einen ungeplanten Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand. Aber ich hätte sehr gerne normal entbunden. Naja, ich habe es immerhin zwei Tage lang versucht ;-D ;-)

    Sanndy, ich wusste gar nicht dass der Große sooo groß war, da hast du aber was geleistet!!!


    Meine Schwiegermama hat 2 5kg Babys bekommen, das ging auch. Und mein Schwiegeropa hat 6 (!)kg gewogen und ist auch auf normalem Weg gekommen...


    Ich habe einen Beckenumfang von 65cm und mein Sohn war fast 4kg. Als meine Frauenärztin, die Hebamme und der Arzt ihn gesehen haben, haben alle gesagt "hätten wir das gewusst, hätten wir einen Kaiserschnitt gemacht!"


    Das war eine super schöne, leichte und schnelle Geburt und ich frag mich warum man einen Kaiserschnitt hätten machen sollen. Ich würde mir bei sowas nie vom Arzt reinreden lassen. Der einzige Grund wäre für mich, wenn es dem Baby nicht gut geht und es schnell gehen muss.


    PDA hatte ich auch bei keinem Kind und hab es überlebt. Allerdings hatte ich schnelle Entbindungen, ich weiß nicht wie ich das gemacht hätte, wenn ich 15 Stunden in den Wehen gelegen hätte...


    Eien Hausgeburt kostet nur 800 Euro? Bei uns gibt es keine Hebammen mehr, die sowas machen, finde das sehr traurig.

    Naja, durch die vermehrten Möglichkeiten der Diagnostik und Überwachungsmethoden unter/ und um die Geburt herum werden mögliche Risiken/Komplikationen früher erkannt und man kan früher einschreiten, auch wenn die Technik natürlich auch nicht unfehlbar ist, siehe das Vermessen beim Ultraschall. Gleichzeitig wurde durch verbesserte Techniken und Medikamente (Antibiotika, Thromboseprophylaxe) das Risiko des KS deutlich reduziert. Zudem sind Ärzte, Hebammen, Kliniken heute ganz anders haftbar, als noch vor Jahren. Deshalb und natürlich auch zur "Qualitätssicherung" und für ein besseres Outcome für den Patienten werden Fehler intern evaluiert, da wird bei jedem Dammriss 3. Grades und bei jedem pH-Wert des Kindes unter 7,20 geschaut, was hätte vielleicht anders laufen müssen/können, damit man daraus "lernen" kann.


    Risikogeburten werden mit KS planbarer auch im zeitlichen Ablauf, dass z.Bsp. Kinderärzte vor Ort sind. Außerdem, durch die verbesserte medizinische Versorgung entstehen heute Schwangerschaften oder werden ausgetragen, was früher auf natürlichem Wege nicht möglich gewesen ist. Dadurch kann natürlich auch die Häufigkeit von Geburtskomplikationen steigen.


    Das soll kein Plädoyer für einen KS sein, nur Gründer dafür aufzeigen.


    Das mit den größer werdenen Kindern wurde ja schon gesagt.


    Soweit ich das einschätzen kann, hat sich z.BSP. auch das Vertrauen der Frauen in sich selbst verändert. Viele trauen sich nicht mehr zu, die Schmerzen usw. auszuhalten. Zudem ist man oftmals sehr informiert heute, hat durch Medien/Internet viel mehr Zugang zu Geburtsberichten usw.. Das kann aber auch Ängste vor Komplikationen usw, schüren.


    Und zum Schluss nochmal aus dem Nähkästchen ;-D : Ich bin normal groß und nicht wirklich schlank bzw. zierlich. Mein Großer wurde immer recht groß geschätzt, war er aber nicht (etwas über 3600 g aber KU 37 cm): trotzdem gabs nach anfänglich normalem Geburtsverlauf Komplikationen. Er hat sich dabei unter anderem eine Schlüsselbeinfraktur zugezogen. Also viel größer hätte er für meine Verhältnisse nicht sein dürfen.

    @ :) @:) @:) @:)

    Jeder soll doch das machen, was er will. ;-)


    Zu: Ärzte raten sofort zum Kaiserschnitt, wenn das Kind mal etwas größer ist:


    Natürlich. Denn wenn etwas passiert, ist der Arzt dran. Wäre ich Arzt, würde ich in dem Falle der Patientin auch zum KS raten. Der Arzt will nicht, dass es Komplikationen gibt und will sich natürlich auch Schadensersatzforderungen nicht stellen.


    Ich habe eine Krankheit, wegen der ausdrücklich die Geburt per KS empfohlen wird – und bin ehrlichgesagt ganz froh darüber. Ich hätte panische Angst vor einer normalen Geburt.

    Zitat

    PDA hatte ich auch bei keinem Kind und hab es überlebt. Allerdings hatte ich schnelle Entbindungen, ich weiß nicht wie ich das gemacht hätte, wenn ich 15 Stunden in den Wehen gelegen hätte...

    geht mir auch so

    Na, da bring ich die Statistik mal etwas durcheinander.


    5 Kinder ganz normal bekommen, alle ohne PDA,die letzte Schwangerschaft waren Zwillinge.


    Ich denke, es kommt u.a. auch darauf an wie man mit dem Thema umgeht.


    Wenn andere Frauen Horrorgeschichten von sich erzählen machen sie jeder Schwangeren Angst, da kann ich verstehen, dass der Wunsch nach einem Kaiserschnitt entsteht.


    Geht man aber gelassen daran und hat auch noch positive Bestärkung entscheidet man sich wohl eher für die natürliche Geburt.

    Wenn ich auf das Wort Kaißerschnitt gucke, wird mir schlecht. Es heißt Kaiserschnitt.


    Und heute wird man geburtsverzögernd immer gleich ins Bett gelegt.


    Früher hat man werdende Mütter nicht flach gelegt, sondern, um das Ganze auch natürlich anzutreiben und auszutreiben, zum Laufen angeregt und erst in der letzten Phase wurde sich hingelegt.


    Viel natürliches Wissen ist verloren gegangen. Man hat den Frauen auch Tees gegeben, die eine Geburt unterstützt haben. Und wenn sie dann lagen, hat die Hebamme die Fußknöchel umfaßt, um Wehenschmerzen zu lindern.


    Die Frauen, die früher draufgegangen sind, hatten natürlich enorme Komplikationen. Bei denen wäre in heutiger Zeit eben der Kaiserschnitt gemacht worden. Dann ist es ja auch sinnvoll....


    Ich würde jedem Arzt aufgrund einer angeblichen Enge im Becken erst mal sagen: schauen wir mal, scharf in den Kaiserschnitt schießen können wir immer noch....


    Ich kenne auch mehrere Frauen mit schlecht gemachten Kaiserschnitten, zu denen sie sich zu 2/3 n entschlossen hatten, weil sie Angst vor Schmerzen hatten, aber bei der einen popelten sie unendlich lange im Spinalkanal rum, trafen dort nicht (da es keine Notgeburt war, war es aber zeitlich unrelevant). Als sie dann nach einer normalen Geburt verlangte, ging keiner auf sie ein.


    Die Schmerzen bei vielen der Kaiserschnitt durchlaufenen übertrafen alles, was sie sich vorher vorgestellt hatten, zum Teil wochenlange Narbeneiterungen, breite, wulstige, häßliche Narben, aber die oft wochenlangen Schmerzen wären im Nachhinein gegen mal einen Tag Bauchschmerzen dann liebend gerne ausgetauscht worden, aber zu spät.


    Ärzte sind zumeist unsicher, reden den Wünschen entsprechend nach dem Mund und sie sind nicht bereit, erst mal zu sehen, was kommt. Um dann zu handeln.


    Wenn ein Arzt überdurchschnittlich oft einen KS empfiehlt, ist er entweder sehr unsicher oder bekommt im schlimmsten Fall sogar Provisionen des entsprechenden Krankenhauses (alles leider schon vorgekommen und vor ein paar Jahren besonders bei Belegärzten beliebt gewesen und so durch die Presse gegangen).

    Ich hatte zwei Kaiserschnitte, würde aber nie freiwillig einen machen lassen.


    Bei meinem Großen hatte ich 8 Wochen zu früh einen hohen Blasensprung. Danach 3 Wochen liegen mit Infusionen, Lungenreife, das volle Programm. Dann wurde das Fruchtwasser zu wenig. Also Einleitung. Sie haben 6 Tage lang eingeleitet, Wehen ohne Ende aber der MuMu ging einfach nicht auf und das Kind musste raus. Also KS.


    Und bei meiner Kleinen wars dann so, dass ich 10 Tage vor ET heftige Schmerzen an der KS-Narbe bekam. Beim US stelle man dann fest, dass die Gebärmutterwand an der Narbenstelle schon sehr, sehr dünn ist und sie bei einer natürlich Entbindung mit hoher Wahrscheinlichkeit reißen würde, womit ich das Leben meiner Tochter und meins aufs Spiel gesetzt hätte.


    Daher schweren Herzens aufgrund medizinischer Indikation wieder ein KS.


    Aber ich kanns niemandem empfehlen und freiwillig hätte ich nie einen machen lassen.

    eine gute frage, die ich mir hier für die schweiz auch schon gestellt habe. doch die antwort ist doch das geld. wie viele schon gesagt haben, verdient man am ks viel mehr, der ops ist ausgelastet und es kann im laufband entbunden werden. ich selber bin auch der meinung, dass sich viele frauen selbst im weg stehen. mit angstmachenden aussagen wie ; das kind ist so gross, ihr becken so klein, bla bla... wieviele male stimmen diese aussagen!? ich kenne keine frau, bei der die aussage nur annähernd gestimmt hat. meist so grottenweit daneben.. wir bewegen uns in einem sehr kinderreichen umfeld, somit habe ich da schon so einiges gehört. mir selbst ist auch völlig egal ob eine sich dem messer unterziehen möchte oder es nat. versuchen will. NUR bin ich der meinung, dass die frauen die bewusst, ohne medizinischen gründe, weil ihnen grad das datum, uhrzeit, etc so toll in die agenda passt, dass genau diese frauen zur kasse gebeten müssten. sie möchten sicherheit, geplante sicherheit, so sollen sie zahlen. da sehe ich nicht ein, dass sich die gesamte gesellschaft an den mehrkosten für etwas völlig unnötigen mitbeteidigen soll. wenn ich mir die brüste vergrössern lassen möchte, zahlt meine freundin ja auch nicht mit... das meine pers. meinung. schlussendlich wird sich eh nichts daran ändern. ich kann nur an die ganz vielen schwangeren frauen appelieren: vertraut auf euch, es ist wirklich ein sehr tolles erlebnis. wenn auch schmerzhaft.. doch da ist die pda wirklich eine grosse hilfe und ihr danach sofort mobil.